Welche Orgelclones klingen denn ähnlich?

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Gatschli
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Hallo! Wenn ich mir die TopClones: XK-3, CX-3, B4, EVB-3 und Nord Electro anschaue, welche von denne klingen denn ähnlich?
Denn man sagt ja, es klingen alle super, aber eben unterschiedlich (druckvoll, detailiert, kreischend dezenter,..)und teilweise für unterschiedliche Anwendungen (Rockig, Funk, Jazzig, ..)

Wenn ich mir da zB die B4 ansehe. Klingt die denn einem der Clones Electro CX-3 oder XK-3 ähnlich?
Viele sagen ja z.B der Electro klingt ganz anders als B4 (weniger detailiert aber wärmer und druckvoll)
Was sagt Ihr dazu? Welche klingen denn gut?
Also enn man eine B4 und EVB3 hat, welcher Clone klingt dann eh schon so ähnlich, dass man ihn in Hardware nicht braucht?

Bin mal gespant.
 
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Die Wahl des geeigneten Clones ist höchstens die halbe Miete. M.E. kommt es mindesten genauso auf die Weiterverarbeitung des Outputs an.

Röhre tönt besser als Transistor, Holzleslie besser als Nachbau besser als Simulation besser als gar nichts...

Deshalb bleibe ich für Begeleitzwecke auf der Bühne bei meiner alten XB-2, werte sie aber bei Bedarf mit Reussenzehn-Röhren-Preamp und originalem Holzleslie gewaltig auf.
 
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Hallo !

Im neuen Fun-Tasten-Magazin, ist ein Test der genannten Teile drin.
Dort haben lauter Cracks die Clones auf Herz u, Nieren getestet. solltest du dir mal ansehen....

Micha
 
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Habe ich gelesen.
Aber was sagt ihr, die ihr bestimmt einige getestet habt.
Klingt die B4 eher wi eein Electro, oder wie eine CX-3? (Denn gerade die beiden klingen ja ganz anders finde ich.
 
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meiner meinung nach klingt eigentlich kein clone wie das andere...
jede hat in bestimmten bereichen schwächen und woanders stärken, trotzdem klingen alle gut und es ist im endeffekt nur eine geschmackssache bzw. die frage, was dir wichtiger ist...

es gibt also eigentlich nur eine sache die du tun kannst:
fahr in den shop deines vertrauens und spiel die ganzen dinger nebeneinander...anders gehts im prinzip nicht... ;)
 
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Ich muß einfach mal sagen, daß ich die Clones die jetzt auf dem Markt sind eigentlich alle ganz brauchbar finde...habe neue CX-3 gespielt, Voce, VK-8m (habe ich) und finde die alle ok.
Im Gegensatz zu den Dingern vor 10 Jahren sind die alle GOLD!!!
 
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gibts die voce eigentlich auch in deutschland zu kaufen?
hab die noch nirgendwo gesehen.
 
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Beim Tonewheelmaker kannst du die Key5 beziehen, heißt allerdings TWB5 oder so...
www.tone-wheelmaker.de
 
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In der Schweiz wird zumindest das Voce Electric-Piano angeboten. Über deren Kontakt zu Voce könnten die Dir vielleicht das Tone Wheel Organ Module beschaffen.

http://www.musik-produktiv.ch/shop2/shop04.asp?artnr=25800012&sid=!18121995&quelle=volltext
VOCE Electric-Piano, Modul 9.5"-1HE
Musik Produktiv
Wildeggerstr. 5 5702 Niederlenz
tel. +41 (0) 62 - 885 1010
fax +41 (0) 62 - 885 1011
email info@musik-produktiv.ch

Ansonsten scheint es in Europa schwierig mit Kauf des V5 oder V5+, kommt halt aus Amerka:
http://www.americanmusical.com/item--i-NFS-VOCV5.html
http://www.8thstreet.com/prod.asp?pid=1951
 
stefan64
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Hallo,

laut Voce USA (Dave Amels) ist der Generaldistributor für Europa Elvio
Previati - Dietrolequinte (DLQ) elviopre@tin.it - einfach mal anmailen (englisch oder italienisch), er wird wissen wo man eine V5, V5+ oder Key5 herbekommt. Sag Bescheid, wenn ich das für Dich machen soll.

ciao,
Stefan
 
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hmm...das wär natürlich super.

aber ich muss erstmal mein rhodes in form bekommen - ich weiß noch nicht, wieviel geld das frisst...
toetis vk8-m könnte ich auch haben, aber es fehlt halt einfach am baren...:(

was mir am voce so gut gefällt, dass es noch kleiner als das vk8-m ist und noch perfekter oben auf der xb-2 liegen könnte.

naja...es hilft alles nix, ich muss erst wieder zu geld kommen.
 
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@Was soll denn ein Voce V5 auf der XB-2 ? Nur einen zweiten Zugriegelsatz liefern? Oder umgekehrt die XB-2 nur als Tastenmanual für die V5 ?
Oder etwa spitten? Da wäre für mich ein 2. Manual nötig.

Und sollte Dir klanglich an der XB-2 im Vergleich zur V5 etwas fehlen, würde ich die erst mal mit einem echten Leslie und Röhrenvorverstärkung aufwerten.
 
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also eigentlich beides. mein lehrer spielt xb-2 unten und oben eine m-audio keystation 61es mit vk8-m. die kombi gefällt mir ganz gut. leichter zu transportieren als was zweimanualiges, variabel (aufs rhodes kommt dann nur die xb-2 drauf) und eventuell sogar bissl billiger.

mit der xb-2 bin ich klanglich eigentlich ganz zufrieden. wenn ich die über meinen fender hotrod laufen lasse, schreit sie sogar ein bisschen :)
also es geht nur um ein zusätzliches manual mit einem eigenen satz zugriegel.



addendum 15:35: grad vorhin hab ich mein klangideal gefunden. xb-2, boss-chorus ch-1 dahinter (eigentlich fürs rhodes, aber so hab ich chorus und leslie) und den fender im gelben drive-kanal. geil!!! jetzt ist auch dieser kratzende sound da, den ein sanft übersteuernder leslie macht. ich liebe es. orgel ist geil.
aber meine nachbarn werden mich hassen...:D
 
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andi85 schrieb:
hmm...das wär natürlich super.
Antwort: Enrico ist nur der europäische Distributor für die Key5 - nicht die V5/V5+ etc. Schade.
ciao,
Stefan
 
andi85
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dann muss ich wohl doch richtung roland schauen. aber mir gefällt das vk8m ja ziemlich gut.

oder kann man an die xb-2 ein 2. manual anschließen und dann eine feste registrierung auf dem einen manual und eine über zugriegel verstellbare registrierung auf dem anderen spielen? nicht, oder? im handbuch steht davon nix.
das wäre natürlich erheblich billiger und einfacher.
 
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Genau das kann das Voce V5. Ich würde vor einem Kauf in den USA nicht zurückschrecken. Die Garaniteleistungen sind wie in Deutschland. Du musst nur den Versand übernehmen. Auch Voce selbst ist sehr kulant. Die hätten der Fachwerkstatt meiner Wahl alle Unterlagen und Ersatzteile zugesendet, die sie zum reparieren benötigt hätten. Ansonsten lässt man sich das Teil auch versichern und schon hat man ein Rundumpaket was Service angeht.
Das Voce klingt... das kann ich dir sagen.
 
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ah, das hab ich mir gedacht. für den preis kann man das auch erwarten :)

ich glaube halt nicht, dass das mit der xb-2 auch geht. dass also die tonerzeugung der xb-2 zwei manuale mit unterschiedlichen registrierungen versorgt. im split-modus geht sowas, allerdings dann nur auf ihrem eigenen manual.
naja, da werd ich wohl mal den hammond-techniker anrufen müssen...
 
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Und nochwas...

Der Voce ist ausgelegt für 2x 61 Tasten (vollpolyphon!) und 25 Tasten Vollpedal (voll polyphon). Im Prinzip könnte man also eine Vollorgel nachbauen, indem man sich einfach nur zwei Tasterturen und ein Wheelmaker- Pedal kauft. Das alles schön im Holzgehäuse Verbaut und das Voce gut verstecken, weil Organge und Braun, das beisst sich. Momentan spiele ich den Voce noch über mein S90 gesplittet auf zwei x 44 Tasten. Demnächst kaufe ich mir zwei Doepfer Manuals und lass mir vom Kumpel ein Holzgehäuse schnitzen. Dann das kleine Ding von Orgel draufgeklettet und fettich is`se, die "ÖMMÖND B 0815" mit Ohrenschmausgarantie!

Dan
 
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ja, sowas ist natürlich fein - und sieht dann auch nach hammond aus und nicht nach gemischtwarenladen :D

wobei ich so zusammengewürfelte konstruktionen auch ganz lustig finde. außer wenn dann bei heftigerem anschlag alles zusammenfällt :eek:

in 20 minuten ist der hammond-techniker wieder zu erreichen, den frag ich jetzt mal, ob das mit der xb-2 auch geht. dann hätte ich nämlich eine 2manualige orgel, mit der ich schon mal spielen kann, bis ich wieder geld hab.

nach dem anruf: er sagt, es geht. ich werd mich wohl durch ein paar menüs durchwühlen müssen, aber das probier ich jetzt auf jeden fall.
 
Paul Panther
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Nochmal zur klanglichen Vergleichbarkeit der Clones: Ich finde auch, dass alle brauchbar klingen und ihre Stärken haben. Und doch gibt es erhebliche Unterschiede. In den letzten Jahren ist sicherlich ein deutlicher Entwicklungsschritt vollzogen worden, der viele Vorteile, meines Erachtens nach aber auch einige Nachteile mit sich bringt. Die neuen Clones (XB3, VK8, CX3, Electro 2) zeichnen sich durch einen viel höheren Detailreichtum aus: In den Bereichen Leakage-Sound (Tonradgeräusche und -übersprechungen), sowie Leslie- und Röhrenpreampsimulation sind hier klare Fortschritte gemacht worden. Der Grundklang wirkt differenzierter als bei älteren Modellen. Vor allem scheint mir aber auch, dass im oberen Frequenzspektrum sich Dinge abspielen, die es bislang nicht gab. Das führt zu einem sehr "modernen", klar definierten Sound. Doch darin sehe ("höre") ich auch ein Problem: Diese Präsenz hoher Frequzen kann eine echte Tonradorgel wahrscheinlich gar nicht erzeugen - und deshalb habe ich bei diesen neuen Clones oft das Gefühl, dass hier "zuviel des Guten" gemacht wurde (und das lässt sich auch nicht einfach wieder abschalten oder herausfiltern).
Ein paar subjektive Eindrücke zu den einzelnen Clones: Am wenigsten überzeugt mich dabei die Korg-Variante. Hier fehlt mir das, was in englisschsprachigen User-Kommentaren immer gerne als "balls" bezeichnet wird. Bei aller Differenziertheit fehlt die Wärme, der Druck, die Persönlichkeit. Jede Hammond klingt, das wissen wir, anders, und die Korg klingt wie eine Hammond, die ich nicht kaufen würde.
Roland macht das besser: Mir macht es Spaß, auf den Rolands zu spielen, doch all das lebt von viel "Cosm-Technologie", mir fehlt so ein bisschen die puristische Basis.
Ganz anders Nord Electro: Der ist puristisch, klingt schön rund, für eine Hammond fast zu sauber (trotz brauchbarer "Zerre") und hat die beste Lesliesimulation von allen. In den Höhen allerdings für meine Vorstellung zu schrill. Die Demos im Netz machen Appetit, und doch: Ich habe den Electro nun bestimmt schon fünfmal rund eine halbe Stunde unter meinen Fingern gehabt - und es gelingt mir weder, ein inspirierendes Spielgefühl aufzubauen, noch den Sound zu erzeugen, den ich mir vorstelle. Allerdings konnte ich ihn immer nur über Kopfhörer spielen.
Hammond XK3: Ja, doch, wow - tolles Teil. Die beste der Neuen. Tolle Hardware, fasst sich gut an und klingt wirklich saugut. Hier kriegt man mich nur schwer wieder weg. Sehr differenziert und - auch durch die echte Röhre - trotzdem Persönlichkeit. Alles super - wenn da nicht auch dieses Zuviel an Präsenz in den Höhen wäre - definitiv die Orgel des Jahres 2005, aber nicht die tragbare Wiederauferstehung der alten Helden ...
Und die Vorgänger? Leider kenne ich die Auslaufmodelle von Hammond-Suzuki nicht wirklich. Bleibt meine Oberheim/Viscount/Voce-Schiene. Die Italiener sind vielleicht technisch noch nicht auf dem neuesten Stand - aber an meiner Hammond-Idealvorstellung trotzdem näher dran. Weniger differenziert, nicht so präsenzverliebt, dafür aber warm, voll, druckvoll, bestenfalls mit einem seidigen Schimmer, schwebend, lebendig, analog, und auch ein Röhrenamp (oder die entsprechende Simulation) lässt diesen Charakter immer noch klar durchscheinen. Ich glaube, ich würde mich für eine zweimanualige Viscount DB5 und gegen eine Hammond XK-3 entscheiden - wenn nicht die Faktoren Gewicht, Umfang, Transportierbarkeit eine Rolle spielen würden. Und leider ist der Support bei den Italienern oft sehr schlecht und man weiß nicht recht, wann mal etwas kaputtgeht ...

Grüße von Paul
 

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