Welche Skalen brauch ich???

von Metallica, 30.03.05.

  1. Metallica

    Metallica Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.05   #1
    Also hab 2 kurze Fragen.

    Erste Frage: Ich wollte mal fragen welche Skalen/Pentatonik/Modi (ihr wisst schon was ich meine) man hauptsächlich im Rock-und Metalbereich benutzt und welche Tonarten bevorzugt werden. Denn es gibt ja echt hunderte davon und man kann unmöglich alle von den Teilen lernen,deswegen würd ich mir gerne ersmal die drauf schaffen die ich wahrscheinlich brauchen kann, ebend für diesen Bereich. Nicht das ich jetzt z.B. alle Modi lerne und dann merke, dass ich dafür eigentlich garkeine Verwendung habe. Dann lieber die anderen bis zur absoluten Perfektion.

    Zweite Frage: Welche Technik bevorzugt ihr zum lernen der Pattern bzw. Töne. Es gibt ja einmal den Weg sich die Leitern in Pattern zu merken oder den anderen, sich jeden einzelnen Ton von jeder Skale in der bestimmten Tonart auf dem Griffbrett zu merken.

    Danke schonmal.
     
  2. Hans_3

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    Erstellt: 30.03.05   #2
    Die gebräuchlichsten im Rockbereich:

    Moll:

    äolisch (enthält zugleich die Moll-Penta) = z.B. Tonvorratl von C-Dur über a-moll
    dorisch (enthält zugleich die Moll-Panta) = z.B. Tonvorrat von G-Dur über a-moll
    Harmonisch Moll
    Blues-Skala (erweiterte Penta)

    Dur:

    Mixolydisch (= Dur 1 Quarte höher als der Akkord, z.B. D-Dur über Akkord/Grundton A)

    Blues-Skala


    Alle:

    GElegentlich Chromatik



    Keine Panik: Es gibt keine Hunderte. So haben z.B. C-Dur, a-moll, d-dorisch und G-mixolydisch das selbe Tonmaterial: C D E F G A H C. Kommt halt nur darauf an, wie bewusst man es über welchen anderen Akkord einsetzt.
     
  3. Renegade

    Renegade Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.05   #3
    Naja, da gibts kaum noch was zu zu sagen ;)
    Den Dorischen Modus hör ich selbst relativ selten in Songs, wenn, dann von Leuten wie Santana, im Metal-Bereich haste am häufigsten die natürliche, bzw. manchmal die harmonische Moll-Leiter, ab und an auch mal äolisch oder phrygisch - und noch viel seltener ist mal was Orientalisches dabei, ist aber seeehr selten...

    Kommt ganz auf die Skala und den Startton an. Ich hab mir da ein Buch bei ebay ersteigert, das heißt "Rock Guitar Scales" (IBN usw. kann ich ja raussuchen, wenn du Interesse hast), mit Licks von Vai, Santana, Moore und Co., da sind jeweils 4-5 verschiedene Fingerpattern für die Skalen abgebildet, die man dann einfach nur noch auswendig lernen muss.

    Ich selbst spiel eigentlich meist nur intuitiv, ohne Pattern.
     
  4. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 30.03.05   #4
    string würde jetzt sagen, dass äolisch bereits die natürliche ist...
     
  5. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 30.03.05   #5
    und vor allem Steve Lukather, der die sehr häufig verwendet... IM Mollbereich immer eine gute Alternative, wenn äolisch zu brav ist und HM oder MM nicht zum Songcharakter passt.

    Trotzdem macht es Sinn, sich das eine oder andere erstmal klar zu machen. Wenn man es dann lang genug gespielt hat, geht es wie von selbst.
     
  6. Stringgod

    Stringgod HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 30.03.05   #6
    /Klugscheissmodus On

    Das ist dieselbe Tonleiter.

    /Klugscheissmodus Off


    Edit: Ray: :D :great:
     
  7. Renegade

    Renegade Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.05   #7
    Mist, ihr seid einfach zu klug für mich :p

    Und um noch einen druffzusetzen: In Dur gibts da meist die Dur-Skala UND den ionischen Modus ;)
     
  8. Hans_3

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    Erstellt: 30.03.05   #8
  9. Metallica

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    Erstellt: 30.03.05   #9





    Mhh. Was mich noch ein bisschen verwirrt ist die Tatsache das du
    z.B. einmal Moll-Äolisch sagst und einmal Dur-Mixolydisch.

    Sind die Modi aufgeteilt in Dur und Moll, z.B. das von den 7Stück 3 Dur und 4 Moll sind?

    Oder gibt es von jedem Modi, Moll und Dur "Versionen"?






    Ein anderes Problem ist, das ich das mit den Akkorden, wann man welche Tonart hat, welche Akkorde über welche Skalen kommen und welches Tonmaterial z.B. G-Dur hat, garnicht checke. Ich hab mir das zwar irgendwann mal beigebracht, war glaube nicht soo schwer, aber habs halt wieder alles vergessen weil ichs lange nicht angewendet habe. Könnte mir das evt. einer erklären oder mir nen Link oder/und Buchtipp für das Thema geben.

    Weil du sagst " Kommt halt nur darauf an, wie bewusst man es über welchen anderen Akkord einsetzt." Das verstehe ich nicht so ganz.

    Danke :great:

    Achso, nochwas. Hab jetzt die Dur-Pentatonik gelernt. Die braucht man doch auch oder?
     
  10. Sponge-82-Bob

    Sponge-82-Bob Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.05   #10
  11. Stringgod

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    Erstellt: 30.03.05   #11

    Guck mal hier rein:

    https://www.musiker-board.de/vb/showthread.php?t=43915&page=1&pp=15&highlight=modes
     
  12. Metallica

    Metallica Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.05   #12
    Also, ich hab mich gerade mal hingesetzt und mir die, von Hans vorgeschlagenen Skalen, angeguckt.


    Dabei ist mir aufgefallen das

    1.Die Mixolydische,Äolische und Dorische alle die selben Pattern wie die Dur-Skala besitzen. JUHUUUU. Heisst also das ich nur einmal die Dur Pattern lernen muss und dann hab ich, wenn ich Grundtöne usw. bisschen verlege, schon die 3 Modi.

    2.Weiter ist die Moll Pentatonik mit Erweiterung durch die Blue Notes eine Blues-Skala?

    Stimmt das soweit?

    Nur was er/du mit der DUR-Blues-Skala meinst verstehe ich nicht so ganz.
     
  13. Renegade

    Renegade Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.05   #13
    Bei der Moll-Pentatonik stimmt das.

    Die DUR-Blues-Pentatonik sieht halt, soweit ich weiß, so aus, dass du die große Terz benutzt (statt der kleinen) und die Septime weglässt, sicher bin ich mir aber nicht...
     
  14. Hans_3

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    Erstellt: 31.03.05   #14
    Damit hast Du ja Deine eigene Frage....
    ... jetzt selbst beantwortet :D 7 Töne einer Tonleiter - immer auf einem anderen Grundton angefangen = 7 Modi.
    Die Töne sind immer gleich, nur der Bezug untereinander ändert sich drch den veränderten Startpunkt - und damit, was für die Musik letztlich am allerwichtigsten ist - die "Stimmung" oder "Klangfarbe".

    Wie man's mach ist es verkehrt. Normalerweise sagt man natürlich nicht "Dur-mixoloydisch". Ich habe es extra so ausgedrückt, um alle jenen, die da noch nicht so fit sind, nebenbei "mitzugeben", dass es sich um einen Dur-Modus handelt.
     
  15. Dainsleif

    Dainsleif Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.05   #15
    mein ex-gitarrenlehrer hats mir so erklärt: du spielst die c-dur tonleiter und fängst jedesmal mit nem anderen ton ebendieser an. daher c-ionisch, d-dorisch, e-phrygisch, f-lydisch, g-mixolydisch, a-äolisch und h-lokrisch. dann hat er noch was von hypomixolydisch erzählt, und ich hab mich gefreut, dass ER es verstanden hat.
    gruß,
    Dainsleif
     
  16. Hans_3

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    Erstellt: 31.03.05   #16
    Das Erklären allein reicht für die Spielpraxis natürlich nicht. Mann muss es üben, üben, und nochmals üben, um es

    1. in die Finger zu bekommen
    2. die Übersicht auf dem Griffbrett zu bekommen
    3. Am allerwichtigsten: Klangvorstellungen zu entwickeln. Das geht je nach musikalischem Talent schneller oder langsamer oder im schlechtesten Falle gar nicht. (Ich selbst zähle mich zu den Langsamen - deshalb weiß ich: irgendwann geht es). Wenn man nicht hört und empfindet, wie z.B. mixolydisch klingt und wie man es zum klingen bringen kann, wird man es auch nicht musikalisch einsetzen können, selbst wenn man alle Theorie der Welt im Schlaf beten kann.
     
  17. Metallica

    Metallica Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.05   #17
    Ja, das is klar, nur bevor ich irgendwie was falsches übe, wollte ich doch nochmal fragen. Danke nochmal an alle.
     
  18. derDirk

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    Erstellt: 03.04.05   #18
    Ich habe mir die Seite mal angeschaut und blicke das auch nicht so richtig. Ich habe zwar Aeolian ausgewählt und auch was angezeigt bekommen aber da kann man ja auch links noch nen Ton dazu wählen, das sind dann echt viele :eek:
    Und überhaupt wo fange ich an zu spielen??? Auf einer Saite alle Töne runter und dann zur nächsten und immer weiter oder benutze ich die Dinger nur als Hilfe wenn mir kein Ton einfällt, den ich spielen könnte?

    Benutze ich die Teile für Solos oder auch für Riffs?

    Kennt jemand ein gutes Buch in dem sowas erklärt wird? Für Leute die einfach nur Metal spielen wollen und deswegen muß das einfach und ohne viel gelaber erklärt sein :D .
     
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