Ich hab mir kürzlich mit einer übrigen Platine mit einem ATmega88 auch so ein MIDI Fußpedal gabastelt. Ginge aber auch auf Lochrasterplatine. 1x ATmega88 im DIP Gehäuse, 2x22pf + 16MHz Quarz. ein Block-Kondensator (evtl 1uF) 2x220 Ohm Widerstände, 1 5-Pol DIN Buchse und die gewünschte Anzahl von Fußtastern. Der Nachteil ist, man braucht einen 40 EUR Programmer (und so einen habe ich halt schon). Bei Interesse könnte ich Schaltplan un Source-Code hier einstellen.
MIDI ist für den Prozessor nichts anderes als seine eigebaute serielle Schnittstelle, die auf die MIDI Baudrate eingestellt ist. Daher auch der 16 MHz Quarz. Da kann die MIDI Baudrate mit einem genau passenden Frequenzteiler eingestellt werden.
Das Gehäuse ist ein Besteck-Sortiereinsatz für Schubladen

. Unten ist zum Verschluss ein Holzbrett mit Schrauben befestigt. Die etwa Sonderbriefmarken-große Platine hängt mit den 2 220 Ohm Widerständen an der MIDI-Buchse, die Schalter sind einfach frei verkabelt.
Das USB Kabel dient der 5V Stromversorgung und ist mit dem Ferrit-Enstörgnubbel per Heißkleber als Zugentlastung eingebaut. Daneben ist noch eine 5-Pol DIN Buchse.
Ist eigentlich nicht ganz ernst gemeint, eher eine Spielerei, um zu sehen, ob das tut. Ich feure damit 4 vorher programmierte Akkorde ab (zu einem MIDI Soundmodul). Die Taste ganz rechts ist noch ohne Funktion und könnte zwischen verschiedenen Settings umschalten. Dann müsste ich noch LEDs einbauen, um zu sehen, welches Setting gerade scharf ist.