Welcher Umschalter für meine Pedale, Eure Erfahrungen

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Hallo zusammen,

ich fange gerade an, mich mit Umschalter für Pedale zu beschäftigen und konnte bisher folgende Typen bzw. Bereiche ausmachen:

Die komplizierteren Varianten:
  • Umschalter die Midi können um z.B. andere Geräte zu steuern
  • Umschalter die programmierbar sind, d.h. die Schaltkombinationen lasse sich in abrufbare Presets zusammenfassen
  • Umschalter die auch Ampkanäle umschalten können
  • Umschalter mit integrierter Stromversorgung für Pedale
  • Umschalter mit durchgeschleiften Anschlüssen für Stromversorgung der Pedale
Die einfacheren Varianten:
  • Umschalter die jeweils nur einen Loop schalten (z.B. OneControl Iguana 5 Channel Looper)
  • Umschalter die nur einen Loop schalten mit Flip/Flop Funktion (z.B. The GigRig QMX 4 bis 10)
Meine Rahmenbedingungen sind wie folgt:
  • Einsatzort ist das heimische Wohnzimmer
  • Es sollen zwei schmale (eine Pedalreihe) Pedalboards werden statt das bisherige tiefere, aus Platzgründen in der Tiefe
  • Ein Board soll vor dem Amp sein und das zweite für den FX-Loop
  • Ein Netzteil mit isolierten Ausgängen ist vorhanden, ebenso ein Palmer Batpack mit Daisychain (der jedoch nicht zwingend benutzt werden muss)
Meine Anforderungen an Umschalter:
  • Mind. 5 Loops und zusätzlich ein Tunerausgang
  • Umschalter sollte TrueBypass sein, ich will ja jedes unnötige Pedal aus der Signalkette raushalten
  • Leise Schalter die nicht zu eng verbaut sind
  • Getrennte Ausgänge für verschiedene Amps wäre toll aber nicht zwingend
Ich habe für mich vorerst die komplizierteren Variante ausgeschlossen. Was mich dabei stört z.B. beim HB FXL8 Pro: Es sind zwar 8 Loops vorhanden aber nur 4 Schalter um diese direkt anzuwählen. D.h. dieses Gerät ist eher für den Presetbetrieb konzipiert. Ich dagegen möchte eher den Direktbetrieb nutzen. Midi könnte für mich interessant werden aufgrund meines HX Stomp aber ich möchte mich jetzt nicht damit befassen. Daher bin ich eher auf einfachere Geräte aufmerksam geworden:

One Control 5-Channel Loop Switcher

Scheint solide zu sein und ohne SchnickSchnack.

Oder den GigRig QMX mit zusätzlicher Flip/Flop-Funktion (bei Aktivierung der Funktion bei einem Loop, erfolgt bei Einschaltung eines Loops die Ausschaltung der anderen Loops):
https://www.loopersparadise.de/de/index.php?p=1753
Die FlipFlop/Funktion könnte tatsächlich bei OD-Pedalen interessant werden, da ich manche davon gerne mit einem TS oder Booster bzw. Kompressor kombiniere. Andererseits ist die Anzahl meiner Pedale überschaubar und ich muss auch keine Live-Anforderungen bedienen.

Gibt es zu den genannten Geräten Erfahrungen hier im Board bzw. würde jemand etwas anderes empfehlen? Grundsätzlich kann ich mir auch kompliziertere Umschalter vorstellen, d.h. Umschalter die auch andere Funktionen bereitstellen, allerdings sollten die Grundfunktionen dennoch gut nutzbar sein, ebenso sollten die Schalter auch nicht zu nah beinander verbaut sein.

Zusatzfragen:
  • Wenn man z.B. einen One Control wie oben verlinkt betrachtet, kann man das auch z.B. für ein Lautsprechersignal verwenden um z.B. zwischen zwei Lautsprecher umzuschalten (es gibt eine kleinere Version und natürlich nicht im Mix mit Pedalsignale)? Er funktioniert ja auch passiv daher dachte ich, dass das gehen könnte. Ich meine tatsächlich vom PowerAmp-Ausgang zu zwei Gitarrenlautsprecher (nicht gleichzeitig).
  • Wenn ich den Tunerschalter bei einem Umschalter betätige, lenke ich ja das Signal um in den Tuner, meist mit Mute. Könnte ich hier vom Tuner z.B. zu meinen HX Stomp gehen und diese Signalkette alternativ nutzen?
Hoffe es ist alles verständlich wie ich es meine, sonst bitte nachfragen. Freue mich über eure Erfahrungen zum Thema.
 
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Thorti
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Nur so ein Gedanke von mir: ich hatte meine Pedale zuhause früher auch über einen midifähigen Looper gesteuert (also quasi Pedale im Rack, vom Midiboard aus geschaltet) habe dann aber festgestellt, dass ich daheim zu gerne an den Reglern der einzelnen Pedale drehe, deshalb hat für mich der Umschalter keinen Sinn mehr ergeben und wurde verkauft. Weniger ist - gerade daheim - oft mehr.
 
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Na ja, ich möchte schon noch an die einzelnen Pedale drankommen um daran rumzuschrauben. Ich will sie nur nicht alle im Signalweg haben.
 
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Also ich verstehe den Sinn von solchen oben verlinkten Umschaltern nicht so recht, vlt habe ich da auch nen Denkfehler drin.
Ich hatte auch ne zeitlang immer Stepptanz gemacht beim Spielen, tat mich mit solchen Loop Switchern sehr schwer da oft sehr teuer. Hatte dann auch mal kurz einen HB FXL 8, aber da waren mir die Plastebuchsen, die ja nur auf die Platine gelötet sind zu lawede. Habe seither den Palmer Octobus und bin sehr zufrieden damit. Hat 8 frei programierbare Loops, 4 Bänke also 32 frei programmierbare Presets. Ich betreibe damit 8 Pedale und habe somit alles abgedeckt. Auf Knopfdruck also einen Preset mit z.B. Komp- OD- Cho- Delay. Den Tuner habe ich vor dem Switcher, kann man ja einzeln an/ aus schalten.
Bei dem Gerät oben kann man doch nix programmieren, man kann doch die Effekte nur an und ausschalten mit dem Ding und das könnte man doch auch am Pedal selber machen, ich komm da nicht mit.
 
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Bei dem Gerät oben kann man doch nix programmieren, man kann doch die Effekte nur an und ausschalten mit dem Ding und das könnte man doch auch am Pedal selber machen, ich komm da nicht mit.
Na ja, mir geht es eher darum alle Pedale die nicht genutzt werden aus dem Signalweg zu schalten. Je mehr Pedale dazukommen, desto mehr rauscht es oder geht etwas vom Sound verloren, TrueBypass und Netzteil mit isolierten Ausgängen hin oder her. Jedesmal wenn ich direkt in den Amp einstöpsle, merke ich den Unterschied und dieses Gefühl möchte ich mir auch mit Pedalen erhalten. Ich werde mir dennoch noch überlegen, ob ein programmierbaren Switcher vielleicht doch noch mehr Sinn macht.
 
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Ist doch beim Switcher so, die Pedale die nicht genutzt werden sind raus.
 
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Für mich stellt sich auch die Frage, warum überhaupt ein Looper/Switcher? Wenn die Intention, „weniger Steptanz“ hier nicht gegeben ist, kann man die Pedale auch direkt schalten.
Der “Tone-Klau“ sollte bei 5 Pedalen, von den auch noch welche im Amp-Effektweg sind, „handhabbar“ sein. Zudem ist ein Schalten von Effektgeräten in und aus den FX-Loop manchmal problematisch, wegen der Signal Pegel.
Daher bringt hier ein ganz simpler Umschalter IMO kaum Mehrwert, bzw. im Wesentlichen nur mehr Platz- und Kabelbedarf.
Midi in das System zu bringen kann das Stomp schon sehr aufwerten.
Aber „klein“, günstig und viele Schalter ist halt schwerlich möglich. Das Moen GEC5
ist das vielleicht was. Das ist eigentlich super flexibel und gar nicht schwer zu programmieren.
Ich habe mir damit ein kleines „Session-Pedalboard“ aufgebaut.
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Hier ist aber das Schalten von Presets der Sinn, um aus einem Fender Blues Junior einen mehrkanaligen Amp mit Lautstärkeboost/2. Master zu manchen.
 
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Der “Tone-Klau“ sollte bei 5 Pedalen, von den auch noch welche im Amp-Effektweg sind, „handhabbar“ sein
Na ja, vor dem Amp habe ich Tuner, Booster, TS, OD und Kompressor. Das sind schon mal 5 Pedale. Ein zwei weitere OD-Pedale könnte ich mir durchaus vorstellen (Sind wir schon bei 7). Im FX-Loop HX-Stomp (der aber durchaus auch zusätzlich vor dem Amp denkbar wäre), Delay und Hall. Ein Plate hätte ich auch noch gerne getestet (Sind wir also schon bei 8 und wenn wir den den HX doppelt zählen, 9).

Was dann noch kommt sind entweder Splitter oder ABY um zwei Amps anzufahren (entweder einzeln oder als WetDry), bzw. einen Umschalter um das Gitarrensignal auch direkt in den Interface zu bekommen um mit HX Native zu spielen. Eine weitere Umschaltung nach den OD-Pedalen sollte eventuell den HX ansprechen und von dort mit Line-Signal in die Power Station gehen und dann weiter zum Speaker (um den HX Stomp mit Gitarrenbox zu spielen).

Da kommt einiges zusammen..

Meine Amps haben kein FX-Loop aber laufen über die Fryette Power Station die eins hat, da kann man den Pegel auch einstellen.
 
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Was dann noch kommt sind entweder Splitter oder ABY um zwei Amps anzufahren (entweder einzeln oder als WetDry), bzw. einen Umschalter um das Gitarrensignal auch direkt in den Interface zu bekommen um mit HX Native zu spielen. Eine weitere Umschaltung nach den OD-Pedalen sollte eventuell den HX ansprechen und von dort mit Line-Signal in die Power Station gehen und dann weiter zum Speaker (um den HX Stomp mit Gitarrenbox zu spielen).
Meine Amps haben kein FX-Loop aber laufen über die Fryette Power Station die eins hat, da kann man den Pegel auch einstellen.
Ok, das ist aber ein ganz neues Game! Doch auch hier muss man einen Tod sterben. Entweder wenig Footprint oder umfangreiche Loops und Möglichkeiten.
Hier könnte der Switcher, das Routing für die unterschiedlichen Konfigurationen als Preset schalten und im Stomp Mode die Pedale. Das ginge aber nur mit einem der „guten“, wo auch die Reihenfolge der Loops variabel ist, bzw. eben Routing Alternativen machbar sind. Allerdings muss man dem „ABY“ mit 2 Amp auch wieder ein Loop opfern... Das ES8 von Boss könnte hier schon eine Menge, das große GigRig auch. Das Board wird dann aber ein ziemlicher Trümmer….
Ansonsten in Sachen „Ton Klau“, kann man auch ohne Switcher zunächst prüfen, ob ein Pedal sich da daneben benimmt und nur diese Pappenheimer gezielt mit dem Switcher schalten.
(Ich habe ein Board mit einem G-Lab GCS3 mit 6 Loops und noch einer 2er-Midi Erweiterung. Im meinen „Clean-Preset“ sind fast alle Pedale in der Signalkette und ich schalte mir vor einem Stück den gewünschten Sound direkt über die Pedale zurecht. Mein Leadsound mache ich ohne Pedale vor dem Amp und da sind Compressor und ODs raus. So kann ich immer mit einem Klick auf Lead umschalten.
Dabei wirkt es sich bei mir nicht negativ aus, ob die Pedalkette ausgeschaltet in der Signalkette ist oder nicht.)
 
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Das Board wird dann aber ein ziemlicher Trümmer….
Ja und auch vom Preis. Genau das ist der Punkt. Will ich eine Lösung die alles abdeckt, wird es teuer und komplizierter. So hoch wollte ich zum Thema nicht einsteigen, daher die einfache Lösung um erstmal die Pedale aus dem Signalweg zu räumen. Ich habe jetzt schon einige (Signal-)Wege links liegen gelassen um es einfacher zu halten, vielleicht muss ich da noch konsequenter werden.

Was ich auf jedem Fall möchte:
  • Einen klassischen Weg mit analogen Pedalen vor dem Amp (so spiele ich meistens)
  • Einen Weg die analogen Pedale und den Amp über die Fryette zu Line in die DAW zu spielen (Silent)
  • Einen Weg um nur den HX über die Fryette und Gitarrenspeaker zu spielen (für Sondspielereien z.B. mit Modulationseffekte)
  • Einen Weg um mit der Gitarre direkt in den Interface zu gehen um mit HX native zu spielen
Alles was darüber hinaus geht, ist eine Mischung aus diesen verschiedenen Wegen und unter Hinzunahme der FX-Loops von Fryette und HX Stomp. Irgendwie denkt man erstmal, dass es geil wäre jeden möglichen Weg auf Knopfdruck umzusetzen. Nach einer Zeit merkt man das das Weglassen von Möglichkeiten das Leben vereinfacht und man einfach mehr spielt.

Na ja, soweit bin erstmal gedanklich. Ich muss auch sagen, dass ich, seit ich die Power Station haben, sehr oft nur mit dem Amp spiele und nur damit (und mit den Gitarrenpotis) die verschiedenen Sounds hole. Pedale haben dadurch für mich etwas an Bedeutung verloren... ich möchte sie dennoch in Trittweite haben.

Die restliche Umschalterei zwischen mehrere Amps und der Fryette und von der Fryette zu verschiedenen Speaker setzte ich vielleicht mit einer kleinen Patchbay im Rack um die ich von vorne Umstöpseln kann.
 
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Aber „klein“, günstig und viele Schalter ist halt schwerlich möglich. Das Moen GEC5
hmm... beschäftige mich jetzt gerade mit dem GEC9 und finde ihn auch von der Preis-Leistung her sehr interessant, auch die Schaltmöglichkeiten der Extra Loops mit dem man andere Dinge unabhängig schalten kann. Tunerausgang und zusätzlich DirektOUt und dann auch noch zwei Ausgänge. Damit könnte man schon einiges anstellen.. :gruebel: ..Irgendwie hatte ich die GEC-Geräte links liegen gelassen, warum auch immer, dachte auch, dass sie komplizierter wären von der Bedienung. Dem ist nicht so nachdem ich das Handbuch gelesen habe. Für 279,- eine echte Überlegung.
 
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Einen Blick wert könnte vielleicht auch dieser Umschalter

Electro Harmonix Super Switcher

sein ;).
Features: Extra Einschleifweg für 4KM (spart einen Loop), 2 Schalter ("Ctrl" für z.B. Amp-Channels)), TAP-Remote (senden/empfangen Midi-Clock und Tap-Signale), 8 Loops, davon 1 Kette für 5 Pedals + 1 Kette für 3 Pedals (davon 2 Stereo-Loops), regelbarer Gain-Boost via Fussschalter, Tuner in, senden/empfangen von CC-/PC-Kommandos, Preset-/Stomp-Mode, True-Bypass-Relaisschaltungen, schaltbarer Buffer am Input. Ich hatte mich mit dem Teil HIER mal etwas beschäftigt, das Gerät selbst aber (leider) noch nicht zwischen den Fingern :redface: - daher dort weiterer -> Lesetipp/Test :).

LG Lenny
 
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Ich verwende seit gut einem Jahr den Harley Benton FXL 8 und bin sehr zufrieden damit. Kann Midi und kann Befehle an den Amp senden - benötige ich aber nicht. Midi in Zusammenhang mit dem Captor X recht gut zu benutzen. Finde das Preis-/Leistungsverhältnis bei dem Ding recht gut.
 
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@C_Lenny
Yep, der Super Switcher war mir auch schon aufgefallen, hat auch eine Menge an Bord. Interessante Links.

@stoffl.s
Schön kompakt das Teil. Hatte ich gedanklich eher aussortiert da mir die vier direkten Sounds zu wenig erschienen. Ich merke, dass ich mir da noch ein paar Gedanken machen muss um dann zu entscheiden, ob ich lieber mit Preset oder direkt arbeiten möchte. Ebenso Midi oder nicht habe ich auch im Hinterkopf.

Ich werde jetzt mal einfach ein paar Signalwege aufzeichnen und ausprobieren, um zu sehen, was ich dann wirklich brauche bzw. gerne hätte. Ist es besser den Amp im FX-Loop des Stomp zu haben oder doch lieber den HX Stomp im FX-Loop des Amps und vielleicht gleichzeitig davor? Fragen über Fragen...

Bis dahin kann hier jeder gerne seine Erfahrungen mit seinem Umschalter/Looper/Switcher hier teilen.

Letzen Endes geht es hier nicht nur um den Kauf eines neuen Gerätes sondern auch um sinnvolle oder weniger sinnvolle Signalwege.
 
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Ich werde jetzt mal einfach ein paar Signalwege aufzeichnen und ausprobieren, um zu sehen, was ich dann wirklich brauche
Das habe ich gestern etwas gemacht und bin schon mal zu folgenden Schlüssen gekommen:
  • Ich will auf jedem Fall einen direkten Weg von Gitarre zu Amp, alles was dazwischen ist wegschalten können.
  • Vor dem Amp schaltbar: Booster, OD1, OD2, (OD3), Reserve.
  • Tuner könnte auch vor dem Umschalter platziert werden. Ist ein Polytune und man kann schnell Buffer an- oder ausschalten. Letzteres gefällt mir auch besser wenn ich direkt in den Amp gehe.
  • Im FX-Loop des Amps bzw. Fryette Power Station: Delay, Hall,Reserve. Reserve.
Beim HX Stomp habe ich schon überlegt, ob ich den verkaufe. Gestern jedoch habe ich ihn via Line mit der Power Station verbunden und die Sounds die da vom Speaker des Vibro Champ rauskamen, machten im Raum wirklich Spass. Daher bleibt er.
  • HX Stomp direkt im Line In der Power Station und über den Speaker des Vibro Champ laut gemacht. Ich brauche den Stomp nicht oben, in dem analogen Signalweg von Pedalen und Amp. Auch macht es hier keinen Sinn den FX-Loop der Power Station mit dem FX-Loop des Stomp zu verbinden, da die Klangformung (und Verzerrung) komplett im Stomp erfolgt.
Einen dritten Weg hätte ich auch noch gerne:
  • Mit dem Gitarrensignal direkt in das Interface und DAW gespielt.
Daraus ergeben sich folgende Anforderungen an einem Umschalter:
  • Mindest. 4-5 Loops für Pedale vor dem Amp
  • Mindest. 4 Loops für Pedale in den FX-Loop
  • Wenn Umschalter mit Presets arbeitet, dann müssen alle genannten Loops auch gemeinsam programmiert werden. Zwei Einfachschalter ohne Programmierung wäre auch noch denkbar, da ich analog eher einfach unterwegs bin.
Was ich noch klären muss:
  • Von der Gitarre geht es dann zum Umschalter oder direkt zum Stomp um Line zu spielen. Alternativ auch direkt zum Interface. Diese Umschaltung über den Umschalter lösen die mehrere Ausgänge bieten (Signalverlust)? Oder lieber einen Splitter bzw. ABY-Schalter vorneweg?
  • ABY-Schaltung für mehrere Amps, entweder jeweils einzeln gespielt oder gemeinsam als Wet-Dry. Umsetzung im Rahmen des Umschalters möglich oder getrenntes ABY-Pedal?
Eine weiterer Schaltpunkt sind die Ein- und Ausgänge der Powerstation. Also Amp in (mit 4,8,16 ohm) und Amp Out zum Speaker (mit 4,8,16 ohm). Hier überlege ich ob eine Vereinfachung möglich ist, da ich wegen dem Lüfter die PS im Rack haben möchte. Vielleicht eine Patchbay im Rack wo ich von vorne verkabeln kann? Dann muss man aber immer noch nach hinten greifen um die Ohm-Zahlen einzustellen... (es sei den ich lasse mir die Schalter nach vorne umbauen)... :gruebel:

Beim Thema zwei Amps in einer Box fällt mir nur der Palmer Tino ein. Beim Thema Box-Umschalter fällt mir garnichts ein (ein Amp wahlweise zu verschiedenen Boxen). Im Prinzip ein Schalter der so passiv funktioniert (ABC), dass die Box immer den an der Power Station eingestellte Ohm-Wert sieht. Hat dazu jemand eine Idee?
 
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Beim Thema zwei Amps in einer Box fällt mir nur der Palmer Tino ein. Beim Thema Box-Umschalter fällt mir garnichts ein (ein Amp wahlweise zu verschiedenen Boxen). Im Prinzip ein Schalter der so passiv funktioniert (ABC), dass die Box immer den an der Power Station eingestellte Ohm-Wert sieht. Hat dazu jemand eine Idee?

Radial hatte, soweit ich mich erinnere, eigentlich für jeden Usecase ein Produkt. Ansonsten, und wenn das Budget nicht limitiert ist, böte sich von Ampete der 444 an.
 
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Danke dir für die interessanten Hinweise, kannte ich beides nicht so richtig.

Radial hat tatsächlich ein Konkurrenzprodukt zum Palmer Tino der zwei Amps mit einem Cab verbinden kann.
https://www.gear4music.de/de/Gitarr...jBEa7W9Wa9VsdmxHiAU4F7G06xkJER2waAhFbEALw_wcB

Der Ampete 444 kann noch mehr.
https://www.musik-produktiv.de/ampe...vkJH2AEgR28t5vt3bit2TxftTRQWNOuIaAq-WEALw_wcB
Allerdings bei diesem Preis kann ich mir eine zweite Fryette hinstellen (oder Ironman) und dann bin ich auch das Thema der Ohm-Umschaltung los. Das können beide genannten Produkte nicht.

Habe übrigens heute noch weitere Signalwege getestet. Nur mit dem HX Stomp in 4-Kabel-Methode mit dem Vibro Champ. Alter Falter, da geht aber auch was. Das hat mich jetzt wieder nachdenklich gemacht bezüglich Pedalboards... Irgendwie drehe ich mich im Kreis.. :nix:
 
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Der Boss ES-8 könnte eine gute Lösung für Dich sein. Ist ein guter Kompromiss zwischen Deiner „einfachen“ und „komplizierten“ Variante :) Man kann nämlich zwischen Preset-Mode und Stompbox-Mode umschalten. 4-Kabel-Methode ist auch problemlos möglich, ebenso wie Pedale paralell zu schalten usw.
Hatte ihn früher mal und war sehr, sehr zufrieden.

Boss ES-8 Effects Switching System
 
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Klar und kann auch als einer der wenigen die Reihenfolge der Pedale frei festlegen. Cooles Teil... aber der Preis...
 

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