Was man bei der Frage nach der Eignung von Mikrofonen für bestimmte Anwendungen noch wissen sollte:
Zwischen den Herangehensmöglichkeiten „ein bestimmter, gewünschter Sound ist leicht zu erzielen, wenn alle anderen Voraussetzungen (Klang des Instruments, Spielweise, akustische Umgebung u.s.w.) passen“, also der empirischen und “grundsätzlich technisch gut geeignet“, wenn alle anderen Voraussetzungen (Klang des Instruments, Spielweise, akustische Umgebung u.s.w.) passen, der deduktiven, liegt eine Strecke, die ich mal ‚Hirn und Erfahrung‘ nennen würde.
Versteht man,
warum ein Mikrofon technisch für eine Aufgabe, ein Instrument, einen bestimmten Sound geeignet ist, beherrscht das komplette Repertoire der Bearbeitung und ist willens und in der Lage. hin zu hören, erhöhen sich die Anwendungsmöglichkeiten gewaltig.
So kann man mit dem hier viel bescholtenen D112 an der Kick ganz verblüffende Ergebnisse erzielen, wenn man weiß wie und niemand der Kritiker würde beim Hören auf die Idee kommen, dass es sich um genau dieses Mikro handelt.
