Welches Mic für melodischen Metalcore?

von chimaira, 11.12.07.

  1. chimaira

    chimaira Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.07   #1
    Hallo,
    wir haben in unserer Band (Metalcore ala Caliban, Diecast usw.) 2 Sänger.
    Der eine macht die Shoutparts, der andere die melodischen Gesangslinien.
    Nun braucht unser melodischer Sänger ein eigenes Mic. Er wollte so ca.
    70 € ausgeben. Welches Mic würdet ihr da empfehlen?
    Danke schonmal!!
     
  2. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 11.12.07   #2
    Du bist bei 70€ halt etwas eingeschränkt, d.h. da ist die Auswahl an bezahlbaren und einigermaßen "guten" Mikrofonen nicht so groß.
    Der Standard-Kandidat:
    http://www.musik-service.de/beyerdynamic-tg-x48-prx395753809de.aspx

    Und dann hörts auch schon fast auf.....
    Weil Mikroständer* und Kabel brauchts halt auch noch:
    http://www.musik-service.de/beyerdynamic-tg-x48-set-prx395756572de.aspx

    * und bei dem Gedanken, dass es bei dem MS-Bundle KEIN K&M-Mikroständer ist krampft sich mir schon der Magen
     
  3. guitardoc

    guitardoc Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.07   #3
    Shure SM 57. Ich habe einige Mikros (selbst besessen oder leihweise "besungen") und habe schon viele Musikrichtungen gespielt, aber das SM 57 war das Einzige was mich 150%ig überzeugt hat. Bei dem hörst du jede Nuance raus und alles kommt authentisch rüber. Gebraucht sollte es nicht mehr als 20 halbe Liter á 3 Euro kosten... ;-)
    Kabel ist auch wichtig - am besten bei Conrad kaufen und drauf achten dass Neutrik Stecker dran sind. Am besten sind 15 m (das ist nicht zu lang!!!), die kosten aber schon um die 6 halbe Liter.
    Für den Ständer am Besten wieder gebraucht - mal in der elektronischen Bucht fischen. Auch hier sind 6 halbe Liter gut angelegt und dein Körper wird es dir danken... ;-)

    PS. die halbe-Liter-Einheit nicht so Ernst nehmen, aber in BE - Biereinheiten - rechnet es sich so gut... *lach**lach*
     
  4. Astronautenkost

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    Erstellt: 14.12.07   #4
    Das SM57 ist doch eher ein Mikro für die Snare oder den Amp und schon sehr speziell für Gesang. Kann ja sein, dass es zu Deiner Stimme passt. Ich würde der Empfehlung von Harry folgen. Das Beste in der Preisklasse!
     
  5. guitardoc

    guitardoc Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.07   #5
    Ja, das dachte ich halt früher auch. Hatte es immer zur Abnahme der Gitarrenbox mit dabei und mein "Standardmikro" war das Sennheiser e835 (später dann e845). Einmal hatte ich das aber bei einem Gig vergessen und musste auf das Shure zurückgreifen. Seitdem nehme ich nur noch das zum Singen - es ist ein Unterschied wir Tag und Nacht. Meine Stimme ist wirklich nichts Besonderes, denn unser Drummer ist unser "Goldkehlchen" (und das im wahrsten Sinne des Wortes). Seit diesem Schlüsselerlebnis ist er auch auf das sm57 umgestiegen und hat schon mehrere Gesangspreise abgeräumt wenn wir mit mehreren Band gegigt haben. Da war früher nicht dran zu denken. Akustisch klang seine Stimme super, nur über e835 irgendwie "nicht so". Jetzt passt es. Aber ich gebe dir Recht: Man muss natürlich ausprobieren. Ich habe noch ein e845 und würde es verkaufen - vielleicht gibt es ja Interesse?
     
  6. Astronautenkost

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    Erstellt: 14.12.07   #6
    Die 800er Serie von Sennheiser gehört nun grade nicht zu den Spitzenmikros. Da ist das TG-X 48 oder 58 imho immer vorzuziehen!
     
  7. guitardoc

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    Erstellt: 14.12.07   #7
    Naja, das 835 wurde lange (Anfang der 90er?) als das tollste Mikro gehandelt was es gibt. Vor allem auch Preis/Leistung. Ich fand es erst auch super. Aber mittlerweile... Aber trotzdem, selbst bei großen Gigs wo der Beschaller alles stellt (sehr oft ist es Sennheiser oder Beyerdynamik was da steht) finde ich dass es - nachdem wir die Mikros dann auf sm57 getauscht haben - irgendwie transparenter klingt. Ich finde aber auch dass man da unbedingt den Bandkontext beachten muss. Ich habe schon ein paarmal erlebt dass der Gesang super klang wenn er nur allein zu hören war und sich dann die Frequenzen ausgelöscht haben wenn die Band mitgespielt hat. Aber IMHO ist das am wenigsten passiert wenn das 57er im Einsatz war. Also für mich gibt es live nicht anderes mehr - aber ich bin nicht der Supersänger. Aber im Studio würde ich es nicht nehmen - seltsamerweise klingt es dann viel zu schrill und höhenbetontz. Aber vielleicht ist es ja das was sich live durchsetzt? Keine Ahnung.
     
  8. 8ight

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    Erstellt: 14.12.07   #8
    sm57 schrill und höhenbetont ?!?!?! ich weiss nicht.... bist du dir sicher, dass du da nicht irgendwas in den ohren hattest? das mic ist nun alles andere als schrill und höhenbetont. gerade die kommen bei dem mic bescheiden rüber.
     
  9. guitardoc

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    Erstellt: 14.12.07   #9
    Hmm, das ist aber komisch... Jetzt bin ich etwas verwirrt... Naja, schrill ist vielleicht nicht der richtige Begriff, aber transparent vielleicht? Vielleicht beschreibe ich es nur falsch... Unser 57er sind alle ziemlich hoch und bringen wenig Bässe. Oder was meintest du?
     
  10. 8ight

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    Erstellt: 14.12.07   #10
    Also die 57'er die ich kenne klingen alle muffig, mittenbetont und haben einen ausgeprägten nahbesprechungseffekt
     
  11. Astronautenkost

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    Erstellt: 14.12.07   #11
    Das SM57 ist ein genügsames Arbeitstier, aber zum Stichwort Transparenz fallen mir andere ein. Du scheinst nichts Gutes gewöhnt zu sein! ;)

    Hast Du mal mit Livekondensatoren gearbeitet, mit dem Beta 58, mit Audix oder dem Opus 89 von Beyerdynamic? Von KMS 150 bis 105 ganz zu schweigen.
     
  12. guitardoc

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    Erstellt: 14.12.07   #12
    Naja, im Studio hatte ich mal ein paar Neumanns, die fand ich seeeeehr gut. Aber auch hier war es so - alleine Gesang darüber super, mit Band schienen sich einige der Frequenzen auszulöschen die ich beim alleinigen anhören des Gesangs noch als gut empfand. Aber wie gesagt, ich bin eher der Livemensch und es muss sich IMHO der Gesang in der Bandbesetzung durchsetzen. Ich denke, wenn man z.B. eine Zweiermugge mit Akustikgitarre und weiblicher Stimme macht braucht man andere Mikros (bassbetont?) als bei einer Metalband wo es drauf ankommt dass der Gesang einigermaßen so transparent rüberkommt dass man ihn auch als Gesang empfindet und nicht als dumpfes Gemulme im großen "Einheitsbrei". Mit dem sm57 konnte ich bisher das größte Spektrum problemlos abdecken, aber wie gesagt, ich bin da nur ein kleines Licht im großen Getriebe... ;-)
     
  13. Astronautenkost

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    Erstellt: 15.12.07   #13
    Das ist aber auch die Frage des Arrangements und natürlich des späteren Einsatzes von EQ. Lemmy von Motörhead singt übrigens live auch mit einem SM57.
     
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