Werbetrailer

von Alexander Felkel, 22.10.16.

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  1. Alexander Felkel

    Alexander Felkel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.16   #1
    Hallo,ich wurde von einer Freundin, die meine Werbeartikel kreiert gefragt, ob ich für ein Video, welches sie im Rahmen einer Veranstaltung einer Wirtschaftsjurorengemeinschaft, derer sie angehört, zeigen will, den Sound dazu produziere.
    Ich weiss nicht recht wie viel Honorar man für so etwas ansetzt, da ich in dem Bereich noch keine Erfahrung habe. Kann mir da jemand von Euch ungefähr eine Hausmarke nennen?
    vg
    Alex
     
  2. Vetinari

    Vetinari Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.16   #2
    Was hast du denn für Musik im Kopf? Ein Orchester kostet mehr als wenn du alleine dasitzt und mit der Gitarre etwas aufnimmst. Geht die Präsentation 30 Sekunden oder 30 Minuten?
     
  3. Alexander Felkel

    Alexander Felkel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.16   #3
    Es soll ein 4-Minutentrailer sein, mit Logic Pro im Studio produziert mit diversen digitalen Spuren und 2 Audiospuren
     
  4. Raverii

    Raverii Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.16   #4
    Wieviel Stunden wirst du da reinstecken? Multipliziere mit dem gestzlichen Mindestlohn und du hast mal eine Hausnummer.

    Ansonsten gibt es zahllose Anbieter vermeintlich "gemafreier" Musik im Internet, bis hin zu solchen, die Soundentwicklung/Komposition im Kundenauftrag anbieten. Mit etwas googeln findet man die Preise recht schnell raus.
     
  5. Alexander Felkel

    Alexander Felkel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.16   #5
    Soll wohl ein Witz sein? Ich bin Toningenieur und kein Zeitungsausträger :-) Also ich dachte schon an einen reellen Wert...
     
  6. Raverii

    Raverii Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.16   #6
    Ein realer Wert für Hintergrundmusik "rechtefrei" ist ab 0 Euro.

    Anderer Vorschlag: Du ermittelst dein monatliches Wunscheinkommen, dividierst durch die Zahl der effektiven Arbeitsstunden (d.h. ohne Bürokram, Akquise und andere unbezahlte Tätigkeiten). Damit hast du deinen Stundensatz zu Vollkosten.

    Multipliziere mit der Zahl der Stunden für den Auftrag und voilá. Aber die Wahrheit wird wohl wie so oft in der Mitte liegen. Hut ab, wenn du bei einer Freundin mehr als Mindestlohn durchsetzen kannst.
     
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  7. StrangeLoveMusicCologne

    StrangeLoveMusicCologne Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.16   #7
    Solange keine Auslagen für Drittleistungen im Spiel sind finde ich es relativ schwierig bei einer Freundin ein Honorar zu verlangen, würde in anderen Bereichen ja auch nicht gemacht werden (z.B. Korrekturlesung Bachelor-/Masterarbeit - auch hierfür gibt es Profis). Für mich klingt das nach einem klassischen Freundschaftsdienst, zumal du selbst sagst dass in dem Bereich keine Erfahrung vorhanden ist. Meine Empfehlung wäre es als Promotion anzusehen und nicht als Einnahmequelle, zumindest wenn du in den Bereich vordringen möchtest.

    Wenn der Aufwand dir dafür zu hoch ist um es für lau zu tun, dann kann ich mich nur dem Vorschlag von Raverii anschließen, kalkulieren, Angebot mit vertragliche Einzelheiten für die Verwendung ihr mitteilen und wenn alles so läuft wie gedacht nach Abschluss der Arbeit eine Rechnung schreiben.

    Oder ihr sagen, dass du keine Zeit dafür hast, weil es voraussichtlich X-Stunden dauert bis ein fertiges Produkt vorliegt.
     
  8. stoffl.s

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    Erstellt: 23.10.16   #8
    Hat sie dir zugesagt, dass du ein Honorar verrechnen kannst bzw. dich nach dem Preis gefragt? Möglicherweise braucht sie ja eine Honorarnote von dir aus steuerlichen Gründen. Also setz dich hin, wie beschrieben und rechne dir einen Preis aus.
    Hängt ja wohl auch von deiner beruflichen Situation ab. Bist du selbständig oder machst du das nebenberuflich? Wieviel darfst du steuerfrei nebenberuflich verdienen...
     
  9. ColdDayMemory

    ColdDayMemory Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.16   #9
    Ich würde ein Honorar in Höhe von 700€ verlangen. In der Regel spricht man ja davon, dass eine Minute fertigproduzierte Musik einen Tag (8 Stunden) in Anspruch nimmt (Ich weiß, dass es auch mal schneller geht, aber das muss ja nicht immer sagen).
    Das setzt sich für mich so zusammen, dass es nicht nur um das Schreiben und Arrangieren geht, sondern auch das Mixing und Mastering eingerechnet wird, sowie maximal zwei Feedback-Runden, in denen Änderungswünsche mitgeteilt werden können.
    Bei vier Minuten sitzt du alles in allem also ca. vier Tage a acht Stunden an dem Projekt (= 32 Stunden). 700/32= 21,87 Stundenlohn.
    Das ist ein guter Kurs. Als Freelancer könnte man aber nicht davon leben. Demnach ein angemessenes Honorar (auch für einen Freund).
    Wenn man anfängt sich zu verheizen macht das doch keinen Spaß. Es wird eine professionelle Dienstleistung in Anspruch genommen und für diese muss man bereit sein Geld auszugeben.
     
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  10. Signalschwarz

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    Erstellt: 28.10.16   #10
    Ich frag mich seit dem dritten Post, was "digitale Spuren " sind und was sie von Audio-Spuren unterscheidet. :)
     
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