Western-Gitarre mit schmalem Hals, Spielgefühl wie bei einer E-Gitarre *Lefthand*

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Knorek
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Hallo!

Ich weiß, so eine ähnliche Anfrage gab es hier schon in der letzten Zeit und ist bei einer Sigma gelandet, trotzdem hier noch einmal, denn nun geht es um eine Lefthand-Gitarre.

Ich würde mich sehr freuen über Empfehlungen:
- Reine Akustik-Western (keine Elektronik)
- Schmaler Hals ähnlich zB. einer Fender, gerne auch mit etwas mehr Griffbrett-Radius (mit flachen Griffbrettern komme ich nicht gut klar), gerne auch mit etwas längerer Mensur
- Nicht so großer, vielleicht auch nicht so hoher Korpus (Klangeinbußen und geringere Lautstärke sind mir natürlich bewußt, aber damit würde ich klarkommen), soll aber natürlich nicht gleich voll scheiße klingen ... :)
- Einigermaßen vernünftige Holzmaterialien (keine Kunststoffe)

...und am Ende, wie im Titel schon gesagt, beim Griff-/Spielgefühl einer E-Gitarre ähnlich sein.

Aktuelles Budget Größenordnung: 350,- bis 500,-
(Es können in Ausnahme auch gerne hochpreisigere Vorschläge gemacht werden - das wäre dann aber eher eine Option)

Vielen Dank vorab für Tipps und Anregungen!

Grüße,
Christian
 
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hermanson
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Guild M-120LH Nat Westerly


Habe die Guild M 240 Troubadour..... Spiele ich sehr gerne und die Bauart hier kommt ihr als LH recht nahe wenn du mit Mahagoni leben kannst. Ist aber über deinem Budget, dafür schon mit Gigbag.

Testen ist aber unbedingt nötig, auch wegen der Serienstreuung, die ich selbst erlebt habe.

Gruß hermanson
 
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Danke hermanson,

aber die ist mit Sattelbreite 44,5 angegeben. Meine (ältere Fender) liegt bei so ca. 42, meine Epiphone Casino bei knapp 43. (wobei ich Sattelbreite ca. 42 besser für mich finde)
Das wäre eher so dass, was mir wahrscheinlich passen würde.

VG, Christian
 
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Guild D240 LE N LH

oder die Guild.
Halsprofil sollte deinen Ansprüchen entsprechen, Holzauswahl wohl auch.
E-Gitarren-Feeling hast du nur, wenn die Saitenlage entsprechend ist, muss man womöglich anpassen, auch wenn man eher dünnere Saiten verwendet (wegen E-Gitarrenfeeeling). Auch wäre ein Cutaway für das Feeling nicht verkehrt. Muss man selbst wissen, ob man das braucht.
 
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Oh, die finde ich von den Eckwerten schon mal gar nicht schlecht!
Danke @Person

Spielerisch bin ich eh schon bei dünnen 10er Saiten bei meiner bisherigen Akustik, finde ich für mich ausreichend.
Cutaway brauche ich nicht, spiele so gut wie nie (auch bei den E-Gitarren) in höheren Lagen.

VG, Christian
 
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svenyeng
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Hallo!

Warum muss es ohne Tonabnehmer sein?
Auch wenn Du den aktuelle ggf. gar nicht brauchst, aber man weiß nie.
Ich würde daher immer mit Tonabnehmer kaufen.
Später ärgerst Du Dich womöglich und fängst dann an ein Mikro davor zu stellen oder so.

Ich hätte sonst gesagt, nehm ne Ovation.
Aber die haben halt hinten den Korpus aus Kunststoff.
Ich mag die Ovation einfach und habe selber 2 davon. Ne Classic mit Nylonsaiten und ne Western.
Beide mit Tonabnehmer. Der Tonabnehmer hat ja noch einen weiteren Vorteil: zu mindest bei Ovation ist ein Stimmgerät eingebaut.
Ovation liegt aber auch wieder über Deinem Budget. Nen guten 1000er muss man da schon auf den Tisch legen.

Gruß
sven
 
GEH
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Warum muss es ohne Tonabnehmer sein?
Auch wenn Du den aktuelle ggf. gar nicht brauchst, aber man weiß nie.
Ich würde daher immer mit Tonabnehmer kaufen.
Später ärgerst Du Dich womöglich und fängst dann an ein Mikro davor zu stellen oder so.
Das sehe ich nicht ganz so:
Mit Tonabnehmer handelt er sich im unteren Preissegment unwillkürlich einen Cut ein, den er ebenso nicht will.
Die meisten Hersteller bundeln Cut und PU vermutlich, um nur zwei Produktionsketten zu haben.
Mit der Kombi OhneCut und PU wird es bis 500€ schwierig.
Außerdem ist eine PU-Nachrüstung nicht so schwer und er kann sich eine besseren aussuchen, wenn die Gitarre dauerhaft gefällt.
 
Tremar
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Warum verlangen wir von Fragestellern noch einmal, sich möglichst präzise festzulegen? :unsure:

Hier kommt auf die Frage nach einer rein hölzernen Gitarre (kein Kunststoff!) ohne Cut und ohne Elektronik die Empfehlung einer Ovation - die außerdem das vorgegebene Budget um den Faktor zwei bis drei sprengt. 🤭
 
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Hallo!

Ein Update hierzu, ich hatte mich weiter hierbei auf die Suche begeben.
Gestolpert bin ich dann über eine Sigma 000M-15 (Lefthand), erst einmal weil sie mit einer Halsbreite von 42,9 angegeben wird - also absolut die Richtung wie meine E-Gitarren.
Dann habe ich mich weiter eingelesen, geguckt was dieses etwas kleinere 000-Format und die Mahagoni-Decke so alles mit sich bringen könnte (und überhaupt was die Geschichte hinter diesen einfachen, schnörkellosen Mahagoni-Gitarren ist), und ich dachte: Hey, das könnte genau passen.

Nun ist sie heute angekommen, und was soll ich sagen?
Ausgepackt, angespielt, gleich reinverknallt :) !

Das ist ein Volltreffer, das passt für mich wie die Faust aufs Auge.
Dieses leichte Ding nehm ich einfach gleich gerne in die Hand.

Angefangen das beim schmaleren (42,9 mm) Hals. Da bin ich gleich irgendwie zuhause, alles für greift sich mich - aus meiner E-Gitarren Gewohnheit heraus - viel intuitiver und leichter.
Der etwas kleinere Korpus (11cm Höhe, 38cm max. Breite) sitzt gleich viel besser und angenehmer in meiner Spielhaltung als bei meine bisherige Akustik (eine Epiphone PR 350S LH)
Dann der Klang: Klar, leiser und dezenter als meine bisherige, weniger Bässe und Höhen, aber ein feiner weicher, warmer präsenter Ton ohne dass die Spielweise bei der jeweiligen Betonung und in den Höhen flöten gehen, insgesamt sehr ausgeglichen. Das hört sich einfach angenehm an, nicht gleich so harsch wie die Epiphone bisher.
(Natürlich ist gerade aber das eine persönliche Geschmacksache und daher nicht übertragbar)

44604686yf.jpg



Kurz zum Lieferzustand selber:
Verarbeitungsmäßig praktisch bisher keine auffälligen Mängel. (Einzig und allein ist die Beize an einer Korpus-Kante nicht so gleichmäßig geraten - fällt kaum auf und stört mich null) Das war's auch schon so ziemlich.

Einstellungen:
- Oktavreinheit/Kompensierung am Steg: Voll OK (puh, das ist gerade bei Lefthand-Gitarren nicht immer so der Fall....)
- Steghöhe scheint erst einmal OK zu sein.
- Die Sattelhöhe ist definitiv optimierbar
- Die Halskrümmung müßte wahrscheinlich leicht nachgestellt werden. Z.Zt. ist der Hals zu flach, auf dem ersten und letzen Bund gedrückt gibt es praktisch kaum Luft, auch schnarrt es leicht bei hartem Anschlag in den unteren Lagen. (entsprechender 4mm Martin-Schlüssel ist nachbestellt, ich hoffe der passt)
Natürlich warte ich aber in dem Punkt noch einmal ab, vielleicht muss sie sich noch etwas akklimatisieren (glaube ich aber nicht)
- Die Bundhöhen mal einzeln durchgecheckt: Da gibt es Unregelmäßigkeiten, allerdings nichts über Gebühr.
Für all das habe ich das Werkzeug (Sattelfeilen, Bundfeile etc.)

Also bzgl. der Saitenlage werde ich sicher noch etwas unternehmen wollen.

Aber ansonsten: :heartbeat:

VG, Christian
 
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