Das erste Statement meines Vorposters ist - sorry für die harten Worte - Blödsinn.
Es gibt mittlerweile viele brauchbare Linkshändergitarren auf dem Markt, da sind aufwändige Anpassungen (denn es ist aufwändig, eine RH-Gitarre auf LH-Anforderungen umzubauen) wirklich nicht mehr erforderlich. Linkshänder sein ist kein "Problem", ich bin selbst einer.
Das einzige Problem ist die Tatsache, dass nicht viele Händler eine große Auswahl von LH-Gitarren auf Lager haben, man kann also wenig probieren und die Einstellung überprüfen. Ich empfehle, dass Du "auf Verdacht" eine Einsteiger-Gitarre im Internet kaufst und sie gemeinsam mit jemandem, der halbwegs Ahnung hat begutachtest. Wenn Du in Deinem Umfeld niemanden hast, nimm z.B. einfach einen Gitarrenlehrer dazu (da können 1-2 Stunden zum Einstieg sowieso nicht schaden). Wenn die Gitarre nicht gefällt oder schlecht eingestellt ist, schick's sie einfach zurück.
Für eine "Lagerfeuer- und Einsteigerklampfe" empfehle ich eigentlich immer die in D so verpönten Stahlsaiten (=sog. "Western") Gitarren. In anderen Teilen der Welt (z.B. USA) ist es nämlich genau andersrum - die Akustigkitarre ist dort vornehmlich eine mit Stahlsaiten, die Nylon (="Konzert")-Fraktion ist deutlich in der Unterzahl.
Woher kommt diese Empfehlung? Ganz einfach - man kann damit meiner subjektiven Meinung nach viel schöner Akkorde schrammeln und kommt klarer rüber, man ist lauter, klingt mehr nach Rock / Blues / Country / Pop, usw. Im Endeffekt hilft aber nur ausprobieren oder - wie Uschaurischuum richtig schrieb - überlegen, was man denn eigentlich für Musik machen will.
Hängt ansonsten auch vom Budget ab - aber wie gesagt, für wirklich wenig Geld gibt's schon echt brauchbare Teile, z.B.
http://musik-service.de/spade-ga-10-ce-acoustic-guitar-lefthand-black-prx395753006de.aspx