Westerngitarre bis 550 €

  • Ersteller Kippedanach
  • Erstellt am
Warum das denn? Ich kann euere Abneigung da nicht ganz nachvollziehen.

Aus verschiedenen Gründen (nachfolgend meine persönliche Meinung):

- sieht bescheuert aus
- Gitarre von Werk bereits verunstaltet (Loch rein gesägt)
- bringt mir ggü. Preamp an anderer Stelle keinen zusätzlichen Nutzen
- unflexibel wenn ich am Abnehmersystem was ändern will
- wenn in 10 Jahren kaputt, kann Ersatz schwierig sein


Ich würde es anders sehen: Wer weiß, was du in 5 Jahren mit deiner Gitarre so machst und wer weiß, vielleicht soll sie mal zum Geburtstag der Oma irgendwo angestöpselt werden.

Ich sagte nie, dass ich gegen Abnehmersysteme was habe - nur gegen Zargenpreamps. Und wennn ich ein Abnehmersystem haben will, mache ich mir selbst das rein, was ich haben will.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Hmm, also ich glaube tatsächlich, es wird für mich dann ein Rennen zwischen denen

https://www.thomann.de/de/stanford_radiotone_studio_49_d_ecw.htm

https://www.thomann.de/de/stanford_46_d1_sm_ecw.htm

oder die dritte Alternative:

https://www.schlaile.de/Stanford_RA...2678652.html?partnerid=google_product_adwords


Was sagt ihr?
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Mir fällt gerade auf, dass es die ganzen Modelle von Stanford in selber Ausführung aber ohne Cutaway ca. 100 - 150 € günstiger gibt.

Bspw. die Stanford Radiotone Studio 49 D ECW hier

https://www.markstein.de/epages/Mar...JB1PG1Ee2vyFc58FR4ZACX24irJi5BEBoCrSgQAvD_BwE

für 300 € anstelle von 415 €.

Bedeutet dass, dass ich für den Cutaway auf 100 € Klang- und Verarbeitungsqualität verzichte?

Dann würde ich nämlich ohne Frage auf ihn verzichten.
 
Hi
der Mehrpreis kommt natürlich von der aufwändigeren Verarbeitung für den Cut und für den PU
Qualitativ wohl keine Unterschiede, klanglich "könnte" der Cut Nachteile bringen, aber darüber scheiden sich die Geister.
Auch würde ich mir mind. 2 Gitarren bestellen, die in Frage kommen und die passende behalten.
Wenn man in der Nähe nicht anspielen kann, ist das ja legitim und wird ja auch angeboten(Rückgaberecht)

Und, ich glaube nicht, dass du die Gitarre in 5 Jahren noch spielst. Die nächsten 1-3 Jahre wirst
du dich spieltechnisch sicher verbessern, dann kommt auch autom. der Wunsch nach einer besseren
Gitarre. Das ist aber ganz normal. Man braucht 1-2- Gitarren um herauszufinden, was einem
am besten liegt/gefällt.

*flo*
 
Zuletzt bearbeitet:
Bedeutet dass, dass ich für den Cutaway auf 100 € Klang- und Verarbeitungsqualität verzichte?

Dann würde ich nämlich ohne Frage auf ihn verzichten.

Wie du schon selbst erkannt hast, kosten die Gitarren durch den Cut und PU natürlich mehr als sonst. Ob du dann für den gleichen Preis eine Gitarre ohne PU und Cut findest, die besser klingt und verarbeitet ist? Kann sein, kann auch nicht sein. Ich würde mir da in der Preisklasse keinen allzu großen Kopf machen. Wobei ohne Cut die Auswahl natürlich schon gleich ungleich größer macht.
 
Hallo!

Eine Empfehlung als Retoure mit voller Garantie, sozusagen neu, evtl. leichte Gebrauchs- und oder Spielspuren. Eine Epiphone EF- 500 RCCE Natural Satin für 549€. Sattelbreite 44,5 mm, die würde ich bestellen, evtl. noch eine andere und dann vergleichen.

Gruss, Klaus
 
Keine Dread und Zargenradio
 
Okay, kurzes Update:

Ich habe jetzt folgende Instrumente zur Auswahl:

Eine gebrauchte Martin DX-1 AE in gutem Zustand für 450 €



Die Stanford Radiotone Studio 49 D ECW für 415 €



Die Stanford Radiotone Studio 69 D ECW für 500 € (gleiches Modell, nur mit Fichtendecke)

Oder Stanford 46-D1-Sm-Ecw für 530 €




Habe mal die Links hinzugefügt, damit man vielleicht ein wenig die Sounds miteinander vergleichen kann.


Ich schaffe es irgendwie nicht, eine Entscheidung zu fällen. :/ Das Angebot mit der Martin DX-1 klingt super verlockend, aber alle beschweren sich,
weil dort unkonventionelle Materialien verwendet wurden und laut der Kommentar-Spalte klingt das gute Stück unplugged nach Pappkarton und ist ziemlich leise.

Wie findet ihr den Sound von der Studio 49 D und der Martin im Direktvergleich?
Ich finde, man hört zwar die Höhen der Martin um einiges besser und "strahlender", aber irgendwie wirkt sie echt etwas leise und kraftlos im Vergleich.

Wozu würdet ihr mir raten?

--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ich habe übrigens mal wieder das komplette Web durchforstet, um zu einer Antwort zu kommen.

Also was ich an der Radiotone 49 sympathisch finde:

Sie ist günstig, sie scheint durch die Zederndecke sehr kraftvoll zu sein, sie sieht ganz ordentlich aus und ist durch die 45 mm Sattelbreite leicht bespielbar.
Und sie klingt sehr warm.

Was mir nicht gefällt: Zeder soll wohl weicher als Fichte und anfälliger für Kratzer sein. Da ich sie definitiv des Öfteren mitnehmen werde und auch Freunde
sie bespielen werden, definitiv ein Minuspunkt. Außerdem wirkt der Ton zwar kraftvoll und warm, aber ziemlich dumpf.

Für die Martin spricht in erster Linie, dass sie eine Martin ist.. Allerdings kenne ich mich bis jetzt noch so gar nicht mit Westerngitarren aus und kann
gar nicht beurteilen, wie viel besser der Sound von ihr im Vergleich ist. Ich merke schon den Unterschied, aber ich kann nicht wirklich einordnen, ob es
mir besser oder schlechter gefällt. Auf jeden Fall wäre sie mit der Fichtendecke um einiges robuster, auch noch relativ günstig und der Klang ist viel
höher, durchdringender, aber irgendwie auch leise. Und die Sattelbreite wäre auch noch relativ angenehm (44,5 mm).

Ja... Ich hoffe, ihr könnt mir mal ein wenig weiterhelfen, ich weiß nämlich echt nicht mehr weiter. :(

Falls ihr mir jetzt zum Beispiel versichern könnt, dass die Martin bei weitem das bessere Instrument ist und meine Laien-Ohren diesen genialen Sound einfach noch nicht zu schätzen wissen, dann ist meine Entscheidung gefallen. :D
 
Hallo!

Bei den Epiphone Masterbilt Gitarren bekommst Du wesentlich mehr geboten, die Instrumente sind vollmassiv gebaut und bieten viele Vorteile. Du kannst es wunderbar recherchieren. Ich würde mich nicht auf Videos verlassen, gerade was den Klang betrifft, denn der hängt von sehr vielen Faktoren ab. Aber es ist ja Deine Entscheidung und Du musst selber Erfahrungen machen, entscheide doch nach Deinem Bauchgefühl.

Gruss, Klaus
 
Hallo!

Bei den Epiphone Masterbilt Gitarren bekommst Du wesentlich mehr geboten, die Instrumente sind vollmassiv gebaut und bieten viele Vorteile. Du kannst es wunderbar recherchieren. Ich würde mich nicht auf Videos verlassen, gerade was den Klang betrifft, denn der hängt von sehr vielen Faktoren ab. Aber es ist ja Deine Entscheidung und Du musst selber Erfahrungen machen, entscheide doch nach Deinem Bauchgefühl.

Hey und guten Morgen! :p

Die habe ich mir letztens schon mal auf deinen Rat hin angeschaut, aber nichts von Epiphone gefunden, das mir so wirklich gefällt und zur gleichen Zeit kein Zargenradio und die passende Sattelbreite hat.
Deswegen fällt das für mich eher weg, aber vielen Dank für den Tipp! Halt leider einfach nicht ganz mein Geschmack. :p

Ich würde gerne mal eure Meinungen zur Martin hören, ist das ein heißer Deal oder eher ein Flop?
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Oh und das mit den Videos sehe ich genau so, aber hatte leider keine anderen Quellen für einen Vergleich.. Gibt ja normalerweise Hörbeispiele auf Thomann,
aber zu den Instrumenten meiner Wahl leider ausnahmslos nicht.

Ich glaube aber fast, ich hole die Martin später ab, falls ihr noch grünes Licht gebt. :D
 
Hallo!

Tommy Emmanuel sagt, der Klang kommt aus den Fingern, Du kannst also den Klang sehr durch Dein spielen beeinflussen, hol Dir doch die Martin, wenn sie Dir gefällt. Dagegen spricht nichts, Martin baut solide Gitarren und hat einen guten Ruf mit viel Tradition. Also viel Glück. Berichte doch dann später über Deine ersten Eindrücke und Gefühle die sich dann einstellen.

Gruss, Klaus
 
Wozu würdet ihr mir raten?

Dazu, die Gitarren im direkten Vergleich selbst zu testen und auf dieser Grundlage eine Entscheidung zu treffen.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Also was ich an der Radiotone 49 sympathisch finde:

Sie ist günstig, sie scheint durch die Zederndecke sehr kraftvoll zu sein, sie sieht ganz ordentlich aus und ist durch die 45 mm Sattelbreite leicht bespielbar.
Und sie klingt sehr warm.

Eine Zederndecke sorgt eher für eine leichtere Ansprache, hat aber tendenziell weniger Dynamikreserve nach oben, als Fichte. Von daher würde ich mit dem Attribut "sehr kraftvoll" eher vorsichtig sein.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Für die Martin spricht in erster Linie, dass sie eine Martin ist.

Ja, aber eine sehr niedrigpreisige. Bei den etablierten Herstellern bekommst du im unteren Preisbereich nicht unbedingt viel fürs Geld. Die hat keinen Cut und noch nichtmal ein Binding. Da kannst du meiner Meinung nach genauso gut eine Yamaha FG neu für 200 kaufen, die ist auch nicht schlechter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dazu, die Gitarren im direkten Vergleich selbst zu testen und auf dieser Grundlage eine Entscheidung zu treffen.

Leider nicht Möglich, die Radiotone ist für die nächsten Wochen überall vergriffen und die Martin gibt es auch in keinem
Gitarrengeschäft in meiner Nähe, sodass ich sie dort vielleicht mal mit anderen Instrumenten vergleichen könnte.

Ja, aber eine sehr niedrigpreisige. Bei den etablierten Herstellern bekommst du im unteren Preisbereich nicht unbedingt viel fürs Geld. Die hat keinen Cut und noch nichtmal ein Binding. Da kannst du meiner Meinung nach genauso gut eine Yamaha FG neu für 200 kaufen, die ist auch nicht schlechter.

Das mit dem fehlenden Binding finde ich auch nicht so gut..
Also denkst du, das ist eine eher eine stinknormale Gitarre, die sich ungefähr auf dem Niveau aller anderen
in diesem Preisfeld bewegt und kein Wunderkind, das klanglich in der Liga der höherwertigen Martins
mitspielen kann?
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Dass man die Videos nicht unbedingt als Vergleich heranziehen sollte, hatten wir ja schon, aber im Endeffekt war das das selbe Aufnahme-Setting und die Martin klingt da schon um einiges brillianter als die Stanford, oder findet ihr nicht?
 
Hallo!

Je hochwertiger die Bestandteile (Hölzer) einer Gitarre sind, desto schöner der Klang. Die Verarbeitungsqualität ist auch ein entscheidender Faktor. Von einer günstigen Martin kann man keine Wunder erwarten. Aber trotzdem kann sie gut klingen und Deinen Ansprüchen genügen. Du bezahlst natürlich auch für den Namen, die Marke Martin einen gewissen Betrag. Saiten, Spieltechnik, Plektrum, Einstellung der Gitarre etc. beeinflussen den Klang auch. Deshalb sind solche Videos nicht wirklich hilfreich was die genaue Beurteilung des Klanges betrifft. Jeder hat eine andere Empfindung, Vorstellung davon. Am besten vor Ort testen und wenn möglich, sich von einem erfahrenen Spieler etwas vorspielen lassen.

Gruss, Klaus
 
Leider nicht Möglich, die Radiotone ist für die nächsten Wochen überall vergriffen und die Martin gibt es auch in keinem
Gitarrengeschäft in meiner Nähe, sodass ich sie dort vielleicht mal mit anderen Instrumenten vergleichen könnte.

Alle bestellen nicht möglich?

Das mit dem fehlenden Binding finde ich auch nicht so gut..
Also denkst du, das ist eine eher eine stinknormale Gitarre, die sich ungefähr auf dem Niveau aller anderen
in diesem Preisfeld bewegt und kein Wunderkind, das klanglich in der Liga der höherwertigen Martins
mitspielen kann?

Ganz klar ersteres. Und eher überteuert.
 
hi

Sorry, aber du scheinst überhaupt keinen Plan mehr zu haben, je mehr du hier nachfragst.
Die ganzen yt-Videos kannst du in die Tonne schmeissen. Du tendierst auch zu einer 300-400€ Gitarre.
Aber von nix kommt nix. Bei Martin zahlst du erst mal den Namen, also finger weg.
Die meisten "günstigen" Gitarren kommen aus 1,2,oder 3 Fabriken aus Fernost, also ist i.P. egal was auf der Kopfplatte steht.
Stanford ist auch ein asiat. Ableger von Furch, dann lieber das etw. teurere Original aus Tschechien.
Gute Tipps, die hier schon gegeben wurden zwischen 500 - 650 €
Epiphone MASTERBILT
Furch
Eastman
und
bestellen und testen und dann evtl zurückschicken.

*flo*
 
Du tendierst auch zu einer 300-400€ Gitarre.

Finde ich auch einen ungünstigen Preisbereich. Ich würde entweder für 200 ne Yamaha FG kaufen oder ab 600 was Richtung Furch, Dowina, Duke, Eastman. Und dann möglichst vollmassiv.
 
Finde ich auch einen ungünstigen Preisbereich. Ich würde entweder für 200 ne Yamaha FG kaufen oder ab 600 was Richtung Furch, Dowina, Duke, Eastman. Und dann möglichst vollmassiv.

Gut, du hast ja auch schon etlt. Vorschläge und Tipps gegeben, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass der TE eine Bestätigung seiner Entscheidung sucht und nicht bekommt,
sondern alle gut gemeinten Tipps, wie z.B. die von dir oben genannten, in den Wind schlägt.
Dann ist Hopfen und Malz verloren, wenn es nur um Preis u. Optik geht, statt um, den Preis entspr., Qualität und Klang.

*flo*
 
Hat schon jemand "Sigma" gebrüllt? Hab letztes Jahr alle Gitarren im entsprechenden Preisbereich bei Just Music angespielt und Sigma war mit Abstand das beste. Meine Meinung! Epiphone und Fender waren sofort raus - stumpf, leblos. Yamaha war noch gut und letztens hatte ich ne günstige Cort in der Hand. Auch nicht verkehrt.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben