Whitesnake - Live in the heart of the city - 1980

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Whitesnake - Live in the heart of the city
1980

WhitesnakeLiveintheheartofthecity.jpg


Recorded:
a) 23./24.06.1980, London, Hammersmith Odeon
b) 23.11.1978, London, Hammersmith Odeon

Jetzt sind wir wieder bei den Ausflüssen der Rockgiganten von Deep Purple, denn immerhin rekrutierten sich Whitesnake aus dem Ian Gillan-Nachfolger David Coverdale, sowie dem Keyboarder John Lord und ab 1980 dem Schlagzeuger Ian Paice. Dieses Live-Zeugnis ist der Übergang von Deep Purple in eine moderne Zeit, vom Hard Rock mit klassischen Einflüssen zum Hard Rock mit Blues-Interventionen. Zwei Alben von Whitesnake haben für mich absoluten Klassiker-Status. Zum einen das hier beschriebene Werk „Live in the heart of the city“ und das 1987 gleichnamig erschienene Album mit dem Remix des Hits „Here I go again“, welcher zur Nr. 1 in den US-Amerikanischen Charts avancierte. Gleichzeitig wanderte der ebenfalls auf dem Album befindliche Song „Is this love“ auf Platz 2 der Charts.

Wer sich mit David Coverdale beschäftigt, der wird aller Wahrscheinlichkeit nach zugeben, dass er über eine der schönsten und beeindruckendsten Rock-Blues-Soul Stimmen verfügte.

Auf dem vorliegenden „Live in the heart of the city-Album“ spielen Whitesnake noch Hard Rock mit mächtig viel Blues-Einflüssen bevor sie später mehr zum US-Amerikanischen Chartbreaker-Hard Rock tendierten. Btw.: Im Jahr 1980 war das mit das beste, was auf dem Markt war, alleine die Musiker bürgen für absolute Qualität.

Die Platte erschien zum damaligen Zeitpunkt als eine Doppel-LP und beinhaltet einen Zusammenschnitt zweier Konzerte. Zum einen aus dem Jahr 1978, also unmittelbar nach Gründung der Band, und zum anderen aus dem Jahr 1980, als John Lord und Ian Paice mit zur Band stießen. Jedem Rockfan sollte der Song „Ain`t no love in the heart of the city“ sowie das nachfolgende „Trouble“ ein Begriff sein. Und der Purple-Song „Mistreated“ rundet die ganze Sache ab. Durchweg gute Gitarrenarbeit von den Altrockern Mickey Moody und Bernie Marsden. Ich habe so etwas Gutes später kaum noch gehört. Und auch der Bassplayer Neil Murray dürfte ein Begriff sein.

Ich lege diese Scheibe allen ans Herz, die die Verbindung zwischen Purple und heutigem Metal suchen. Dazu ist sie ein erklärendes Werk. Ich sage nichts zu den einzelnen Stücken, wer sie hört oder schon kennt, wird merken, was ich das meine.


Tracklist:

Come on
Sweet talker
Walking in the shadow of the blues
Love hunter
Fool for your loving
Ain`t gonna cry no more
Ready an willing
Take me with you
Might just take your life
Lie down
Ain`t no love in the heart of the city
Trouble
Mistreated


Band am 23./24.06.1980:
Vocals: David Coverdale
Guitars: Mickey Moody
Guitars: Bernie Marsden
Bassguitar: Neil Murray
Keyboards: John Lord
Drums: Ian Paice

Band am 23.11.1978:
Vocals: David Coverdale
Guitars: Mickey Moody
Guitars: Bernie Marsden
Bassguitar: Neil Murray
Keyboards: Brian Johnston
Drums: David Dowle

9/10
 
TheColaKid
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Hammer Album!

"Here's a song, you've put in the top 20! So c'mon sing it with me!" (right before "Fool for your lovin'")
 
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Bassguitar: Neil Murray

Das ist überhaupt der Hammer an diesem Album. Der Mann kommt aus dem Jazzrock/Fusion und spielt mit diesem Background hier dermaßen genial in den Hardrock rein, dass einem die Spucke wegbleibt.
 
Phobos
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Absolut Geiles Album, hab sie 1980 als Vorgruppe von AC/DC in Saarbrücken damals gesehen, war wirklich super toll. :great:


Gruss
 
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whiplash
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Coverdale bzw whitesnake hat/haben übrigends ne tolle website.
Vor allem seine "recleftions" zur entstehung von burn sind absolut lesenswert.

Whitesnake Gold
 

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