Wie bekomm ich eine schöne Melodie zu einem Songtext?

von Olympias, 24.09.07.

  1. Olympias

    Olympias Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.07   #1
    Ich bin mir sicher dass diese frage schon oft kam, aber irgendwie find ich im moment keinen anderen weg, diese frage beantwortet zu bekommen...
    Wie bekommt man eine Melodie, die leicht zu singen, aber sich dennoch gut und nicht unprofessionell anhört?
    Welche Akkorde passen gut zusammen, dass man dann daraus eine Melodie entwickeln könnte?
    Ich steh gerade "voll auf dem Schlauch" xD
    Danke im Voraus
    Olympias
     
  2. Drift

    Drift Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.07   #2
    Vermutlich arbeitet jeder auf seine eigene spezielle Art und Weise an den eigenen Songs und ein Patent-Rezept dafür, wie man ein schönes Lied schreibt gibt es auch nicht.

    Ich baue meine Lieder meist auf den Texten auf. Wenn mir ein guter Text oder eine gute Zeile einfällt versuche ich sie zu erweitern. Und im Laufe dieses Prozesses stellt sich ja auch ein Gefühl dafür ein, was man ausdrücken möchte. Anhand dieses Gefühls setzte ich mich dann meist mit dem Handy hin und versuche die Worte in eine gesungene Melodie zu bringen. Und mit dieser Melodie (so ich eine finde die mir gefällt) erarbeite ich die Noten oder Akkorde. Dann merkt man ja recht schnell ob man das Lied eher in einem traurigen Moll schreiben sollte oder ein fröhlicheres Dur von nöten ist. Ist vermutlich total durcheinander aber das scheint mir für mich am einfachsten.

    Aber ich bin auch gespannt, wie andere bei ihrer Arbeit so vorgehen.

    gruß,
    danny
     
  3. Sephris

    Sephris Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.07   #3
    Zu genau dem Thema habe ich meine Gesangslehrerin mal befragt, obwohl ich die Antwort eigentlich schon wusste (hab mir im Vorfeld schon Gedanken dazu gemacht):
    "Sing nach Gefühl."

    Optimal ist es natürlich, wenn du schon die instrumentelle Begleitung stehen hast, dann brauchst du nur deinen Text und kannst loslegen. Das "Ergebnis" sollte man immer wieder überarbeiten.
     
  4. Eddi_Edward

    Eddi_Edward Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.07   #4
    Hallo... Ich würde dir als Herrangehen empfehlen dir eine Akkordfolge in einem bestimmten Taktschema zu nehmen ... am gängigsten ist ein Vier-Taktschema. So, nun ist nun das/dein Problem, dass du nicht weißt welche Akkorde gut zusammen passen. Die eine Variante wäre, dass du dich hinsetzt und mit einer Gitarre in der Hand einfach die Grundakkorde in DUR und MOLL durchgehst und schaust was dir gefällt. Eine andere Variante, die dir langfristig weiter hilft ist der Weg über Harmonienlehre... Blues-Schemas und so Weiter... Begriffe wie "Tonika" "Subdominante" und "Dominante" werden dort fallen... Wirklich hilfreich dafür ist z.B. Wikipedia. Ums mal kurz zu erläutern worums da geht: Es gibt bestimmte Strukturen die leute "herrausgefunden" haben und in schemata geordnet bei denen man, wenn man sich an diese hält, man IMMER "wohlklingende" akkordfolgen u.ä. einfach mit zettel und Papier kreieren kann.

    Bluesschema ist nur der Anfang und ein klitzekleiner Teil der Harmonienlehre aber er reciht am Anfang vollkommen zu....

    Viele Grüße
     
  5. Olympias

    Olympias Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.07   #5
    danke danke danke an alle
    ich probiers gleich aus=D
     
  6. donay

    donay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.07   #6
    ansonsten stell die frage doch noch im vocal allgemein forum. ich denke dort bekommst du auch gute antworten:)
     
  7. Dieter B.

    Dieter B. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.07   #7
    Versuchs doch mal andersrum:
    Erst eine Melodie machen und dann die Akkorde drumrum basteln. ;)
     
  8. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 28.09.07   #8
    EDIT: ich habe Deine beiden identischen Threads zusammengeführt. Deine Frage passt aber eigentlich weder zu "Vocals" noch zu "Songs/Texte". Du fragst nach Grundlagen der Komposition und Harmonielehre. Deswegen wärst Du im Board https://www.musiker-board.de/vb/f83-musik-theorie/ besser aufgehoben. Es hat aber wahrscheinlich keinen Sinn, die gleiche Frage dort nochmal zu stellen, weil sie zu allgemein ist. Am besten, Du stöberst dort ein bißchen herum...

    Hier schon mal ein Link zu einem Thread aus dem Subforum "Harmonielehre", der Dir weiterhelfen kann:https://www.musiker-board.de/vb/harmonielehre/90852-harmonielehre.html


    Dennoch hier vorweg ein paar hoffentlich hilfreiche Anmerkungen:

    Du könntest eigentlich genauso gut fragen: wie werde ich ein guter Komponist?

    Wenn es Formel gäbe, wie man "gute Musik" macht - und das ist ja am Ende das, was Deine Frage beinhaltet - dann wäre jeder in null komma nichts ein Super-Songwriter. So einfach ist es leider (oder eher: glücklicherweise) nicht.

    Musik ist ein Fass ohne Boden. Je mehr man sich damit beschäftigt, umso eher kommt man dem näher, was einem im Kopf herumschwirrt.

    Es gibt zwei Wege, sich Musik und Komposition zu nähern (man kann sie natürlich auch mischen): entweder Du setzt Dich mit Musiktheorie auseinander (Stichworte: Harmomnielehre, Kadenzen, Funktionen) oder Du versucht es nach Deinem Gefühl, Empfinden und Gehör. Spiel so lange mit Akkorden und Tönen herum, bis Dir was gefällt. Wie gut und professionell das wird, hängt von Dir ab.

    Die Akkordfolge und die Melodie sind nur ein kleiner Teil der Komposition. Hinzu kommt: Dynamik, Tempo, Rhythmus, Struktur, Arrangement, usw. Du kannst mit drei simplen Dur-Akkorden und fünf Tönen einen Welthit landen und mit komplexen Harmonierstrukturen die ganze Welt langweilen. Aber umgekehrt geht es genauso.

    Damit Du wenigstens eine Anfang hast, hier die ersten Schritte für eine schlüssige Akkordfolge. Eine Grundkadenz, auf der die klassiche als auch ein Großteil der Popularmusik aufgebaut ist:
    Bestehend aus Tonika/Subdominate/Dominante (Funktionen).

    Beispiel: C/F/G

    Zweites Beispiel: Grundkadenz, gewürzt mit der Mollparallele der Tonika:

    C/Am/F/G

    Das wäre sozusagen der simpelste Anfang. Das Ganze lässt sich ewig weiterspinnen: Gegenklänge, Modulationen, Septakkorde, Alterierungen, verminderte Akkorde usw ...

    Aber wie bereits gesagt: das ist nur das Werkzeug. Damit kann man Schrott produzieren oder Gold. Was man daraus macht - dafür gibt es kein Rezept....

    Warum bestimmte Akkorde gut zusammenpassen, hat mit vielen Dingen zu tun: gleicher Tonvorrat, Empfinden, Spannung/Entspannung usw ... das ginge hier zu weit... lies dazu lieber ein Buch oder schau Dich im Forum für Musiktheorie um.

    Wenn Dir das jetzt schon komplizieirt und zu theoretisch erscheint, ist es besser, Du komponierst nach eigenem Empfinden. Wer etwas Begabung hat, entwickelt mit der Zeit automatisch ein Gehör dafür, was gut klingt. Das passiert natürlich nicht von heute auf morgen.
     
  9. Olympias

    Olympias Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.07   #9
    Also, ich will ja nicht mal, dass es von Anfang an gut wird, sondern dass es überhaupt nach irgendwas klingt...aber die tipps haben etwas geholfen...danke sehr=D
    mfg olympias:D
     
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