Wie Bohrung berechnen für Saitenführung durch den Korpus

von Rockabillybass, 14.07.08.

  1. Rockabillybass

    Rockabillybass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.08   #1
    Moin Moin liebe Bastelfreunde,
    Ich plane meine HK Tele zu tunen, aufgearbeitet sollen werden Brücke, PU's und Mechaniken. Mechaniken sollen von Kluson sein PU'S von van Zandt/Häussel.
    Soweit so gut , das Problem ist die Brücke ich habe bis jetzt nur welche gefunden mit Saitenführung durch den Korpus. Meine Frage, wie berechnet man die Bohrlöcher so, das da hinterher auch noch sowas wie Oktavreinheit möglich ist.
    Vielen Dank schon mal für eure Antworten
    LG RBB
     
  2. heikoha

    heikoha Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.08   #2
    Hi,

    es gibt auch Telestege bei denen Du die Saiten nicht durch den Body, sondern von hinten einfädelst (kann Dir im Moment nicht genau sagen wo, aber hab ich definitiv schon gesehen:o). Falls es doch STB sein soll: Du legst zuerst die Position fest an die die Bridge soll. Dazu markierst Du Dir die Position der derzeitigen Saitenreiter, bringst die der neuen in eine Mittelposition (so dass Du in beide Richtungen noch Einstellweg hast) und vermittelst die Bridge dann (s.o. Oktavreinheit). Danach bohrst Du die Löcher für die Befestigungsschrauben sowie die Saitendurchführung an den Stellen wo die entsprechenden Löcher in der Grundplatte sind.... Zum Bohren der Saitendurchführungen empfehle ich *dringend* eine Standbohrmaschine, damit das nicht wie bei meiner Tele aussieht:D. Wenn Du ein Brett unter den Body legst hast Du ausserdem noch gute Chancen dass das Holz wenn der Bohrer rauskommt wenigstens nicht zu heftig reisst (und so nebenbei der Tisch noch heile ist;)).

    Viel Spass beim Basteln!

    Viele Grüße
    Heiko
     
  3. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 15.07.08   #3
    Das mit der Standbohrmaschine ist absolut richtig (Korpus gut abkleben, damit nichts dran kommt.). Und setze eine nagelneuen, sehr scharfen Holzbohrer ein und tauche den Bohrer mit geringem Druck immer wieder aufs neue ein, bis Du durch den Korpus durch bist. Ansonsen verläuft der Bohrer sehr gerne und das Lochwird nicht gerade, was dann hinterher auf der Korpusrückseite nicht gut aussieht.

    Eine Holzplatte unter dem Korpus beim Bohren ist unbeding nötig, damit die Austrittsstelle sauber bleibt.
    Die Ferrules (Ausgangshülsen) für die Korpusrückseite bekommst Du z.B. bei Rockinger.

    Die Bohrlöcher kommen selten ganz gerade heraus. Kleine Abweichungen kannst Du dann aber gut mit den Ausbohrungen für die Ferrules ausgleichen.

    Was die Bohrdurchmesser angeht, kannst Du Dich gut an den Ferrules orientieren.

    Ich habe die gleiche Prozedur auch mit meiner Tele gemacht.

    /V_Man
     
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