Wie finde ich meine eigene Stimme?

  • Ersteller klangträumer
  • Erstellt am
Liebe Moni, wo habe ich denn geschrieben, dass ich mich nicht einsinge? Ich habe lediglich erklären wollen, dass es auch ohne Übungen geht :)
Mir war nicht ganz klar, wie Du das gemeint hattest :) Klar geht es ohne Übungen, das mach ich durchaus auch mal, nur sollte man da imho in etwa eine Ahnung haben, was man tut. Von einem durchschnittlichen Chor erwarte ich eher, dass mit Übungen eingesungen wird, das ist klarer.
 
klangträumer;4637276 schrieb:
@Cörnel: Ich weiß wohl, daß man mit Kindern hoch singen soll - aber wenn man das nicht kann? Da sing ich lieber tief, als das ich gar nicht mit den Kids singe. In meiner bisherigen Erzieherkarriere ist mir tatsächlich nur eine Kollegin begegnet, die hoch singen konnte (seit geschätzten 200 Jahren Sopran im Chor), alle anderen brummen wie ich in dien tiefen Lagen rum...

Schwierig.

a) Tief singen, dadurch Kinderstimmen nicht besonders gut behandeln und für die Zukunft probleme bereiten.
b) Gar nicht singen, um die Stimmen zu schützen, dadurch aber verhindern, dass die Kinder einen Bezug zum Gesang aufbauen.

Ich habe keine Lösung, aber die Ahnung, dass du selbst schon ein "Opfer" bist. Dieses nicht hoch singen können, muss ja ne Ursache haben, ggf. war es das zu tief singen, als du selbst noch im Kindergarten warst.

Bitte nicht falsch verstehen, ist gar keine Verurteilung von mir, wie du ggf. an meinen Optionen a) und b) sehen kannst.
 
Ich muß jetzt doch meinen Senf dazugeben!

Ich bin auch Erzieherin und kenne die tiefbrummenden Kolleginnen.
Die meisten Kolleginnen brummen aber eigentlich nur, weil sie Hemmungen haben hoch zu singen.
Du mußt es schaffen, deine Hemmungen über Bord zu werfen. Die Kinder lachen dich nicht aus, wenn du mal schräg klingst.
Die Kinder lieben dich, wenn du mit ihnen ausgelassen singst!
Das machen nur die lieben Kolleginnen und da kannst du ihnen ja sagen, das sie es erst einmal besser machen sollen!

Ich habe eine Alt-Stimme, aber auch damit kann ich in Kinderhöhe singen.
Mittlerweile habe ich meine Kolleginnen auch so weit, das sie sich Tipps bei mir holen!

Also, nur Mut:great:

Geli
 
@cörnel: dein Link zu "toni singt" ist in der Tat sehr interessant - daß wäre glatt was für mich, hätte ich die entsprechende stimmliche Vorbildung. Was Du unter a) und b) beschreibst ist tatsächlich eine Sackgasse - auch deshalb ist mir daran gelegen, meine Stimme zu verbessern.
@Geli: Das wir Erwachsenen Hemmungen beim Singen haben, da ist auf jeden Fall was dran; wieviele Kinder mußten sich blöde Kommentare von "qualifizierten Musikpädagogen" anhören wie: "Wer brummt denn da?" - oft war an dem Punkt dann Schluß mit singen...
Es ist richtig, daß die Kids mich nicht auslachen, aber ich höre jeden Ton den ich falsch singe, und da beißt sich die Schlange dann wieder in den Schwanz.
Bin gestern abend noch mal in mich gegangen, und denke, daß mir der hiesige Chor nicht wirklich weiterhilft: der ist ganz nett, wenn man in der Gemeinschaft ein bißchen singen und trinken möchte, aber nicht, um seine Stimme ernsthaft zu verbessern (zumindest nicht als Anfänger); ich denke, ich werde mich doch mal nach einem erschwinglichen Gesangsunterricht umschauen...
 
Gestern ist ein Buch vom Toni bei mir angekommen, und zu meiner großen Verblüffung habe ich festgestellt, dass die Lieder gar nicht so hoch sind. Sie sind für einen Mezzo in bequemer Mittellage bis leicht gespannter Lage (höchster Ton e''); es sollten sowohl Altos gut rauf kommen können als auch Sopräne gut runter. Also machbar ist es prinzipiell.
klangträumer, finde ich gut, dass Du Gesangsunterricht nehmen willst. :great: Bis dahin sing einfach; die schrägen Töne dürften sich mit fortschreitender Ausbildung (oder auch nur Übung) schon verringern. Hauptsache, Du machst etwas sachte und horchst in Dich rein, ob es sich gut anfühlt. Und den Kids sind etwaige schräge Töne wirklich egal. Ok, es könnte sich eine falsche Klangvorstellung einbügeln, aber ich glaub, so arg wird das ned ;) Abgesehen davon liesse sich das notfalls auch später wieder ausbügeln. Den Kindern Spass am Musizieren mitgeben finde ich an dieser Stelle wesentlich wichtiger.
 

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