Silvieann
Registrierter Benutzer
- 24.05.22
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Danke fĂŒr die Erleuchtung, ich hab mich schon gewundert ...Die Gruppe im Video ist KISS, es wurde das original-Video verwendet und auf die Cover-Version von Kilt angepasst![]()
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Danke fĂŒr die Erleuchtung, ich hab mich schon gewundert ...Die Gruppe im Video ist KISS, es wurde das original-Video verwendet und auf die Cover-Version von Kilt angepasst![]()
Und auch dabei tritt - zumindest fuer mich - diese "ich bin so toll"-Haltung irgendwie in den Vordergrund.(...) es klingt fuer mich einfach immer ueberheblich.
ich denke, die sollte trotz allem klar sein.
Meinst Du z.B. so was? Verspielt jetzt nur von der Instrumentation. Vom Gesang eher tot geschrien.auch wenn jemand diese verspielte, ver-jazz-te Variante so perfekt beherrscht wie nur moeglich, heisst es nicht, dass das in meinen Ohren gut klingt.
Ich denke, da gehen zwei Dinge durcheinander.Aber letztendlich drueckt Gesang ja immer was aus, und auch wenn jemand diese verspielte, ver-jazz-te Variante so perfekt beherrscht wie nur moeglich, heisst es nicht, dass das in meinen Ohren gut klingt. Und auch dabei tritt - zumindest fuer mich - diese "ich bin so toll"-Haltung irgendwie in den Vordergrund. Mag sein, dass der Saenger oder die Saengerin das in dem Moment gar nicht moechte, keine Ahnung. Aber es klingt fuer mich einfach immer ueberheblich. Vor allem auch weil diese rhythmischen Verschiebungen und Melodie-Anpassungen so beliebig klingen. Vielleicht ist das auch der Hauptgrund fuer mich. Es klingt naemlich nicht, als wuerde da jemand bewusst (oder auch unbewusst) die Melodie so aendern, dass sie noch besser, oder noch mehr zur Stimme/Stimmung passender klingt, sondern als wuerde jemand das einfach aus Prinzip machen, weil er denkt, es muesste sein, um toll zu wirken oder was auch immer.
Das gilt vielleicht fuer Songs, die urspruenglich in diesem Stil geschrieben/gesungen wurden. Mir geht es aber um Songs, die erst durch den Saenger in dieser Art und Weise gesungen/interpretiert werden. Wenn der Song also erst dadurch in diese "Sprache", wie Du es nennst, versetzt wird, dann kann man dem schon eine gewisse Absicht unterstellen.Es kommt dir halt ĂŒberheblich vor, weil die du diese musikalische Sprache selbst nicht sprichst und nicht verstehst. Das kann ich so voll und ganz akzeptieren und im Prinzip bestĂ€tigst du ja damit meine Vermutung. FĂŒr viele aus meinen Bekanntenkreis klingt zB der Wienerische Dialekt auch ĂŒberheblich. Der Wiener dagegen sieht das sicher anders. Er macht das nicht aus einem bestimmten Ansporn, um mich zu Ă€rgern oder mir zu zeigen, er wĂ€re etwas besseres. Es ist ganz einfach seine Sprache.
Sorry aber ein bisschen Abstraktionsvermoegen kann man wirklich erwarten. Ich habe es weiter vorn schon gesagt: Es kommt auch immer drauf an, ob man etwas verstehen WILL. Wenn man sich natuerlich krampfhaft jetzt an meiner Darbietung festnagelt, dann wird man es nie verstehen. Aber dann wird man es auch auf keine andere Art und Weise schaffen. Das ist wie wenn Du versuchst, einen Verschwoerungstheoretiker davon zu ueberzeugen, dass es sich NICHT um eine Verschwoerung handelt, viel Spass...Du denkst die ganze Zeit, dass allen klar sein sollte, was du meinst. Wenn das tatsÀchlich so wÀre, dann hÀtte dieser Thread keine 140 Posts.
Es kommt auch immer drauf an, ob man etwas verstehen WILL.
Mir geht es aber um Songs, die erst durch den Saenger in dieser Art und Weise gesungen/interpretiert werden.
Mir geht es aber um Songs, die erst durch den Saenger in dieser Art und Weise gesungen/interpretiert werden. Wenn der Song also erst dadurch in diese "Sprache", wie Du es nennst, versetzt wird, dann kann man dem schon eine gewisse Absicht unterstellen.
Und wie bekomme ich jetzt die Kurve zum Topic ...

Ausserdem, was ist daran schlimm, wenn man etwas, was man nicht mag, negative Attribute unterstellt? Damit versuche ich doch zu erklaeren, WARUM ich es nicht mag.
Wenn Du z.B. keine Volksmusik oder Schlager magst (was jetzt nur ein Beispiel ist, ich hab keine Ahnung wie Du diese Musik findest), dann wuerdest Du das doch sicher auch mit negativen Attributen beschreiben, oder nicht?
Nein, finde ich nicht.@ x-Riff, sorry fuer meine etwas kurze Antwort, aber findest Du nicht, dass es etwas dem eigentlichen Jazz-Gedanken widerspricht, wenn das Original "intensiv studiert" wird bzw. wenn sich da jemand ueberhaupt so viele Gedanken macht?
Die Tatsache, dass sich jemand Gedanken um das Original macht - und das angesichts Deines Vorwurfes, dass sich schlechte Interpretation dadurch auszeichnet, dass sie sich gerade nicht um das Original schert?Vermutlich ist auch diese Tatsache gerade einer der Gruende, warum ich Jazz nicht mag...
Ausserdem, was ist daran schlimm, wenn man etwas, was man nicht mag, negative Attribute unterstellt? Damit versuche ich doch zu erklaeren, WARUM ich es nicht mag.

Das glaube ich Dir und das sehe ich auch so.@ x-Riff: Was den Verlauf des Threads angeht; ich habe mir den selber vor kurzem nochmals von vorne durchgelesen. Auch mein eigenes Posting. Dort habe ich eigentlich nur eine Frage gestellt, wie auch schon im Titel erkennbar: "Wie findet ihr [...]". Es ging mir also erstmal nur darum, zu erfahren, ob andere das auch so sehen, oder ob ich der einzige bin mit dieser Meinung.
Sehe ich auch so. Wenn Du die Frage stellst, ob nicht auch anderen xyz auf den Senkel geht, dann spricht das von der gleichen vorverurteilenden Meinung wie die, denen xyz eben nicht auf die Senkel geht, sondern eher die Leute, denen xyz auf den Senkel geht.Diese Diskussion ist wahrscheinlich einigen schon ein bisschen auf die Nerven gegangen, was dann irgendwann auch dazu fuehren kann, dass man mit einer gewissen vorverurteilten Haltung an das eigentliche Thema rangeht.
Ja - den einen macht es SpaĂ - und den anderen geht es auf den Senkel.Zum Thema verschiedene Geschmaecker und mit xyz nix anfangen koennen usw: Mag ja sein, dass man das nicht rational begruenden kann oder sollte, oder dass Du das eben anders handhabst als ich - aber manchmal macht es eben auch Spass, ueber Dinge zu diskutieren, ueber die man eigentlich nicht diskutieren kann/soll/darf/etc.
Ich frage mich, wie das gewesen waere, wenn irgendein Kabarettist oder TV-Star a la Stefan Raab etc auf die Buehne gegangen waere und ueber schmalzigen verschobenen Gesang gelaestert haette und das vorgemacht haette. Wahrscheinlich haetten alle gelacht und gejubelt, selbst die, die sich sowas eigentlich gerne anhoeren...
Ja - das ist im Grunde mein Kneipenbeispiel: Ich wĂŒrde nie zu Mario Barth gehen (der Name oder die Person ist austauschbar) - denn ich wĂŒrde wissen, wer Mario Barth ist und einfach meiner Wege gehen.Ich frage mich, wie das gewesen waere, wenn irgendein Kabarettist oder TV-Star a la Stefan Raab etc auf die Buehne gegangen waere und ueber schmalzigen verschobenen Gesang gelaestert haette und das vorgemacht haette. Wahrscheinlich haetten alle gelacht und gejubelt, selbst die, die sich sowas eigentlich gerne anhoeren...
In gewisser Weise stimmt das. In gewisser Weise auch nicht.Der Thread haette durchaus einen anderen Verlauf nehmen koennen, das kann man im Vorfeld nie wissen.
Ja, ich beurteile auch die Menschen; denn die Menschen sind schliessliche diejenigen, die die Musik machen bzw singen.
ich glaube auch dass Du weiter vorhin irgendwo gesagt hast, dass bei Gesang immer irgendwie auch eine Affektiertheit oder eine Art Schauspiel mit dabei ist.
Und ich wage schon zu behaupten, dass man irgendwie beurteilen kann, ob etwas fuer einen jetzt eher aufgesetzt klingt oder authentisch.
Ich frage mich, wie das gewesen waere, wenn irgendein Kabarettist oder TV-Star a la Stefan Raab etc auf die Buehne gegangen waere und ueber schmalzigen verschobenen Gesang gelaestert haette und das vorgemacht haette. Wahrscheinlich haetten alle gelacht und gejubelt, selbst die, die sich sowas eigentlich gerne anhoeren...