Wie gehe ich mit Tonartwechseln um?

von Benni82, 16.10.06.

  1. Benni82

    Benni82 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.01.06
    Zuletzt hier:
    12.01.14
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 16.10.06   #1
    Kennt Ihr das: Ihr schreibt einen Song, habt in der Strophe oder nach der Strophe oder wo auch immer einen Tonartwechsel, wollt zurück in die ursprüngliche Tonart, aber wisst dann nicht, wie Ihr dahin zurückkommen sollt?
    Oder: Ihr habt das Gefühl, an dieser oder jener Stelle muss sich die Tonart ändern. Aber welche? Und wie komm ich da hin?

    Hat jemand von Euch Erfahrung und weiß, wie mit diesem Problem umzugehen ist?
    Für Tips, Anregungen, Vorschläge, Internetseiten- oder Buchvorschläge bin ich sehr dankbar!

    MfG

    Benni
     
  2. tommynocker123

    tommynocker123 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    01.06.06
    Zuletzt hier:
    18.10.06
    Beiträge:
    7
    Ort:
    Bonn
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 17.10.06   #2
    Ahhh sorry falsch gepostet
     
  3. dasinfony

    dasinfony Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    21.10.06
    Zuletzt hier:
    2.11.06
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 21.10.06   #3
    sry weiss nicht wie das geht aba allgemein wie bestimmt mandie tonart n nem stück? letzter tackt, letzte noteim basschlssel? muss ne klausur schreiben weiss nicht wie ich das machen soll. kann mmir jemand helfen?
    thx
     
  4. Phoibos

    Phoibos Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.11.05
    Zuletzt hier:
    8.04.13
    Beiträge:
    403
    Zustimmungen:
    13
    Kekse:
    869
    Erstellt: 21.10.06   #4
    ich weiß auch nicht genau ,was du meinst, wiel das ist zu allgemien ausgedrückt, aber vllt meinst du das:

    wenn während eines stückes , was z.b. eigentlich in moll steht, das stück in die parallele durtonart kippt. das kann man leicht beeinflussen. durch den gebrauch von bestimmeten akkorden, entsteht durch die in dem akkord entahltenen leittönen ein höreindruck, der die ´´molltonika´´ oder die ´´durtonika´´ als die tonika ausmacht.
    wenn du das meinst, kann ichs dir nochmal etwas ausführlicher erklären...

    asl buchtipp, eine sehr, sehr gute harmonielehre, von frank sikora, das buch kann ich nur enmpfeheln, so gut erklärt und mit anschaulichen hörbeispielen, sollte man sich, wenn man interessiert ist, auf jeden fall anschaffen:
    Amazon.de: Die neue Jazz-Harmonielehre. Verstehen, Hören, Spielen: Bücher: Frank Sikora

    aberi ch glaube für dein problem ist es schwer dasm al gerade so zu erkläen, ich rate dir dich mit harmonielehre auseinanderzusetzen, das kann einem wirklich viel nutzen...
     
  5. Ste_Mo_Lki

    Ste_Mo_Lki Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.12.05
    Zuletzt hier:
    28.11.16
    Beiträge:
    113
    Ort:
    Kleinostheim
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    13
    Erstellt: 22.10.06   #5
    ich denke eher er meint einen richtigen tonartwechsel z.B von e dur in g dur und er will nach dem transponierten teil wieder zurück in die ursprüngliche tonart.. aber ich kann dir leider jetzt keine spezielle lösung geben vielleicht einfach ein wenig am klavier rumprobiern wies gut klingt
     
  6. MathiasL

    MathiasL HCA Harmonielehre HCA

    Im Board seit:
    24.09.05
    Zuletzt hier:
    27.11.16
    Beiträge:
    247
    Ort:
    Frankfurt/Main
    Zustimmungen:
    43
    Kekse:
    1.801
    Erstellt: 24.10.06   #6
    Hi!

    Es tauchen im Bereich des Komponierens,egal in welches Unterforum genau jetzt reingeschrieben wird, eigentlich immer die gleichen Fragen auf,fast könnte ich sagen:DIE gleiche Frage,wenngleich auch immer mal anders formuliert,oder auf andere Teilbereiche,
    wie hier zb Tonartwechsel ,bezogen.

    Ich wiederhole mich ,egal:

    Meiner Meinung nach wird das Wissen überschätzt.Es schadet natürlich gar nichts ,
    aber es bringt einen nicht DANN wirklich weiter,wenn man das ,was der Verstand
    will ,und von mir aus auch begriffen hat ,in die Tat umsetzen möchte.
    Mit WOLLEN geht da gar nichts!!,Da helfen keine Bücher!!!!

    Und zum xten Mal die Lösung: HÖREN!!!!

    Wenn Dich Tonartwechsel gerade kirre machen,dann lies kein Buch ,zumindest erstmal
    nicht,sondern hör Dir die songs an ,in denen das vorkommt.

    Dann hör sie raus.Dann hör auf das Arrangement.Dann mache es nach .
    Dann mache das mit mindestens 5 songs fürs erste,und Du wirst andere Fragen stellen!!!

    bzw.Du hast dann keine mehr.

    Hier wird im Forum unglaublich oft paradoxerweise nach Antworten gesucht,und zwar
    schriftlich(!) ,BEVOR man sich mal erst hingesetzt hätte,um die Lösung durch
    ZUHÖREN selbst herauszufinden.

    Wenn man einen Tonartwechsel komponieren WILL,ohne ihn innerlich hören zu können,
    ....forget it,...

    Wenn man ,wie Du ,sehr gut übrigens,das GEFÜHL hat,es müsse ein Tonartwechsel
    kommen,dann tue zunächste die Schritte von oben,und poste erst DANN wieder ,
    wenn das nicht geklappt haben sollte.

    Diese gesamte Thematik scheint mir immer so,als wollte hier jeder das
    Fahradfahren erklärt bekommen.
    Ich glaube ,das kann jeder nachvollziehen,das man das nicht über die Ratio hinkriegt ,sondern irgendwann ,nachdem man ein paar mal hingeflogen ist,oder Stützräder abgemacht werden konnten,ein GEFÜHL für das
    Gleichgewicht bekommen hat.
    UND weil man nicht nachgelassen hat,bis man eeeeendlich fahren konnte.

    Wie soll man das Gefühl für Gleichgewicht ERKLÄREN,wenn es doch nur
    ERFAHRBAR gemacht werden kann?

    Ich möchte bei dem Bild bleiben ,und es notwendigerweise differenzieren.
    Denn Du wirst jetzt einwenden wollen:haalt,..ich kann doch schon fahren ,..
    tippe ich einfach mal so,..Du schreibst so,als hättest Du mit Komp.schon etwas Erfahrung.

    Ich beziehe dieses Bild auf JEDE Lernstufe.Immer dann ,wenn es gilt ,sich von da ,wo man steht,weiterzuentwickeln.
    Was glaubst Du,wie oft ich schon kopfschüttlend dagestanden habe,und Sachen gehört,
    wo ich dachte ,mann ist das geil,fett,der Hammer,..und immer nat. die finale Frage,
    warum ist Dir,also mir, das nicht eingefallen.

    Nur ab dann beginnt der Unterschied. Ich sezte mich sofort hin ,und HÖRE ! nicht mehr auf,
    bis ich rausgekriegt habe ,was da vor sich geht .Dann weiss ich Bescheid,und kann warten,
    ob sich das auch mal in meinen Kompsoitionsprozess irgendwann einschleicht.

    Nun braucht keiner zu denken,das ich immer alles gehört habe,...ätschibäschti,..bin ein
    ganz normaler Mensch,und bin häufig gescheitert.
    Aber für mich war dann immer die Schlussfolgerung ganz klar:
    Da brauche ich mich nicht mit zu befassen ,weil es einfach noch zu schwer ist,weil ich es
    einfach noch nicht HÖRE,ich frage dann nicht weiter!

    mein Fazit:

    LESEN.....ist ungleich,.... HÖREN (Notenlesen nat. ausgeschlossen!!!)

    VERSTEHEN......ist ungleich....INSPIRATION,der Moment der Geburt....

    Inspiration lernt man nicht durch lesen,man lernt vielleicht etwas ÜBER
    Inspiration,und hat dann toll was zu erzählen,aber ehe man nicht MACHT,
    weiss man letzten Endes nie,was gemeint ist.

    Fahrad fahren eben....

    Grüße!
     
  7. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.02.04
    Zuletzt hier:
    20.06.11
    Beiträge:
    2.569
    Ort:
    Kierspe
    Zustimmungen:
    8
    Kekse:
    698
    Erstellt: 24.10.06   #7
    Es gibt aber auch ganz einfache theoretische Ansätze zur modulation.
    Ich meine klar muss man das auch mal hören. Aber man kann sich auch theoretisches wissen aneigenen, das dann selbst spielen, und sich das anhören.
    Ich denke es ist schon schwer für jemanden, der offenbar nicht modulieren kann, chromatische modulationen rauszuhören.

    Guck am besten einfach mal bei Wikipedia unter modulation.
     
  8. MathiasL

    MathiasL HCA Harmonielehre HCA

    Im Board seit:
    24.09.05
    Zuletzt hier:
    27.11.16
    Beiträge:
    247
    Ort:
    Frankfurt/Main
    Zustimmungen:
    43
    Kekse:
    1.801
    Erstellt: 25.10.06   #8
    Hi kleinershredder!

    Gebe Dir recht ,allerdings mir demzufolge dann nat. auch,denn genau wie Du schreibst,
    dann spielt / hört man es ja auch.

    Ich möchte noch was klarstellen.
    Irgendwie war die Frage in diesem thread der Aufhänger für mich,mal prizipiell zu äussern,was ich im Schnitt hier so fragwürdig bzw schwierig finde.

    Ich lese hier häufig,poste aber selten.Und das obwohl das writen einen
    gewissen Umfang in meiner Arbeit einnimt,und ich mir einbilde,etwas zu sagen zu haben.

    Die Tendenz ist aber häufig die (provokant formuliert):

    ''Hänge bei Refrain,...gibts da nen Buch?''
    ''gute Strophe,aber keine Hook,kennt das jemand (?????!!!!!),...gibts da nen Buch?''
    ''klasse powerchord-riff,aber jetzt finde ich keine Melo,...gibts da nen Buch?''

    Was soll ich da noch schreiben?...

    Sicherlich tue ich jetzt dem ein oder anderen Unrecht,der sich in der Tat erst NACH
    der Beschäftigung meldet.(und gute Bücher gibts natürlich auch)
    Aber im Grossen und Ganzen beschleicht mich der Eindruck,dass es sich manche

    a) zu leicht machen,indem sie mal schnell fragen,und hoffen ,die Inspiration kommt per Post

    b) aus Unsicherheit/Unwissenheit heraus meinen,sie müssten ZUNÄCHST die Theorie
    büffeln,bevor sie kreativ werden können.Diesen Leuten wollte ich nur Mut zusprechen,
    einfach reinzuhauen,und die Bücher erstmal wegzulegen.

    c)die Frage zu vage stellen,wie oben bei der Modulation.Da sind doch ganz wichtige
    Dinge erstmal vorab zu klären.Vor allem doch die der Stilistik.Diese Frage oben KANN
    man eigentlich gar nicht guten Gewissens beantworten.

    Meines Erachtens muss sie so gestellt werden:(zb)

    Habe einen song im 4/4 ,swingfeel,.etwas soulig,sparsam instrumentiert,also nur
    G/B/Dr/Keys,.und vocals,120 bpm,.Strophen sind in C Dur Hook in Eb Dur,
    komme super rein in Ref ,aber möchte ein kleine Outromelo instrumental haben,
    quasi als B.Hook -Element ,welches wieder nach C-Dur zurückmoduliert.
    Habe schon bei dem und und dem gehört ,wie die es machen,aber es will mir nicht so recht gelingen.Am besten noch mit mp3 Beispiel.

    An einer solchen Frage kann man alles ablesen ,was ich vermisse,und was mich motivieren würde zu antworten.

    Grüße!
     
  9. MathiasL

    MathiasL HCA Harmonielehre HCA

    Im Board seit:
    24.09.05
    Zuletzt hier:
    27.11.16
    Beiträge:
    247
    Ort:
    Frankfurt/Main
    Zustimmungen:
    43
    Kekse:
    1.801
    Erstellt: 25.10.06   #9
    ,und vergesst die blöden farbigen Köpfe,arrgh,die sollen da nicht rein,.
    vielleicht lerne ich das ja noch in diesem Leben....
     
Die Seite wird geladen...