Wie "Karriere" machen? Oft gefragtes Thema. Hier ein paar Infos dazu.

  • Ersteller LongLostHope
  • Erstellt am
Tja DJ, ich dachte immer ich haette schon n schraegen Musikgeschmack, aber du uebertriffst mich bei Weitem. Ich wuensche dir viel Glueck bei deinem Vorhaben (Alexander Marcus ist ja echt n Kracher). Schau dir mal den http://www.electrobill.de an, gefaellt dir vielleicht (is n Kumpel von nem Kumpel). Ich nehme an Senor Coconut kennst du? Mehr faellt mir zu dem Thema nicht mehr ein. Ach warte, oberheiss!, "Der Hund von Baskerville", "Paranoid"-Cover von Cindy und Bert! Besser gespielt als von Black Sabbath...
 
Senor Coconut kenne ich, in meinen Augen ist das schöne Latino-Mucke. Electrobill kannte ich noch nicht, finde ich aber auch ganz nett.

Was mir auch immer mehr auffällt, ist die Tatsache, dass es zwar viele Leute gibt, die im Internet solche Musik bereitstellen, aber man in der "sonstigen Öffentlichkeit", etwa in Foren, Konzerten, Clubs oder sonstwo im "real life" praktisch nie auf diese Leute trifft. Ist das irgendwie eine reine "Internetmusik", wenn die da haufenweise zum Download angeboten wird, aber man die Leute vor die Wand fährt, wenn man es auf 'ner Party spielt, es keine Konzerte dieser Richtung gibt, und auch die Musikschulen mit solcher Musik nichts anfangen können?

DJ Nameless
 
Also ich finde du hast da nicht ganz unrecht DJ. Ich frage mich auchecht wo die Musik ausserhalb des Internet noch stadtfindet. Aber deshalb nur vor dem Rechner zu sitzen ist auch net richtig. Es gibt schon Bands die mit schräger nicht gerade "normaler" Musik auf Tour gehen. das da dann allerdings auch oft das Publikum wegbleibt ist halt auch oft ein Zeichen das die Leute Berührungsängste mit dieser Musik haben.
Aber dieses heile Welt dauergegrinse welches in der Volksmusik vorwiegend bekannt ist muss man ja auch erstmal anhören. Ansonsten ist Weltmusik aber nicht uninteressant. Doch meistens ist solche Musik oft nicht mehr das was sie sein sollte. Allzuoft wird dieser Musik das "westliche" hinzugefügt um sie einer breiten Masse hier zugänglicher zu machen. So klingt dann eine z.B. Afrikanische Band bis auf den Sänger überhaupt nicht mehr Afrikanisch sondern wie eine Blues-Rockband aus dem Süden der USA (So gesehen auf der EXPO 2000).
Das ist schade. Aber es existiert trotzdem eine Art des Musizierens welche sehr weit am Mainstream vorbeigeht. Allerdings lernt man solche Künstler meistens nur im Netz kennen da es für die Verbreitung derlei Musik einfach keine andere Platform gibt. Myspace ist eine Goldgrube für Freunde aussergewöhnliche Bands und um mal wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen hallte ich deswegen ne Myspace Seite in der heutigen schnelllebigen Zeit für fast noch wichtiger als ne richtige Homepage.

Warum?

Eine Band präsentiert sich auf ihrer myspace Seite immer mit Hörbeispielen und die kann man hören ohne sich was runterladen zu müssen.
Ausserdem findet der Interessierte fan auf der Myspace Seite alles was er wissen muss sofort auf einen Blick. Hörbeispiele, Fotos, Tourdaten ach und über die Freunde kommt man zu mehr Musik die dem Entspricht. Mehr braucht und will man über eine band nicht wissen. Ausserdem werden Hompages oft gar nicht mehr erneuert. Viele Künstler erneuern nur noch ihre Myspace Seite da die sowiso viel mehr Klicks hat als die eigene Bandwebsite jemals erreichen wird.
 
Ich frage mich auchecht wo die Musik ausserhalb des Internet noch stadtfindet. Aber deshalb nur vor dem Rechner zu sitzen ist auch net richtig. Es gibt schon Bands die mit schräger nicht gerade "normaler" Musik auf Tour gehen. das da dann allerdings auch oft das Publikum wegbleibt ist halt auch oft ein Zeichen das die Leute Berührungsängste mit dieser Musik haben.

Ich glaube gar nicht dass sich da groß was verschlechtert hat. Wenn man vor 20 Jahren eine Noise-Polka Band mit orientalischen Einflüssen und vier hauptamtliche Kammbläser beschäftigt hatte wird man genau so wie heute Probleme mit den gefüllten Stadien haben.
Nischenbands können aber über das Internet trotzdem bekannt sein, weil es überall wieder mal ein paar Freaks gibt, die einen anderen Freak über Foren und ähnliche Wege davon erzählen. Nur reicht die Anzahl lokal einfach nicht mehr aus. Wobei Musikinteressierte durch das hören von ziemlich kruden Bands die man nur über das Internet findet schmerzfreier geworden sind und somit zu abseitigen Veranstaltungen eher hingehen.
 
- Passt auf wann, wo und wie oft ihr spielt. Manch eine Band ist daran gescheitert, dass sie ein und dasselbe Publikum einfach zu oft Beglückten, dadurch zunächst zu Lokalhelden wurden, die woanders aber keiner kannte oder hören wollte.Irgendwann hatte dann auch das lokales Publikum genug von der Band. Also haltet euch Rar. Lieber ein großes geiles, als 3 kleine Konzerte.

Das von mir zitierte Posting ist zwar schon etwas älter, die Frage bleibt trotzdem:

Steht das nicht im Widerspruch zu den regelmäßigen Erzählungen der "ganz großen", sie hätten sich "den Arsch abgespielt"?

Geht es mit regelmäßigen kleinen Konzernen nicht viel schneller, eine Fanbase aufzubauen?

Darüber haben wir in diesem Thread nämlich noch gar nicht gesprochen:
Wie schaffe ich es, Fans zu gewinnen und zu binden?

Bin gespannt auf Ansichten und Einblicke!
 
Naja, es geht aber auch darum, dass man aufpassen sollte, nicht alle Jugendzentren der Stadt 3 mal im Jahr durchzurocken. Dann wollen einen irgendwann die eigenen Fans nicht mehr sehen. Für eine Band gibt es mehrere Stadien der Entwicklung... alles aus meiner persönlichen Sicht geschrieben und ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit...

1. Bandgründung und erste Auftritte: Da heißt es alles mitnehmen, man kann nicht oft genug spielen, es gibt noch weder eine Fanbase noch einen Ruf zu verlieren, also ist es egal wo man spielt, wie man spielt und vor wie vielen Leuten man spielt.

2. Erste Resonanzen, erstes Demo: Aufbau einer "Community" um die Band, Internetpräsenz, Flyer... jetzt sollte man schon anfangen sich Gedanken darüber zu machen ob es Sinn macht, im Jahr 10-20 Mal vor den gleichen Leuten zu spielen. Neue Fans gewinnt man dadurch eher weniger, alten Fans könnte es langweilig werden, wenn man nicht ständig was total Aufregendes dabei hat. Hier sollte man schon anfangen sich gezielt auf "gute" Events zu bewerben, regionale, kleine Mini - Festivals, Support für bekanntere Bands aus der Stadt, usw. Auch sollte man in der ganzen Zeit unterwegs viel mit anderen Bands in Kontakt kommen und wenn man sich gut versteht weitere Auftritte zusammen planen und Bandfreundschaften knüpfen. Das Stichwort hierbei heißt "Fansharing". :) Im Prinzip ist es leichter, die Fans einer befreundeten Band in den eigenen Kreis zu integrieren, wenn sich die Bands untereinander gut verstehen. Das spricht sich nämlich rum.

3. überregionale Tendenzen: Der Schritt aus seinem eigenen Dunstkreis hinaus ist nicht gerade leicht, aber sollte so früh wie möglich erfolgen. In der eigenen Stadt einen Auftritt zu kriegen sollte jeder Band mehr oder weniger leicht fallen. (Zur Not Location mieten und selber veranstalten) Außerhalb der eigenen Region wird es schwerer. Hier "kämpft" man gegen die eigene Unbekanntheit und gegen einen Haufen anderer Bands. Aber auch hier heißt es wieder, Kontakte knüpfen. Gezielt mit anderen Bands in Kontakt treten um gemeinsame Auftritte zu organisieren und selbst wenn das mal in die Hose geht, einfach weitermachen. Man sollte sich auch an diesem Punkt genau überlegen ob Wettbewerbe für einen in Frage kommen. (Bitte, bitte keine Diskussion über Wettbewerbe!!!) Überlegt es euch als Band, ob ihr daran teilnehmen wollt und ob es für euch in Frage kommt. Hierbei habt ihr die Chance auch überregional vor einem fremden Publikum zu spielen. Selbst wenn ihr dabei nicht gewinnt, 10-20 neue Fans sind vielleicht die Mühe wert.

Je früher man anfängt möglichst viel außerhalb des eigenen Freundeskreises zu spielen, desto eher wird man meiner Meinung nach an neue Fans kommen. Man darf schließlich nicht vergessen, dass ein Großteil der eigenen Freunde auch hören würde, wenns totaler Mist wäre. :) Nur irgendwann haben die eben auch genug davon. Wenn man aber irgendwann nur 2-3 Mal in der "Heimat" spielt übersättigt man die Leute nicht so schnell.
 
Kommt aber drauf an wo diese Heimat liegt. In grossen Städten wie Berlin oder hamburg oder auch in Mannheim (jaja Popakademie) fällt man doch gar nicht mehr auf. Hier ist es meiner Meinung möglich öfter zu spielen und hat trotzdem die Chance auf neue Fans. Es gibt so eine unglaubliche Menge von Locations das man seine Freunde zwar öfter sieht aber die Chance das neue leute die nicht zum freundes- oder bekanntenkreis gehören zu den Konzerten kommen.
Ich müsste da schon gleich ins nahegelegene Heidelberg oder weinheim ziehen und dort spielen da es in meinem kleinen Ort einfach nur begrenzt Möglichkeiten gibt. Und selbst wenn man als kleine Band aus einem kleinen Dorf nur zehn Kilometer aus seinem Umkreis heraustritt wird es ja schon schwiriger an Auftritte zu bekommen.
Ich komme aus Schriesheim und Heidelberg ist gerade mal ca. 10 km entfernt. Aber selbst dort ist es eigentlich unmöglich an Auftritte zu kommen, da alle Clubs schon unglaublich lange ausgebucht sind (bis 2-2,5 jahre). Gerade deshalb sollte man doch dankbar sein für jeden Auftritt den man bekommen kann. Es ist ja so das auch im kleinsten Club wo man schon zig mal gespielt hat immer mal wieder Leute sind die eben nicht aus der Gegend kommen. Man sollte das nicht so eng sehen, mit dem in der eigenen Stadt öfter spielen.
 
Ich glaube gar nicht dass sich da groß was verschlechtert hat. Wenn man vor 20 Jahren eine Noise-Polka Band mit orientalischen Einflüssen und vier hauptamtliche Kammbläser beschäftigt hatte wird man genau so wie heute Probleme mit den gefüllten Stadien haben.

Mir geht es auch nicht um Nischengeschichten, die tatsächlich keiner hören will. Das wäre genauso, als würde hier in der Stadt ein Restaurant Insekten zu essen anbieten. Das würde auch keiner essen.

Es geht mir eher darum, dass zuerst etwas abgelehnt wird, nur weil es nicht bekannt ist, und wenn dasselbe dann zum Hit wird, will es plötzlich jeder. Ein bekanntes Beispiel waren die in den 90ern massenhaft durch Türken aufgemachten Dönerbuden. Über die hat man sich lustig gemacht und sogar behauptet, die weiße Dönersoße bestünde aus Sperma... Durch die immer weiter zunehmende Verbreitung der Döner jedoch kamen auch immer mehr Deutsche auf die Idee, die türkische Spezialität mal zu probieren, und merkten, es schmeckt ihnen auch. Dadurch verschwand die Legende schnell wieder in der Versenkung, und mittlerweile weiß auch jeder, dass es keine Sperma-, sondern natürlich eine Joghurtsoße handelt.

Bei der Musik ist das genauso: Zuerst wird über neue, noch unpopuläre Stilrichtungen oder Bands hergezogen wie sonst was. Kommt dieser Sound wenige Monate später z. B. durch aggressive Werbung in die Charts, so dass es auch der letzte Trottel mitkriegt, wird's plötzlich zum Hit. Und dann kommt die Nummer auch an.

Nischenbands können aber über das Internet trotzdem bekannt sein, weil es überall wieder mal ein paar Freaks gibt, die einen anderen Freak über Foren und ähnliche Wege davon erzählen. Nur reicht die Anzahl lokal einfach nicht mehr aus. Wobei Musikinteressierte durch das hören von ziemlich kruden Bands die man nur über das Internet findet schmerzfreier geworden sind und somit zu abseitigen Veranstaltungen eher hingehen.

Hat jemand einen Tipp, wie man an diese Zielgruppe "rankommt" beim Bewerben von Veranstaltungen? Ich bin ja auch an Party-Organisation usw. interessiert und habe sowas auch schon gemacht, und ich habe eigentlich immer versucht, genau dieses Publikum zu erreichen, aber die kamen einfach nicht.

Ich bin allerdings jetzt erst mal für zwei Wochen in Herbsturlaub, schaue dann aber hier wieder rein. Vielleicht hat ja noch jemand Anregungen dafür! Ich bin halt auch eher derjenige, der sich auch bei Soundmaterial für DJ-Sets bei Myspace & Co. bedient.

DJ Nameless
 
Das von mir zitierte Posting ist zwar schon etwas älter, die Frage bleibt trotzdem:

Steht das nicht im Widerspruch zu den regelmäßigen Erzählungen der "ganz großen", sie hätten sich "den Arsch abgespielt"?

Geht es mit regelmäßigen kleinen Konzernen nicht viel schneller, eine Fanbase aufzubauen?
[...]
Wie schaffe ich es, Fans zu gewinnen und zu binden

ganz klaren JEIN erstmal! :D (ich kann beide Fragen verbinden)
Es ist nicht wichtig wie groß ein Konzert ist oder wieviele Leute kommen. Es ist nur wichtig wie effektiv ein Konzert für euch ist.

Auch wenn es weit her geholt erscheint.....Der Mensch ist ein Rudeltier, dass sich zu gern Anführern unterwirft und Gruppen folgt. Ein Publikum ist in so einem Fall eine Gruppe, in der sich Stimmung und Wohlgefallen massiv fortpflanzen kann. Wenn auf einer 100 Leute-Show 10 sind, die euch gut finden ist das noch keine optimale Ausbeute. Diese 10 werden es nicht schaffen den kompletten Saal mitleben zu lassen. Wenn aber auf einer 1000er Show 100 begeistert sind ist das zwar noch immer das gleiche Verhältnis wirkt sich aber auf den Rest der Masse wesentlich massiver aus......denn die Leute die euch gut finden sammeln sich in der Regel vor der Bühne. Die kleine 10er Gruppe bewegt nichts....es wirkt wie der selbst mitgebrachte Freundeskreis von der Gästeliste :D - 100 Leute die da vorn stehen wirken komplett anders auf die Gesamtathmosphäre und damit auf die Stimmung derer, die zu euch noch kein Verhältnis hatten. Ich höre mir auf Festivals manchmal Bands an, deren Musik ich zwar nicht toll finde, aber die Stimmung ist der Hammer.....und das überzeugt den ein oder anderen schon ne Platte zu kaufen.
Natürlich kommt soetwas aber auch nur auf, wenn ihr gut spielt, spass habt und Stimmung macht. Bewegen, Bewegen, Bewegen....wer cool genug ist, kann auch stehen bleiben ;)

....und diese Athmosphäre, Stimmung, nennen wir es mal Rock'n'Roll-Aura :D ist das, was Fans bringt und bindet.

Daher sind große Shows in der Regel effektiver als kleine. Wenn man aber gezielt kleine Shows spielt, kann das nochmal zu einer ganz besonderen Stimmung beitragen, weil es eben eine viel pesönlichere Art ist zu spielen. Kleine Konzerte werden erst so richtig interessant, wenn du schon einen Fankreis hast.....ich erinner da an Wohnzimmerkonzerte und winzige Clubs, wo man mitten zwischen den tobenden Leuten steht (natürlich ohne Bühne! :D).
Für den Anfang sind kleine Konzerte aber nichts weiter als eine notwendige Geschichte - klar.....wenn man aber die auswahl hat, sollte man die Großen den Kleinen vorziehen, auch wenn das heißt seltener zu spielen.
 
Kommt aber drauf an wo diese Heimat liegt. In grossen Städten wie Berlin oder hamburg oder auch in Mannheim (jaja Popakademie) fällt man doch gar nicht mehr auf. Hier ist es meiner Meinung möglich öfter zu spielen und hat trotzdem die Chance auf neue Fans. Es gibt so eine unglaubliche Menge von Locations das man seine Freunde zwar öfter sieht aber die Chance das neue leute die nicht zum freundes- oder bekanntenkreis gehören zu den Konzerten kommen.
Ich müsste da schon gleich ins nahegelegene Heidelberg oder weinheim ziehen und dort spielen da es in meinem kleinen Ort einfach nur begrenzt Möglichkeiten gibt. Und selbst wenn man als kleine Band aus einem kleinen Dorf nur zehn Kilometer aus seinem Umkreis heraustritt wird es ja schon schwiriger an Auftritte zu bekommen.
Ich komme aus Schriesheim und Heidelberg ist gerade mal ca. 10 km entfernt. Aber selbst dort ist es eigentlich unmöglich an Auftritte zu kommen, da alle Clubs schon unglaublich lange ausgebucht sind (bis 2-2,5 jahre). Gerade deshalb sollte man doch dankbar sein für jeden Auftritt den man bekommen kann. Es ist ja so das auch im kleinsten Club wo man schon zig mal gespielt hat immer mal wieder Leute sind die eben nicht aus der Gegend kommen. Man sollte das nicht so eng sehen, mit dem in der eigenen Stadt öfter spielen.

In Heidelberg sind Clubs 2 Jahre im Voraus ausgebucht? Welche Clubs genau? Woran machst du das fest? Und beziehst du das auch auf die Umgebung wie Wiesloch und Walldorf?
 
kann man in die bravo sich auch kaufen ;-) :D ?

für eine im durchschnitt 15 jahr alte band das beste publikum :D ;-)

aber was ich auch finde (ok ,ich bin ein sehr großer grünschnabel noch ) ,das man musik die anders klingt einzigartig sehr teuer ist ,weil gitarreneffekte ,gesangseffekte , irgendwas spezielles für die drums etc und dann noch die studio kosten um andere instrumente zu benutzen etc ist es alles sehr teuer :p
 
Ne also von der Umgebung um Heidelberg rum rede ich jetzt mal net. Aber es ist so das die bekanntesten Clubs in Heidelberg, dürfte in anderen Grossstädten ähnlich sein, eigentlich nur Bands spielen lassen die ein gewisses Potenzial haben. Andere Clubs die jetzt echt mal auch unbekannte Bands spielen lassen haben auf ihrer Website sofern sie eine haben schon angegeben das man sich in nächster zeit nicht mehr um Auftritte zu bewerben braucht da sie auf lange sicht ausgebucht sind. Es gehen einfach unglaublich viele Demos bei Clubs, Bars und Kneipen ein. Chancen hat man da evtl. noch wenn man sich in bestimmte Newcomer Konzertreihen "einbuchen" kann. Ich gebe zu das ich evtl. auch nicht alle Clubs etc. in Heidelberg kenne. Und 2-2,5 jahre war natürlich ein wenig hoch gegriffen und stimmt so wahrscheinlich nicht wirklich (hoffe ich jedenfalls).
Aber Heidelberg war nur ein Beispiel, weil ich aus der Nähe komme und mal geschaut habe was da so für Auftrittsorte gibt. Von der Umgebung hab ich weniger Ahnung abgesehen bei mir und den Nachbarorten.
 
Das wichtigste ist, dass du wissen musst, wem du dein Demo schickst :) Bei den Clubs ist es so: Wenn man da ein mal gespielt hat und es halbwegs was war, kommst du da auch wieder rein. Wenn man also ne Band kennt, die da spielt und bei denen ins Vorprogramm darf, muss man noch ordentlich spielen und vor allem Werbung machen, damit man nicht vor leerem Haus spielt. Im Schwimmi gibt es eine neue Konzertreihe namens Himmelsstürmer, der Torsten von Still Drift macht da das Booking soweit ich weiß. Wenn du da also spielen willst (freitags!) dann solltest du den eventuell mal anschreiben. Was machst du denn für Musik? Wir könnten ja mal zusammen spielen wenn es halbwegs passt ;)

Sorry für OT^^
 
Also ich und ein Freund sind gerade fleissig dabei Songs zu schreiben. Wir wissen derzeit nicht wie ernst es unser Bassist meint. Ist er noch mit eifer dabei wird es so ne Art, Beschreibung: Tocotronic trifft Ryan Adams der seine Blues harp dabei hat um gemeinsam mit den Eagles of death Metal spielen und damit es nicht zu hart wird auch noch Travis mitgebracht hat.

Falls unser Bassist net mehr dabei sein solte: Haben die White-Stripes einen Jam mit den Two Gallants welche sich freuen das auch Emirsian und Ron Sexsmith mit dabei sind.

Also wir machen Folk-Rock mit Deutschen Liedermacher Texten manchmal auch Tocotronic ähnliche Texte aber auch sehr Indi-Gitarren lastig.

Wir sind gerade dabei an unserem Live-Programm zu basteln und brauchen noch viel mehr Songs.

Noch eine Frage in den Raum geworfen: Wie ist das eigentlich wenn eine Band keine eigene PA-Anlage hat. Muss eine Band eine haben? Springt ein Veranstalter da eher ab, wenn man keine hat? Wie löst man das?

Wieder Off-topic sorry.

Noch was zum eigentlichen Thema:

Sich in die Bravo einkaufen? Wozu? Wenn du einigermassen was selbstständig Handgemachtes spielst wird dir die Bravo eh nix nützen. Dann lieber ein kleiner bericht in der lokalen Tageszeitung unter Regionalem.
Meiner Meinung nach muss man seinen Bekanntheitsradius immer grösser werden lassen. Von ganz klein zu immer grösser. Da nützt ein von 0 auf 100 gar nix. Aber das sollte klar sein.
 
naja die leserschaft der bravo würde eher eine cd kaufen von einer jungen schülerband ,als
25 jährige ,die zb den musikexpress lesen :p
 
Noch eine Frage in den Raum geworfen: Wie ist das eigentlich wenn eine Band keine eigene PA-Anlage hat. Muss eine Band eine haben? Springt ein Veranstalter da eher ab, wenn man keine hat? Wie löst man das?

Ich kenne keine einzige BAnd, die eine Live-taugliche (für mehr als 50 Zuschauer) PA-Anlage besitzt. In den allermeisten der Fälle stellt die der VA. Und wenn nicht, wird eine gemietet.

Also keine Sorge, ne Live-PA braucht ihr nicht.
 
Hat jemand einen Tipp, wie man an diese Zielgruppe "rankommt" beim Bewerben von Veranstaltungen? Ich bin ja auch an Party-Organisation usw. interessiert und habe sowas auch schon gemacht, und ich habe eigentlich immer versucht, genau dieses Publikum zu erreichen, aber die kamen einfach nicht.

Das Problem ist wohl, dass es nicht die homogene Gruppe "Nischenhörer" gibt für die man ein Programm machen könnte. Aus denen anderen Post die du zu diesem Thema geschrieben hast vermute ich dass du eher ein: Heute Abend spielen wir alle Nischen quer durch sämtliche Musikrichtungen von Gameboy-Chiptunes bis Kirmiestechno. Das wird wohl nicht funktionieren.

Denn die Nischenhörer sind per Definition sehr unterschiedlich ausgerichtet, so gut wie niemand (außer du ;)) hört wirklich alles noch hat so gut wie niemand den Anspruch genau das zu tun. Noch dazu nicht auf einer Veranstaltung. Genau das hab ich genossen als ich vom Land in die Stadt gezogen bin. Von unerträglichem Genremix in dem für jeden irgendwie mal was dabei ist zu spezialisierten Abenden wo zwar auch mal etwas läuft was nicht unbedingt mein Lieblingsgenre ist, das dafür aber sehr geschmackssicher.


Wenn man also Nischenveranstaltungen machen will, dann besser wohl nur eine oder zwei Nischen am Abend. Und da liegt es in der Natur der Sache dass man keine großen Hallen voll bekommt.


Ich denke man muss akzeptieren dass dass viele Leute, auch bzw. gerade Musikfanatiker einfach auch bestimmte Sachen sortieren und vielen überhaupt nicht mögen. Genau DAS ist doch Musikgeschmack, und niemand will ein geschmacklose Set hören. Wenn am Abend nach wirklich guter Musik plötzlich Trance aufgelegt wird dann wird wohl jeder der nicht zufällig Gummistiefel an und ne Forke in der Hand hat fluchtartig den Raum verlassen. Mich eingeschlossen.
 
kann man in die bravo sich auch kaufen ;-) :D ?

Ich denke nicht :D ....

Aber mir fällt dazu auch eine Geschichte ein. Die Band "Jesus on Extasy" wurde da mal in einem Artikel erwähnt. Es ging letztlich um ein "Emo-Girl" (ja, so reden die da drin) die sich über die schlechte Welt beschwerte....unter anderem erwähnte sie ihre Lieblingsbands und dass der Sänger von J.O.E ja total toll ist....sie war mal auf einem konzert und hat mit ihm gequatscht.
Unsere Mercherin ist mit dem Sänger befreundet und musste ihn natürlich gleich darauf ansprechen. Es kam raus, dass dieses besagte Konzert nie stattgefunden hat, weil kurz vorher abgesagt.
Die Band hat es trotzdem gefreut, dass sich dieses Mädel wichtig machen wollte, denn die Zahlen stiegen danach.

(PS: Unsere Mercherin kauft auf Tour oft die Bravo, weil es ein echtes Humorblatt sein kann :D - daher sind wir darauf aufmerksam geworden)

Wer also ganz ausgefuchst ist, nutzt die lückenhafte recherche der Bravo und erwähnt sich selbst mal in einem Artikel der eigendlich mit irgendwelchen Teenie-Problemen zu tun hat....scheint sich ja zu lohnen :D
 
@der über mir ^^

ok,ich schreib einfach das unser drummer ne fistel hat und wir nun einen plattendeal brauchen :D
 
@der über mir :D

Wat fürn Ding hat der? :D :D

Hab auch schon drüber nachgedacht meine Nichte mit ner tragischen Teenie-Geschichte inne Bravo zu bringen und sie erwähnen lassen, dass Toxpack ihr das Leben verschönert hat... :D :D :great:

PS: Sowas ist in Promineten Kreisen garnichtmal unüblich und verkauft sich dann als PR-Gag.
 

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