Wie kriege ich die E-Saite oktavrein?

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fubar
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Tag zusammen...

Ich habe heute neue Saiten auf meine Gitarre (Ibanez RGR mit Floyd-Rose Nachbau) aufgezogen. Dabei habe ich zum ersten Mal seit langer Zeit die Saitenstärke/-marke gewechselt (vorher: GHS Boomers 10-52, jetzt: Dean Markley 9-46).

Das Problem ist jetzt, daß ich die tiefe E-Saite beim besten Willen nicht oktavrein bekomme.
Der Saitenreiter ist schon so weit hinten wie's nur geht - die Schraube steckt im hinteren Loch und hält den Reiter nur noch zur Hälfte fest. Und trotzdem ist der gegriffene Ton im 12. Bund noch satte 20 Cent höher als die offene Saite! Mit den anderen Saiten habe ich aber überhaupt keine Probleme...

Was ist da los? Soll ich eine neue Saite versuchen? Hilft es, etwas an der Saitenlage oder an der Halskrümmung zu ändern? Oder ist mit der Gitarre vielleicht ernsthaft was nicht in Ordnung?

Danke,
Dominic
 
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20 CT sind eine Menge. Hardwaremäßig fällt mir da nichts ein. Aber viellicht probierst Du einen Kompromiss: Die Saite am 5. Bund auf A stimmen oder ganz knapp drunter. Gerade die tiefe E-verzieht man Spielen ohnehin immer ein wenig. Bei kräftigem Anschlag der leeren E-Saite hört man auch eine leichte Verstimmung nach unten ebenfalls nicht.

Es kann aber auch an der Saite selbst liegen (Fertigungstoleranz überschritten), oder daran dass ein PU (Single Coil) zu nah an der Saite ist.
 
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fubar
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Danke erstmal...

Tja, auf irgendsoeinen Kompromiss wird's wohl erstmal hinauslaufen...
Also, an der Saite selbst scheint's nicht zu liegen, jedenfall ist's mit 'ner anderen Saite der selben Sorte genauso.

Ich hab jetzt noch ein bißchen mit der Saitenlage rumexperimentiert, aber so wirklich weitergekommen bin ich nicht... Je gerader ich den Hals einstelle, desto besser wird's, aber richtig gut auch nicht. Und außerdem fangen die Saiten dann auch schon an mehr zu scheppern als mir lieb ist...

Sollte ich's mal mit Saiten der selben Stärke, aber von einer anderen Marke probieren? Oder bringt das nichts?

Ansonsten... wäre schön wenn noch jemand Ideen hat...
 
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TelosNox
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Nimm die E-Saite etwas dicker, das sollte dein Problem lösen, auch wenn es nicht gerade eine schöne Lösung ist.

Als ich meine Gitarre neu bekommen hab, waren auch Schlabbersaiten (also 9-42) drauf, der Reiter der E-Saite war im hinteren Loch, jedoch ziemlich weit vorne festgeschraubt (wäre also noch möglich gewesen, die Saite zu verlängern). Nachdem ich dann auf stärkere Saiten gewechselt (9-46) und dann die Oktavreinheit neu eingestellt habe, kam der Reiter ein ganzes Stück weit vor. Vorrausgesetzt die Gitarre war vorher richtig eingestellt (habe das vorher nicht geprüft), haben dickere Saiten eine kürzere Länge zur folge, also könnte das weiterhelfen.

Aber normalerweise dürfte das Problem, das du hast nicht auftauchen, da wir ja genau die gleiche Saitenstärke verwenden.
Ich hab Daddario drauf, falls dir das was hilft.
 
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fubar
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Nun ja, vielleicht wechsel ich ja wirklich wieder zu den Saiten die ich vorher drauf hatte, wenn mir die 9-46er auf Dauer nicht gefallen...

Mir ist aber jetzt noch etwas merkwürdiges aufgefallen... Die Verstimmung der Saite wurde in höheren Lagen nicht größer, sondern sogar eher kleiner?! Wenn ich die offene Saite genau auf E gestimmt habe, dann war die Abweichung im 1. Bund ca. 20 ct nach oben, aber im 12. Bund waren's nur noch um die 15 ct...

Ich habe jetzt also den Reiter mal wieder etwas weiter nach vorne gestellt, mit dem Ergebnis, daß die gegriffenen Töne untereinander schon alle ziemlich gut passen. Nur die offene Saite fällt jetzt halt noch aus dem Rahmen. Wenn alle anderen Töne stimmen, ist das E immer noch 20 ct zu tief.

Kann es also sein, daß das Problem in Wirklichkeit am Sattel liegt? Und wenn ja, was kann ich da machen?
 
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TelosNox
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Falls der Sattel zu hoch ist, wird in den ersten Bünden, die Saite relativ stark gespannt beim runterdrücken und die Töne sind zu hoch. Das sollte aber im 12. Bund so nicht mehr auftauchen.
Es kann also schon sein, daß es am Sattel liegt, wenn er zu hoch ist.
 

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