Wie lasse ich Töne "überschlagen"?

von jo, 08.10.03.

  1. jo

    jo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.03   #1
    Hab das schon mal gepostet wurde aber wieder gelöscht- vielleicht wegen des Titels (??) (war davor "Blöde Frage")

    Jedenfalls nochmal

    Hallo!

    Hab mal ne kurze Frage, wobei ich mich fast schon schäme so etwas zu fragen weil es sicherlich lächerlich klingt oops
    Ich habe seit 3 Jahren ein altes Gibson Modell. Das Modell kann ich nicht nennen weil ich es nicht weiß aber es ist sicher 20 Jahre alt. Jedenfalls habe ich dazu einen 0815 No-Name Verstärker der meiner Meinung nach aber gar nicht so schlecht ist.

    Ich kaufe mir jetzt einig neue Sachen dazu Fender Richie Sambora Std. Strat (Mexico), Multieffektgerät,... nur der Verstärker bleibt der alte.

    Jedenfalls gibt es bei einigen Liedern solche Passagen wo sich die Töne "überschlagen" (Ich hoffe ihr wisst was ich meine??). Mit einem alten Equipement habe ich das nie zusammengekriegt. Das neue habe ich noch nicht. Jedenfalls wüßte ich jetzt gerne ob man etwas spezielles braucht (Equipement, Spieltechnik...) um die Töne zum überschlagen zu bringen oder ob ich einfach nur zu blöd bin??

    Sonst bin ich (meiner Meinung nach) nicht so schlecht, aber mit diesem sch**** "überschlagen" komme ich einfach nicht zurecht!!

    Ein Paar Beispiele für Passagen wo sich die Töne überschlagen

    Wanted Dead or Alive (Live) (BON JOVI) Solo
    Bed Of Roses (BON JOVI) Solo (am Anfang des Solos der letzte Ton der tiefen Töne)
    River Of Love (RICHIE SAMBORA) bei der normalen Albumversion so bei 320 Minuten (glaube ich)

    Kann jetzt leider keine anderen Lieder nennen weil ich gerade in der Arbeit sitze und nur diese Lieder nennen kann die ich aus dem Kopf heraus weiß!!

    mfg jo
     
  2. Dr. Becks

    Dr. Becks Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.03   #2
    Bist einfach zu blöd :D

    Nein also spezielles Euquipment bruachst du nicht (geht sogar mit ner A-Gitarre klingt zwar nicht so aber man hört schon das der ton anders klingt). Weiß du wie man diese Töne erzeugt oder wolltest du nur wissen ob es am Equipment liegt ????

    Dr. Becks
     
  3. jo

    jo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.03   #3
    Nein ich weiß auch nicht wie man die Töne erzeugt, bin halt zu blöd cry
     
  4. jo

    jo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.03   #4
    Aber ich wär dir sehr dankbar wenn du mir dass erklären würdest!!!
     
  5. stringsurfer

    stringsurfer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.03   #5
    Plek kurz fassen und dann mit nem harten Attack die Saiten anschlagen. Direkt nachde du mit dem Plek die Saite angeschlagen hast mit der Daumenseite abdämpfen. Is ein bisserl Übung, aber noch eine der leichten Techniken.
     
  6. das tob

    das tob Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 08.10.03   #6
    @jo
    ich bin nich sicher, aber mit überschlagen meinst du wohl obertöne?
    bzw.du hörst 2 oktaven.
    stringsurfers ratschlag zielt drauf hin.
     
  7. Dr. Becks

    Dr. Becks Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.03   #7
    Ja du must mit dem Daumen eine Stelle auf der Saite finden bei der der gewollte Sound entseht. So lange musst du halt mit der Schlaghand immer einbsichen weiter nach vorne bzw. hinten rutschen bis der Sound passt.

    Dr. Becks
     
  8. das tob

    das tob Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 09.10.03   #8
    es geht auch ohne plek.
    jeff beck mässig.
    zeigefinger und daumennagel miteinander kombinieren.
    ps. dazu braucht man keinen langen nagel.
     
  9. MK24

    MK24 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.03   #9
    Kannst auch mal im alten forum oder hier suchen. Das Thema hatten wir jedenfalls schon ein paar mal: Obertöne, Pinch&natural Harmonics, Flagolette etc.
     
  10. kosh

    kosh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.03   #10
    Hi!

    Die Töne die Du mit dem nachgezogenen Daumen erzeugst nennt man übrigens Artificial Harmonics (künstliche Flageolets, wenn man so will) und ich würde als berühmtesten Vertreter der "Quitsche-Entchen" mal Zakk Wylde hinstellen.
    Jede Gitarre hat ja Flageolet-Töne über dem 5., 7., 12., 17 und 24. Bundstäbchen, allerdings setzt sich diese Reihe noch über das Griffbrett hinaus fort, so das wenn Du eine Saite spielst und mit etwas Gefühl danach eine Flageolet-Stelle an der Saite berührst, der Ton umkippen sollte.
    Die Stellen hinter dem Griffbrett verändern sich übrigens, wenn Du die angespielte Saite in einem Bund greifst...

    Wenn deine Gitarre und Dein Amp über ein gutes Sustain verfügen, kannst Du einen gehaltenen Ton auch umkippen lassen indem Du dich näher an den Amp begibst und ein kontrolliertes Feedback erzeugst. Verschiedene Positionen vor dem Amp können dann unterschiedliche Harmonien erzeugen, da gehört etwas ausprobieren dazu...

    Viel Erfolg!

    Koncept Kosh
     
  11. Ray

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    Erstellt: 09.10.03   #11
    Billy Gibbons von ZZ Top konnte das lange vorher aber auch schon recht
    gut ;-)

    Achja, und überhaupt, ich sag nur Jeff Beck....

    Ohja, und Steve Morse natürlich...
     
  12. jo

    jo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.03   #12
    Hallo alle zusammen!!

    Ich hab durch eure Tipps (und durch das alte Forum - THX MK24!!)
    jetzt endlich verstanden wie es gehen soll. Werde heute gleich fleißig mit dem üben beginnen und hoffe, dass ich die Parts dann bald Stilecht hinüber bringe!!!

    Danke nochmals an alle!!- ich meld mich dann wenn ichs endlich kann!!!!(so in 10 Jahren wink )
     
  13. Fischi

    Fischi Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 09.10.03   #13
    is zwar ot, aber, kannst du mal ein bild deiner alten gibson posten??? mich würd mal interessieren, was das ist!!
     
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