Wie stimme ich die Gitarre

von Heinrich III., 13.08.10.

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  1. Heinrich III.

    Heinrich III. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.10   #1
    Hallo Leute, hier kommt mal wieder eine dumme Frage :gruebel:
    Das Stück dass mich interessiert ist von Klaus Weiland. Nun steht über der Tabulatur folgendes:

    Open D Tuning

    1 = D
    2 = A
    3 = F#
    4 = D
    5 = A
    6 = D

    Ich gehe mal davon aus, das mit der 1. Saite die dünne E-Saite gemeint ist und dann frage ich mich, ob ich nach oben oder nach unten stimmen muss? Woran erkennt man das? Ich hab es mal mit einer Saite versucht, aber je höher ich sie gestimmt habe, je mehr Angst hatte ich dass die Saite reißt. Wäre nett, wenn mal jemand ein wenig Licht in die Sache bringen könnte.
    Gruß vom Heinrich III.
     
  2. Bylethum

    Bylethum Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.10   #2
    beide E-Saiten 2 Halbtöne tiefer stimmen ( C D<- E F G A H C )
    G Saite Halbton Runter ( C D E F f#<- G A H C )
    b-Saite 2 Halbtöne runter ( C D E FG A<- H C )
     
  3. Sticks

    Sticks Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 13.08.10   #3
  4. darknezzz

    darknezzz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.10   #4
    Ich denke, das leitet sich mehr oder weniger logisch her.

    Die Tonreihenfolge ist:
    Code:
    c c# d d# e f f# g g# a a# h 
    
    Wenn du nun die Standardstimmung E A D G H E hast und die alternative Stimmung D-A-D-F#-A-D,
    kannst du sehen, wie groß die Abstände vom Ausgangston zum anvisierten Zielton sind und nimmst das
    jeweils kleinere. Von E nach D runter sind's zwei Halbtonschritt, von E nach D rauf Zehn. Von G nach F# runter 1 Halbtonschritt, von G nach F# rauf Elf.

    Mit einbeziehn solltest du dann evtl. noch so Überlegungen bzgl. Auswirkungen des Rauf und Runterstimmens. Raufstimmen geht vielleicht so zwei bis drei Halbtöne (würde ich tippen) runterstimmen theoretisch beliebig, aber es fängt irgendwann anzu scheppern (meiner Erfahrung nach so nach 2 bis 4 Halbtonschritten, abhängig von der Saitenstärke)

    Edit:
    Nein. D-Dur besteht nur aus den Tönen D-F#-A. Open-D kann also eigentlich kein G enthalten.
     
  5. Sticks

    Sticks Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 13.08.10   #5
    Das ist richtig, deshalb habe ich den Buchtsaben auch rot markiert. Eigentlich ist die Web-Site recht zuverlässig :gruebel:

    Edit: in der "Beschreibung" ist die Vorgehensweise aber zutreffend dargestellt.
     
  6. Heinrich III.

    Heinrich III. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.10   #6
    Super, danke Euch für die schnellen Antworten.
     
  7. Jiko

    Jiko Ex-Mod Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 13.08.10   #7
    Noch ein Kommentar am Rande: Man sollte bei solchen Stimmungen möglichst immer versuchen, nach unten zu stimmen, falls es sich nicht nur um 1-2 Halbtöne handelt, ansonsten könnten es einem die Saiten (insbesondere die dickeren Varianten) übel nehmen.
     
  8. Sticks

    Sticks Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 13.08.10   #8
    Da hast Du bei Open E aber schlechte Karten, Jiko ;) (aber o.k., das sind ja auch nur jeweils 1 bzw. 2 Halbtöne)
     
  9. Jiko

    Jiko Ex-Mod Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 13.08.10   #9
    In der Tat - wie gesagt: "möglichst". ;) Wenn man deutlich hochstimmen muss, könnten dünnere Saiten dann den benötigten "Freiraum" ermöglichen.
     
  10. Fret-chen

    Fret-chen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.10   #10
    Ein weiterer Grund warum man möglichst nicht höher stimmen sollte wäre die Tatsache, das das Instrument nur eine bestimmte Zugkraft aufnehmen kann/sollte (ist natürlich je nach Bauart und Materialien bei jedem Instrument unterschiedlich.).
     
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