Wie war euer erster Live-Auftritt?

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Moin,

da ich noch eher am Üben bin, wollte ich mal Fragen wie der erste Live-Auftritt so ist und was für Erinnerung habt ihr daran?
 
Eigenschaft
 
Der erste Live-Auftritt war eher bescheiden und für mich wenig befriedigend (Gitarre/Vocals). Der zweite war weit besser, aber immer noch bei "80%", wohl in erster Linie wegen mangelnden Equipments. Der dritte Live-Auftritt war dagegen überwältigend und sehr gut besucht, was sich auch finanziell richtig ausgezahlt hat. Und davor natürlich immer eine Mischung aus Lampenfieber und Gespanntseins. Und irgendwie auch "die Hosen voll", wie auch die insgeheime Frage, wie kann ich meine Schwächen am besten kaschieren? Aber die Unsicherheit verschwindet nach dem ersten oder zweiten Song.

Man lernt eben dazu, sollte Fehler nicht wiederholen und nicht nur spielen, sondern eine Art Show-Atmosphäre erzeugen können, wobei bislang Ungesehenes, Überraschendes oder auch Ungehörtes dazu zählt. Licht und Nebel hat heut sowieso jeder, der was auf sich hält; das meine ich also nicht, sondern Ideen, die die Zuhörer/Zuschauer einbeziehen und sich abheben. Stichwort Performance.

Allerdings liegt meine dahingehende Erfahrung schon Jahrzehnte zurück, da konnte man noch mit einer Diaschau punkten. Aber das meint nicht, dass saubere Planung und ein gutes Konzept heute unnötig wären. Nur "Musik" ist zu wenig, wenn Du nicht nur als Lückenfüller für ein bißchen akustische Untermalung enden willst. Und für den nachhaltigen Erfolg brauchst Du auch Merchandise (=Merch) sowie eine Fanbase, die Du ernstnehmen solltest.

PS: Welcome to the Board. ;)
 
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Naja, da gibt es vermutlich ein breites Spektrum.

Bei mir persönlich:
Der erste "Auftritt" war Klaviervorspiel an der Musikschule mit ungefähr 9 oder 10 Jahren, nach vielleicht einige Monaten Klavierunterricht. Wenig Erinnerung. Nervös gewesen. Erfolg: In dem Sinne, dass Eltern immer ein sehr dankbares Publikum sind, auch wenn man viele Fehler macht.
Der erste "große Auftritt": E-Bass in der Schul-Bigband, mit ungefähr 16, nach ca. 1 Jahr Unterricht. Nervös, aber die sonst sehr gut besetzte Rhythmusgruppe hat mir Sicherheit gegeben.
Der erste "Band-Auftritt" mit kleiner Band: irgendwann mit Anfang 20, Stones-Cover. Durch die vielen Bigband-Auftritte vorher hat sich das Lampenfieber in Grenzen gehalten. Fehlerfrei war es mit Sicherheit nicht, aber die Stimmung war gut, sowohl auf der Bühne als auch im Publikum. Ist aber nun auch schon über 20 Jahre her.
 
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Wie mein erster Live-Auftritt war?

Fürchterlich ... :)

Gut dass es schon so lange her ist ... Vergessen ist eine Gnade ... ;)
 
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Mein erster Auftritt liegt lange zurück und war ... naja, ich sag mal, man hat uns nicht ausgepfiffen und auch nicht von der Bühne geschmissen, es sollen sogar ein paar Leute geklatscht haben. Das war 1976, wir waren eine "Bluesband" mit ergänzenden Songs von CCR und Rolling Stones (also weitgehend konzeptlos), aber mächtig viel Spaß hat's gemacht - trotz des aus heutiger Sicht bescheidenen Equipments und meiner sehr eingeschränkten Spielkenntnisse.

Lampenfieber hatte ich wenig. Das ist aber auch kein Wunder, denn ich spielte E-Bass, und bis auf wenige Titel galt damals noch der Satz: "Der Bass fällt nur auf, wenn er ausfällt." Und was sollte bei einfachen Liedchen und dem 12-taktigen Blues-Schema schon groß schiefgehen am Bass?

Bei mir war der zweite Auftritt ein paar Wochen später ("mit Bühnenerfahrung" - haha) der pure Horror: Der Gitarrist quetscht sich beim Aufbauen zwei Finger der Greifhand ein, das Fender Rhodes Piano gibt von Anfang an keinen Ton von sich (wurscht, sagt der Pianist, spiel ich halt Saxofon - nach 5 oder 6 Saxofonstunden, so klang's dann auch), und mir schüttet so ein Troll ein Glas Bier über den Verstärker (brizzel - stink - brumm - bumm - aus in wenigen Sekunden). Fan-tas-ti-sche Performance, der volle Bringer! Ich wollte danach nicht mehr auftreten und brauchte ein halbes Jahr, um das zu verdauen. Danach ging's eigentlich recht gut weiter.

Bloß keinen Bammel vor dem ersten Auftritt! Das Publikum (mit Ausnahme der "Musiker-Polizei" = Besserwisser-Musiker, die jeden Fehler minutiös notieren und bewerten) will sich meist bespaßen lassen und ist gar nicht so kritisch.

Bässte Grüße

Hauself Zwo
 
Mein erster Auftritt war ca.1984 in einer lokalen Kneipe hier vor Ort.Gage war Bier und Spanferkel...:great:
Das Setup bestand aus Gesang/Gitarre (Ich),
Schlagzeug (Name entfallen)
BontempiOrgel (kein Scherz und Name nie gekannt,weil war Kollege von Name entfallen)

Bass hatten wir nicht,wollte der Bontempi-kollege mit seiner Orgel "simulieren"....:cool:
Die Musik war eine Art Punk-Metall-Rock-New Wave Mischung,allerdings ohne vorher geprobt zu haben.
Wieso auch,wir Großkotze konnten sowas auch ohne...jaja....
Zum Glück waren 99% der Gäste schon sturztrunken bevor wir anfingen zu spielen.
Achja,Pa war der Grundig Hifiverstärker vom Kollege.Der Klang aber noch am besten,so isses nicht.

Wie dem auch sei,nach etwa 10 Minuten waren die damals noch grün-weißen zur Stelle und das "Konzert" war unter Androhung von Instrumentenentzug vorbei.
Zum Glück......:ugly:
Danach gings schon etwas besser,aber so richtig mit Band spielen hat eigentlich bis heute nicht richtig funktioniert.Ich bin da eher der Alleinmacher/Studio Typ.
Ich will aber auch immer zu viel und zu schnell,nerve die Bandkollegen nur.Bin dafür nicht geeignet.
Ich hab da meine Song/Soundvorstellung und lass mir da nie gerne reinreden.
 
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Man, war ich gut, zumindest in meiner Erinnerung...

:rolleyes::rolleyes::rolleyes:
 
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:opa:so um 1978 - kurz gesagt: Scheiße -Erkenntnis: zu wenig geprobt, ab da wurd's immer besser ...
 
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mein erster Auftritt? Kurz.
Nach drei Songs war kein Publikum mehr da und den vierten Song durften wir gar nicht mehr fertig spielen. :D
 
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(Nachtrag, oben kann man nicht mehr ändern)

Mitte der 1960er Jahre war das bei mir ... :opa:
Wir waren Schulfreunde, hatten grad die ersten Versuche Gitarre zu lernen hinter uns.
Das Equipment: Billigstes oder selbst gebautes oder irgendwie spielbar gemachtes Schrott-Zeug.
Das Repertoire: 4 oder 5 ganz einfache Beatles- und Stones-Songs (wir mochten unüblicherweise BEIDE), und selbst die gingen mehr schlecht als recht ...
Wie es war ...?
Siehe Spontankommentar weiter oben ...

Aber MUT hatten wir! :)

Und das "Publikum" sah es eher locker, hat sich mächtig amüsiert ... trotzdem ... oder gerade deswegen ;)
Uns wars furchtbar peinlich, aber wir habens eisern durchgezogen.
Und irgendwie wars trotzdem geil ... :)
 
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Dann bin ich mal der Kontrastbrecher.

Erstes Konzert mit meiner Band die es seit Februar gibt hatten wir im Mai bei der Aufstiegsfeier von 96.
Ca. 38.000 Fans standen vor uns. War schon echt unbeschreiblich schön, wobei die Fans nicht wegen Musik da waren, sondern wegen 96. (Wenn die nicht mal bei Fury angehen )

Equipment hatten wir von ner Backline Firma, war also echt super und laut. Positive Resonanz gab's zu hauf, aber der Auftritt 2 Wochen später war angenehmer und schöner. Da waren die Leute für uns und die Musik da.

IMG_1359.JPG


Achja. Gespielt haben wir nur unsere eigenen Songs.
 
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1. Gig war mit 17 Jahren am 03. August 1985 als Open Air auf dem Feuerwehrplatz meines damaligen Wohnortes.
Wir hatten unsere Instrumente gerade mal ein halbes Jahr. Unser Drummer hatte bisher nur auf ner Snare und ein paar Blumentöpfen gespielt. Geprobt hatten wir auch wegen fehlender Gesangsanlage bzw. fehlendem Sänger nur ohne Gesang. Wechsel zwischen Strophe und Refr. wurde per Kopfnicken angezeigt.
Bis zum Gig hatten wir 10 Stücke geschrieben (incl. Texte aber ohne Sänger).
Vor dem Soundcheck haben wir gewürfelt, wer singen muss und ich habe verloren.
Zum ersten mal auf ner Bühne, zum ersten mal meine Stimme durch ein Mikro gehört,....Adrenalin pur!!!

Wir waren jung, wir hatten Träume und wir waren mutig. Das Ergebnis: Halbseitiger sehr positiver Artikel incl Photo in der Tageszeitung und zwei Anschlussgigs.
 
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1. Gig war mit 17 Jahren am 03. August 1985 als Open Air auf dem Feuerwehrplatz meines damaligen Wohnortes.
Wir hatten unsere Instrumente gerade mal ein halbes Jahr. Unser Drummer hatte bisher nur auf ner Snare und ein paar Blumentöpfen gespielt. Geprobt hatten wir auch wegen fehlender Gesangsanlage bzw. fehlendem Sänger nur ohne Gesang. Wechsel zwischen Strophe und Refr. wurde per Kopfnicken angezeigt.
Bis zum Gig hatten wir 10 Stücke geschrieben (incl. Texte aber ohne Sänger).
Vor dem Soundcheck haben wir gewürfelt, wer singen muss und ich habe verloren.
Zum ersten mal auf ner Bühne, zum ersten mal meine Stimme durch ein Mikro gehört,....Adrenalin pur!!!

Wir waren jung, wir hatten Träume und wir waren mutig. Das Ergebnis: Halbseitiger sehr positiver Artikel incl Photo in der Tageszeitung und zwei Anschlussgigs.

Das hört sich mal wengigstens prositiver als die anderen an und nicht so groß wie von Submoja an. :D
 
Uns kann man auch nicht als Vergleich nehmen :D

Aber du brauchst keine Sorgen haben. Wenn du gut vorbereitet bist, dann wird das schon klappen.
 
Mein erster Auftritt mit Band und überhaupt war recht gut.
Opener eines kleinen Festivals in der Nachbarstadt. Demzufolge war das Puplikum überschaubar und noch nicht so richtig warm.
Allerdings gab´s nur positives zu hören und ein paar unserer Demos sind wir auch losgeworden.
Die Panik und der Probemarathon zwei Wochen davor hatten sich also gelohnt. Ein wenig Schade das es der einzige mit dieser Band bleiben sollte.
 
Das hört sich mal wengigstens prositiver als die anderen an und nicht so groß wie von Submoja an. :D

Besonders groß war es nicht. ca. 800 zahlende Besucher + Gästelisten der Bands.

Aber auf eins kannst du ein Jahresgehalt wetten. Lampenfieber wirst du haben! Aber das gehört auch dazu.
Mach nur nicht den Fehler beim ersten Gig und versuch (wie manche mir bekannten Bands) die Nervosität mit Alkohol runter zu spülen. Das geht 100%ig schief. Vor und während des Gigs höchstens 1 Bier. Das ist ein guter und ernstgemeinter Rat!
 
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Lampenfieber wirst du haben!
Das hab ich komischerweise inzwischen immer weniger. Ich bin aufgeregt vor dem Gig, aber weil ich will, dass es endlich losgeht. Da kann ich es kaum erwarten. Beim Auftritt selbst bin ich inzwischen recht cool - auch wenn mir da nach wie vor Fehler passieren, die mir beim Proben nie passiert sind.
Aber du hast natürlich recht - nicht die Nervosität versuchen durch Rauschmittel wegzukriegen. Das rächt sich dann auf der Bühne. Ein Bier, von mir aus auch zwei vorher - und dann noch mal ordentlich und in Ruhe die Blase entleeren, bevor's losgeht.
 
Unser erster "Gig", den Begriff gab es damals noch nicht, war in den späten 60ern. Als Übungsraum hatten wir einen Anbau am katholischen Pfarramt (keiner von uns war katholisch, ich respektiere die Toleranz!), Kosten gab es keine, aber wir sollten - unerwartet für uns - zur Karnevalsfeier der Gemeinde (den Ort nenne ich nicht) in der lokalen Kulturhalle mitspielen. Gleich zur Eröffnung spielten wir drei Songs - Take it or leave it, Telstar (instrumental) und noch was, habe ich vergessen, Das kam sehr gut an, vor allen bei dem jungen Auditorium, damals war das Maß der Dinge halt die Schlagerbörse am Do Abend von Hans Verres.....

Hinterher gab es genügend Freibier und ich war trotz meiner Rolle als bewegungsarmer Bassist durchaus begehrt...

Teil 2:

Einige Wochen später saß ich mit einem Mädel, frisch eingefangen, in einem Eissalon. An den Fensterscheiben innen klebten die üblichen Plakate - hellgrün, blau, rosa, gelb, um in großen Versalien auf kommende Konzerte hinzuweisen.

Mühsam die Spiegelschrift entziffernd, stellte ich fest, daß die Band, beschrieben als "Bekannt aus Rundfunk und Fernsehen" wir waren! Da war der Tag und die Liebschaft erstmal gelaufen.

Da musste ich dann aber am nächsten Wochenende durch, wir haben den Auftritt, ich denke, es war in der Stadthalle Langen oder Sprendlingen, südlich von Frankfurt dann einfach durch gezogen - ohne Probleme!
 
Als Übungsraum hatten wir einen Anbau am katholischen Pfarramt
Unser erster Proberaum war auch in einem katholischen Pfarrheim. Obwohl ich nicht gerade ein Freund der Kirche bin, muss ich doch respektieren und anerkennen, was sie für junge Musiker getan hat und noch tut!

Beim ersten Gig haben wir für unsere damaligen Verhältnisse gut gespielt, den Leuten hat's gefallen und die Musikerpolizei hat mich anerkennend beobachtet - also sozusagen ein voller Erfolg :D

Obwohl das für uns alle der erste Gig war, war keiner von uns nervös. Wir waren richtig heiß auf die Bühne, da sich leider vorher zwei Gigs zerschlagen hatten.

Unsere schlechtesten Gigs hatten wir erst später als wir überheblich wurden, übermotiviert waren oder meinten wir könnten uns vor dem Gig betrinken.:bad:
 
meinten wir könnten uns vor dem Gig betrinken
Sowas hat schon so manchen Gig zerstört. Ich will gar nicht behaupten, dass ich immer nüchtern auf die Bühne gehe - aber nie betrunken! Vor allem hab ich viel zu viel Angst davor, dass während des Gigs die Blase meldet, sie möchte jetzt dringend entleert werden. Und dann wird der Rest vom Auftritt zur Qual... :redface:
 

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