Wie weiß ich ohne nachzuschauen wie ein bestimmter Akkord geht?

von verHohner, 30.01.06.

  1. verHohner

    verHohner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.06   #1
    Hi,

    ich möchte mich in nächster Zeit im Akkordspiel verbessern und würde als erstes gerne lernen wie ich weiß wie ein bestimmter Akkord aufgebaut ist. Da steckt ja ein System dahinter. Und dieses System möchte ich verstehen, damit ich nicht bei jedem neuen Akkord nachschauen muss wie der geht und ich mir das auch nochmal herleitet kann wenn ich etwas vergessen habe und gerade keine Möglichkeit habe irgendwo nachzuschauen. Was muss ich dazu können und lernen? Gibts da schöne Workshops oder ähnliches? Wie viel Zeit werde ich in etwa brauchen um da einigermaßen fit zu sein?

    Schonmal Danke im Vorraus...
     
  2. Torn Distortion

    Torn Distortion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.06   #2
    Jo sowas gibbets tatsächlich und in 4-5 min. werdich an den Post des Blatt anhängen wo alles drauf is was du dafür brauchst...

    Ich hoffe es funzt alles und schon viel spass beim Üben ;)

    btw. fällt mir ein dassich da auch ma wieder hinter die Bücher sollte :D

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  3. AndreasW

    AndreasW Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.06   #3
    Auf dieser Website ist ein klasse Workshop, bzw. Unmengen an Infos
    zu deiner Frage: http://www.justchords.com/theory/index.html
    Auch hier im Forum unter Musik-Theorie gibt es sehr viel zum Thema:
    https://www.musiker-board.de/vb/forumdisplay.php?f=83

    Um das ganze blind Umsetzen zu können, solltest du dein Griffbrett
    auch blind beherrschen.
    Also genau wissen wo welcher Ton "zu Hause" ist.:D
    Wieviel Zeit du dafür brauchst kann ich dir nicht sagen.
    Aber normalerweise geht da wohl einige Zeit ins Land.;)
    Ist vielleicht auch eine Frage wie schnell du ein Akkord konstuieren willst.
    In Sekundenbruchteilen, Minuten, Stunden?


    Andreas
     
  4. Mighty Scoop

    Mighty Scoop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.06   #4
    Wichtig sind vor allem 2 Dinge :

    1.Mann muss wissen, aus welchen Tönen ein Akkord besteht / bestehen soll.

    2. Ein Akkord hat immer einen Grundton. Die anderen Töne werden mit Hilfe von
    Intervallen in Bezug auf diesen Grundton beschrieben. D.h., die Intervalle geben an,
    wieviele Töne ( bzw.Halbtöne ) die übrigen Töne vom Grundton entfernt sind. So muss
    dann gucken wo sich die entsprechenden Intervalle auf der Gitarre befinden.


    Beispiel : Ein simpler Dur Akkord wie A-Dur besteht aus Grundton, große Terz und Quinte.
    Die große Terz ist 4 Halbtöne vom Grundton entfernt, die Quinte 7 Halbtöne.
    A-Dur besteht denmnach aus A , C# und E. Nun muss man diese Töne
    auf der Gitarre suchen, greifen und spielen.


    Wichtig ist es, sich näher mit dem Thema Harmonielehre zu beschäftigen, z.B. mit Büchern :

    http://www.amazon.de/exec/obidos/AS...8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/302-2392272-8912865
     
  5. Fun Tom

    Fun Tom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.06   #5
    Obwohl es nicht schaden kann, alle Töne auf dem Griffbrett zu kennen, ist es genauso wichtig (und in der Praxis oft auch hilfreicher), Intervalle auf verschiedenen Saitenpaaren zu kennen.

    Beispiel: die Quinte ist entweder auf der nächsthöheren Saite 2 Bünde höher oder auf der nächstniedrigeren Saite auf dem selben Bund. (Ist die h Saite beteiligt gelten Sonderregeln.)
    Damit kommt man auch in weniger gebräuchlichen Tonarten schnell zu Potte, da man die Noten nicht unbedingt wissen muß. Dafür weiß man immer, wo man die wichtigsten Zutaten wir Terzen, Quinte und Septimen findet. Ich habe das bei meinem ersten Gitarrenlehrer immer am Anfang 10 Minuten in einer Art Quiz gemacht und zehre noch heute davon.

    Wenn du dir Akkorde konstruieren willst, helfen auch folgende Dinge:
    - Gewisse Intervalle kann man weglassen, da sie funktional nichts ändern (z.B. Quinte)
    - Grundton kann weggelassen werden, wenn den der Bass sowieso spielt.
    - Akkorde kann man auch in Umkehrungen spielen, was zu interessanten Voicings führt
    - Viele klassische Lagerfeuerakkorde haben eine Unmenge doppelter Töne, man kann also auch nur Ausschnitte oder Verkürzungen spielen, z.B. nur Dreiklänge

    Das sind keine Patentrezepte und die Verwendung hängt vom jeweiligen Kontext ab.
    Mir helfen sie aber oft, den Akkord zu finden, der für eine bestimmte Nummer am besten funktioniert.

    Hilfreich finde ich auch Akkord-Diagramme, die nicht nur den Fingersatz sondern auch die Intervalle beinhalten, wie z.B. hier :
    http://www.guitar.ch/de/info/frames/akkorde/set.html
     
  6. Shapeshifter

    Shapeshifter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.06   #6
    Öhm ne andere, ganz untheoretische Art da ranzugehen ist die, dass du dir einfach die "Griffmuster" merkst und dann wie bei Standard-Barre-Akkorden verschiebst. So kannst du alle gängigen Akkorde innerhalb von n paar Stunden lernen, vorrausgesetzt du hast die Fingerfertigkeit dazu. Auch "freakige" Jazzakkorde kannst du so relativ einfach lernen. Wenn du also kein Bock hast dich mit der Theorie zu beschäftigen, dann mach es so. Die Theorie dazu ist allerdings nicht allzu schwer und es lohnt sich sie zu kennen. (Ich selbst hab davon kaum AHnung muss ich zugeben, aber es wäre schön wenn ich sie hätte^^)
     
  7. DaveN

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    Erstellt: 01.02.06   #7
    Das Problem bei dieser Variante ist wohl, das es zuviele verschiedene Chords gibt um sie sich zu merken.. Wenn du die nun jeweils noch in verschiedenen Umkehrungen spielen willst/musst kommst du wohl mit der oben beschriebenen Methode ( mit den Intervallen ) am weitesten..

    mfg Dave
     
  8. Torn Distortion

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    Erstellt: 01.02.06   #8
    Ich muss zugeben dassich es erst auch so gemacht hab...aber dann habich angefangen Jazz zu spieln und dann kamen da Griffe wie G7 b 13 oder Dm7 b5 etc. etc.. ich hatte alle standard barré natürlich gelernt (Dur, Dur7, Maj 7, Moll, Moll7 und das mit Grundton entweder auf E oder A Saite) doch bei den Dingern war ich mit meinem Latein völlig am Ende. Natürlich kannst du dir des Griffbild von nem 7 b13 merken aber irgendwann wirst du an den Punkt kommen wo du zugeben musst dass du keine Ahnung has was du da überhaupt spielst ? Is n dummes Gefühl glaub mir :o ...besser von anfang an mit Theorie anstatt ers ma halbpatzig und dann häppchenweise von vorne Wissen aufbauen

    mfg Torn
     
  9. Shapeshifter

    Shapeshifter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.06   #9
    Joa, ihr habt ja recht. Wenns ums lernen von komplizierten Jazzakkorden geht, sollte man die Theorie kennen. Meine Methode ist wohl eher für nicht Jazzer/Blueser gedacht, die solche Jazzakkorde weniger benutzen.Aber als eingeschränkter Rockmusiker wei ich einer bin, kommt man auch erstmal durchaus ohne diese Musiktheorie aus. (ich weiß, auch im Metallll gibts ab und an Jazzzeugs, aber wer spieltn schon sowas ;))
     
  10. undil

    undil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.09   #10
    weiß, ich krame da jetzt was wieder raus, aber ihr beschwert euch ja alle wenn ich nen neuen thread aufmache ;)
    aber jetzt zur frage:

    gibts eigentlich irgendne patentierte rezeptur, ne technik, ne eselsbrücke oder sowas womit man diese tabelle schnell in den kopf und vor allem aufs griffbrett bekommt?
     
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