Wie wichtig ist das Gaumensegel...

von Masterstroke, 19.11.06.

  1. Masterstroke

    Masterstroke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.06   #1
    ...für eine gute Gesangstechnik?Hintergrund meiner Frage ist,daß meine Stimme besonders nasal und quakend klingt wenn ich mein Gaumensegel hochklappe-also so ,wie immer empfohlen.Außerdem klinge ich so ,als würde ich jeden Ton mit letzter Mühe und Atemnot herausbekommen.Ich finde mein Gesang klingt absolut scheiße.Mein Gesangslehrer (ja, ich habe jetzt auch Einen) rät mir,diesen ganzen Kram zu vergessen und möglichst nah an meiner Sprechstimme zu singen-es würde so viel besser klingen.Bezüglich des Klangs gebe ich ihm recht -allerdings finde ich es so viel anstrengender und es fühlt sich kratzig und auch irgendwie falsch an.Ich frage mich was ist diese Technik ,die mir bisher entgangen ist?Beherzige ich alles was bisher im Forum beschrieben wurde, habe ich zwar einen größeren Tonumfang das (laute) Singen fällt leichter ,aber es klingt nicht .Mache ich es wie mein Gesangslehrer sagt klingt die Stimme besser ,aber es reicht gerade noch für "Hänschen klein".Klar werde ich das in der nächsten Stunde nocheinmal mit ihm bereden ,aber vieleicht kann mir ja hier noch der eine oder andere einen Tip geben.
     
  2. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.11.06   #2
    Der nasale Klang kommt normalerweise nicht nur vom Hochklappen des Gaumensegels, da sind dann auch noch ein oder zwei andere Dinge im Argen.

    Nur die Sprechstimme zum Singen zu benutzen kann es nicht sein. Das ist die Bruststimme, in der klingt basismäßig mal jeder okay und bekommt auch Lautstärke hin. Aber eben keinen Umfang.

    Es wäre wirklich wichtig, mit Deinem Gesangslehrer zu reden, denn mir scheint, als ob ihr beim Thema Kopf-/Mischstimme ordentlich aneinander vorbeiredet.

    Wenn ich Deine Beschreibung zusammennehme, sagt mir das, daß Du zwar die Basics von Kopfstimme beherrschst - Mundstellung, Kehlkopfstellung - aber dass Du zu viel Luft auf der Stimme hast ("Atemnot").

    Am Klang - der durch viele verschiedene Dinge (Stütze, Resonanzen) erzeugt wird, kannst Du arbeiten.

    Ansonsten ist es mal wieder die alte Leier: So bald es kratzt, anstrengend ist und sich nicht gut anfühlt, ist es falsch. Zumindest für Dich. So kannst Du nicht weiter machen.
     
  3. dirk

    dirk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.06   #3
    Ich kann mir denken worauf Dein Lehrer hinaus will, wenn er sagt, Dein Gesang soll näher an der Sprechstimme sein. Er geht aber dabei vom erzielten Klang aus, und das hilft einem beim Üben nicht wirklich weiter. Man kann singen, ohne mit einer klassischen Technik einen "zu klassischen" lang hinzukriegen, aber es braucht die richitge Anleitung dazu. Vielleicht wärst Du bei einer Musical-Schule (oder einem Lehrer von dort) besser aufgehoben, Stichwort "belting".
    Im übrigen stimme ich meiner Vorschreiberin zu: vom Gaumensegel heben allein, klingt die Stimme nicht nasal und quäkig. Wenn man aber sonst das meiste richtig macht, hilft es, den Stimmumfang nach oben hin zu erweitern. Das hast Du ja auch gemerkt.
     
  4. Masterstroke

    Masterstroke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.06   #4
    Danke ersteinmal für Eure Antworten.Gestern hatte ich das Problem mit meinem Gesangslehrer besprochen.Es geht ihm darum,daß ich manche Techniken zu sehr übertreibe.Gleichzeitig muß ich aber lernen den Mund mehr aufzumachen.Außerdem muß ich meine Zunge mehr kontrollieren,weil sie einfach den Luftstrom blockiert.Bisher habe ich meinen Ton immer in der Stirn oder Nasenwurzel gespürt-trotz aufgestellten Gaumensegels.Meine Töne klingen(etwas) besser,wenn ich sie quasi über die flache! Zunge gleiten lasseund dabei den Hals mehr aufmache.Allerdings finde ich es verdammt schwer ,ein Gefühl für diese neue Technik zu entwickeln,denn ich selbst höre "intern" nicht ob ich es richtig mache.Ich höre es erst ,wenn ich mich im nachhinein vom Band höre.
     
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