Wiedereinsteiger sucht MietshausAmp

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funkbolek
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Liebe Gitarreros,

ich bin neu im Forum und hoffe nach langer Lektüre in anderen Threads, dass mir der eine oder andere vielleicht einen wertvollen Tipp geben kann.
Ich habe nach nunmehr fast 10 Jahren Gitarrenabstinenz in letzter Zeit wieder vermehrt Lust ein bisschen zu spielen und suche daher nach einem Amp oder einer anderen Lösung, mit der ich auch in einem Mietshaus spielen kann. Proberaum, Recording, etc. sind kein Thema. Budget lass ich bewusst mal offen, Fakt ist aber, dass ich Gelegenheitsspieler bin und jetzt keine Unsummmen ausgeben möchte.
Vorhanden ist ein Laney HC 25R, (der nach Blechdose klingt) und ein KORG Toneworks AX 1000 sowie eine Superstrat.
Gespielt wird „alles Mögliche“ (Blues, Classic Rock, Stoner Rock).

Da Lautstärke ein Problem ist, bin ein bisschen ratlos, ob es überhaupt möglich ist, halbwegs anständigen Sound und spaßige Spielbarkeit zu erreichen.
Ich habe bereits einen Blackstar Ht1 Probe gespielt, kam aber zu dem
Ergebnis, dass das Ding bei den möglichen Pegeln nur minimal besser oder dynamischer klingt als die Laneytranse.
Meine Frage daher: Lohnt es sich bei diesen Gegebenheiten überhaupt weiter nach einem kleinem Röhrenamp zu suchen (Meine Idee war ein JCA22 ggf mit Powersoak) oder ist das alles verschenkte Liebesmühe unter solchen Randbedingungen? Bzw: Macht es ggf Sinn, einen kleinen Verstärker wie den Blackstar über einen größeren Lautsprecher zu betreiben? Gibt es andere Lösungen? Software/Stereoanlage? Über Kopfhörer spiele ich nich so gerne.

Und vielleicht noch folgende Frage: Spricht etwas dagegen, das Toneworks ohne Amp mittels Kopfhörerausgang über die Stereoanlange zu betreiben?

Vielen Dank und beste Grüße
 
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Hi,

geht schon mit dem Toneworks-nur ob`s Spaß macht ist die Frage!

Mir fällt bei deinen Erwartungen sofort der Rath Retro 20 ein. Den gibt`s öfter gebraucht für kleineres Geld.

Gruss,
Bernie
 
Liebe Gitarreros,
Und vielleicht noch folgende Frage: Spricht etwas dagegen, das Toneworks ohne Amp mittels Kopfhörerausgang über die Stereoanlange zu betreiben?

Ich glaube das klingt net sooo toll, aber habe es natürlich noch nicht ausprobiert.

Ich würde sagen Boss Katana 50 wäre perfekt für dich.
Wenn kohle keine Rolle spielt ist ein Kemper mit Studiomonitoren auch ne Lösung oder ein sonstiger High-End-Modler (Line6 Helix, AxeFx, usw...)
 
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Falls die Röhre doch rausfällt, teste mal die Orange Crush serie an.
Die sind, für meine Ohren, recht dynamisch und können auch leise. Und zur Not auch über Kopfhörer.
 
Bei "Mietshaus" fallen mir automatisch die Yamahas THRs ein THR 10V2 oder THR10X oder oder... was du halt spielen willst, die können auch leise sehr gut. Ist halt kein "richtiger" Amp vom Aussehen her.


Dafür kann man ihn pimpen und gut einstellen. Habe den schon mehrfach bei kleinen Kneipengigs gehört - der kann auch ein bisschen lauter und klingt nicht boxy, sondern eher hifi-mässig. Presets kann man draufladen etc.
 
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Ich schließe mich andiu an,
nach dem Testen diverser Amps bin ich ebenfalls bei einem HiFi-Schreibtischverstärker wie den Yamaha THR gelandet. Das klingt auch bei wirklich kleinen Lautstärken ordentlich! Alle "normalen" Übungsverstärker mit normalgrößen Gitarrenlautsprechern haben mir erst bei höheren Lautstärken gefallen und waren somit für meine Wohnsituation nicht zu gebrauchen.

In meinem Fall habe ich mich für den Vox Adio Air Gt entschieden, aber das ist Geschmackssache. Sowohl der Yahama als auch der Vox haben ihre Fans :)

Alternativ: Software-Lösung und Studiomonitore (statt Kopfhörer) sollen auch richtig gut klingen, da kann ich aber in Ermangelung an eigenen Studiomonitoren nix dazu sagen.
Vorteilhaft am Schreibtisch-Verstärker: man kann auch ohne PC mal schnell spielen. Dank USB Verbindung kann man aber eben auch schnell und einfach am PC was aufnehmen.

 
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Entscheidend ist hier meiner Meinung nach die Box/Lautsprecher. Ich habe bisher selten einen Kombo mit einem 10" oder gar 8" Lautsprecher gehört, der nicht blechern und dosig geklungen hat. Vernünftig klingt es IMO erst ab einem 12" Schallwandler. Das Problem ist, dass die hart aufgehängten Gitarren Lautsprecher eine gewisse Grundlautstärke schon brauchen, um zu "funktionieren". Diese Lautstärke liegt erfahrungsgemäß dann doch leicht über z.B. normalem Fernsehkonsum. Wenn das tolerabel ist, dann steht eine Vielzahl von Verstärkern von Fender und Marshall Kombos (Blues Junior, HRD, DSL40,...) zur Auswahl. Die Modeling Technologie ist da auch reizvoll mit z.B. dem schon erwähnten Katana.

Einige Gitarristen schwören (siehe oben) auf die kleinen "Gettoblaster" Verstärker wo Modeling mit (kleinen) "Hifi"-Breitband Lautsprechern zu Gehör gebracht wird (Yamaha THR, Blackstar Fly,...). Die Idee ist IMO sehr gut, da diese Systeme frequenzmässig weniger limitiert sind, als kleine Gitarrenlautsprecher. Ich persönlich habe aber für mich festgestellt, dass es mir nichts gar nichts nützt einen "besseren" Sound zu haben, der unterhalb des oben erwähnten "Mindest"-Pegel liegt. Da fehlt dann doch immer die Rückmeldung.

Wer zuhause Lautlos (nachts...) spielen will kommt IMO nicht um Kopfhörer herum. Da würde ich das Toneworks durch etwas Zeitgemässes ersetzen. Von Line6 gibt es das Helix in Geldbeutel abgestimmten Versionen (Rack, "normal", LT und Stomp), dass sich ganz gut bewährt. Rechts und links gibt es aber auch das Headrush, Fractal und Kemper. Damit ist man soundmässig schon gut gerüstet.

Eine kostengünstige Alternative kann hier die Nutzung des Computer sein. Entsprechende Ampsimulationen gibt es zuhauf und man hat die Möglichkeit, z.B. zu Youtube Tutorials oder Backingtracks zu spielen, was IMO eine ziemlich geniale Sache ist. Da müsste man in ein entsprechendes Audiointerface investieren.
 
Vielen Dank schon mal für Eure ausführlichen und schnellen Antworten.
Ich werde mal den Yamaha THR und den Vox Adio im Geschäft antesten, der Verkäufer im Laden hat mich auch schon auf die Geräte hingeweisen und wirkte ziemlich angetan davon.
Kemper sprengt mein Budget, ebenso AXE etc. Dafür spiele ich nicht genug.
Ich vernehme so ein bisschen den Grundtenor, dass ne Röhre einfach wenig Sinn hat bei diesen Umständen.
 
Es kommt eben auf die maximale tolerierte Lautstärke an. Ich find InTune hat das schön zusammengefasst. Wenn es die Umstände hergeben würden, würde ich auch lieber mit nem echten (Röhren)Amp mit 12er Lautsprecher spielen. Die Rückmeldung zum Spiel ist dann einfach besser!
Die "Ghettoblaster" :D sind eben ein Kompromiss, wenn man auch ohne Kopfhörer eine geringe Lautstärke anstrebt. Am Idealsten ist es wahrscheinlich, wenn du beides - Yamaha/Vox Hifi-Amp und kleiner Röhrenamp mit "erwachsenen" Speaker - direkt zu Hause vergleichen könntest...
 
Vernünftig klingt es IMO erst ab einem 12" Schallwandler.
Das will ich so nicht stehen lassen, auch ein 10 Zöller kann schon gut klingen. Hängt auch von der Boxenkonstruktion und vom Lautsprecher ab.

@funkbolek, Röhre in Miethausfreundlicher Lautstärke ist wirklich schwierig, auch ein 1W Amp kann schon ziemlich laut werden. Ich bin seit dem Sommer ziemlich angetan vom Vox Mini Superbeetle - der ist zwar soundmässig eher ein One-Trick-Pony, klingt aber mit seinem 10" Lautsprecher gut und kann auch leise (und Kopfhörer).
 
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... Ich vernehme so ein bisschen den Grundtenor, dass ne Röhre einfach wenig Sinn hat bei diesen Umständen.

Yup. Röhre klingt dann am besten, wenn man sie ein wenig tritt - okay, moderne Röhrenamps erzeugen den Sound größtenteils in der Vorstufe, die Endstufe macht dann nur noch laut. Trotzdem, es ist eben eine andere Anforderung, einen Amp so zu bauen, dass er auch superleise gut klingt - so ein Zehn- oder Zwölfzoll-Lautsprecher brauchen etwas Leistung, um aufzuwachen. Und der Yamaha THR 10 (ich spiele selber einen) sowie der kleine Vox sind eben genau dafür entwickelt, auch leise gut zu klingen. Der Katana kann das angeblich auch, und dazu kann er eben auch bandtauglich laut. Wobei ich mit meinem THR 10 tatsächlich bei drei Proben von dezenten Bands mitgespielt habe - das ist dann aber das absolute Maximum dessen, was der Amp lautstärkemäßig leisten kann. Bei einer lauten Band hat man damit allerdings keine Chance.
 
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Vielen Dank schon mal für Eure ausführlichen und schnellen Antworten.
Ich werde mal den Yamaha THR und den Vox Adio im Geschäft antesten, der Verkäufer im Laden hat mich auch schon auf die Geräte hingeweisen und wirkte ziemlich angetan davon.
Kemper sprengt mein Budget, ebenso AXE etc. Dafür spiele ich nicht genug.
Ich vernehme so ein bisschen den Grundtenor, dass ne Röhre einfach wenig Sinn hat bei diesen Umständen.

Probiere unbedingt noch den Katana aus. mMn klanglich nochmal ne deutliche Schippe besser als die Desktop-Amps + wenn du doch mal mit ner Band spielen willst hält der da mit gutem Sound mit (ab 50w Aufwärts).
 
robiere unbedingt noch den Katana aus. mMn klanglich nochmal ne deutliche Schippe besser als die Desktop-Amps + wenn du doch mal mit ner Band spielen willst hält der da mit gutem Sound mit (ab 50w Aufwärts)
Ja, das werde ich machen. Allerdings sind die Zeiten von Bands für mich schon vorbei:)
 
Das will ich so nicht stehen lassen, auch ein 10 Zöller kann schon gut klingen. Hängt auch von der Boxenkonstruktion und vom Lautsprecher ab.

mit "kann" gehe ich auch mit, aber leider ist das bei all den "Übungströten" und Bedroom Amps doch eher die Ausnahme. Ich habe bisher genau einen Amp kennen gelernt, der auch mit einem 10" "voll" geklungen hat. Das war ein Laney Linebacker Transistor Kombo. Doch selbst ein geschlossenes Gehäuse ist kein Garant, mit einem 10er Speaker einen "guten" Sound hinzubekommen. So war ich z.B. vom Palmer Fab 5 super enttäuscht, obgleich das auf dem "Papier" eigentlich ein geniales Bed Room Amp Konzept ist/war. Der Amp jedoch an einer 2x12er Box klingt richtig gut (ohne dabei lauter sein zu müssen!).
 
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Vox AC10 ist ein sehr gut klingender 10er...
 
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Ok, ich will hier aber jetzt keinen Glaubenskrieg über die perfekte Lautsprechergrösse. Das hilft dem TE nicht.
Als wohnungstaugliche und nachbarschaftsfreundliche Lösungen sind Konzepte wie der THR oder Adio definitiv einen Blick wert, erst wenn es ein bisschen lauter werden darf würde ich mir einen Röhrenamp überlegen.
 
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...na wie auch immer, ich muss InTune`s #7 widersprechen-sogar mein Übungsamp Behringer Vintager 110 klingt mit dem serienmässigen Jensen 10er alles andere als blechig-und übrigens sogar ziemlich gut (hat ne SansAmp Kopie in der Vorstufe!). Bei meinem "63er Princeton"(10er) wär mir das auch nicht aufgefallen-der war sogar extrem neutral und n geiler Bassamp für`s Studio.

Der Rath Retro 20 hat 2 8er und klingt nicht blechig, und so`n alter Metall Gallien&Krueger Combo mit 2 6er Speakern auch nicht!

Alles nur ne Frage der Abstimmung.

Gruss,
Bernie
 
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Kong TubeFive Combo?
 
Falls du dich mit der "Handtasche" VOX Adio nicht anfreunden kannst, Vox baut quasi die gleiche Technik auch in die VTX Serie, nur mit Röhre in der Klangbildung, ist aber ein Modeling Amp(mit nur einem Gitarrenlautsprecher statt Stereo Sound der FR Speaker im Adio) und klingt nur zu Hause ganz ordentlich. Wobei der Adio oder Yamaha THR ja auch völlig ausreichen...nur manche wollen halt nen Amp...
Musst ausprobieren ob du 20 Watt (leider nur 8 Zoll Speaker, dann lieber Adio in Stereo) oder 40 Watt nimmst. Die Dinger gehen ja auch leise, da Modeling (und Power Scale zur Leistungsreduzierung).
Siehe hier:


 
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