Wissenswertes über die Stromversorgung für Effektgeräte

von Uli, 20.03.08.

  1. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.03.08   #1
    Da immer wieder Fragen zur Stromversorgung von Effektgeräten kommen, hier mal ein paar grundsätzliche Anmerkungen dazu.

    Batterie
    Die meisten Effektgeräte sind im Prinzip Verstärkerschaltungen mit spezieller Signalbehandlung. Auch wenn das Signal nach Durchlauf einer Schaltung nicht lauter ist, ist trotzdem meistens ein Verstärker enthalten, wenn es auch nur dazu dient, die Dämpfungsverluste auszugleichen, die das Signal beim Durchlaufen der verschiedenen Bauteile erfährt. Da ein Verstärker in aller Regel dazu dient, schwache Audiosignale im Pegel anzuheben, ist er für allerlei Störsignale anfällig, die für ihn auch nur ein schwaches Audiosignal darstellen, das er verstärken will. Grundsätzlich bietet daher eine Batterie für einen Verstärker die sauberste Stromversorgung, da ihre Energie nicht aus einer Wechselspannung generiert wird und insofern absolut 'glatt' ist. Der Begriff 'Batterie' hat sich hierbei für alle Primärelemente eingebürgert, obwohl er eigentlich nur zutrifft, wenn mehrere Einzelzellen zusammengeschaltet werden.

    Je nach Gerät kommen unterschiedliche Formen von Batterien zum Einsatz, weitaus am gebräuchlichsten ist bei Effektgeräten hier der 9V-Block, seltener werden auch Mignonzellen (AA) verwendet. Der 9V-Block ist innen aus 6 einzelnen 1,5V-Zellen zusammengesetzt, je nach Bauform nebeneinanderstehend (6LR61) oder übereinandergestapelt (6F22). Beim Kauf von Batterien sollte man darauf achten, daß man die inzwischen entwicklungstechnisch ausgereiften Alkali-Mangan Zellen kauft und nicht die veralteten Zink-Kohle (Carbon) Batterien, die zwar oft mit 'heavy duty' (Hochleistung) '0% Mercury' (Quecksilber-frei) oder 'long life' beworben werden, was aber nicht darüber hinwegtäuscht, daß sie meist weniger leistungsfähig und vor allem deutlich weniger auslaufsicher sind als Alkali-Mangan Batterien. Weiß man vorher, daß man ein Gerät längere Zeit nicht benutzen wird (> mehrere Wochen), sollte man die Batterien vorsorglich entfernen, Schäden im Gerät durch ausgelaufene Batterien können manchmal irreparabel sein , in nahezu jedem Fall sind sie aber ziemlich unangenehm.
    Bevor man eine 'gebrauchte' Batterie dann erneut einlegt, sollte man mit einem geeigneten Testgerät herausfinden, ob sie noch ausreichend Energie abgeben kann. Dazu reicht es nicht, einfach ein Multimeter an die Batterie anzuschließen, weil die Batterie dann nur mit dessen hochohmigem Meßwiderstand belastet wird, der für sie keinen ernsthaften Gegner darstellt, das schafft also sogar eine fast leere Batterie. Insofern heißt 'geeignet' hier also, daß der Batterietester beim Meßvorgang einen Belastungswiderstand an die Batterie legt, der sofort anzeigt, ob die Batterie noch stark genug ist, ihre Spannung auch bei dieser Belastung zu halten, oder ob dann die Spannung unter einen tolerablen Wert absinkt.

    Netzgeräte
    Trotz des Vorzugs der größeren Mobilität und der 'saubereren' Gleichspannung hat die Batterie auch Nachteile, die zum Teil schon genannt wurden:

    • ständige Kosten durch Neukauf
    • teilweise umständliches Gefummel am Batteriefach
    • latente Gefahr der plötzlich leeren Batterie (möglichst mitten im Gig)
    • mögliche (wenn auch heute nicht mehr so wahrscheinliche) Gefahr des Auslaufens

    weshalb die meisten Geräte auch alternativ den Betrieb über ein Netzteil anbieten, manche sogar nur mit Netzteil betreibbar sind.

    Weshalb nicht einfach internen Netzteile wie bei Radio und Fernsehen?

    Große Multieffektgeräte benötigen teilweise so viel Energie, daß ein Betrieb mit Batterien aus praktischen und ökonomischen Gründen ausscheidet. Daß man in diese Geräte nicht das Netzteil integriert, wie z.B. bei Verstärkern, hat hauptsächlich drei Gründe:

    • ein an Kleinspannung betriebenes Gerät kann für den Betrieb überall auf der Welt gebaut werden und wird nur je nach Land mit unterschiedlichem Netzteil ausgeliefert. Das ist bedeutend wirtschaftlicher, zumal die Netzteile meistens in großen Stückzahlen von Zulieferern für sehr kleines Geld hinzugekauft werden
    • ein an Kleinspannung betriebenes Gerät muß keine aufwändigen Vorschriften für Berührungsschutz etc beachten. Man kann es sogar aus Metall bauen, ohne sicherheitsrelevante Schutzisolationen, die produktionstechnisch in die Kosten gehen würden
    • baue ich einen Trafo in ein Audiogerät ein, muß ich geeignete Maßnahmen gegen die eventuelle Störeinstrahlung (den berüchtigten 50Hz-Brumm) treffen, liegt der Trafo einen Meter daneben, erübrigt sich das meist

    Welche Netzteile gibt es?
    Hier sind weniger die Labor-Netzteile gemeint, die Gleich- und oft auch Wechselspannungen in regelbarer Form anbieten, sondern die für Effektgeräte hauptsächlich in Frage kommenden Einzel-Netzgeräte, die oft auch als Stecker-Netzgerät konzipiert sind.
    Die gröbste Unterteilung für Netzteile ist zunächst einmal die Frage, ob es Gleichspannung (DC) oder Wechselspannung (AC) abgibt. Das ist wichtig, zumal das bedauerlicherweise von verschiedenen Herstellern unterschiedlich gehandhabt wird. Wie man aus der häufigen alternativen Betriebsart mit Batterie schon vermuten kann, benötigen die meisten Bodentreter Gleichspannung (DC). Bei dieser ist es jedoch ebenfalls von größter Wichtigkeit, daß sie in richtiger Polarität angelegt wird, was bei Wechselspannung (AC) keine Rolle spielt. Eingebürgert hat sich dankenswerterweise bei den meisten Herstellern, die erforderliche Polarität mit einem Symbol am Typenschild des Gerätes oder an der Netzbuchse aufzudrucken. Dabei wird der bei Netzgeräten wohl mittlerweile gebräuchlichste Hohlstecker mit einem Piktogramm [​IMG]
    symbolisiert und damit angezeigt, welche Polarität am inneren Stift der Netzbuchse und welche am Außenkontakt erwartet wird. [​IMG]

    Eine weitere Unterscheidung ist das technische Verfahren, über das die Spannung erzeugt wird. Bis vor wenigen Jahren waren herkömmliche Netzteile üblich, inzwischen setzen sich jedoch immer mehr sog. Schaltnetzteile durch.

    Linearregler
    Die meist durch ihr deutlich höheres Gewicht klar erkennbaren herkömmlichen (älteren) Netzteile haben in ihrem Inneren einen Transformator, der die Netzspannung (230V) erst einmal auf eine Kleinspannung (zB 12V) herunter transformiert und danach ist meistens ein sog. Linearregler geschaltet. Der Trafo ist für das hohe Gewicht verantwortlich, auf die möglichen Varianten der Regelung will ich hier nicht eingehen, da der Artikel Anfänger-kompatibel bleiben soll. Nur so viel: es ist ein Gleichrichter beteiligt, Kondensatoren, um die Restwelligkeit zu glätten und meist ein Halbleiter, heutzutage oftmals ein sog. Festspannungsregler (integrierter Schaltkreis). Da der Trafo zumeist ein Billigprodukt mit sog. EI- oder M-Kern ist, hat er einen ziemlich schlechten Wirkungsgrad und setzt zB einen Teil der Energie selbst im unbelasteten Zustand schonmal in Wärme um. Das Ergebnis ist eine relativ geringe Leistung, die häufig nur für einen, maximal zwei Bodeneffekte ausreicht, je nach deren Strombedarf.

    Schaltregler
    Seit einiger Zeit sind relativ preisgünstige Netzteile im Handel, die durch ihre kleine und leichte Bauform bei allerdings beachtlicher Leistung auffallen. Auch hier gehen wir nicht ins Detail, nur so viel: je höher die Frequenz ist, mit der ein Transformator betrieben wird, desto höher wird die Leistung, die man damit übertragen kann und desto geringer kann die Masse seines Eisenkerns ausfallen. Da man bei den 50Hz unserer Netzfrequenz in diese Richtung keine großen Experimente machen kann, erzeugt man nach einer ersten Gleichrichtung auf elektronischem Weg eine Wechselspannung, die nicht mehr nur 50Hz beträgt, sondern mehrere kHz! Um diese dann zu transformieren, bedarf es nur noch eines winzigen Trafos, der aber eine vergleichsweise große Leistung erzeugen kann.
    Früher scheute man davor zurück, Schaltnetzteile im Audiobereich einzusetzen, weil die Frequenzen der ersten Schaltregler noch im hörbaren Frequenzspektrum lagen, man also gegen Pfeifgeräusche im kHz-bereich ankämpfen mußte. Heute hat man zum einen diese Schaltfrequenzen in Bereiche außerhalb des menschlichen Hörspektrums gelegt und zum anderen wirkungsvolle Filtertechnik zur Hand um eventuell doch auftretenden Störungen zu begegnen. Hier und da kommt es trotzdem bei einzelnen Effektgeräten (zB div. Chorus) Störungen, die bei Verwendung eines konventionellen Netzteils nicht auftreten.
    Zusätzlicher Vorteil von Schaltnetzteilen: Der Oszillator, der die hohe Schaltfrequenz erzeugt, kann so ausgelegt werden, daß er in einem weiten Spannungsbereich funktioniert, weshalb die meisten Schaltnetzteile eingangsseitig nicht nur mit 230V funktionieren sondern auch schon weit darunter, zB mit 110V. Das ist für die Hersteller nochmal billiger, denn bisher mußten den Geräten zB für Europa und Amerika unterschiedliche Netzteile begepackt werden. Klar, daß die allgemeine Tendenz daher in Richtung Schaltnetzteile geht.

    Welche Angaben benötige ich, wenn ich nach einem passenden Netzteil suche?

    Ganz einfach:

    • die Spannung (zB 9V)
    • die Spannungsart (zB bei Gleichspannung DC, 9VDC, 9V DC, 9V- oder bei Wechselspannung AC, 9VAC, 9V AC, 9V~)
    • die Polarität (natürlich nur bei Gleichspannung (DC) wo ist plus und wo ist minus?)
    • die maximale Stromstärke, die das Effektgerät ziehen kann (und die infolgedessen das Netzteil mindestens liefern muß)

    Was kann ich den Angaben auf Effektgerät und Netzteil entnehmen?

    Um für mein Effektgerät eine passende Stromversorgung zu finden, muß ich wie gesagt durchaus nicht das vom Hersteller vertriebene Netzteil kaufen, allerdings sollte die Stromversorgung auch die Erfordernisse des anzuschließenden Verbrauchers erfüllen. Eigentlich sollte man annehmen, daß alle erforderlichen Angaben zur benötigten Stromversorgung auf dem jeweiligen Effektgerät zu finden sind. Leider ist das aber oft nicht der Fall.

    Als Beispiele habe ich mal drei Effektgeräte verschiedener Hersteller hergenommen und zwar von DigiTech, Behringer und Nobels sowie zwei Netzteile, einen Schaltregler und einen Linearregler:

    [​IMG]

    Positiv: auf allen dreien ist die erforderliche Netzteil-Spannung und -Polarität als Piktogramm (siehe oben) angegeben.

    Negativ: Nur Nobels sagt klipp und klar, daß man jedes Netzteil nehmen kann, das die Anforderungen erfüllt und gibt die maximale Stromstärke an, die das Gerät benötigt.
    Behringer gibt keine Stromstärke an, DigiTech ebenfalls nicht, versucht aber, den Benutzer Glauben zu machen, das Gerät funktioniere nur mit dem entsprechenden Netzteil von DigiTech.

    [​IMG]

    Was uns bei DigiTech und Behringer (und leider vielen anderen auch) fehlt, ist die Stromstärke. Um diese herauszufinden, gibt es mehrere Möglichkeiten:

    1. Aufdruck irgendwo auf dem Gerät
    2. Angabe in den 'technischen Daten' des Manuals, meist auf den letzten Seiten
    3. Info aus dem Internet (Links dazu weiter unten)
    4. mit Vielfachmeßgerät selbst ausmessen
    5. Netzteil sicherheitshalber überdimensionieren

    zu 1. Ok, wenns draufsteht, brauche ich halt nur noch ein Netzteil. das mindestens so viel mA liefern kann

    zu 2. Klappt fast immer, vorausgesetzt, das Manual ist vorhanden oder im Web noch verfügbar

    zu 3. hier gibt es etliche Seiten, die den Strombedarf bekannter Geräte katalogisiert haben, mir bekannt sind zB.:

    http://www.stinkfoot.se/andreas/diy/power/list.htm
    http://wv-music.com/pedalboard_net/stompbox-boss.html

    sicher gibt es noch andere, Ergänzungen hierzu sind willkommen.:)

    zu 4. Für den völligen Elektronik-Laien vllt nicht unbedingt nachvollziehbar oder ratsam. Strommessungen werden nicht wie Spannungsmessungen parallel zur Quelle durchgeführt, sondern in Reihe. Das hieße im konkreten Fall, daß man sich zumächst einen Adapter mit passendem Hohlstecker basteln muß und im Idealfall ein geregeltes Labor-Netzteil zur Hand hat (natürlich geht es auch mit einer frischen Batterie und einem passenden Batterieclip. Dann wird zB der Minus-Leiter fest an den Verbraucher angeschlossen, während der Plus-Leiter durch das Amperemeter geschleift wird. Das Multimeter auf den zu erwartenden Strombereich stellen (zB <500mA), einen Anschluß an die Batterie, den anderen an den Verbraucher. Jetzt fließt der Strom durch das Multimeter und kann von diesem angezeigt werden. Es soll allerdings nicht verschwiegen werden, daß sich hierbei oft Meßfehler einschleichen, weil der Schaltkreis (das Effektgerät) während der Messung meist weder belastet noch verändert wird (es spielt niemand drüber und dreht an den Knöpfen).
    Stromaufnahme eines Effektgerätes messen: Klick!

    zu 5. Mag unelegant sein, ist aber relativ sicher. Ein Netzteil kann nicht in dem Sinne überdimensioniert sein, daß seine große Leistung dem angeschlossenen Gerät schaden kann. Das Gerät zieht nur so viel Strom, wie es braucht. Sicher mag es unökonomisch sein, denn ich brauche kein Atomkraftwerk, um meine Nachttischlampe zu betreiben, für den Laien ist es aber zumindest als Übergangslösung eine Möglichkeit. Meist kommen ja später eh noch weitere Effekte hinzu und dann reicht das erste 'Kleine' ohnehin oft nicht mehr.

    In meinem Beispiel ist das Schaltnetzteil links und das linear geregelte Netzteil rechts zu sehen:

    [​IMG]

    Was sagt uns jetzt der Aufdruck auf dem (rechten) Netzteil?

    Es ist für genau eine Eingangsspannung (230V) bei einer Eingangsfrequenz von 50Hz zu gebrauchen. Eingangsseitig zieht es 32mA aus meinem Stromzähler und sekundär liefert es 9V Gleichspannung bis zu einer Stromstärke von 200 mA, was einer Leistung von 1,8Watt entspricht (p=u*i ==9V*0,2A), wobei man die Leistung von Transformatoren und Netzgeräten als sog. 'Scheinleistung' mit der gleichbedeutenden Maßeinheit VA (Voltampere) angibt.

    Weiterhin kann ich der mittleren Symbolreihe entnehmen, daß das Gerät ein GS-Zeichen und ein CE-Zeichen führen darf und daß der Pluspol der abgegebenen Gleichspannung innen liegt. Insbesondere diese Angabe muß mit der auf dem Effektgerät übereinstimmen!

    Die untere Symbolreihe schließlich sagt aus, daß das Gerät nur in trockenen Räumen verwendet werden darf, daß es sich bei dem Trafo um einen galvanisch trennenden Trafo (und nicht um einen sog. Spartrafo) handelt, innen drin befindet sich eine Thermosicherung, die bei 125° durchbrennt und das Gerät ist nach der für diese Geräte vorgeschriebenen Schutzklasse II gebaut und isoliert.


    Bei dem (kleineren) Schaltnetzteil (links im Bild) sieht einiges anders aus. Es gibt die angegebenen Ausgangsspannungen ab, wenn eingangsseitig mindestens 100 und höchstens 230V anliegen, wobei die Frequenz auch zwischen 50 und 60 Hz liegen darf! Bei Vollast zieht es netzseitig 180mA. Die Ausgangs-Gleichspannung ist einstellbar zwischen 3 und 12V, wobei es maximal 1,5A liefern kann.
    Vorsicht, an dieser Stelle wird häufig ein Dimensionierungsfehler gemacht! Die Hersteller haben nicht unabsichtlich ganz unscheinbar 'max. 1,5A' aufgedruckt! Diese Stromstärke bezieht sich allerdings nur auf die kleinste verfügbare Spannung (hier: 3V!).
    Um herauszubekommen, welchen Strom das Gerät bei der von mir eingestellten Spannung wirklich liefern kann, muß obige Formel (P=U*I) in umgestellter Form herhalten. Es stehen P für die Leistung, U für die Spannung und I für den Strom. Einziger unveränderlicher Wert ist hier die Leistung von 9VA. Möchte ich wissen, was ich bei 9V anschließen darf, lautet die Formel: I=P/U also I=9/9 => also nur 1A! Bei 12V sind es sogar nur noch 0,75A, also die Hälfte der angegebenen 1,5A!

    Das ist nicht weiter tragisch, aber man sollte sich dieser Stolperfalle zumindest bewußt sein und die angeschlossenen Verbraucher nicht unbesehen auf die aufgedruckte Stromstärke auslegen!

    Weiterhin wird das Gerät mit einer Reihe mehr oder weniger gebräuchlicher Hohlstecker unterschiedlichen Durchmessers geliefert, die in beliebiger Polarität auf die Kupplung gesteckt werden können. Das ist leider oft Fluch und Segen gleichzeitig, denn einerseits ist es natürlich sehr praktisch, so einfach die passende Polarität einstellen zu können, andererseits muß man anhand der kleinen aufgedruckten +-Symbole genau aufpassen, daß man es nicht genau falsch herum aufsteckt!

    Wie schließe ich mehrere Geräte gleichzeitig an?

    Habe ich ein Effektboard mit mehreren Pedalen, ist der Idealfall, daß alle mit gleicher Polarität und Spannung arbeiten, weshalb nicht wenige Musiker alle ihre Geräte vom gleichen Hersteller beziehen. Zur parallelen Spannungsversorgung hat sich für diesen Fall die Daisy Chain eingebürgert, ein Kabel mit mehreren parallel geschalteten Hohlsteckern. Hier ist das Verfahren einfach, ich muß lediglich beachten, daß mein Netzteil die Summe aller angegebenen Ströme der einzelnen Effekte zu liefern vermag. Einzelne ältere analoge Effektpedale machen gelegentlich Probleme in der Zusammenschaltung mit anderen (insbesondere digitalen) Geräten, das sind aber wie gesagt seltene Einzelfälle, für die es entweder eine Lösung im Internet gibt oder ein spezielles Netzteil.

    Schwieriger wird es, wenn ich auf dem gleichen Board Effekte mit unterschiedlichen Spannungsanforderungen habe. In vielen Fällen funktioniert es zwar, daß man den exotischen wechselapannungsgespeisten Effekt oder das einzige 12V-Gerät mit eigenem Netzteil versorgt, gelegentlich gibt es bei Verwendung mehrerer Netzteile aber Probleme mit der gemeinsamen Signalmasse oder es kommt durch Potenzialunterschiede zu Brummstörungen. Ideal ist es daher, wenn in so einem Mischbetrieb die Spannung für alle Effekte aus einem einzigen Netzteil kommt, das dann allerdings meist etwas teurer ist. Auch dafür ist http://www.ollmann.eu/ eine gute Adresse, wenn man nicht selbst basteln will (oder kann), eine andere gute Quelle ist http://www.tone-toys.de/de/Strom_fuer_Effekte.html
     

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  2. comanche

    comanche Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.08   #2
    Sehr ausführliche Infos. Super Sache!

    Gruß,
    Andreas
     
  3. MannmitGitarre

    MannmitGitarre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.08   #3
    Danke, sehr informativ!
     
  4. Uli

    Uli Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.03.08   #4
    Vielleicht wäre noch ein kleiner Nachtrag zu den Netzgeräten sinnvoll. Aus den Bezeichnungen Linear- bzw Schaltregler ist abzuleiten, daß ich hier nur sog. geregelte Netzteile aufgeführt habe. Allerdings gibt es noch die Einfachst-Variante, die nur einen Trafo und einen Gleichrichter enthält, diesen sogar in seltenen Fällen nicht als Brückengleichrichter ausgelegt, sondern nur in einer Leitung der Wechselspannung als sog. Einweggleichrichtung. Solche Netzteile wurden früher hauptsächlich für Akku-Ladezwecke gebaut (wofür sie auch nicht besonders gut waren) und ihre ausgangsseitige Spannung enthält noch einen erheblichen Wechselspannungsanteil, der sich bei der Verwendung an Audio-Geräten dann oft als mehr oder weniger starkes Brummen bemerkbar macht. Häufig (aber nicht immer) erkennt man diese Netzteile an dem aufgedruckten DC-Piktogramm[​IMG]
    das eine pulsierende Gleichspannung symbolisieren soll. Diese Netzteile kann man meßtechnisch auch oft daran erkennen, daß sie im unbelasteten Zustand eine deutlich höhere Spannung anzeigen, als unter Last (also wenn der Verbraucher angeschlossen ist), weil sie eben nicht geregelt sind, und daher von vorneherein einkalkuliert wird, daß die Spannung unter Belastung zu einem bestimmten Grad einbrechen wird (möglichst bis zur angegebenen Nennspannung).

    Geregelte Netzteile enthalten hingegen immer eine Schaltung, die die abgegebene Spannung sowohl im Leerlauf, als auch unter Belastung weitgehend auf dem gleichen Wert hält.

    Bei manchen Schaltnetzteilen (engl. auch switchmode oder switcher genannt) ist zur Generierung der Ausgangsspannung allerdings eine Mindestbelastung erforderlich, so daß man bei ihnen im Leerlauf mit einem hochohmigen Meßgerät uU keine oder eine sehr geringe Ausgangsspannung mißt.
     
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  5. hilmi01

    hilmi01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.08   #5
    Sehr informative Abhandlung. :great:

    Ich habe eine Frage zu diesem Absatz:
    Die Verbindung von Netzteil zu Effekt kann auch mit mehreren Einzelkabeln hergestellt werden. Einige Effektboards haben deshalb mehrere 9-Volt-Buchsen, an denen ein Verbindungskabel zur 9-Volt-Buchse des jeweiligen Effekts angeschlossen wird. Man könnte hier zwar auch eine Daisy Chain verwenden, aus Platzgründen - oder weil z.B. nur ein Effekt versorgt werden soll - ist dies jedoch nicht immer gewünscht.

    Kennt jemand eine Bezugsquelle und/oder den korrekten Namen für so ein 9V-Buchse/9V-Buchse-Kabel (siehe Anhang - ich suche jedoch eine Variante mit gewinkelten Steckern)?
     

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  6. Uli

    Uli Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 29.03.08   #6
    Ich denke, daß das hauptsächlich deshalb nicht gewünscht ist, weil bei Verwendung von Effektgeräten unterschiedlicher Hersteller auch leider oft unterschiedliche Durchmesser von Hohlsteckern zur Verwendung kommen, was die daisy-chain nicht berücksicht, sie hat an allen Enden gleiche Stecker.

    Ein floorboard wie das von dir beschriebene mit mehreren Ausgangsbuchsen ermöglicht hingegen, für jeden Effekt ein spezielles Kabel zu verwenden, das zwar versorgungsseitig jeweils den gleichen Stecker verwendet, am anderen Ende aber auf den jeweiligen Effekt paßt und in besonderen Fällen sogar innerhalb des Kabels eine Polaritätsdrehung erlaubt.

    Wenn tatsächlich solche unterschiedlichen Erfordernisse bestehen, ist es auch eine gute Idee, Kabel mit unterschiedlichen Farben zu verwenden, um Verwechslungen auszuschließen. Das ist am leichtesten zu realisieren, wenn man sie selbst anfertigt. Passendes Kabel und Hohlstecker gibt es für kleines Geld zB bei Reichelt (Suchwort Hohlstecker), allerdings ist die Typenvielfalt inzwischen so groß, daß man vor der Bestellung genau messen sollte.:rolleyes:
     
  7. hilmi01

    hilmi01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.08   #7
    "Hohlstecker" - darauf muss man erst mal kommen. Danke dafür.

    Habe heute einige Musik- und Elektronikgeschäfte abgegrast, fertige Kabel sind dort nicht zu bekommen. Meine drei Stück stammen noch aus den 80'ern, werden heute offenbar nicht mehr hergestellt bzw. verkauft.

    Die Daisy Chain kann ich wegen der Stecker nicht verwenden, diese sind zu lang. In mein Effektboard passen aus Platzgründen nur gewinkelte Stecker rein, und so eine gewinkelte Daisy Chain habe ich bislang noch nicht gefunden.

    Jetzt bastel ich mir die Kabel halt selber, und Dank des richtigen Suchbegriffs (Hohlstecker) kann ich auch gleich shoppen gehen.
     
  8. Jägi

    Jägi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.04.08   #8
    Danke für die Mühe!
    Sehr hilfreich!
     
  9. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.08   #9
    Betrifft GS-Zeichen und CE-Zeichen:

    Normalerweise sollte man sich darauf verlassen, können, daß Geräte mit diesen Zeichen auch entsprechend geprüft sind. Leider gibt es immer wieder "schwarze Schafe", die einfach ein solches Zeichen anbringen, obwohl sie dies gar nicht dürfen. Insbesondere betrifft dies Produkte aus dem fernen Osten (China etc.).
    Teilweise sind davon auch Netzteile betroffen; ebenso auch Mehrfahsteckdosen.

    Der TÜV hat eine Liste veröffentlicht, welche Produkte betroffen sind:
    Gefälschte Zertifikate: http://www.tuev-sued.de/industrie_k...schwarze_liste/liste_gefaelschter_zertifikate
    nicht zertifizierte Produkte: http://www.tuev-sued.de/industrie_k...rze_liste/liste_nicht_zertifizierter_produkte


    Also: Augen auf beim Einkauf!
     
  10. stuehrenberg

    stuehrenberg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.08   #10
    Hi,

    beim Bau meines Pedalboards habe ich viele teure Netzteile gesehen, bevor ich das ultimative gefunden habe. Von der Funktion ist das Dunlop DC Brick sicher klasse aber das Visual Sound Netzteil kostet nur knapp 30 € und hat 1500 mA. Dabei ist es nur ein ganz kleiner Stecker mit einem langen Kabel dran. Gut, um es extern zu verwenden oder aber in eine Schukodose auf dem Board zu verstauen. Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht auf dem Markt vorhanden. DIe Produkte von Visual Sound gibt es bei Musik Produktiv. Dort bekommt man dann auch eine super Daisy Chain mit gewinkelten Steckern, sowie Adapter für Electro Harmonix Geräte usw.
     
  11. stuehrenberg

    stuehrenberg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.08   #11
    Die ist gewinkelt und es gibt sie bei Produktiv oder über ebay.


     
  12. Doas

    Doas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.08   #12
    Experten!

    Bei der Diskussion um 9V Versorgungen fällt mir immer auf, dass fast nur über Brummen gesprochen wird. Ich habe einige Vergleichstests zwischen Batteriebetrieb und Netzteilbetrieb angestellt.
    Dabei habe ich Schaltnetzteile + Netzteile mit 78XX Reglern (Festspannungsregler) als auch LM317 Reglern (einstellbare Spannung) verglichen.
    Am schlimmsten rauschen die 78XX Teile, gefolgt von den Schaltnetzteilen und dann kommen die LM317 Typen.

    Mich wundert wirklich, dass das Rauschen fast nie jemand erwähnt. Manchmal ist das schon extrem!
    Bis jetzt habe ich keine richtige Lösung für das Problem (ausser Batterien ;-) ) gefunden.

    Viele Grüsse!
    Doas
     
  13. Christoph 2

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    Erstellt: 09.10.08   #13
    Ich habe folgendes Board

    https://www.thomann.de/de/warwick_rb23110.htm

    und habe folgende erfahrungen gemacht.
    Efffekte im Einschleifweg ( Digitech Delay / Reverb ) können ohne Brummen betrieben werden.

    Gitarreneingang am Amp
    Boss DF 2 und Ibanez Tuner brauchen eine seperate Stromquelle, da es sonst zu einem leisen aber hochfrequenten Pfeifton oder zu einem Brummton kommt. Da es bei dem BOSS DF 2 eh zu einem leichten Rauschen kommt ( integrierter Distroin sehr sparsam eingestellt ) muss ich mein Dunlop WAH WAH über Batterie betreiben um dieses Rauschen nicht noch zu verstärken.
     
  14. gitarrendiak

    gitarrendiak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.08   #14
    habe auch mal ne frage:

    versorge mein pedalboard (9 pedale, alle 9V) mit dem boss/ edirol netzteil PSB-230 (2000 mA). die verkabelung ist wie folgt: netzteil an eine 5-fach daisy chain und 5 pedale mit strom versorgt, eines davon ist ein korg pitchblack (bodentuner), der auch wieder einen powersupply ausgang hat (max 200mA). von da aus nehme ich eine boss daisy chain (hat leider nur stecker keine buchsen, so dass ich die erste daisy chain nicht verlöngern kann, sondern den umweg über den pitchblack gehen muss).
    an dieser daisy chain hängen jetzt die anderen 4 boss-pedale (laut technischen daten haben alle zusammen etwa 160 mA). nun kann man aber festestellen, dass die helligkeit der led's der boss-pedale sehr gering ist, aber zunimmt, wenn man weniger pedale anschließt! probiere ich das mit der ersten daisychain, die direkt am netteil hängt, tritt das phänomen nicht auf. aber rein theoretisch sollte es doch aufgrund der mA auch am pitchblack gehen.
    vom sound konnte ich so spontan keine veränderung feststellen, aber die tatsache, dass die led'S schwächer leuchten kommt will ja auch irgendwas heißen.

    vielleicht hat jemand ne antwort darauf!

    gruß dirk
     
  15. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.10.08   #15
    Der wird dann einfach nicht die 200mA durchschleifen und/oder boss hat sich (mal wieder) vermessen. Das schwankt bei denen im Ausmessen immer wieder mal - manchmal geben die viel zu viel an und manchmal ein tacken zu wenig... Wenn du auf nummer sicher gehen willst, schließt du die mit einer Daisychain direkt an die 1. Daisychain.

    Musst du aber nicht, sofern keine klanglichen einbusen da sind, denn darüber geben die LEDs keine Auskunft. Ausprobieren kannst du das am besten, wenn du mal die eines der Bosspedale von der 5er Daisychain versorgen und z.B. den Big Ben über das Korg laufen lässt...

    Grüße
     
  16. faradakin

    faradakin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.08   #16
    Danke Uli nochmal für die tolle Info!
    Für eine schnelle und fixe Bedienung diverser Bodentreter mit unterschiedlichen Bedürfnissen (ac, dc, analog digital) auf einem Board kann ich als super Lösung auch selbst was bauen/bauen lassen. In meinem Fall muß ich diverse Bosstreter, Line6, Digitech und Zoom mit Spannungen zwischen 12ma und 1500ma bzw. ac und dc, 9-15V versorgen. Ein ziemlicher Aufwand wenn man nicht viel Geld investieren will, denn auch die DC-Bricks, Tc´s...reichen da überhaupt nicht, zumindest nicht wenn ich so wenig wie möglich Gewicht/Kabeln/Teile/Aufwand mit meinem Board haben will. Mein Bruder hat das für mich gelöst, indem er mir folgendes gebastelt (er ist Elektroniker) hat:

    z.B. von Conrad eine gut isoliert Kunststoffbox... diverse bennötigte Holstecker, Netzteil(e) neu oder aus Einzelstecknetzteilen rausnehmen bzw. Transformator kaufen........., das ganze ins Gehäuse bauen, eventuell Kaltnetzstecker....Masse, Kontrollled, Gleichrichter, Überspannungsschutz......löten,messen......fertig. Funktioniert bei mir prima und ich habe für alle Effekte ein einziges "Powerbrick", das gesamt ca. 2000ma Dc 9-18v aus 2 getrennten (analoge, digitale Effekte) trafos liefern kann und 3000ma ac für z.b. line6 dm4,dl4 bringt.
    Eigentlich sollte sowas jeder Elektrotechniker.....hinbekommen.

    lg stefan
     
  17. Mod-Paul

    Mod-Paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.08   #17
    Hi Uli,

    was hast du dir nur für eine Mühe gemacht! Auf alle Fragen klasse Antworten!
    Vielen, vielen, Dank!

    Paul
     
  18. zerre

    zerre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.08   #18
    dankeschön... jetzt funktioniert mein digitech und mein crybaby mit netzteil betrieb wieder :)... komischer weise am nur mit 6 oder 7,5 volt laut netzteileinstellungen... angegeben waren bei beiden 9 volt... egal es funzt ja^^ :) daumen hoch
     
  19. Gast11

    Gast11 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.09   #19
    Hi!

    Wirklich ein sehr gelungener Beitrag!

    Was mir fehlt, ist ein Hinweis, dass es durchaus einige Effektgeräte gibt, die man besser mit Zink-Kohle-Batterie statt Alkaline oder gar Netzteil betreibt. Erstere hat nämlich einen kleineren Innenwiderstand als die modernen Batterien und das ist für manche Schaltungen wichtig. Bekanntestes Beispiel: Fuzz Face, das hat mit Zink-Kohle-Batterien einen deutlich offeneren und besseren Klang.
    Ich glaube, bei analogman gibt´s da soundsamples zu.

    mfg, Immo
     
  20. rugbyfreak

    rugbyfreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.09   #20
    Hallo Effektexperten, ich habe eine kleine Frage, die hab ich schon in den Effektboardthread geschrieben, weil ich keinen eigenen Thread aufmachen will aber hier scheint sie mir besser platziert zu sein.

    Kann meinen Effekten (Box of Rock, Small Clone, Cry Baby, Korg Pitchblack) die Spannung 9,6V statt 9V schaden? Steht auf einem Netzteil, das ich hier habe drauf, dass es diese Spannung bringt.
     
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