Wo befinden sich die Blue notes?

von ankui, 09.09.10.

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  1. ankui

    ankui Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.10   #1
    Joa die frage steht eigentlich schon im Thementitel.
    Was zu sagen ist das ich das das Griffbrett Standart-eadgbe-gestimmt ist.

    Ob D# und F# dazugehören bin ich mir noch nicht ganz sicher notfalls könnt ihr mich da korogieren.^^
    Welche Noten machen den Blues noch zum Blues?
     
  2. Gast135298

    Gast135298 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.10   #2
    Immer 6 Halbtöne höher als die Tonlage in der Du spielst.
    Beispiel: Du spielst in "G": Dann liegt die Bluenote auf "Cis"

    Für's Solospiel die Pentatonik. Und wenn es schön sein soll, dann noch ein wenig akzentuieren mit Majorscale.
    Das muß aber alles stur gelernt werden bis es sitzt. Dann machst Du Dir auch über die Bluenotes keinen Kopp mehr. Die flutschen dann einfach aus den Fingern ...
     
  3. JBJHJM

    JBJHJM Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.10   #3
    Das ist nur die halbe wahrheit, denn es gibt zwei!
    Die eine, deswegen wird im Blues so oft die kleine Terz (=Moll) etwas gebendet, liegt genau zwischen der Moll- und Durterz. In der afrikanischen Musik ist/war das angeblich ein eigener Ton, heutzutage mit der 12-Ton-Chromatik wird er nur noch durch Bending erreicht, oder z.B. auf dem Klavier "simuliert" indem man beide Terzen gleichzeitig oder kurz hintereinander spielt. Diese Bluenote liegt damit 3,5 Halbtöne über dem Grundton.
    Und dann gibt es die von Edged beschriebene Blue Note, die 6 Halbtöne über dem Grundton gespielt wird, wobei die ursprüngliche Blue Note noch einen 1/4 Ton höher lag.

    Kurz gesagt: Die Blue Notes erreichst du indem du die Terzen zusammen spielst (3/4 Halbtöne vom Grundton), und/oder Quinte/verm. Quinte (6/7 Halbtöne vom Grundton).
     
  4. Mr96

    Mr96 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.10   #4
    Als Blue Note wird die übermäßige Quarte/ verminderte Quinte bezeichnet. Ist der 6 Ton über dem Gundton. Also z. B. in der A-Moll Pentatonik das Dis.
     
  5. esp-hansi

    esp-hansi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.10   #5
    Ist nicht noch die Note, welche zwischen kleiner Septime und Oktave liegt auch noch eine Blue-Note? Beispielsweise in A-moll das etwas gebendete g?

    LG
    Esp-Hansi
     
  6. Mr96

    Mr96 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.10   #6
    Zwischen kleiner Sept. und Oktave liegt die große Sept. ;) Sicher klingt es auch bluesy, wenn die kleine Terz oder die kleine Sept. etwas gezogen wird, aber i. d. R. wird die überm. Quarte/ verm. Quinte als BN bezeichnet.
     
  7. LostLover

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    Erstellt: 09.09.10   #7
    Wirf bitte noch einen Blick in diesen Thread:
    https://www.musiker-board.de/einsteigerbereich-e-git/358860-alle-blueser-zeigt-ihr-fuehlt.html

    Da werden - vor allem in den Postings der letzten 4-6 Wochen - solche Fragen zum Thema Blues geklärt.

    In der Praxis ist es auch eine Frage der Intonation.
    Das Problem ist, daß der Begriff notwendig ist, um eine afroamerikanische Tonleiter in das europäische Notensystem zu übersetzen und das klappt nur bedingt.
    Innerhalb dieses Rahmens kann man es nicht besser zusammenfassen als es JBJHJM getan hat.
     
  8. JBJHJM

    JBJHJM Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.10   #8
    nope, das wird eigentlich immer sauber von Septime zu Grundton gebendet oder in einzelfällen zur gr. Septime als chromatischer Durchgangston. Aber die große Septime hat im Blues eigentlich nicht viel verloren. (Dur-Pentatonik geht meistens eher Richtung Mixolydisch. Die gr. Septime kommt aus der Ionischen leiter (zumindest in diesem Zusammenhang), welche dann eher z.B. (glaube ich) in Gospel vorkommt. Blues hat meist einen gemischten Klang und da passt einfach die kleine Septime besser rein. In Einzelfällen passt sie auch dazu, ist aber keine Blue Note. Eher ne Sweet Note :p )

    @LostLover: Danke schön! :)
     
  9. MiSz

    MiSz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.10   #9
    Je nach Tonleiter.
    Einen Tritonus auf die zugrunde liegende Molltonleiter (also 3 Ganztonschritte)
     
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