X32 + 4*S16 oder GLD-80 +AR2412 +2*AR84 für Festinstallation

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Hallo zusammen,

ich benötige Eure Hilfe bei der Entscheidung zwischen den beiden im Betreff genannten Systemen.

Das Ganze wird nicht mobil betrieben, sondern stationär in einem größeren Saal.
Allerdings soll das Pult selber an ein bis drei unterschiedlichen Orten stehen können,
daher möchte ich auf die lokalen Eingänge verzichten und alles ausschließlich über
das Netzwerk betreiben. Die digitalen Stageboxen sind jedoch fix an einem Ort.

Ich habe hier den X32 Userthread gelesen, auch anderen Beiträge selbst im Behringerforum.
Auch die entsprechenden Bedienungsanleitungen hab ich mehrfach durch, aber ein paar offene
Fragen bleiben.

Was für das A&H spricht ist die Flexibilität beim Zuweisen der Eingänge. Beim X32 nur im
8er Block, was schonmal nicht so gut für mich ist. Auch finde ich es gut, dass man beim A&H
zwei Eingänge (Stereo) auf unterschiedlichen Layern linken kann. Spart Regler auf Layer 1.
Was für das X32 spricht ist, dass ich dennoch 4 (oder mehr) Stageboxen anschließen kann.
Bei A&H gehen ja nur die 3.
Was mich zum X32 tendieren lässt.

Zuerst aber was ich benötige:
32 Inputs
2 x 2 Outputs
2 x Monitorout
1 x Directout

das war es eigentlich. Daher sind beide Systeme eigentlich oversized aber aufgrund der
einfachen Verkabelung und des Preises sehr interessant.

Zuerst eine Frage die alles schon beantworten kann.

Kann ich an die Eingänge der S16 bzw AR2412/AR84 direkt symmetrische Linesignale
anschließen, können die das verarbeiten?

Wenn ja wäre das mit dem X32 System möglich?

2 S16 im Rack -> S16-A und S16-B 14 Eingänge
1 S16 auf der Bühne -> S16-C 6 Eingänge // 2 Monitor Outs // 1 Directout
1 S16 im Technikraum -> S16-D 12 Eingänge // 2*2 Summe Out LR

X32 - AES50-A -> S16-A <-> S16-C
X32 - AES50-B -> S16-B <-> S16-D

Also zum Patchen
Eingänge 1-8 der S16-D direkt auf das X32 (Kanal 1-8) 8 benötigt
Eingänge 9-16 der S16-D auf die Outputs der S-16-A 4 benötigt
Eingänge 1-8 der S-16-C auf die Outputs der S-16-B 6 benötigt
Eingänge 1-16 der S-16-A direkt auf das X32 (Kanal 9-24) 14 benötigt 2 frei
Eingänge 1-8 der S-16-B direkt auf das X32 (Kanal 25-32) 8 frei

Nun nehme ich kurze XLR-Patchkabel und verbinde im Rack :
die 10 Outputs auf die 10 freien Inputs
der S-16-A und S-16-B

geht das?
nachdem was ich gelesen habe, müsste das die Lösung für mich sein.
S16 als eigenständige Stageboxen, daisy-chain fähig, Signale überall hin routebar....


Gibt es bessere Lösungen in dem Preisbereich?


Michael
 
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das sind ein Menge Fragen, die Du ja wohl teilweise selbst beantworten kannst.

Ich kenne weder das Allen & Heath GLD-80

noch das Allen & Heath GLD-AR2412

es scheint mir aber so zu sein, dass hier preislich ein großer Unterschied zwischen Allen & Heath und Behringer liegt

Mich hat auch verblüfft, warum Behringer nicht einfach 2000€ mehr für das X32 nimmt? Fakt ist: wir haben es letztes Wochenende zweimal live benutzt, und es hat ziemlich ähnlich funktioniert, wie wir das von iLive oder M7 gewohnt sind...
 
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Das GLD80 ist aus meiner Sicht flexibler, übersichtlicher und etwas einfacher zu bedienen. Ob einem das den Aufpreis wert ist, muss jeder selber wissen oder in Erfahrung bringen. Ich stand auch vor der Frage, entweder das Behringer zu kaufen oder das GLD80 oder aber eine gebrauchte Allen & Heath iLive-T80


samt Allen & Heath iDR32

Das GLD80 wäre dabei noch etwas billiger gewesen als die gebrauchte iLive. Aber es wurde die T80, das erschien mir am sinnvollsten, da ich ja schon eine T112 im Lager hatte und mein Gesamtsystem somit flexibler wurde.
Du müsstest beim GLD80 natürlich schauen, ob du die Stageboxen so verteilt bekommst, wie du es dir ausmalst.

Zum Behringer: Ich weiß nicht, ob das System so flexibel ist, dass du Eingänge von Box A unbearbeitet auf Ausgänge von Box B routen, aber andere Eingänge direkt ans Pult schicken kannst. Ich schau mir das mal an. Aber wozu brauchst du noch die 10 XLR-Kabel zum Brücken von Stagebox auf Stagebox? Ich verstehe es grad von deinem Aufbau her nicht. Allerdings finde ich es allgemein nicht ratsam, "unnötig" wieder nach analog und zurück nach digital zu wandeln. Ich versuche gerade, meine Systeme möglichst komplett vom Mischpult bis zum Controller digital zu halten, um Verluste durch Wandlungen zu minimieren.

@ Martin: Wenn ein Digitalpult nicht ziemlich ähnlich funktioniert wie eine iLive oder M7 oder Soundcraft Compact oder oder oder, dann hat der Entwickler wohl was falsch gemacht^^ Ich sage mal, das ist kein Qualitätsmerkmal, sondern Grundbedingung.
 
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Hallo und Danke ihr Zwei,

hab mich in der Zwischenzeit noch intensiver informieren und auch mit dem Support von Behringer in Kontakt treten können.
Hier muss man sagen können sich manche andere Hersteller eine Scheibe abschneiden. Schnell und geht auf die Fragen
auch in der Tiefe ein.
Daher haben sich fast alle Fragen gelöst.

Du müsstest beim GLD80 natürlich schauen, ob du die Stageboxen so verteilt bekommst, wie du es dir ausmalst..

Werde ich mit dem A&H System so nicht hinbekommen. Auch wenn da A&H flexibler ist was das interne Routing angeht,
wenn man eine oder zwei AR84 noch anschließen könnte wäre es das System meiner Wahl. Ok auch preislich wieder höher
aber es wäre fast perfekt.

Zum Behringer: Ich weiß nicht, ob das System so flexibel ist, dass du Eingänge von Box A unbearbeitet auf Ausgänge von Box B routen, aber andere Eingänge direkt ans Pult schicken kannst. Ich schau mir das mal an. Aber wozu brauchst du noch die 10 XLR-Kabel zum Brücken von Stagebox auf Stagebox? Ich verstehe es grad von deinem Aufbau her nicht. Allerdings finde ich es allgemein nicht ratsam, "unnötig" wieder nach analog und zurück nach digital zu wandeln. Ich versuche gerade, meine Systeme möglichst komplett vom Mischpult bis zum Controller digital zu halten, um Verluste durch Wandlungen zu minimieren..

So flexibel ist sogar das System, das ich 8 Eingänge von einer Stagebox auf die 8 Ausgänge einer weiteren routen kann, und die Eigänge 9-16 ins Pult das geht.
Ein Mitarbeiter von Behringer hat sich der Problematik angenommen und das Resultat? Ich benötige eine Stagebox weniger :D, nur noch drei statt vier.
Ich muss nicht mehr unnötig das Signal analog patchen und umher wandeln :great: und kann alles im X32 selbst routen. Und habe sogar noch 6 Eingänge
frei als Reserve.
Der Tip/Trick liegt darin Eingange 1-bis 4 auf die Aux 1-4 zu routen. Somit habe ich eigentlich 36 Kanäle zur Verwendung.
Die DCAs als "virtuelle pseudo Inputs" :rolleyes: nutzen und hab sozusagen 24 Regler /bzw. fast alle Signale auf der ersten Ebene liegen.
(16 Monosignale links und 8 Stereokanäle auf den rechten -DCA-Seite)

@Jens Droessle
Aber wozu brauchst du noch die 10 XLR-Kabel zum Brücken von Stagebox auf Stagebox? Ich verstehe es grad von deinem Aufbau her nicht.

Wenn es dich noch interessiert was ich mir dabei gedacht hatte, erklär ich es gerne ausführlicher. Am Anfang hatte der Support auch sein Problem damit.:rofl:
Als er mir den obigen Vorschlag gemacht hatte, war dieser Gedanke nicht mehr weiter zu verfolgen, aber prinzipiell würde es gehen,
abgesehen vom Sinn und Nutzen.

Wie gesagt es wird für eine sehr starre Festinstallation genutzt und somit fast perfekt.


Michael
 
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