Xotic EP Booster nach Monaten temperierter Lagerung keine Funktion mehr

Alberto Balsalm

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In der vagen Hoffnung, das hier jemand weiterhelfen kann:

Mein Xotic EP booster hat zuletzt ein paar Monate im Regal gelegen (im gut klimatisierten und geheizten Arbeitszimmer), jetzt wollte ich ihn wieder auf ein Pedalboard setzen aber er funktioniert leider nicht mehr.
Die LED bleibt aus, es kommt kein Ton. An der Stromversorgung scheint es nicht zu liegen, ob mit Batterie oder am Netzteil, ob mit eingestecktem Kabel oder ohne, es passiert nichts.
Bevor ich das schöne Teil in den Elektromüll gebe, möchte ich hier um Rat fragen. Vielleicht gibt es noch Hoffnung.
 

@Alberto Balsalm Wenn Du messen kannst ... hier gibt es wohl den Schaltplan für Deinen Booster.


Da sind laut Schaltplan nicht allzu viele Teile drin. Die LED hängt nur einseitig auf der Versorgungsspannung und wird über den Schalter mit Strom versorgt. Wenn schon das nicht funktioniert, dann liegt es mit hoher Wahrscheinlichkeit an der Stromversorgung.

@pat875a5 Im Eingansgpost steht ... ob mit Batterie oder Netzteil, es geht nicht ....
 
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  • #4
Danke! Das hilft schon mal weiter! Und coole Website, kannte ich noch nicht.
Was macht wohl diese D1? Verpolungsschutz?
 
@pat875a5 Na wenn Du die Bilder in meinem Link zum Schaltplan anschaust ... da ist schon ein Batterie-Clip dran.

@Alberto Balsalm Die D1 ist im Plan als Schottky-Diode dargestellt. Das ist eine Diode mit sehr geringer Durchlasspannung und dient wahrscheinlich als Verpolschutz.
 
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  • #7
Man wundert sich, was da alles rein passt 😁

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So ein offener Clip, der lose drin liegt, da keine Batterie verwendet wurde, kann allerdings auch einen Kurzschluss an Buchsen und Leiterplatte erzeugen... Den würde ich dann vorsichtshalber mit einem passenden Stück Schrumpfschlauch (ohne Schrumpfen) überziehen, um das zu verhindern.
 
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  • #10
So ein offener Clip, der lose drin liegt, da keine Batterie verwendet wurde, kann allerdings auch einen Kurzschluss an Buchsen und Leiterplatte erzeugen... Den würde ich dann vorsichtshalber mit einem passenden Stück Schrumpfschlauch (ohne Schrumpfen) überziehen, um das zu verhindern.
Das stimmt. Aber die Leute von Xotic haben da dran gedacht. Da ist normalerweise ein Stück Moosgummi drin, das ich vorübergehend heraus genommen habe. Einerseits verhindert dieses, das die Batterie drinnen herum klackert und andererseits hat es den Effekt, den Du beschreibst.
 
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  • #11
:hat: wenn ich mir den Netzteilanschluss so ansehe (Flüssigkeitsschaden?), kommt der für mich als Fehlerkandidat in Frage. Denn wenn der Schaltkontakt defekt ist, fließt kein Strom.
Messe mal den Widerstand der Batterieclipkontakte zur Platine nach, ob die Durchgang haben.
Viel Erfolg:great:
 
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  • #12
Bei den Geräten ist doch oft wie bei aktiven Gitarren eine der Anschlussbuchsen als "Schalter" für die Versorgungsspannung verschaltet, so dass das Gerät nur dann an ist, wenn eine Klinke drin steckt.
Vielleicht ist da der Hund begraben und die Versorgugsspannung wird gar nicht eingeschaltet weil die Buchse defekt ist
 
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  • #13
...wenn ich mir den Netzteilanschluss so ansehe (Flüssigkeitsschaden?), kommt der für mich als Fehlerkandidat in Frage. Denn wenn...
Das sehe ich genauso. Wenn ich so etwas sehe, mache ich als erstes eine intensive Reinigung - nicht nur außen an der Buchse, sondern auch innerhalb dieser - mit Kontakt 60, gehe mit dem Kontakt Washer hinterher und lasse es einen Augenblick trocknen. Bei mir führt das in den meißten Fällen zum Erfolg 😉
 
Grund: Vollzitat reduziert
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  • #14
..wenn ich mir den Netzteilanschluss so ansehe (Flüssigkeitsschaden?), kommt der für mich...
...Wenn ich so etwas sehe, mache ich als erstes eine intensive Reinigung - nicht nur außen an der Buchse, sondern auch innerhalb dieser - mit Kontakt 60, gehe mit...
Der Anschluss sieht in der Tat seltsam aus. Der hat aber Durchgang bis auf die Platine bzw. zum Gehäuse.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Bei den Geräten ist doch oft wie bei aktiven Gitarren eine der Anschlussbuchsen als "Schalter" für die Versorgungsspannung verschaltet, so dass das Gerät nur dann an ist, wenn...
Hatte ich auch zuerst gedacht. Es macht aber keinen Unterschied, ob ein Kabel drinsteckt oder nicht und es sieht auch nicht so aus, als ob ein Schalter in er Buchse wäre.
 
Grund: Vollzitate reduziert
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  • #15
Hatte ich auch zuerst gedacht. Es macht aber keinen Unterschied, ob ein Kabel drinsteckt oder nicht und es sieht auch nicht so aus, als ob ein Schalter in er Buchse wäre.
Da ist kein Schalter drin. Das ist eine Stereobuchse wo der Minuspol der Batterie auf den Ringkontakt gelötet ist. Steckst du ne Monoklinke rein wird der Ring mit Schaft verbunden und das Gerät ist quasi eingeschaltet.
Ist der Ringkontakt in der Buchse verbogen oder korrodiert bleibts aus
 
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  • #16
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  • #17
Miss mal den Fußschalter mit einem Ohmmeter durch - ich habe auch schon bei Boutique-Geräten schlechte erlebt, die nach ein paar Jahren nicht mehr in Ordnung waren.
 
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  • #18
Miss mal den Fußschalter mit einem Ohmmeter durch - ich habe auch schon bei Boutique-Geräten schlechte erlebt, die nach ein paar Jahren nicht mehr in Ordnung waren.
Hab ich gerade gemacht. Ergebnis: unauffällig. Damit würde ich die mechanischen Teile als Fehlerquelle erstmal ausschließen.

Mich wundert allerdings, das von keinem der Pins am Schalter eine Verbindung zur Spannungsversorgung da ist. Ich hätte doch erwartet, das der Schalter "Spannung an/aus" und Bypass schaltet.
Leider weiß ich nicht, wie alt das Gerät ist (Es scheint wohl die V1 zu sein) und welche Vorgeschichte es hat, da ich nicht Erstbesitzer bin. Es hat aber eine weile lang funktioniert.

Noch eine Frage: Von welchen elektronischen Bauteilen kann man erwarten, das sie nach Monaten der Nichtbenutzung trotz sachgemäßer Lagerung von sich aus den Geist aufgeben?
 
  • #19
Noch eine Frage: Von welchen elektronischen Bauteilen kann man erwarten, das sie nach Monaten der Nichtbenutzung trotz sachgemäßer Lagerung von sich aus den Geist aufgeben?

Mir fällt da als Einziges etwas ein, welches Du nicht hast: Eine Silicium Flachbatterie. Das sind Komponenten die bei einer langen Lagerung "den Geist aufgeben" können. Die sitzen zumeißt auf Platinen, wenn Daten gespeichert bleiben müssen. Z.B. hat meine Marshall JMP1 Vorstufe so eine Flachzelle auf der Platine.

Eine Idee habe ich noch: Kalte Lötstellen. Kann man manchesmal daran erkennen, das sie im Unterschied zu den Lötstellen daneben ihren Glanz verloren haben. Das ist aber alles nur oberflächlich betrachtet. Zumeißt entstehen kalte Lötstellen an Bauteilen, die im Betrieb etwas erhöhter warm werden. Würde bei Deinem Booster was beim Betrieb warm werden? ...ich denke eher nicht, aber wissen tu ich es in Deinem Fall nicht. Du kannst ja mal schauen, ob auf der Platine Bauteile mit Kühlkörper sind - das wären dann evtl. Kandidaten mit kalten Lötstellen. Bei Transistor-Endstufen habe ich die Leistungstransistoren manches mal nachgelötet -> Fehler behoben. Aber so ein kleines Effektgerät 🤔

Wenn Du einen Lötkolben hast und damit umgehen kannst, dann könntest Du mal einzelne Lotstellen nachlöten. Wenn Du löten kannst, machst Du ja nichts kaputt und versuchen kann man es ja mal 😉
 

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