YAMAHA GENOS Arranger Workstation

Einer meiner Schüler hat sich den nun auch gekauft :)
Da merke ich langsam als Musiker der in den 90ern Musik gemacht hat, wie alt ich bin ...
Aber trotzdem darf ich mich jetzt mit dem genialen Teil auseinandersetzen. Und ich habe auch gleich eine Frage:

Ich darf auch hier wieder die Songs, die mein Schüler spielt, editieren. Und ich möchte eigentlich den Weg des geringsten Widerstandes gehen.
Früher habe ich die Songs mittels Cubase aufgenommen, habe alles was nicht passte, passend gemacht. Aber der Genos hat ja eine geniale Aufnahmefunktion, die alles im Midiformat schon auf seiner fast 60 GB großen Festplatte speichert. Sollte man doch nutzen .
Jetzt hoffe ich dass schon ein paar Leute Erfahrung sammeln konnten, um mir ein paar Tipps zu geben.
Habe ich einmal die Songs meines Schülers (am liebsten auf Stick), dann kann ich die bearbeiten mit meinen Programmen. Mittlerweile habe ich auch DAW´s wie Cubase Artist oder Reaper, um die Midi Daten entsprechend zu bearbeiten.
Kann man die Songs dann auch wieder zurück verfrachten ins Keyboard, wenn die Midis geschnitten sind? Nächste Frage, ist dann auch gewährleistet, dass der Genos die Mididaten so nutzt, dass die Instrumente genutzt werden, wie sie original gespielt wurden? Also ohne Verlust?

Ich habs vorhin mal probiert mit Quick Recording. Der nimmt ja 1 zu 1 was ich gespielt habe. Wenn das ginge, wäre ich echt erleichtert.
Wenn mir dazu einer ein paar Schritte erläutern kann, damit ich das nachproduzieren kann, wäre ich sehr dankbar. Und falls das nicht geht, vielleicht gibt es eine andere Variante.
Etwas aufwändiger wäre halt, eine DAW zwischenzuschalten wie Cubase. Falls sich das nicht vermeiden lässt, kann ich dann die Midis vom Genos so bearbeiten, dass sie auch nach Bearbeitung mit Cubase und co. auch wieder vom Genos die originalen Instrumente genutzt werden? Na ich bin gespannt.
Es sollte so einfach wie nur möglich sein.
Falls ich in diesem thread OT bin, bitte ich um Entschuldigung und Verschiebung, da ich hier sehr selten nur auftauche.

Danke im Voraus.
 
Es gibt unter anderem das kostenlose Tool "PSRUTI" vom Heiko Plate. Damit kannst Du die Files auch bearbeiten...guckst Du dazu HIER
Oder aber, wenn Kohle keine rolle spielt gibts auch von Midiland den Midifile-Optimizer...guckst Du dazu HIER
Wenn Du den Genos mit Deiner DAW richtig per Midi verbunden hast, kannst Du selbstverständlich auch mit Cubase etc. die Files bearbeiten. Du hörst ja bereits beim Editieren die Ergebnisse wenn Cubase die Daten an den Genos sendet. Und diese bearbeiteten Midifiles kannst Du selbstverständlich dann auch direkt am Genos laden.
 
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Es gibt unter anderem das kostenlose Tool "PSRUTI" vom Heiko Plate. Damit kannst Du die Files auch bearbeiten...guckst Du dazu HIER
Oder aber, wenn Kohle keine rolle spielt gibts auch von Midiland den Midifile-Optimizer...guckst Du dazu HIER
Wenn Du den Genos mit Deiner DAW richtig per Midi verbunden hast, kannst Du selbstverständlich auch mit Cubase etc. die Files bearbeiten. Du hörst ja bereits beim Editieren die Ergebnisse wenn Cubase die Daten an den Genos sendet. Und diese bearbeiteten Midifiles kannst Du selbstverständlich dann auch direkt am Genos laden.
Das ist schon mal sehr gut. Leider ist die Webseite mit dem kostenlosen tool "PSRUTI" von meinen browsern blockiert. Es heisst immer da wäre Schadsoftware drauf ...
Und der Midifile-Optimizer, da sagt mir mein Gefühl, das was wäre.
Meine Aufgabe ist, aus den Songs meines Schülers Fehler in der rechten Hand zu korrigieren, und wenn nötig auch größere Stilelemente wie auch Harmoniefolgen auch mal komplett zu bearbeiten. Was mich halt permanent stört, wenn ich seine Midis mit Cubase editiere, ist dass ich erst auf komplizierte Art jede Spur auf Bass, Acmp1 Acmp2 Accmp3 vom Sound her so herrichten muss, dass sich das wenigstens nach Original anhört. Und ehrlich, der HALion von Cubase reicht natürlich nicht an die Soundklasse vom Genos heran.
Wenn ich auf diese Weise die Songs meines Schülers mit den Sounds des Genos editieren könnte, das wäre natürlich klasse. Nur ich tu mich mit dem riessigen Thema Midi-Editierung sehr schwer. Ich habe zu Hause ältere Keyboards (Technics 2000 und ein billiges PSR weissnichgrad was ^^), ich verlasse mich da auf den HALion von Cubase. Bis da was gescheit arrangiert ist, brauche ich "Anfänger" viele Stunden, aber ich beisse mich meist durch (ich liebe es am PC zu tüfteln), bis es nach was klingt.
Am Ende sollte halt ne CD rauskommen, die dann mein Schüler bekommt.

Kannst du mir noch irgendwie weiter Tipps geben, wie ich da vorgehen kann? Mir ist alles willkommen was mich da irgendwie unterstützen kann an Hilfsmitteln.
Ich habe den Genos halt nicht zu Hause vor mir, aber ich könnte einmal die Woche schon zum Schüler, um für kurz was dran zu arbeiten. Die Channel Einstellung ist ja schon der Wahnsinn. Da ist mein guter alter Technics 2000 Steinzeit dagegen.
Würde das was bringen, die Sounds irgendwie als soundfont zu übernehmen oder sind das Wunschträume? Am Ende soll halt eine schön arrangierte CD dabei herauskommen. Und da sind gute Sounds nunmal, je perfekter sie sind, Grundvoraussetzung. (Wobei ich schon beim HALion von Cubase Elements) gestaunt habe.

PS: Das Verbinden des Genos mit Cubase (oder auch Reaper) ist ein Buch mit Sieben Siegeln ... wenn das alles etwas einfach wäre, würde ich schneller vorankommen. Im Editieren / Arrangieren hab ich ein gewisses Händchen, wäre da nicht mein Halbwissen. Wegen dem Tappe ich in einigen Bereichen noch sehr im Dunkeln.
 
Alles in Sachen Keyboard Anwendung mit externen DAW...da kann ich Dir nix dazu sagen. Zum einen weil ich nicht mit DAW arbeite sondern alles am Keyboard selber mache und zum anderen weil ich mit Midifiles so gut nix am Hut habe.
Schau bitte auch mal in die PN von mir in Sachen Registrierung in meinem Forum und frag dann da noch mal.

Im Übrigen hab ich auch bei bestimmten links auf die Seite vom Heiko Plate eine Warnmeldung. HIER aber gehts dann direkt zum Download und da bekomme ich keine Warnung.
 
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Da kommt ein Update:

 
Ich spiele mit dem Gedanken mir ein Genos zu holen. Leider bin ich wirklich hin und her gerissen.
Ich komme aus dem Orgel/Keyboard bereich und deshalb kommt mir eine Begleitautomatik sehr gelegen. Sagen wir so, Klavier spiele ich auch brauche aber da etwas länger mir ein Stück an zu eignen.
Gerne würde ich mal mit dem Genos experimentieren. Mich interessiert besonders, dass man halt auch selber ein Style erstellen kann. Dabei muss es nicht ein Style sein wo sämtliche Spuren vollgepackt werden müssen, sondern
eher eine Drum und Bassspur, wo man mit einem netten Klaviersound zu spielen kann.

Man sagt ja, der Genos ist nicht die typische Alleinunterhalter Hupe wo ich nur den Schlager runterspielen kann.
Ich habe den Genos nur einmal kurz live gehört, ansonsten habe ich mir in der Corona Zeit viele Videos angeschaut.

Manchmal habe ich das Gefühl, das Ding klingt wie Samstag Abend Florian Silbereisen Schlager Boom Party. Typische Synthklänge mit Piano. Das höre ich quasi fast in jedem Video, als hätte das Teil nur diesen Sound.
Irgendwie denke ich dann, 4000€ für eine Tischhupe?

Dann sehe ich aber auch Aufnahmen wo ich denke, wow, das klingt ja fast wie auf CD aufgenommen, klarer, Erwachsener Sound.

Wie ist eure Meinung?
 
Er gehört zu den Top Arrangers von einer der Top Arranger Marken. Also wenn du sowas suchst, wirst du hier sicher fündig. Natürlich muss der Musiker dann das Gerät mit Leben füllen, aber Material hast du da sicher genug.
 
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Die Qualität der Samples ist definitiv auf gleichem Niveau, teils identisch, zum Montage. Zum Teil sind die akustischen Voices auch besser, es gibt ja die SA2-Voices mit Modelling-Eigenschaften sowie die Ensemble Voices, die aufeinander reagieren (Akkord spaltet sich in drei Soloinstrumente auf). Andererseits hat man beim Arranger sehr viel weniger Klangeditierungs- und -kombinationsmöglichkeiten.

Ich würde einfach nochmal viele PA4x- und Ketron SD9-Demos dagegenhören, was Dir mehr zusagt. Viele sagen immer noch, Ketron höre sich insgesamt realer an.
 
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Was mir halt aufgefallen ist, dass ich auf den Videos im Vergleich zum Montage teilweise fürchterliche Performances sehe. Also die Musiker können ohne zweifel spielen.
Aber manchmal machte es mir halt einen Tischhupen Eindruck. Ich denke aber, dass man da sehr große Unterschiede machen muss, wie der Derjenige die Sounds gewählt hat und die Aufnahme durchgeführt hat.
 

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