YDP-142 bedenkenlos zu empfehlen?

  • Ersteller RaoulDuke101
  • Erstellt am
R
RaoulDuke101
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
09.02.14
Registriert
04.02.14
Beiträge
6
Kekse
0
Hallo liebe musikbegeisterte Gemeinde,

da ich schon seit Jahren überlege mit dem Klavierspielen zu beginnen und ich seit einigen wenigen Wochen mein Vorhaben endlich in die Tat umzusetzen will, suche ich nach einem geeigneten E-Piano. Bis jetzt war ich völlig unmusikalisch, allerdings faszinieren mich Klavierklänge schon lange - deswegen muss sich jetzt was ändern. Ich will das auch irgendwann mal können :).
Anfangs bin ich auf das Classic Cantabile DP-90 gestoßen. Als völliger Laie habe ich mir dazu einige Rezensionen (vorwiegend auf amazon.de und kirstein.de durchgelesen, die vorwiegend positiv sind - und war fast schon zum Kauf entschlossen).
Als ich mich a bissl tiefer in die Materie eingelesen habe, bin ich von dieser Kaufentscheidung ganz schnell abgewichen ;).
Mein Problem - ich bin Student - habe sehr wenig Geld, möchte aber auch nicht den letzten Dreck kaufen.
Somit bin ich auf das Yamaha YDP-142 gestoßen. Leider finden sich nicht wirklich viele Meinungen darüber. Die 800€, die das E-Piano kostet, sind mein absolutes Maximum. Als völliger Laie kann ich mit den Angaben recht wenig anfangen - rein optisch sagt es mir aufjedenfall zu.
Meine Frage: Gibt es in diesem Preissegment ein vergleichbar gutes E-Piano von einem anderen renommierten Hersteller? Ist das YDP-142 für einen blutigen Anfänger wie mich zu empfehlen?
 
Eigenschaft
 
Als ich mich a bissl tiefer in die Materie eingelesen habe, bin ich von dieser Kaufentscheidung ganz schnell abgewichen ;).


Eine vernünftige Entscheidung. In meiner Musikschule stehen auch ein paar von den Dingern rum, es ist völlig ok, damit anzufangen. Die GHS-Tastatur und die ganze Technik ist immer noch 10x besser als der Honkong-Kram von Medeli (was Thomann, Kirstein usw als Hausmarke verkaufen). Wie immer macht Sessionmusic gute Vorstellungen - hast Du das Video vom Arius 141 schon geguckt?

https://www.youtube.com/watch?v=UO4iw90XdgE

Grundsätzlich halte ich auch viel von gebrauchten DPs, die man für gleiches Geld dann einige Klassen besser bekommt. Aber als Neukauf finde ich das Arius bei dem Budget ok.
 
Willkommen im Forum!

Es gibt Alternativen von Korg, Casio, Kawai und Roland, die auch gut sind.
 
Z.B. das Korg SP 280, mal antesten, vor allem wegen des in der Preisklasse erstaunlichen Lautsprecher-Systems.
 
Ich würde auch das Kawai ES-100 in die engere Wahl nehmen. Das gibt es auch mit passendem Unterbau in der geforderten Preiskategorie.
Aber das Arius 142 gefällt mir auch gut. Das Kawai (als "Stagepiano") ist halt leichter zu transportieren, was für Studenten ein nicht unerheblicher Vorteil sein kann.
 
Danke euch für die schnellen Rückmeldungen. Was ich noch anmerken sollte ist, dass ein Stagepiano für mich erst gar nicht in Frage kommt. Die Dinger sind mir a bissl zuwider. Mit 27 bin ich auch eher ein Student älterer Generation, habe eine Wohnung die voll mit dunklem Holz und Büchern ist. Da machts sich halt ein Homepiano in dunklem braun viel besser bzw. würde der Wohnatmosphäre noch das gewisse Etwas geben ;).
Werd mir mal das Kawai ES-100 anschauen, danke für die Info.
Grundsätzlich haben mir die Roland in den youtube-Videos sehr gut gefallen, konnte aber bis jetzt noch keins finden das sich in meiner Preisklasse bewegt. Kann mir da jemand einen Typ geben?
 
wenn es denn ein homepiano sein soll, dann bist du mit dem 142 ganz gut beraten. für 200 mehr steigst du bei yamahas homepianos in die nächstbessere kategorie. das lohnt sich, aber wenn es nicht geht, dann gehts eben nicht.
wenn dir der klang gefällt, dann solltest du auch ein auge auf das hier werfen:




tendenziell etwas billiger als ein home bekommst du das ein oder andere gute stage/portable von roland, korg und casio.
 
Gerade bei engem Budget solltest du bedenken, dass das extra Holz eine wohnzimmertauglichen Digitalpianos ziemlich viel Aufpreis gegenüber einem Stagepiano kostet - sprich, fürs gleiche Geld könntest du als Stagepiano eine bessere Tastatur und besseren Klang bekommen. Aber die Gewichtung der Prioritäten liegt natürlich bei dir... Das YDP-142 ist jedenfalls keine schlechte Wahl.
 
Das Casio PX-750 werd ich mir mal genauer anschauen, danke für die Info.

@chalechalte: Mag sein, aber dennoch kommt es für mich einfach nicht in Frage.
 
Mag sein, aber dennoch kommt es (ein Stagepiano) für mich einfach nicht in Frage.
Ich würde dir empfehlen, dich da nicht an den Namen zu fixieren. Die Begriffe sind ja teilweise verschwommen.
Das was eigentlich "wirkliche" Stagepianos sind, kommt in der genannten Preisklasse eh nicht in Frage.
Sprechen wir lieber von portablen E-Pianos. Diese gibt es dann häufig mit dazupassendem Unterbau, dass das ganze nicht mehr wie ein portables aussieht.
z.B.:
https://www.thomann.de/at/kawai_es_100.htm
https://www.thomann.de/at/kawai_es_100_deluxe_bundle.htm

Wenn diese für dich auch nicht in Frage kommen, dann bitte begründen warum, dann ist die Beratung für alle einfacher.

Am besten trotz fortgeschrittenem Thema doch noch das machen:
https://www.musiker-board.de/digitalpiano-keys/152554-fragebogen-fuer-kaufberatung.html
 
Wie ich bereits oben geschrieben habe, würde das ES-100 durchaus auch in Frage kommen.

- - - Aktualisiert - - -

Eine andere Frage hätte ich jetzt noch: Angenommen man präveriert zb. hauptsächlich klassische Klänge, kann man grundsätzlich sagen, dass es Hersteller gibt von denen dann im Vorhinein schon abzuraten ist bzw. Hersteller die dort bevorzugt, auch bzw. trotz des niederigem Preissegments, eher zu empfehlen sind? Oder ist das von E-Piano zu E-Piano komplett unterschiedlich unabhängig vom Hersteller?
 
Roland F 20 auch mal anschauen.
 
Eine andere Frage hätte ich jetzt noch: Angenommen man präveriert zb. hauptsächlich klassische Klänge, kann man grundsätzlich sagen, dass es Hersteller gibt von denen dann im Vorhinein schon abzuraten ist bzw. Hersteller die dort bevorzugt, auch bzw. trotz des niederigem Preissegments, eher zu empfehlen sind? Oder ist das von E-Piano zu E-Piano komplett unterschiedlich unabhängig vom Hersteller?
Die Geräte werden übrigens D-Pianos genannt. E-Pianos sind aus den 60er und 70er Jahren.
Generell kannst Du mit allen Geräten Pop, Jazz, Klassik oder was auch immer spielen. Interessanter ist der Grundklang. Die Firmen unterscheiden sich da ziemlich stark. Roland ist etwas wärmer, Yamaha etwas brillanter usw. Deshalb solltest Du möglichst viele Geräte am besten live anschauen und auch mit eigenem Kopfhörer testen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Angenommen man präveriert zb. hauptsächlich klassische Klänge,


Ich würde das an der Qualität der Tastatur festmachen. Willst Du klassische Literatur spielen, empfehle ich eine Tastatur , die möglichst an einen Flügel rankommt. Insofern sollte auch ein guter Flügelklang vorhanden sein (Grand Piano). Da geht es dann auch um Dinge wie Druckpunkt und Repetierverhalten. Technisch ist eine hohe Dynamik mit möglichst 3-Sensoren-Abnahme erforderlich. Da wirst Du beim 142 natürlich an Grenzen kommen - wobei es für seine Möglichkeiten trotzdem gut mitspielt.

Den eigentlichen Klang - denn könntest Du ja per Midi + Soundmodul/PC sowiso komplett ändern und meistens auch verbessern. Mir persönlich reicht aber ein hochwertiger Kopfhörer. Damit klingen auch Modelle wie das Arius plötzlich richtig gut.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Bei den Flügelklängen schenken sich die großen Hersteller nicht viel, was die Qualität angeht. Sie unterscheiden sich aber durchaus, was die Klangcharakteristik betrifft. Zum einen werden unterschiedliche Modelle aufgenommen (Kawai und Yamaha samplen die eigenen Flügel, die meisten anderen Hersteller Steinways), zum anderen ist die Abstimmung und Klangfarbe anders. Am eigenen Anspielen von Modellen unterschiedlicher Hersteller führt nichts dran vorbei.

Die grössten Unterschiede bei den Sounds betreffen die (E-)Orgeln - manche Digipianos haben nur wenig mittelmässige Orgelsounds, andere eine komplette Zugriegel-Simulation - und die Synthie-Sounds (weil z.B. Kawai keine Synthies baut und deshalb dort schwach ist, während Roland oder Yamaha sich bei den hauseigenen Synthies bedienen können).
 
Willst Du klassische Literatur spielen, empfehle ich eine Tastatur, die möglichst an einen Flügel rankommt.
Selbst das ist total Geschmackssache. Ich finde z.B., dass sich die GH-Tastatur meines alten Yamaha-Clavinova viel angenehmer und geschmeidiger spielt als die vom Flügel meines Klavierlehrers. Außerdem ist Flügel nicht gleich Flügel. Die GHS, die im YDP-141 verbaut ist, ist für den Preis in Ordnung, allerdings fehlte mir da ein bisschen die Feinfühligkeit.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Danke Leute für die vielen Rückmeldungen.
Werd wohl mal in München nach einem Laden schauen, bei dem ich die Pianos vor Ort begutachten kann.
Mit dem Anspielen ist das als blutiger Anfänger so eine Sache ;).
Aber ich seh schon, selbst in dem Preissegment, sollte ich meine Entscheidung nicht zu leichtfertig treffen.

- - - Aktualisiert - - -

Kann mir in München jemand einen Laden empfehlen?
 
In München gibt es 2 große Musikhäuser:
Den Hieber Lindberg in der Sonnenstr 15(am Stachus)

Den Just Music beim OEZ

Grüße Guitarslam
 
Ich bin jetzt auf ein CLP-220 von Yamaha gestoßen. Es ist gebraucht in einem guten Zustand.
Wann kam das raus? Wieviel in etwa ist es noch? Könnt ihr es empfehlen?
 

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben