Mikrotie
Registrierter Benutzer
- 19.10.26
- 14.07.26
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Lasst es wirken und schreibt mir.
Zeit und Gefühl
Ich verschweisse gerne Zeit und Gefühl,
Lass sie verschmelzen, in mir drin.
Doch diese Naht, wird niemals kühl,
Sie klafft oft auf, verwirrt den Sinn.
Zwei einzelne Dinge, in meinen Händen,
Das eine nicht messbar, das andre nicht fühlbar.
Doch ihre Verschmelzung konnte mich blenden —
gab mir Richtung, als ich verirrt war.
Zeit und Gefühl in einer Naht,
zusammengeschweißt für kurze Zeit.
Doch jede Wunde, die ich schloss,
trug schon den Keim der Endlichkeit.
Doch jede Formel brach entzwei,
als Wahrheit durch die Risse drang.
Ich suchte Kontrolle über mich —
und verlor mich Stück für Stück daran.
Das eine wurde fühlbar,
das andere jetzt messbar.
Ich konnte fein dosieren,
Gefühle neu kreieren.
Wir wurden lang untrennbar,
die Zeit nicht wirklich spürbar.
Das Mass entsprach nur mir,
ich eichte es auf mich.
Ich war der Schalter meiner Gefühle,
sie gehorchten nur dem ICH.
Es kamen Tage der Entbehrung
und jede Uhr sagte mir:
„Wir haben noch Zeit.“
Dieses Gefühl brannte wie frisch tätowiert,
ich glaubte an Unendlichkeit.
Erst viel später sah ich klar,
was ich damals nie verstand.
Zeit und Gefühl verschmolzen nicht —
ich hielt nur Schatten in der Hand.
Zeit und Gefühl in einer Naht,
zusammengeschweißt für kurze Zeit.
Doch jede Wunde, die ich schloss,
trug schon den Keim der Endlichkeit.
Doch jede Formel brach entzwei,
als Wahrheit durch die Risse drang.
Ich suchte Kontrolle über mich —
und verlor mich Stück für Stück daran.
Zeit und Gefühl
Ich verschweisse gerne Zeit und Gefühl,
Lass sie verschmelzen, in mir drin.
Doch diese Naht, wird niemals kühl,
Sie klafft oft auf, verwirrt den Sinn.
Zwei einzelne Dinge, in meinen Händen,
Das eine nicht messbar, das andre nicht fühlbar.
Doch ihre Verschmelzung konnte mich blenden —
gab mir Richtung, als ich verirrt war.
Zeit und Gefühl in einer Naht,
zusammengeschweißt für kurze Zeit.
Doch jede Wunde, die ich schloss,
trug schon den Keim der Endlichkeit.
Doch jede Formel brach entzwei,
als Wahrheit durch die Risse drang.
Ich suchte Kontrolle über mich —
und verlor mich Stück für Stück daran.
Das eine wurde fühlbar,
das andere jetzt messbar.
Ich konnte fein dosieren,
Gefühle neu kreieren.
Wir wurden lang untrennbar,
die Zeit nicht wirklich spürbar.
Das Mass entsprach nur mir,
ich eichte es auf mich.
Ich war der Schalter meiner Gefühle,
sie gehorchten nur dem ICH.
Es kamen Tage der Entbehrung
und jede Uhr sagte mir:
„Wir haben noch Zeit.“
Dieses Gefühl brannte wie frisch tätowiert,
ich glaubte an Unendlichkeit.
Erst viel später sah ich klar,
was ich damals nie verstand.
Zeit und Gefühl verschmolzen nicht —
ich hielt nur Schatten in der Hand.
Zeit und Gefühl in einer Naht,
zusammengeschweißt für kurze Zeit.
Doch jede Wunde, die ich schloss,
trug schon den Keim der Endlichkeit.
Doch jede Formel brach entzwei,
als Wahrheit durch die Risse drang.
Ich suchte Kontrolle über mich —
und verlor mich Stück für Stück daran.