zu alt für Double Bass?

V
verdugo
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
23.09.17
Registriert
17.09.17
Beiträge
2
Kekse
0
Hallo zusammen,
Bin 55, 1,65 klein, habe bereits einige Instrumente gelernt (eins aus jeder Insrumentengrupoe, ausser Saite) und bin deswegen zu der Einsicht gekommen, A-Bass lernen zu MÜSSEN! Problem: Geht das überhaupt noch (Fingerspreizung) u.welches Instrument wäre ggfls. das richige?
Merci an alle Tippgeber!
 
Eigenschaft
 
Kontrabass gibt es in verschiedenen Größen und selbst die häufig genutzten 3/4 Bässe kann man mit dem Stachel in der Höhe verstellen.
Ich sehe da eher kein Problem.
Die Bespielbarkeit hängt eher von den Saiten und der Saitenhöhe ab.

Ich hätte aber eher da gefragt wo sich die Double Bass Player aufhalten.

https://www.musiker-board.de/forum/upright-kontrabaesse.379/


Hier geht es mehr um die akustische Bass Gitarre.


Screenshot_2017-09-18-08-44-10.png
 
Evtl. könnte auch ein Blick auf eine Bass-Ukulele Bedenken ergonomischer Art ausräumen, von solchen wg. Platzbedarf ganz zu schweigen. Verstärkt klingen manche dieser Dinger erstaunlich gut...
 
Hallo Verdugo,

ich bin was Größe und Alter angeht etwa in deiner Liga. Hab mir vor etwa 2 Jahren einen 5-Saiter-E-Bass (Longscale) zugelegt und anfänglich gedacht dass ich mit meinen kurzen Wurstfingern nie brauchbare Ergebnisse auf dem Teil erzielen werde. Mittlerweile komme ich ganz gut zurecht und die Reichweite (Gelenkigkeit) meiner recht kurzen Finger hat sich erheblich verbessert.
Wenn du schon einige Instrumente spielst, evtl. auch Tasteninstrumente, dann dürften die Grundvoraussetzungen doch eigentlich gar nicht so schlecht sein.
Also: Nur Mut - du kannst das schaffen.

Ich hab übrigens aktuell ein ähnliche Problem: Ich habe vor einigen Wochen angefangen Schlagzeug als weiteres Instrument zu lernen und verzweifle aktuell an der Koordination meiner Gliedmaßen. Mein Drumteacher meint, dass das halt ne Menge Zeit, Gedult und Übung braucht...
 
Hab mir vor etwa 2 Jahren einen 5-Saiter-E-Bass (Longscale) zugelegt und anfänglich gedacht dass ich mit meinen kurzen Wurstfingern nie brauchbare Ergebnisse auf dem Teil erzielen werde. (...)

Ein normaler Longscale-Bass hat eine Mensurlänge von ca. 86 cm, beim Kontrabass sind es (soweit ich das mal gelesen habe) 108 bis 110 cm. Das macht sicher noch einen erheblichen Unterschied. Letztendlich aber vermutlich eine Frage der Spieltechnik. Es gibt ja z.B. andere Fingersätze beim Kontrabass.
 
Klar spielt das eine Rolle. Da hast du schon Recht!
Mir ging´s hauptsächlich darum darzustellen, dass man auch im Hohen alten von 55 Jahren und mit vielleicht nicht den besten Grundvoraussetzungen solche Herausforderungen durchaus meistern kann.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Klar spielt das eine Rolle. Da hast du schon Recht!
Mir ging´s hauptsächlich darum darzustellen, dass man auch im Hohen alten von 55 Jahren und mit vielleicht nicht den besten Grundvoraussetzungen solche Herausforderungen durchaus meistern kann.
Warum sollte das nicht gehen ?
 
siehe Ursprüngliche Fragestellung :cool:
(Geht das überhaupt noch (Fingerspreizung) u.welches Instrument wäre ggfls. das richige?)
 
siehe Ursprüngliche Fragestellung :cool:
(Geht das überhaupt noch (Fingerspreizung) u.welches Instrument wäre ggfls. das richige?)
Das ändert jetzt genau was ?
Wenn jemand was lernen möchte soll er/sie es versuchen.
Ich glaube kaum das selbst ein Arzt ohne Untersuchung übers Internet sagen kann ob jemand etwas
Körperbedingt kann oder nicht
 
Na ja, kurze Finger, kleine Hände etc. können da schon die Sache erschweren. Ich spiele aus dem gleichen Grund nur Shortscale-Bässe. Grundsätzlich sollte das aber gehen, ich kenne auch andere eher kleine Bassisten und -innen (!). Am sichersten kann das übrigens ein Basslehrer beurteilen. Das wäre mein erster Schritt. Eine kurze Rückmeldung hier wäre nett!
 
Das mit dem/der Basslehrer/in ist ne gute Idee. Der/die dürfte zumindest einige Erfahrungswerte haben.
Ansonsten spielt bestimmt auch noch eine Rolle wie gelenkig man so grundsätzlich ist. Wer allgemein sehr gelenkig ist dürfte es da leichter haben als jemand der weniger gelenkig ist.
Ich meine, nicht jeder hat die gleichen physiologischen und anatomischen Voraussetzungen
 
Ich meine, nicht jeder hat die gleichen physiologischen und anatomischen Voraussetzungen
Richtig, in gewissem Rahmen lässt sich aber einiges trainieren. Ein guter Lehrer sollte das einschätzen können.
 
Hallo zusammen,

ich bin 55, 1,65 klein, habe bereits einige Instrumente gelernt (eins aus jeder Insrumentengrupoe, ausser Saite) und bin deswegen zu der Einsicht gekommen, A-Bass lernen zu MÜSSEN! Problem: Geht das überhaupt noch (Fingerspreizung) u. welches Instrument wäre ggfls. das richtige?

Merci an alle Tippgeber!
Stefan
 
mach doch einfach!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Schließe mich @siebass an: mach doch einfach! Es gibt unterschiedliche Mensuren, so z.B. auch shortscale-Versionen, falls dir also normale Halslängen zu groß sind, halte nach sowas Ausschau. Geh einfach in den Laden und tauche in die Welt der Instrumente ein!
 
Naja, Du solltest unterscheiden zwischen fretless A-Bass (u.U. ein upright bass?) oder einer A-Bassgitarre mit Bünden (frets). Natürlich ist es m.E. viel leichter, ein Instrument mit Bünden zu erlernen. Gitarrentypen gibt es auch fretless, die etwas weicher klingen, aber eben mehr Fingerpräzision voraussetzen. Solange man hier nicht weiß, welchen Typus Bass Du erlernen möchtest und vielleicht auch welches Genre Du damit bedienen willst, so lange lässt sich auch kaum eine profunde Empfehlung geben.
 
... bin deswegen zu der Einsicht gekommen, A-Bass lernen zu MÜSSEN!

Besser spät als nie :D

Ich bin noch zwei Jährchen älter und habe mir mir eine Bass-Ukulele gekauft.

Warum Uke?
Nun, zum ersten passt sie vom Sound her in die Musikrichtung, die ich anstrebe (eher Jass, vielleicht auch Klezmer oder Crossover).
Zweitens wollte ich mir keinen 5-Kilo E-Bass um den Hals hängen
Drittens wäre mir Kontrabass als Einstieg zu schwer und für Transport zu unhandlich.
Viertens musste ich die einfach kaufen, weil ich sie beim Musiker-Board Gewinnspiel nicht gewonnen habe :(

(Na gut, letzteres Argument galt eher für die Holdeste...)

Du musst Dir im klaren sein, dass Bass-Ukulele unverstärkt zwar grossartig klingt (ideal zum abends dudeln ohne die Nachbarn zu stören) aber sich kaum gegen andere Instrumente durchsetzen kann. Du brauchst dann als noch einen Verstärker (schon wieder nicht im Weihnachtsgewinnspiel gewonnen :mad:)... Kabel, eine Tasche für den Verstärker, eine Bassschule, ggf. Effekt, ... und dann gibt es natürlich noch viel schönere u-Bässe, 5-Saiter, Fretless,...
Nein, die derzeitigen Lieferschwierigkeiten bei Thomann habe nicht ich verursacht. Und falls der Weihnachtsmann mitliest: Siehst Du, was Du da angerichtet hast? :bad: Bei dem diesjährigen Gewinnspiel muss ich gewinnen - ich hätte da noch ein paar kleine Wünsche :engel:


Grüße,

Kokopelli
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
@Kokopelli Das ist echt ein toller Post von Dir. :love: An eine Ukulele habe ich gar nicht gedacht. Ergo, man sieht wieder mal, dass es wichtig ist, möglichst genau zu spezifizieren, was man mit einem Bass tun will, etc. Aber das wird der TE sicher in Kürze nachholen. Dein Beispiel Koko, animiert mich aber, auch meinerseits einen Bass zu benennen, der sehr brauchbar klingt und makellos verarbeitet ist. Kostet aber ca. 600 €. Dafür hat er 5 Saiten und einen gescheiten Tonabnehmer eingebaut und wird mit Koffer passendem geliefert - und ist von einer durch und durch seriösen Firma. Höfner.
Dass man auch mit kurzen Fingerchen darauf spielen kann, ist gar keine Frage, denn eine entsprechende Technik entwickelst Du beim Erlernen. Und wenn Du von Noten spielen willst, ist ein Bass mit Frets ohnehin besser. (So empfinde ich es zumindest.)
:m_dblbass:
Und einen schicken und (farblich) passenden Gurt von Höfner gibt es auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal: Klar geht das! Super Entscheidung, hau rein!

Ich spiele akustisch einen Ibanez AEB, das ist ein toller A-Bass mit guter Bespielbarkeit. Und da man ihn bei Bedarf einfach in einen Verstärker einstöpseln kann (wenn man einen hat), macht er auch nicht schlapp, wenn es mal lauter werden muss.

Was die Fingerspreitzung angeht, denke ich nicht, dass du Probleme bekommst, aber am besten gehst du einfach in einen Laden und schaust, ob du die ersten vier Bünde mit den Fingern greifen kannst. Wenn es physisch geht (auch wenn es vielleicht erstmal anstrengend ist) ist alles gut.

Bei Kontrabass sind die Fingersätze meines Wissens anders. Soweit ich weiß, spielt man da in der Regel ohne Ringfinger, um die größeren Abstände zu kompensieren, also quasi 1., 2. und 4. Finger über drei Halbtöne. Da bin ich aber nicht sicher, aber da kann bestimmt jemand mehr zu sagen.
 
Hallo zusammen,
Bin 55, 1,65 klein, habe bereits einige Instrumente gelernt (eins aus jeder Insrumentengrupoe, ausser Saite) und bin deswegen zu der Einsicht gekommen, A-Bass lernen zu MÜSSEN! Problem: Geht das überhaupt noch (Fingerspreizung) u.welches Instrument wäre ggfls. das richige?
Merci an alle Tippgeber!

Hallo zusammen,

ich bin 55, 1,65 klein, habe bereits einige Instrumente gelernt (eins aus jeder Insrumentengrupoe, ausser Saite) und bin deswegen zu der Einsicht gekommen, A-Bass lernen zu MÜSSEN! Problem: Geht das überhaupt noch (Fingerspreizung) u. welches Instrument wäre ggfls. das richtige?

Merci an alle Tippgeber!
Stefan

Kontrabass gibt es in verschiedenen Größen und selbst die häufig genutzten 3/4 Bässe kann man mit dem Stachel in der Höhe verstellen.
Ich sehe da eher kein Problem.
Die Bespielbarkeit hängt eher von den Saiten und der Saitenhöhe ab.

Ich hätte aber eher da gefragt wo sich die Double Bass Player aufhalten.

https://www.musiker-board.de/forum/upright-kontrabaesse.379/


Hier geht es mehr um die akustischeBass Gitarre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Freu
  • Gelöscht von elkulk
  • Grund: Muss nicht sein ...

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben