zu doof um ne Endstufe zu brücken oder ?

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tglass1979
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Hallo

ich hoffe Ihr könnt mir helfen.
Wir haben uns eine PA angeschafft für kleinere live Gigs (max. 150 - 200 Personen) für Punk/Rockmusik. Die passiven Subs und Tops hab ich von einem prof. Verleiher bei mir um die Ecke günstig bekommen. Sind alle Marke Eigenbau, extra robust für den Verleih...und sauschwer :)
In den Subs stecken 2 18'' die 800watt rms locker vertragen. (wurde mir so gesagt, ich kenn mich damit noch nicht wirklich aus)
Für den Anfang hab ich mir ne TSA 4-700 gekauft um erstmal Geld zu sparen und mit einer Endstufe alle Boxen zu versorgen.

Dies hat auch den Winter über in kleinen Hallen vollkommen ausgereicht, da nur der Gesang und die Base drüber lief.
Jetzt wo die Freiluftsaison beginnt haben wir festgestellt, daß es zwar immer noch reicht, die Endstufe aber fast nur am clippen ist (hoffe man sagt so dazu :) )

Haben uns jetzt noch ne 2te Endstufe ( the t.amp TA2400 MK-X ) gekauft die wir für die Tops benutzen.
Die 4 Kanal Endstufe will ich im Bridge Modus an die Subs anschliessen.

Nun zu meinem Problem...
ich hab um zu brücken, hinten an der Endstufe den Bridge Modus gedrückt, Eingangskanäle A + C belegt und ebenso die LS Kabel an A + C angeschlossen.
Nun hab ich aber beim Soundcheck keine hörbare Veränderung wahrgenommen und fand das die Endstufe fast genauso schnell das clipping erreicht hat wie wenn ich nur ein Kanal dafür verwendet habe...(zum richtigen Konzert kams nicht da dem Veranstalter sein Stromaggregat durchgebrannt ist :) )

Mich würde nur mal Eure Meinung dazu interessieren ob das sein kann oder ich was falsch gemacht habe oder... Bin für jeden Hinweis dankbar.
Bitte aber keine Diskussion wg den Endstufen, weiß selber, daß das keine Hochleistungsendstufen sind.

Schonmal vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe.

Gruß Thorsten
 
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Pi mal Daumen leistet Deine Endstufe gebrückt pro doppelt soviel pro Ausgang, wie im Normalbetrieb. Der Zugewinn an Schalldruckpegel liegt also im Bereich von 3dB, (wahrscheinlich aber noch weniger). Das ist fast nix. Deine gemachte Feststellung ist also ganz normal.


domg
 
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Alles klar, vielen Dank.
Das hab ich nicht gewusst. Für was macht das Brücken dann eigentlich Sinn wenn fast nix dabei rauskommt?
Abhilfe würde dann nur ne andere Endstufe bringen oder?

Gruß Thorsten
 
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Das Brücken ist letztlich nur eine zusätzliche Möglichkeit der Anpassung Amp-Box. Großartigen Pegelzuwachs kann man sich von einer leichten Erhöhung der Verstärkerleistung ja in keinem Fall erwarten - egal ob nun anderer Amps oder zusätzliche Reserven durch Brücken. Hausnummer: Für doppelte Lasutstärke brauchst du die zehnfache Verstärkerleistung.

Es macht zwar Sinn, den vorhandenen Amp gebrückt zu betreiben, ebenso die Anschafung eines etwas leistungsstärkeren, oder besser gleich einem mit mehr Pfund (im wahrsten Sine des Worstes) - also mit konventionellem Netzteil. Willst Du aber höhrbar mehr Pegel, musst Du mehr Holz hinstellen...


domg
 
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Vielen Dank für Deine Erklärung.
Das mit ner neuen Endstufe überleg ich mir mal aber noch extra Subs tun wir uns glaub nicht an. Hört sich ja für unsere Verhältnisse (Bands und wir alle nur aus Spass an der Freude) auch recht gut an nur das gewisse etwas fehlt halt irgendwie...
 
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Das ist nicht lauter, weil der Lautsprecher nicht bridged läuft.
Der Speakon Stecker hat 4 Kontakte, und im bridged mode ist das Signal zwischen 1+ und 2+, im normalen Modus zwischen 1+ und 1-.
Man muss also die Kontakte im Stecker umklemmen oder sich ein Adapterkabel bauen. Ist umständlich, ich weis...
 
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Also wenn ich das richtig verstehe, hast Du Doppel-18" Subs, wo jeder Speaker 400W RMS verträgt. Also verträgt eine Box 800W RMS @ 4Ohm ... richtig?
Als Faustformal kann man sich merken ... "Programmleistung" = 2 x RMS-Leistung und Peakleistung = 5 x RMS-Leistung.

Besonders live im Bass sollte ein Amp um Faktor 1,5 (Eisenschweine / konventionelle Netzteile) bis Faktor 4 (Leichtgewichte / unterdimensionierte Schaltnetzteile) überdimensioniert sein. Ist dies nicht gegeben, werden durch den Amp die Peaks der BD abgeschnitten und es fehlt halt der gewisse "Punsch".

Damit ist die TSA 4-700 deutlich untermotorisiert. Was erschwerend bei der 4-700er dazu kommt, ist daß das Netzteil unterdimensioniert ist und im dualen Brückenbetrieb schon bei 8Ohm Lasten in die Knie geht.
 
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Vielen Dank für Eure Hilfe.

Da gibt es dann auch schon die nächste Frage von mir und zwar gibt es so Adapter zum kaufen oder irgendwo ne Anleitung wo sowas genau beschrieben ist?
Dann werd ich nämlich erstmal das versuchen beim nächsten Fest.
Ansonsten werd ich mich doch nach ner neuen Endstufe umsehen.

@humi...genau dieses etwas mit der BD meinte ich. da gehts sofort immer ins clippen und das ... fehlt :rolleyes:

evtl hol ich mir bei dem Verleih wo ich die Boxen her hab mal so ne Endstufe und schau ob es damit besser ist.

Gruß Thorsten
 
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Denke nicht, dass es die fertig gibt.
Was man braucht:
2 Speakon Buchsen
2 Speakon Stecker
2x >20cm Lautsprecherkabel

In den Steckern sind die Kontakte mit 1+, 1-, 2+, 2- beschriftet,
Buchse 1+ -> Stecker 1+
Buchse 2+ -> Stecker 1-
verbinden mit dem Stück Kabel.

Fertig!
 
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tglass1979
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Alles klar,danke...das werd ich ja noch hinbekommen hoff ich doch:D
 
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Upps... Moment, hab da noch nen Fehler drin:

Buchse 1+ -> Stecker 1+
Buchse 1- -> Stecker 2+
 
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Jetzt bring mich doch nicht gleich wieder so durcheinander...;)

Also für ganz doofe wie mich ist das dann... Anschluss in die Endstufe 1+ und 2+
Anschluss ans LS Kabel 1+ und 1-
wobei 2+ dann logischerweise 1- wird und 1+ bleibt bei 1+

Hoffe ich hab jetzt 100 Punkte:D
 
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Carl
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Also für ganz doofe wie mich ist das dann... Anschluss in die Endstufe 1+ und 2+
Anschluss ans LS Kabel 1+ und 1-
wobei 2+ dann logischerweise 1- wird und 1+ bleibt bei 1+

Und wenn Du es ganz schön machen willst, nimmst Du ein 4-adriges Kabel, damit der Adapter auch in beide Richtungen funktioniert.
Wird dann wie folgt belegt:

1+ ------- 1+
1- -------- 2+
2+ ------- 1-
2- -------- 2-
 

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