Zu hohe Saitenlage?

von unfassbaaar, 26.12.06.

  1. unfassbaaar

    unfassbaaar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #1
    hi Leute,
    besitze eine alte Ibanez Westernklampfe mit sehr hoher saitenlage..bendis sind kaum möglich, und sie lässt sich sehr schwer bespielen..

    wüde es etwas bringen, wenn ich am steg/sattel etwas nachfeile ( mit sehr feinem schleifpapier) ? oder besteht da die gefahr, dass die gitarre komplett unbrauchbar wird?

    mfG
     
  2. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #2
    Hi!

    Ohne Bilder, oder besser noch, die Klampfe gesehen zu haben, läßt sich schlecht was dazu sagen.

    Erstens sollte mal der Hals gecheckt werden, vielleicht reicht es ja, den Halsstab etwas anzuziehen und eventuell dünnere Saiten draufzumachen.

    Nur mit Stegeinlage runterschleifen wirst Du möglicherweise nicht glücklich werden, weil eventuell die Decke hochgekommen ist, also eine Wölbung hat.
    Zusätzlich verschlechtert sich durch eine flachere Stegeinlage der Klang und die Ansprache der Gitarre, und eine "Rasur" des Steges (also abschleifen und Stegfräsung vertiefen) ist auch nichts für Heimwerker, bzw. auch nicht die Lösung des Problems.

    In dem Fall hilft meistens nur ein "Neck-Reset", sprich, Hals rausmachen und mit anderem Winkel wieder einsetzen. Da dabei aber auch die Griffbrettzunge gelöst werden muß, fallen auch wieder Lackierarbeiten an. Die Angelegenheit ist also was für einen Gitarrenbauer.

    Falls die Klampfe Mitte bis Ende der 80er gebaut wurde, dürfte sie keinen allzu hohen Sammlerwert haben (Massenware), und damit die Reparaturkosten den Wert übersteigen.

    Es gibt dann zwar noch eine Billiglösung für diese Art Reparatur, aber darüber schweige ich mich hier aber sicherheitshalber mal aus, weil das wirklich nichts für Heimwerker ist.

    Setz Dich doch einfach mal mit der Fa. Meinl in Kontakt, die können Dir wahrscheinlich am ehesten sagen, ob sich eine Reparatur lohnt.
     
  3. unfassbaaar

    unfassbaaar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #3
    also sooo alt is sie nun auch wieder nicht,und so wertvoll, dass es lohnt extra zum gitarrenbauer zu gehen auch nich^^ ;)

    halsstab besitzt sie auch nicht^^
    an Saiten habe ich einen .10er Satz drauf

    hier is maln bild ( allerdings erkennt man nich wirklich wie hoch die saitenlage ist..12 Bund ~6,5mm)

    ImageShack - Hosting :: img3869sz6.jpg
     
  4. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #4
    Hi!
    Ne Ibanez ohne Stahlstab? Die einzigen (relativ) neueren Gitarren ohne Stahlstab waren die bei Yairi gebauten Lowdens.
    Ne, guck mal in´s Schallloch, da müßte doch unter dem Hals eine Inbusmutter sichtbar werden, andernfalls hast Du an der Kopfplatte eine Abdeckung für den Stab, was ich allerdings nicht glaube. Allerdings ist Dein Bild nicht sehr aussagekräftig, gerade die Decke wäre doch noch interessant gewesen.
    Der andere Punkt: ca. 6 mm am 12.Bund hören sich furchtbar viel an, sind aber für eine Akustik doch noch im grünen Bereich.
    Ich habe bei meinen Akustik-Gitarren etwa 5 mm, spiele .12er,.13er auf meinen Holzgitarren und mach damit noch locker meine Ganztonbends (alter Angeber gilt nicht!) und auf meiner Resonator .16.er-Saiten, allerdings spiele ich die auch nur mit dem Slide, während ich sonst sowohl Fingerpicking als auch mit dem Pick arbeite (reinhaue?).
    Sieht also fast so aus, als wenn Du ein bißchen Krafttraining machen solltest!;) und den Stahlstab anziehen lassen
     
  5. unfassbaaar

    unfassbaaar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #5
    stümmt, da ist ein stab*gg+ wie konnte ich den übersehen^^

    zur Decke: die ist relativ eben, also ich kann keinerlei Wölbung erkennen..
    in welche Richtung muss ich den Stab denn nun drehen?

    Aber zu den Bendings : ich glaub ich muss dir meine Gitarre mal geben, dann will ich sehn, wie du da Bendings drauf machst :p
     
  6. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.06   #6
    Guck mal beim Kollegen unter Tipps (Auswirkungen zu hoher oder geringer Luftfeuchtigkeit), da ist bei den Schäden eine Fotoserie von einer neuen Gitarre einer bekannten Marke aus dem unterem Preissegment zu sehen, bei der die Decke schön gebogen ist:

    http://www.xn--karl-jrgen--klimke-r6b.de

    falls Du mit Firefox unterwegs bist, geht´s auch so:

    http://www.karl-jürgen--klimke.de/zu hohe oder zu geringe Luftfeuchtigkeit.html

    Bezüglich Bendings/Kraft: Lass´ rüberwachsen, ich trete den Beweis gerne an!
    Allerdings, ich wohne in Nordbayern!;)
     
  7. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.06   #7
    Und weil ich´s übersehen hatte:

    Inbus zum Körper ranziehen - Stahlstab wird locker - also höhere Saitenlage

    Inbus weg vom Körper - Stahlstab wird gespannt - Hals gerader

    Gilt aber nur für Einstellung vom Korpus aus.

    Wenn von der Kopfplatte aus Zugang zum Stab besteht, dann kommt die alte Regel: Righty is tighty
     
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