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Damit vergisst du, dass Pickups mit Potis und den über den Pickups teilmagnetisierten Saiten eine Einheit bilden.
Das wird häufig geschrieben, macht bei einer E-Gitarre aber überhaupt keinen Sinn. Es zählt ausschließlich das, was "hinten" herauskommt (im Amp ankommt). Was du "unplugged" hörst sind Resonanzen durch das Holz, die du verstärkt nie hören wirst, weil die für die Verstärkung zwingen notwendige Saitenschwingung davon praktisch gar nicht beeinflusst wird.
Du wirst alleine schon deswegen erhebliche Probleme haben, zwei aus der gleichen Serie zu finden die identisch klingen, weil schon die Bünde bei beiden nie gleich abgerichtet/bespielt sind (wie oben erwähnt, die Hals/Saitenhöhenproblematik), hinzu kommen alle anderen genannten Punkte (nein, noch immer nicht das Holz oder der Lack).
Zu den Potis: ich habe es noch nie erlebt, dass der Tausch von Potis einen wirklich nennenswerten Klangunterschied gebracht hätte
Zu Resonanz: dann bilde ich es mir nur ein, dass die eine trocken viel drahtiger, präsenter, schärfer klingt und die andere weicher, runder und weniger Höhenreich klingt. Komisch, dass genau das auch verstärkt wiedergegeben wird.
Bünde: seit ich die Gitarre habe, sind die Bünde bestimmt um einige "Mü" abgenutzt worden. Einen Klangunterschied konnte ich nicht feststellen. Deswegen glaube ich auch nicht, dass bei zwei baugleichen Gitarren mit gleich hoch eingestellten PUs eine ggf. Minimale andere Höhe an ein paar Bünden wirklich relevant für den Ton sind.
Jetzt kann man wieder diskutieren, ob das Holz überhaupt einen relevanten Anteil am Sound macht.
Der Einwand bezgl der PU Höhe ist eigentlich auch irelevant, denn egal wie hoch oder niedrig ich sie eingestellt habe, hat sich am Grundsound gar nichts verändert. Es wurde nur lauter und leiser, ausgeglichener oder unausgewogener, aber immer mit den gleichen Grundeifenschaften des Klangs je Gitarre.
Die Eigenschaften der Potis schwanken nun einmal konstruktionsbedingt um teilweise über 150kO.....
Du kannst unverstärkt nicht auf den verstärkten Klang schließen, bestenfalls mit leichtem Anschlag prüfen, ob die Saiten schnarren oder nicht. Die Solidbody E-Gitarre ist nun einmal so konstruiert worden....
Du weisst aber schon vom Einstellen der Bundreinheit, welche Folge nur ein halber Milimeter "Korrektur" via Brückeneinstellung hat? Das hast du an jedem.....
Oder vielleicht doch die Form? Dem ist nicht so. Schade das es derzeit nicht in Mode ist, wie einfach wäre der Beweis dafür mit zwei farbikneuen E-Gitarren mit Acrylkörper..
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und werden durch Rock`n`Roll auch nicht unbedingt besser....und genau deswegen isses ja so geil mit dem Sound....und Tele`s sind eh Fehlkonstruktionen,
(die man auch ohne Blindtest raushören kann
...Bei Potis sollte es so sein, dass ein höherer Wert zu weniger Dämpfung führt wenn man ihn zudreht.
Offen sollte ohnehin alles durchgehen, oder ?
Du weisst aber schon vom Einstellen der Bundreinheit, welche Folge nur ein halber Milimeter "Korrektur" via Brückeneinstellung hat?
Schade das es derzeit nicht in Mode ist, wie einfach wäre der Beweis dafür mit zwei farbikneuen E-Gitarren mit Acrylkörper..
Nein...
99,9% aller Volume Potis sind so eingebaut, dass der Wert des Potis immer parallel zu HOT und Masse hängt. Voll aufgedreht hängen also bei einem 20k Poti immer noch ca. 250k parallel zum Pickup.
Ansonsten stimme ich mit Deinen Beobachtungen zum Klang überein!
Ich habe mal den Tone Poti weggelassen und keinen Unterschied festgestellt.
Ausgangslage war ja eigentlich, dass ich bei 2 baugleichen Gitarren schon trocken Unterschiede feststelle und diese sich dann auch verstärkt bestätigen, währenddessen ein Vor-Poster der Meinung ist, dies sei nicht möglich.
Natürlich kann man keine 100% Prognose über den genauen Klang machen wenn man es trocken hört.
Aber wenn eine Gitarre trocken sehr brillant klingt, spiegelt sich das in der Regel auch verstärkt wieder - WENN man nicht absichtlich (elektrische) Maßnahmen vornimmt um dies zu verhindert.
Wunderbar, wir haben mal wieder (hatten wir gefühlt sehr lange nicht) eine Holzdiskussion
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Probier das mal mit Krokoklemmen aus - unterstellt, dass du das nicht gemacht hast - dann kannst du nämlich ruckzuck vergleichen. Es ist in der Tat ein kleiner, aber feiner Unterschied, ob mit oder ohne Tone Poti - natürlich nur, wenn der "Rest" der "Klangkette" da auch mitmacht, dh. man braucht einen Amp, der auch in der Lage ist, das wiederzugeben.
Kann, muss aber nicht.
Es gibt E-Gitarren, die klingen akustisch gespielt nach gar nix - und am Amp geht dann die Sonne auf.
Ich kann es aber nachvollziehen, warum viele Gitarristen erstmal vorselektieren, indem sie die Gitarren "trocken" anspielen - weil eben die Ansprache, Schwingungsentfaltung und auch der rein akustische Sound schon einen gehörigen Einfluss auf das Spielerlebnis bzw. Spielgefühl haben, das wiederum entscheidet, ob man diese Gitarre gerne in die Hand nimmt oder eben nicht.
@Joachim1603
Nein; keine klassische "Holzdiskussion"!

Es ist in der Tat ein kleiner, aber feiner Unterschied, ob mit oder ohne Tone Poti - natürlich nur, wenn der "Rest" der "Klangkette" da auch mitmacht, dh. man braucht einen Amp, der auch in der Lage ist, das wiederzugeben.
ok, wegen des Potis sind wir dann aber wieder bei Nuancen. Das kann auch gut und gerne sein. Mir ging es darum, dass solche Nuancen keinen solchen Unterschied ergeben, dass man sofort denkt: "Huch, die klingen aber verschieden". Und darum ging es ja ursprünglich.
Es gab welche, die waren trocken eher dick, weich und etwas träge in der Ansprache ( nicht negativ gemeint ) und andere waren spritzig, schnell, hell usw.
Auch da hat es sich verstärkt genau so dargestellt. Der PU verstärkt die Summe aller Einzelteile, und Holz ist ein nicht unwesentlicher Teil.
Das allerdings unterschreibe ich!
Das ist auch der Grund, warum keine meiner Gitarren einen funktionierend Tonpoti hat.
Naja, aber wir sind schon wieder sehr knapp davor![]()
