Der beste Stagepiano Sound ?

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StageWill
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Hallo Leute

Ich bin neu hier und wollte euch fragen welches der beste Stagepiano Sound
ist. Ich bin nähmlich auf der suche nach einem und habe das Roland RD-700 im Auge. Da ich kein Musikladen in meiner nähe habe bin ich auf Hörbeispiele angewiesen. Mein kreis liegt im Bereich vom Yamaha P120,Roland RD-170,700 und Kawai MP9500. Ich denke das sind ja auch die besten Stagepianos auf dem Markt. Viele sind auf der Suche nach einer guten Tastatur, aber die steht bei mir erstmal auf 2.Stelle. Mich interessiert in erster Linie der richtig gesampelte Flügel Sound. Wenn ihr Seiten kennt wo es Hörbeispiele gibt könnt ihr sie mir sagen. Freue mich über jede Seite.

(Ich was das es sowohl Yamaha Fan's als auch Roland Fan's unter euch gibt und verstehe das auch aber bitte bleibt wenn es um eure Ratschläge geht Neutral) ;)

Vielen Dank im vorraus

MFG :great:
 
Eigenschaft
 
GEM Pro2 und Promega 2/3 bieten sehr schöne Sounds.
 
Ich bin Yamaha-Fan und finde das P-120 ausgezeichnet. Das RD-170 ist zwar vielseitiger, kann mit dem P-120 aber nicht mithalten. Das RD-700 habe ich noch nicht spielen können. Ungeschlagener Sieger in deiner Auswahl ist das Kawai, sowohl beim Klang als auch bei der Tastatur. Dafür ist es alles andere als leicht und hat eine, sagen wir, nicht gerade filigrane Optik.

Und lies auch mal hier.

Gruß,
Jay
 
Hallo Jay,

Wie meinst du das mit dem "Das RD-170 ist zwar vielseitiger,kann..." und mit was kann es beim P120 nicht mithalten? (Sound,Tasten,...)

MFG
Will
 
Mahlzeit,
ich antworte jetzt einfach mal und hoffe, dass ich Jays Aussage ein wenig treffe.
Die Klaviatur ist beim Yamaha um einigens angenehmer und mehr in richtung Klavier. Wirst du aber beim testen selber gemerkt haben oder noch merken.
Desweiteren find ich, dass der Klang deutlich besser ist.
Durchsetzungsfähig in der Band sind beide. Brauchen wir nicht drüber reden.

Das P90 ist auch kleiner als das RD. Das P120 ist schonmal das einzige mit internen Lautsprechern. Also nicht wirklich vergleichbar würde ich sagen.

Wenn es um vielseitigkeit geht, bis du mit den Rolandteilen immer besser dran als mit Yamaha (Ja, es tut weh das zu sagen Jay :( ). Wenn es aber mehr ums Klavier geht, würde ich Yamaha bevorzugen.
Da Jay, einige andere und ich noch n zweiten Synth haben, wurde wirklich wert aufs Klavier reine gelegt. Deswegen auch die Antworten.

Deutlich drüber was die Tastatur angeht ist das MP9500. Hat auch im Vergleich zu den Yamahas Masterkeyboard Eifenschaften, die brauchbar sind.

Klanglich finde ich aber das Yamaha P250 besser.

So, jetzt habe ich viel geschrieben und nichts hilft dir :)

mfG
Thorsten
 
wenn es rein um den sound geht, wäre der fantom x8 von roland vielleicht noch mit im rennen, der hatt alle 88 tasten einzeln gesampelt in 3 oder 4 layern. habe das leider noch nicht bewusst hören können, aber von der theorie her müsste das der beste sound sein, wenn die roland-techniker das gut umgesetzt haben.

vergleiche von klaviersounds vieler geräte findest du hier: http://www.purgatorycreek.com/pianocompare.html
 
Hallo,

Vielen Dank degger. Die Sound haben mich bei meiner Entscheidung ein Stück
weiter gebracht. :great:

MFG
 
Gut getroffen, Thorsten. :great:
 
HI -

ich habe letzte Woche in Frankreich das erste Mal den GEM Promega 3 lange antesten können (und dann Abends sogar auf einer Bühne gespielt, aber das ist eine andere Geschichte ;) )- das Teil ist der absolute Hammer! Ich denke nicht, dass vom Sound her (ich verglich es mit einem Kawai MP-9500) irgendwas anderes mithalten kann - und auch von der Bedienbarkeit (Presetwahl und man sieht alle!!!! eingestellten Parameter, entweder per ANzeige oder via Motorfader!!) ist er das beste, was ich bisher in den Händen hatte - das enzige Manko ist das Gewicht (32 Kilo), aber das hat er mit den anderen grossen Teilen ja gemeinsam.

ciao,
Stefan
 
@Jay hab ich es mir doch gedacht.

@Stefan, das Kawai und GEM zusammen, dass wäre es. Denn die Tastaut des Kawai finde ich noch besser.

mfG
 
Hallo Leute !

Ich habe neulich das GEM auch gespielt. Die Klavier-Sounds fand ich toll. Der Rest hat mich überhaupt nicht überzeugt. Da fand ich das Roland RD-700 im Vergleichstest viel "ergiebiger" (obwohl auch das nix für mich war).
Klar die Bedienung am GEM ist supereinfach, aber nur tolle Piano-Sounds zu dem Preis und dem Gewicht ???
Ich denke da schlägt sich das P90 als reines Stage-Piano doch nicht so schlecht.....

Und wenns denn mehr sein soll: Ich hab gerade den Roland Fantom bekommen
und bin so was von begeistert...... ich hab mich für den X7 entschieden, weil
die Vernunft bei mir gesiegt hat.(eigentlich wollte ich den X8, aber da ich oft transportieren muss hab ich mich gegen die Tastatur und für das geringere Gewicht entschieden)
Die Fantom-Piano-Sound ist übrigens wie oben beschrieben auch super.

Micha
 
@bluebox: Du scheinst auf dem GEM das Rhodes, Wurlitzer und Clavinet nicht angecheckt zu haben. Die sind der Hammer, next best to the real thing.
ciao,
Stefan
 
OK Stefan du hast ja recht.
Nur als ich Klavier-Sounds geschrieben habe, hatte ich die E-Pianos u.Ä. (gedanklich) eingeschlossen. Für mich schied die Kiste aber trotzdem aus, weil die Natur- und Synth-Sounds (meiner Meinung nach) eben wenig bis gar nicht geklungen haben und ich wollte halt ein Baord für alles.
Wenn man aber vom "Besten E-Piano-Sound" ausgeht muss man es natürlich
unbedingt mit in Betracht ziehen.

Micha
 
Steinberg müsste "The Grand" als Stand-Alone-Gerät oder -Software rausbringen...
Annsonsten mit nem sicheren Rechner über Cubase, eine Spur eingestellt, besser und einfacher kann man seinen Sound doch gar nicht gestalllten...
 
Mahlzeit,
von "The Grand" sollten hier mindestens zwei Threads rumgeistern. Da haben wir schon oft drüber debatiert.
Ich für meinen Teil nutze wieder mein GEM für Aufnahmen und nicht das Grand.
Der Klang ist geil, keine Fragen aber irgendwie nicht so Bandtauglich wie ich mitlerweile finde.
Ganz wichtig ist aber, wenn man sich das Teil holen sollte, dass man es mit mehreren 88er testen. Denn die Umsetzung der Anschlagdynamik ist nicht so ganz gelungen wie ich finde.
Mit meinem GEM habe ich immer Probleme da richtig zu betonen. Mit dem P80 keine.

mfG
Thorsten
 
Hmm, klaviersoundtechnisch und vom Anschlag her ist das P-120 meiner Meinung nach am besten. Das hängt allerdings davon ab, ob du es magst, richtig schwer in die Tasten zu kloppen, wie es beim 120 von nöten ist :D. Der Rhodes und der Orgel Sound sind allerdings beim p-120 schäbig, in meinen Augen unbrauchbar. Wenn du ein vielseitiges, gut bespielbares Keyboard willst würde ich dir etwas von Roland in der Preisklasse des p-120 empfehlen. Wenn du Klavierfetischist bist, der die wahrscheinlich Flügelähnlichste Tastatur auf dem Markt will, nimm das Yamaha P-120. Ausserdem zu beachten: Auf dem P-120 ist es sehr anstregend und trotzdem nicht befriedigend, lange Passagen Pianissimo zu spielen. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht sehr gut.
 
Nochmal zum "The Grand":
Ich muss toeti zustimmen, dass The Grand in Punkto dynamischer Bespielbarkeit zwar nicht schlecht, aber noch verbesserungsfähig ist. Auch für mich ist die Dynamik sehr wichtig. Und die lässt sich z.Zt. mit live gespielten Softwarepianos leider nur eingeschränkt realisieren. Das ist auch der Grund, warum ich mich derzeit verstärkt für das Kawai MP 9500 interessiere. Ich saß erst kürzlich beim Händler an einem MP 9500 und wollte gar nicht mehr aufhören zu spielen. Herrlich dynamisch. Ein Traum! Meine unangefochtene Nummer Eins unter den Stagepianos.

Gruß, Rainer
 
Ich habe ein P90 (akustikpianomaessig fast identisch mit dem P120) und seit einiger Zeit einen Fantom-XR, und stelle fest, dass mir das neue
Fantom Piano zunehmend besser gefaellt. Es klingt fuer mich sehr ausgewogen und angenehm und hat Eigenschaften, die ich bisher noch bei
keinem anderen Digitalpiano Klang festgestellt habe und teilweise sogar irgendwie widerspruechlich sind:

- es klingt ueber Lautsprecher erheblich besser als ueber Kopfhoerer.
- es klingt auch mit mittelmaessigen Monitoren und in Mono noch passabel.
- es setzt sich im Bandmix recht gut durch ohne "spitz" zu klingen.
- es ist absolut "klassiktauglich".

Damit moechte ich jetzt nicht sagen dass das P90 schlechter ist, aber ich fuehle mich mit dem Fantomklang einfach wohler und benutze daher
das P90 in letzter Zeit nur noch als Tastatur.
Entsprechend wuerde ich das RD700 jetzt nicht kaufen, sondern abwarten bis das Nachfolgemodell mit den neuen Samples auf dem Markt ist.

Gruesse
 
Eine Anmerkung zum P-120: Der oben kritisierte Rhodes-Sound im P-120 (nicht identisch mit dem im P-90 und schon gar nicht mit dem im P-80) ist absolut authentisch und brauchbar! Man lese bitte die vielen Reviews bei www.harmony-central.com, die allesamt gerade dem Rhodes-Sound allerbeste Qualität zubilligen. Im Unterschied zu den Roland Rhodes-Sounds im FP-2 und im RD-170 sind die Velocity-Switches viel besser, d.h. weniger hörbar, gelungen und der Sound besitzt bei hartem Anschlag den richtigen Punch, bei weichem ist er herrlich glockig und der Phaser-Effekt kan richtig schön wabern... Ich spiele ein echtes Rhodes MkI und kenne so ziemlich alle Clones (inkl. Nord Electro, VR-760, Realpiano) und finde nach wie vor das P-120-Rhodes am besten. Und, wie oben erwähnt, bin ich mit dieser Meinung nicht alleine.
 
hmm, ich sehe zwar den Punkt, das der Rhodes Sound vom p-120 brauchbar ist, aber ich habe auch ein Rhodes Mark I und würde den Sound des P-120 nie als "authentisch" bezeichnen. Obwohl er bei leichtem Anschlag vom Klang her einigermaßen an das Original rankommt, fehlen die Damper-Keyclicks. Des weiteren fehlen irgendwie die tiefen; wenn ich mein Rhodes mit minimalen tiefen sowohl am Amp als auch am Keyboard spiele klingt es immer noch wärmer als das p-120; egal bei welcher tiefen-einstellung für das p-120 bekomme ich diese wärme nicht hin. Zum Punch: Wenn der man bei den tiefen Tasten reinhaut, ist schon ein gewisser "schnacksiger" Sound vorhanden, dieser ist aber nicht mit dem eines einigermaßen gut eingestellten Rhodes zu vergleichen. Wenn man die mittleren und hohen Tasten des Rhodes stark anschlägt, wird es lauter. Ich meine es wird NUR lauter ! Überhaupt nicht zu vergleichen mit einem echten Rhodes, dass dann einen viel funkigeren und aggresiveren Ton macht. Ich sehe den Punkt, dass man für ein echtes Rhodes mehr tragen muss, wenn ich allerdings die erste Taste auf dem Rhodes drücke, wenn es aufgebaut ist, ist all der Schmerz und der Schweiss, den ich fürs aufbauen gehabt habe, weg: es klingt geil !
 

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