Hilfe bei Kopfhörerwahl/Orientierung [Kauf]

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Tag werte Forumnutzer,

folgende sache :

Ich benötige einen Kopfhörer weiß nur nicht was ich brauche da ich mich im Bereich Studio/Hifi-Technik nicht wirklich auskenne !
Soll verwendet werden :
Gitarre üben um andere nicht großartig zu stören, Musik hören(s. unten), evtl. ein bisschen recording

Ich weiß schonmal dass geschlossen für Vocalaufnahmen geeigneter ist als offen aber soll offen/halboffen auch besser sein für unverfälschte Klangwiedergabe.

Nur was brauch ich ?

Dein maximales Budget ~ 150€ ( es darf auch sehr gern unter 100 € bleiben sollte aber neu sein)

Dein Musikgeschmack -
40% grobes,brachial(Hardcore etc)
20% ruhig(Klassik etc)
30% Standart(Rock/Folk/Blues/Funk)
10% bässer(auch mal dicke beats)

Deine Hörgewohnheiten: Strebst Du eher eine möglichst neutrale Wiedergabe an, oder läßt Du es gerne auch schonmal unsachlich donnern? : bei Hardcore etc. donnerts bekanntlich und auch Gitarrentechnisch gehts auch mal zur Sache aber wenn ich clean spiele, soll auch exakt clean aus den Hörern kommen und wenn ich Klassik höre, sollen die Streicher meine Ohren beflügeln...

Darf Deine Umgebung etwas davon mitbekommen, dass Du gerade Musik hörst, oder willst / darfst Du andere durch deinen Musikgenuß nicht stören? - Es muss nicht unbedingt gar nichts mehr rauskommen aber sehr niedrig gehalten soll es bleiben



HAUPTFRAGE : halboffen oder geschlossen oder egal ?

Bitte um Hilfe da ich ne grobe Orientierung brauche und hätte gern ein paar Kopfhörervorschläge. Anhören wird dann eh noch folgen.

Danke :)
 
Eigenschaft
 
Hi,
also für deine Zwecke würde auch ein offener/ bzw. "halboffener" reichen!
Da aber geschlossene im Recording Bereich für VOCAL Aufnahme unverzichtbar sind, würde ich dir diesen empfehlen !

Ich selber benutze zum Homerecording für Vocalaufnahmen sowie bestimmte Abhörprozesse, Gitarrenaufnahmen (Clean, Verzerrt etc...) und Keyboardaufnahmen
den:

AKG K-171 Studio

liegt bei ca. 110€ und gibt wirklich viel her.
Ich denke mit diesem kannst du nicht viel verkehrt machen!
Es gibt auch noch andere z.B von beyerdynamic in der Preisklasse, die ebenfalls nicht schlecht klingen!
Zum Musikhören ist allerdings ein offener Kopfhörer besser, da das "Stundenlange" tragen eines geschlossenen Kopfhörers doch recht anstrengend sein kann!

zum Gitarre-üben sicherlich super;)
und für's Home-recording 1A !

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen,
MFG Niklas
 
Wie sieht es eigentlich mit der Impedanz aus? Wann sollte man zu 80, wann zu 250 Ohm greifen?
 
warum sind geschlosene bei vokalaufnahmen unverzichtbar? wegen streuung des khm in die aufnahme?
gruß, introvert
 
warum sind geschlosene bei vokalaufnahmen unverzichtbar? wegen streuung des khm in die aufnahme?

Joh, genau aus diesem Grund. In manchen fällen ist es aber trotzdem so (trotz geschlossener Kopfhörer), dass man eine Seite des Kopfhörers nur halb auf die Ohren zieht. Der Grund dafür ist eine bessere Intonation beim singen. Ich praktiziere es zum Beispiel so, da ich kreuz-krumm singe wenn ich nur das Signal vom Kopfhörer bekomme.
 
Wie sieht es eigentlich mit der Impedanz aus? Wann sollte man zu 80, wann zu 250 Ohm greifen?


Also
Niedrige Ohmzahl (ca. 32 bis 80)--->maximale Leistung an batteriebetriebenen Geräten, sprich Walkman, MP3player, Notebook usw.
Mittlere Ohmzahl (ca. 150 bis 300)--->Standart Impedanz für universelle Anwendungen, maximale Leistung an Netzbetriebenen Geräten, bei Batteriebetr. Geräten etwas leiser
Hohe Ohmzahl (ca. 400 bis 600)--->speziell für Hifi und Studioanwendungen, minimale bewegte Masse, besonders für netzbetriebene Geräte mit hohem Kopfhörerausgangspegel geeignet.


Quelle: beyerdynamic: Home
 
Joh, genau aus diesem Grund. In manchen fällen ist es aber trotzdem so (trotz geschlossener Kopfhörer), dass man eine Seite des Kopfhörers nur halb auf die Ohren zieht. Der Grund dafür ist eine bessere Intonation beim singen. Ich praktiziere es zum Beispiel so, da ich kreuz-krumm singe wenn ich nur das Signal vom Kopfhörer bekomme.

das ist ja interessant! bei mir hat ein dominierendes kopfhörersignal wenn überhaupt nur positive wirkung, weil es die stimme wirklichkeitsnäher wiedergibt (normalerweise hört man seine eigene stimme ja stark verfälscht, weil sie hauptsächlich über die schwingungen der knochen in das gehör geleitet wird).
mach doch das signal einfach leiser, und verschieb es dann stark im panorama.
gruß, introvert
 
das ist ja interessant! bei mir hat ein dominierendes kopfhörersignal wenn überhaupt nur positive wirkung, weil es die stimme wirklichkeitsnäher wiedergibt (normalerweise hört man seine eigene stimme ja stark verfälscht, weil sie hauptsächlich über die schwingungen der knochen in das gehör geleitet wird).
mach doch das signal einfach leiser, und verschieb es dann stark im panorama.
gruß, introvert

Hi

Joh, ist vielleicht keine schlechte Idee. Der Grund für diese Methode liegt da dran, dass man auch noch Geräusche und vor allem die eigene Stimme von außen hört, was für eine gute und richtige Intonation sehr wichtig ist. Die Idee an sich stammt noch nicht mal von mir, ist eigentlich ein alter Hut der schon lange in Studios praktiziert wird.

Das mit Signal leiser machen ist ein gutes Stichwort, da man bei größeren Lautstärken im Kopfhörer von der Tonhöhe alles etwas höher wahrnimmt - ich glaube man nennt dies Doppler-Effekt.


Mit freundlich Grüßen

4feetsmaller :great:
 
hi,
tja, eine schöne doppeldiskussion, die wir da laufen haben...
wie vermeidest du denn dann in die aufnahme wenn du die ein-ohr methode praktiziert?
den ganzen mix mono über das andere ohr? stelle ich mir sehr unangenehm vor...
ich finde, dass man über kopfhöhrer, die stimme mit ihren nuancen besser wahrnehmen kann, und somit besser beurteilen, wie man singen muss. aber vielleicht ist diese methode
gnadenlos unprofessionell und ich sollte es mal anders probieren...
den punkt mit der steigenden tonhöhe bei höherer lautstärke möchte ich entgegensetzen:
wenn man die begleitung lauter, also höher wahrnimmt, wird man auch seine eigene gesangsaufnahme höher hören und passend anlegen, also ist immer noch ein gesundes verhältnis gegeben. wenn man nun die lautstärke nach der aufnahme reduziert, sinkt beides zusammen und dürfte wieder normal sein.
abgesehen davon gehe ich davon aus, dass bei erhöhen der lautstärke nicht die eigentliche tonhöhe steigt. ich denke, das ist ein wahrnehmungsphänomen, was bedeuten würde, dass man seine stimme noch nicht einmal anpassen muss.
aber vielleicht liege ich ja auch falsch...
gruß, introvert
 
hi,
tja, eine schöne doppeldiskussion, die wir da laufen haben...
wie vermeidest du denn dann in die aufnahme wenn du die ein-ohr methode praktiziert?
Ich habe die Kofhörer leicht nach hinten über das Ohr liegen, so das sie kaum nach vorne zum Mikro strahlen. Falls doch was in der Aufnahme zuhören ist, Regel ich dies über den Threshold des Kompressors, was mir das Signal wieder bereinigt.
den ganzen mix mono über das andere ohr? stelle ich mir sehr unangenehm vor...
ich finde, dass man über kopfhöhrer, die stimme mit ihren nuancen besser wahrnehmen kann, und somit besser beurteilen, wie man singen muss. aber vielleicht ist diese methode
gnadenlos unprofessionell und ich sollte es mal anders probieren...
Auf jedenfall mal anders ausprobieren, vielleicht liegt es dir ja besser. Nein, Mono hab ich das Signal nicht anliegend, aber relativ leise.
den punkt mit der steigenden tonhöhe bei höherer lautstärke möchte ich entgegensetzen:
wenn man die begleitung lauter, also höher wahrnimmt, wird man auch seine eigene gesangsaufnahme höher hören und passend anlegen, also ist immer noch ein gesundes verhältnis gegeben. wenn man nun die lautstärke nach der aufnahme reduziert, sinkt beides zusammen und dürfte wieder normal sein.
abgesehen davon gehe ich davon aus, dass bei erhöhen der lautstärke nicht die eigentliche tonhöhe steigt. ich denke, das ist ein wahrnehmungsphänomen, was bedeuten würde, dass man seine stimme noch nicht einmal anpassen muss.
aber vielleicht liege ich ja auch falsch...
gruß, introvert

Es ist auf jedenfall ein physikalische Gegebenheit, das man die Tonhöhe so wahrnimmt. - Zitat von Uli Eisner

Schöne Grüße :great:
 
Hallo!

Ich will nochmal kurz was zum letzten Beitrag von Wolf-107 fragen. Und zwar wird meine Entscheidung wie es aussieht in Kürze entweder auf den Beyerdynamic DT-770 PRO 80Ohm oder 250Ohm fallen.
Die Impedanzen machen mich aber noch etwas unsicher... Wie "schlimm" wäre es, wenn ich die 250Ohm-Variante an meinem Yamaha MG 10/2 Mixer (40Ohm Nenn-Impedanz am Phones) betreiben würde?
Weiterhin würde ich den KH an meinem Roland RD-700SX Stagepiano, an einer Stereo-Anlage und an einem MP3-Player verwenden...

Ist die Gefahr groß, dass der Klang bzw. Schalldruck im KH dann wegen der 250Ohm zu leise werden könnte? Sollte ich besser zu der 80Ohm Variante greifen?

Danke schonmal!
 
die meisten sänger fühlen sich mit geschlossenen kopfhörern sehr beengt und unwohl da sie sogut wie keinen direktschall aus dem raum hatten. halbgeschlossene sind da schon besser fürs gesangs-gefühl. ein guter sänger wird sich seinen kopfhörermix eh nicht zu laut geben lassen, sollte also kein problem sein.


meine referenz: DT770, die 250ohm reichen völlig aus, auch für drum-recording
 
Danke für die Antwort!

Aber meine Frage bezog sich nicht so sehr auf die geschlossen / offen - Frage. Ich bin mir schon sicher, dass es für mich ein geschlossener sein soll.
So richtiges Drum-Recording werde ich wohl auch nicht machen.

Kann jemand vielleicht noch mal etwas auf meine Fragen eingehen? :confused:
 
Weiß keiner Rat auf meine Frage? :rolleyes:
 

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