Digital-Piano mit sehr gutem Klang

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Hallo,

ich höre leidenschaftlich gerne Klavier-Stücke u.a. von R. Schumann und Frédéric Chopin und spiele sehr gerne einige Nocturnes (und "Fetzen" von Diesem und Jenem).

Bisher habe ich auf einem DP-100 (naja...) gespielt, welches einem besseren Instrument weichen soll.

Sehr wichtig sind mir Klang und Anschlag - unzertrennlich. Der Klang sollte schön warm sein.... Schnick-Schnack wie 10^6 Instrumente, 10^7 Sounds etc. sind für mich völlig unbrauchbar.

Preis-Intervall --> [0, 1600] EUR ... Vielleicht etwas weniger... Mathematik-Student; hab´ nicht so in den Taschen :rolleyes:

(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung?
__0__ bis _1600__ €
[x] Gebrauchtkauf möglich

(2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
[ ] ja: __________________________
[x] nein.

(3) Wie schätzt du dich spieltechnisch ein?
[ ] Anfänger
[x] Fortgeschrittener
[ ] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4) Wo setzt du das Instrument ein? (nur zuhause, auf der Bühne, im Studio...) Wie oft wird es bewegt? Wie viel Gewicht willst du maximal schleppen?
_Mietwohnung (zu Hause), unbewegt___________________________

(5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (Klavierersatz, als Workstation für die Band/für Musikproduktion, als Alleinunterhalter-Board...)
_______________Klavierersatz___________________________________

(6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
___Ausschließlich__Klassische Musik, v.a. Romantik 19. Jh.

(7) Welche Sounds benötigst du? Welche davon besonders wichtig? Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
___Klavier-Sound, mehr nicht! _______________________

(8) Welche Erwartungen stellst du an die Soundqualität?
[ ] Naja, man soll schon das Klavier vom Banjo unterscheiden können...
[x] Gute Sounds
[x] Nur das Allerbeste!
[x] Besonders wichtige Aspekte: ___Kein Schillern, kein Blech-Klang_

(9) Welche Instrumenttypen suchst du / kommen für dich infrage?
[x] Hardware-Klangerzeuger mit Tastatur
[ ] Hardware-Klangerzeuger ohne Tastatur (Rack)
[ ] MIDI-Masterkeyboard
[x] Software-Klangerzeuger

(10) Welche Features sind die besonders wichtig?
[ ] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser)
[ ] Synthese / Soundbearbeitung
[ ] Sampling
[ ] Sequencing
[ ] Begleitautomatik
[ ] Masterkeyboardeigenschaften
[ ] Orgeldrawbars
[ ] Lesliesimulation
[x] Eingebaute Lautsprecher
[x] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: ___Hall, DSP___)
[ ] sonstiges: ________________________________________

(11) Welche Tastaturgrößen kommen für die infrage?
[ ] 25
[ ] 37
[ ] 49
[ ] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
[ ] 73/76
[x] 88 (Standardgröße Klavier)

(12) Welche Tastaturgewichtungen- und Typen kommen für dich infrage?
[ ] ungewichtet
[x] (leicht-)gewichtet
[ ] Waterfall
[x] Hammermechanik (eher schwer oder leicht gewichtet? ____)

(13) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich, cooles Design...)
__________________________________________________

(14) Sonst noch was? Extrawünsche?
 
Eigenschaft
 
Standardfrage: warum kein Klavier?

Wenn du einen möglichst warmen Klang suchst, empfehle ich dir ROLAND, insbesondere das FP7, das haargenau deinen Anforderungen entspricht. Evtl. würd ich noch Kawai abchecken, wobei die da mE erst ab 2000 € vernünftige Tastaturen verbauen. Die Konkurrenz (Yamaha usw) klingt ziemlich brilliant und ist daher eher für zeitgenössische Musik geeignet.
 
Bei Deinem Anspruch (Sound: nur das allerbeste), kommen eigentlich erst die Digitalpianos ab 1700€ infrage, vor allem Roland HP-203 und Yamaha CLP-240.

Im Hinblick auf einen schönen warmen Klang empfehle ich Dir auch Roland. Da Dir aber auch ordentliche Boxen wichtig sind, würde ich Dir eher das HP-203 als das FP7 empfehlen. Das HP-203 hat außerdem eine bessere Tastatur (PHAII mit Druckpunkt; FP7 ohne Druckpunkt). Möglicherweise kannst Du das HP203 (Internetpreis 1779€) auf 1600€ runterhandeln.
Bei HP203 und FP7 sind alle Tasten einzeln und in mehrern Dynamikstufen gesampelt; der Sound hört sich für mich sehr schön an, insbesondere bei klassischer Musik.
 
Evtl. würd ich noch Kawai abchecken, wobei die da mE erst ab 2000 € vernünftige Tastaturen verbauen.
Hm, also beim MP5 empfand ich das nicht mehr so extrem wie es damals beim MP4 war, das war ja wirklich ziemlich bäh. War sicherlich nicht der heilige Gral der Tastaturen, aber schon in Ordnung.

Bei Deinem Anspruch (Sound: nur das allerbeste), kommen eigentlich erst die Digitalpianos ab 1700€ infrage, vor allem Roland HP-203 und Yamaha CLP-240.
Ja, wenn man Holzpianos nimmt hast du vielleicht Recht.
Aber warum sollte man sowas tun?!

Im Hinblick auf einen schönen warmen Klang empfehle ich Dir auch Roland. Da Dir aber auch ordentliche Boxen wichtig sind, würde ich Dir eher das HP-203 als das FP7 empfehlen.
Da ordentliche Boxen wichtig sind, würde ich eher eine externe Verstärkung empfehlen. ;)
Interne sind nämlich Müll, egal ob "Stage"- oder Homepiano.


Ansonsten kann ich nur luc nochmal unterstützen: Warum kein Klavier?
 
Nun - ich wohne zwar in einem Studenten-Haus, doch muss ich bestimmte (vertraglich festgelegte) Ruhezeiten einhalten; Zeiten in denen ich auch spielen will. Daher die Tendenz zum digitalen Klavier. Alternative --> Silent-Klavier (Geld...)

Was ist hinsichtlich des Piano-Klangs von folgenden Exemplaren zu halten?

1. Kawai CA-51
2. Roland DP-970
3. Casio PX-800

Roland HP-203 verfügt über keine Holz-Tasten, nicht wahr?
 
Ja, wenn man Holzpianos nimmt hast du vielleicht Recht.
Aber warum sollte man sowas tun?!
Da ordentliche Boxen wichtig sind, würde ich eher eine externe Verstärkung empfehlen. ;)
Interne sind nämlich Müll, egal ob "Stage"- oder Homepiano.

So schlecht ist der Lautsprecher des HP203 nun wirklich nicht. Ein FP-7 mit einem vernünftigem externen Lautsprecher kostet eher mehr als das HP203. Und außerdem sieht ein Stagepaino plus extra Lautsprecher einfach viel schlechter aus, eben nicht nach Klavier sonder nach Bühne. (Im übrigen kann man auch an das HP203 externe Lautsprecher anschließen).

Und noch einmal: Vergleich zum FP7 hat das HP203 eine etwas bessere Tastatur.
 
Moin,

das MP5 hab ich u.a. auch angespielt. Der piano klang ist, wie hier schon beschrieben, im gegensatz des yamaha, einen sehr schoenen warmen klang. Die tatstaur ist durch die hammermechanik nicht schlecht und gefaellt mir persoenlich besser als die vom z.b. CP33.

Das kawai neue CA51 hatte ich auch unter den fingern und ist eine wucht, hier stimmt, meiner meinung nach alles, sehr beeindruckend ist vor allem die Saitenresonanz. Unbedingt mal probe spielen.

Zwischen den MP5 und den CA51 ist aber auch ein klitzekleiner preisunterschied.....
 
Nun - ich wohne zwar in einem Studenten-Haus, doch muss ich bestimmte (vertraglich festgelegte) Ruhezeiten einhalten; Zeiten in denen ich auch spielen will. Daher die Tendenz zum digitalen Klavier. Alternative --> Silent-Klavier (Geld...)

Was ist hinsichtlich des Piano-Klangs von folgenden Exemplaren zu halten?

1. Kawai CA-51
2. Roland DP-970
3. Casio PX-800

Roland HP-203 verfügt über keine Holz-Tasten, nicht wahr?

Korrekt, das HP203 hat keine Holz-Tasten.

Vergleich DP-970 - HP203
Tastatur: PHA - PHAII mit Druckpunkt
Polyphonie: 64 - 128
Lautsprecher: 2x7 Watt - 2x30Watt
USB-Anschluß: Nein - ja
Recorder: 2 Spuren - 3 Spuren
Saitenresonanz: nein - ja
Key-off Resonanz: nein - ja
Dämpferresonanz: ja - ja


Zu den anderen Geräten:
Der Klang des Kawai hat mir gar nicht gefallen; natürlich Geschmackssache.
Der Klang des PX-800 war ganz gut, aber mein Eindruck war das einige Akkorde etwas scheppern. Außerdem ist die Tastatur deutlich schlechter als die der anderen hier diskutierten DPs.

P.S.Übrigens noch ein Punkt für Holz-DPs gegenüber Stagepianos: Die ordentlich gearbeiteten und befestigten Pedale.
 
Also, ich melde mich jetz da auch mal kurz zu Wort.

Das mit den Pedalen stimmt wirklich, habe ein FP-7 und das Pedal schwirrt immer irgendwo im Fußbereich herum und ist bei Bedarf nicht sofort zu finden - das nervt schon ziemlich.
Dieser Punkt spricht natürlich schon sehr für ein Holz-DP. Wenn der Klang von einem Holz-DP jedoch auch nicht befriedigend ist, dann hilft nur eine externe PA mit ordentlichen Boxen, dann brauch ich aber wieder kein Holz-DP ........

Kurze Frage: Was ist der Vorteil einer Tastatur mit Druckpunkt ?
 
Kurze Frage: Was ist der Vorteil einer Tastatur mit Druckpunkt ?

Keiner. Ich würde das sogar als einen Nachteil betrachten. Vor kurzem hat hier jemand einen Thread dazu gestartet. Wenn die Tastatur einen deutlichen Druckpunkt hat, mußt Du entsprechend viel Kraft zum Niederdrücken der Taste aufwenden. Ist der Druckpunkt überschritten, "knallt" die Taste plötzlich nach unten. Ein dosierter Anschlag ist so nur schwer möglich. Es gibt andere Kriterien für eine gute Tastatur. Und vieles ist eben auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.
 
Flügel und gute Klaviere haben aber alle einen Druckpunkt. Wenn man sich daran gewöhnen will, ist ein Übungsinstrument, das eben einen solchen hat, möglicherweise hilfreich.

Ich finde es übrigens sehr schwer, auf einer Tastatur schnelle Läufe in p oder pp zu spielen, die keinen Druckpunkt hat. Wenn man die Kraft über den ganzen Tastenweg aufbringen muß, ist das Spiel wesentlich anstrengender.
 
Ich spiele hin und wieder das Klavier der Frau meines Bruders, und das hat keinen spürbaren Druckpunkt, wenn man mal von der Initialkraft absieht, um die Taste überhaupt zu bewegen.
 
Ich sprach ja auch von guten Klavieren! :p

(Nein, schon OK. Meines hat auch keinen. ;))
 
Ich würde das sogar als einen Nachteil betrachten. Vor kurzem hat hier jemand einen Thread dazu gestartet. Wenn die Tastatur einen deutlichen Druckpunkt hat, mußt Du entsprechend viel Kraft zum Niederdrücken der Taste aufwenden. Ist der Druckpunkt überschritten, "knallt" die Taste plötzlich nach unten.

Whoa, man kann echt alles schlecht reden und in's Gegenteil verkehren, wenn man's übertreibt. Ich find's ja auch blöd, dass die Reifen auf der Straße kleben, weil dann muss man viel mehr Energie zum Fahren aufwenden, aber dummerweise hält's mich auch gut in der Kurve, wenn ich mal nicht gradaus will. Wir sprechen ja nicht von einem Druckpunkt, wie man ihn von Schaltern her kennt. :rolleyes:

Wenn sich die Taste anfühlt wie ein Schalter, dann ist das natürlich Mist. Das spricht aber nicht gegen den Druckpunkt, sondern gegen das, was danach passiert.

Echt, manchmal ...

Liebe Grüße

Dana
 
Whoa, man kann echt alles schlecht reden und in's Gegenteil verkehren, wenn man's übertreibt.

Ich nahm Bezug auf jemandem mit einem M-Audio Stage Piano oder Masterkeyboard und da ist der Druckpunkt wohl so hart, dass es ihn wirklich stört.
 
Das war ich hier. Da hat man fast den Eindruck, dass das Gefühl einer Gewichtung nur über den Druckpunkt da wäre...
Aber ich denke, bei einer ordentlichen Gewichtung (ordentlich gebaut, nicht ordentlich schwer) und einem nicht allzu großen Druckpunkt kann man sich daran gewöhnen... nur leider ist bei dem M-Audio imho beides nicht vorhanden.

MfG, livebox
 
Tut mir leid, falls ich jemandem Unrecht tue, aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwähren, dass manche hier keine Ahnung haben, wovon sie sprechen. Dann wäre etwas Demut, die sich im Schweigen ausdrückt, angesagt.

Eine sehr gute Beschreibung einer Flügel- und Klaviermechanik findet sich hier:
http://www.pian-e-forte.de/texte/pdf/spielwerk.pdf
Kurz gesagt: Der Druckpunkt ist eine Eigenschaft vor allem der Flügelmechanik. Er entsteht im unteren Drittel des Weges der Taste, dem Moment der sg. Auslösung.

Im konkreten Fall des Roland HP203 geht es also um eine Simulation dieses Druckpunkts, nicht um eine grottenschlechte Tastatur, die nach Überwindung der Trägheit und Reibung wie ein nasser Sack durchfällt.
 
M-Audio kann man aber nun wirklich mit keinem Hersteller vergleichen, was die an Tastaturen produzieren ist - meiner Meinung nach - durchgehend für die Tonne.
 
dass manche hier keine Ahnung haben, wovon sie sprechen.

Vielleicht wissen diejenigen ja nicht, dass das, von dem sie sprechen, nicht stimmt? Das ist doch der Sinn eines Forums. Ich sehe hier klar das wikipedia-Prinzip und lasse mich hier auch immer wieder gern :rolleyes: korrigieren. Wie sonst soll man lernen?

Jeder probiert hier nach bestem Wissen und Können zu beraten, aber wir machen das ja wohl alle "nebenberuflich" hier, das sollte man nicht vergessen.

Wenn Leute hier "Fake" schreiben wird das meist auch recht gut und schnell entlarvt.
 
chrzaszczyk schrieb:
Kurz gesagt: Der Druckpunkt ist eine Eigenschaft vor allem der Flügelmechanik. Er entsteht im unteren Drittel des Weges der Taste, dem Moment der sg. Auslösung.
Ach so, dann hatte ich wirklich unrecht. Danke für die Korrektur! Ja, bei meinem Problem geht es wirklich um die Überwindung dieser "Anfangs-Trägheit". Außer diesem MasterKey hatte ich auch noch keine andere M-Audio-Tasten unter den Fingern, aber auch die wird nicht mehr lange bei mir bleiben... den Rest schreibe ich mal im entsprechenden Thread.

MfG, livebox
 

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