Wieviel Latenz ist ok?

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Hallo,

ich wollte mich mal erkundigen wieviel Latenz bei usb/firewire/interfaces (natürlich alles nur mit Asio) so üblich ist und wieviel Latenz ihr subjektiv ertragen könnt?

Vielleichkt kann ja jeder mal seine Erfahrungen/Empfindung preisgeben.
 
Eigenschaft
 
Also man kann erst so ab 12ms Latenz wirklich was hören, darunter ist also ok.
Ich komme mit 6ms gut zurecht, auch wenn es ein PCI Interface ist. Je höher die Latenz eingestellt ist, desto mehr wird zwischengespeichert und desto geringer ist die Belastung der Karte.

Tschüss, Lutz
 
ist die Latenz bei externen Karten generell größer als bei pci?

Je höher die Latenz eingestellt ist, desto mehr wird zwischengespeichert und desto geringer ist die Belastung der Karte.

Daraus folgt doch, dass wenn ich die Latenz nach unten drücke die Belastung der Karte steigt.....ist das dann nur die Belastung der Karte oder auch des Prozessors (seperate Recordingkarte vorrausgesetzt) ?!?

wodurch wird dann die minimale latenz bestimmt?! Durch die Rechenleistung der Karte?
wie äußert sich da eine "überlastung" der Karte?! bzw kann so was dann auftreten?
 
ist die Latenz bei externen Karten generell größer als bei pci?

USB 2.0 arbeitet mit 480 Mbit/s und PCI mit etwa 500Mbit /s Datenübertragung, da ist die Übertragung an den Rechner ungefähr gleich, ich glaube also nicht

zum Thema Latenz gibt es eine ganz netten Link http://www.studio96.de/artikel04/art040214%20die%20latenz%20bei%20soundkarten.html

Eine Überlastung zeigt sich in Tonaussetzern (im Falle eines VSTi) oder in einer unschönen Verzögerung bei der Aufnahme und dem gleichzeitigen Abhören, was ein genaues Aufnehmen unmöglich macht.

Tschüss, Lutz
 
latenz ist praktisch gesehen nur wichtig, wenn du z.b. über nen keyboard bzw. midi-controller was aufnehmen willst. wenn die latenz hier zu hoch is, dann wirds schwierig zeitlich exakt aufzunehmen, weil du den ton ja hören möchtest, wenn er erzeugt wird. wenn du ihn aber ne halbe sekunde später (übertrieben) hörst, bringt dich das aus dem rhythmus.

wenn du das aber nicht willst und eine direct monitoring funktion hast, ist latenz relativ nebensächlich... oder denk ich da falsch?
 
latenz ist praktisch gesehen nur wichtig, wenn du z.b. über nen keyboard bzw. midi-controller was aufnehmen willst. wenn die latenz hier zu hoch is, dann wirds schwierig zeitlich exakt aufzunehmen, weil du den ton ja hören möchtest, wenn er erzeugt wird. wenn du ihn aber ne halbe sekunde später (übertrieben) hörst, bringt dich das aus dem rhythmus.

wenn du das aber nicht willst und eine direct monitoring funktion hast, ist latenz relativ nebensächlich... oder denk ich da falsch?

Ne du denkts richtig...allerdings gib es noch mehr Fälle wo ne geringe Latzen wichtig ist, z.B

- wenn ich nen Mehrspur-Projekt aufnehmen will und alles nacheinander einspielt (und sich der Einspielende nicht am Metronom sondern an ner schon existierenden spur orientiert)

- wenn man Gitarre über nen VST-Plugin spielt und den Rechner als "Amp" benutzt
 
Ne du denkts richtig...allerdings gib es noch mehr Fälle wo ne geringe Latzen wichtig ist, z.B

- wenn ich nen Mehrspur-Projekt aufnehmen will und alles nacheinander einspielt (und sich der Einspielende nicht am Metronom sondern an ner schon existierenden spur orientiert)

ja aber da kann man doch die spur vom pc kommen und den einspielenden per direct-monitoring am interface sich selbst hören lassen.
ich weiß nur nich wie sich das dann mit der veschiebung der spur verhält (ob die zeitlich korrekt unter der anderen is).

aber vorgestern wollte ich mal gucken, wo eine spur landet, die aus cubase raus- und gleichzeitig wieder reinkommt, also folgender signalweg:

spur in cubase wird abgespielt --> interface --> auf abhörkanal ("control room out") geroutet --> dieser abhörkanal (also eigentlich ausgangskanal) wird mit einem eingangskanal verbunden also wieder aufgenommen --> spur in cubase

da hab ich dann gedacht seh ich die globale latenz, aber nix da. die neu aufgenommene spur war nichma ne millisekunde hinter der schon bestehenden. wie das? gibs sone art latenzausgleich? ich warn bissl baff.
 
gesegnet seist du dafür. wobei ich noch net glaube, dass die antworten auch mich zufriedenstellen werden, aber da kann ich ja dann zur not noch mal nachhaken.
 
USB 2.0 arbeitet mit 480 Mbit/s und PCI mit etwa 500Mbit /s Datenübertragung, da ist die Übertragung an den Rechner ungefähr gleich, ich glaube also nicht

?
Das halte ich für ein Gerücht.
Selbst der Asbach-Uralt PCI-Bus mit 32Bit und 66MHz Takt hat(e) doch schon ca. 133MByte/s...
Jeder interne Schnittstellentyp hebelt doch USB&Co. locker aus, in Bezug auf die Übertragungsbandbreite.
 
'Tschuldigung, ich war bei meinen Nachforschungen auch erstaunt, dass beide Anschlüsse etwa gleich schnell sein sollten und hatte es dann akzeptiert.
Mir ist doch tatschächlich ein Fehler unterlaufen: PCI 500Mbyte/s - USB 480Mbit/s muss es korrekterweise heißen.

Danke für den Hinweis

Lutz
 
Noch die frag vom Anfang:

Belastet ne kurze Latenz nur das Interface oder auch den CPU?!
 
Latenz wird im wesentlichen durch Prozessorlast erzeugt - es sei denn Du hast eine DSP-Karte, wo der DigitalSignalProzessor die arbeit übernimmt - die sind aber rar und teuer.

Also bei einer kleinen Latenz = kleiner Sample-Buffer, muss die CPU viel öfters Daten 'schaufeln'
 

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