genau den braucht's nicht, da ja zwischen den beiden anderen Adern schon eine Spannungsdifferenz da ist!
Das ist das gleiche wie bei einem Trenntrafo - da wird auch das Bezugspotential Erde/Masse aufgehoben, so daß dann zwischen Erde/Masse und einem der beiden Pole kein Potentialunterschied mehr ist. Deshalb werden ja Trenntrafos zur Potentialtrennung eingesetzt.
Ist im Prinzip richtig. Es geht aber nicht um Erdung, sondern um den laienhaft ausgedrückten "Minusleiter", also die 0-Volt Bezugslinie.
Eine Symmentrierung braucht genauso eine Referenz (sonst wären die Kabel ja 2 Polig).
Da geht es nicht darum, dass man dann eh den Unterschied zwischen dem normalen und den gespiegelten Signal in eine Spannung umwandeln könnte (wäre dann einfach die doppelte Spannung bei Subtraktrion, bei Addition würds 0 ergeben was keinen Sinn ergibt). Das würde funktionieren, aber nur wie ein normales nicht-symmetrischen Signal.
Das tolle an der "echten" Symmetrierung ist ja folgendes:
- Einstreuungen, Brummen usw. wirken sich auf beide Leiter aus (dem normalen und dem mit dem gespiegelten Signal).
- Beim Umwandeln des symmetrischen Signals in ein normales wird die Phase vom gespiegelten wieder umgedreht und dann addiert. Damit ist das ursprüngliche Signal
wieder normal da, ABER: Die Eintreuungen usw... löschen sich jetzt aus.
Das ist der Trick. Und der geht nur, wenn man 2 Signale hat und die brauchen natürlich eine Referenz, desswegen 3 Adern.
Änhlich wie das Schaltungsprinzip bei Differnzialverstärkern im Mess- und Regeltechnik.
lg. JayT.