unabhängiges eigenes voc&key iem system

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juhuichbins
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hallo leutes,

ich spiele zwar in einer festen band mit normalen monitoren,
allerdings auch oft bei anderen bands oder spontan-bunt-zusammengewürfelten bands für gigs. bisher gabs einmal eine vollaustattung mit einem iem system für die ganze band, die mich auf den geschmack gebracht hat, sonst nur normal monitore...

jetzt möchte ich mich völlig unabhängig machen und mir mein eigene iem system anschaffen und zwar so:
ich habe 5 kanäle, die ich einem jeden mischer um die ohren haue:
2*stereo für 2 keys
1*mono für gesang

1. der mischer bekommt seine signale (entweder alle 5 oder 3 weil keys gemixt werden)
2. ich bekomm von ihm einen eigenen monitor sound, der aber net in einen monitor geht sondern in mein iem system.
3. an meinem iem system möchte ich unabhängig vom signal für den mischer die lautstärke für meine stimme und meine keys selber regeln können.
4. der mixer kriegt von mir nur ne wishlist wie ich den sound der anderen haben möchte. meinen eigenen kriege ich von ihm net, denn dieser kommt direkt von meinem mixer.
5. irgendwo sollte ein limiter eingebaut sein, damit ich keine feedbacks um die ohren kriege, denn die meisten anderen werden wohl weiterhin monitore im einsatz haben... keine lust auf feedbackkonzerte nah am trommelfell.


ok, a) wie krieg ich das realisiert und b) mit wieviel euros darf ich rechnen?
ich werd mir speziell für meine ohren angefertigte stöpsel holen, für die ich dann wohl mindestens 500€ hinlegen muss, oder?

mir ist der sound sehr wichtig, keine lust auf funkinterferenzen.
am besten alles in große box mit mixer packen und gut ist ;-)

danke
bye
 
Eigenschaft
 
ok, a) wie krieg ich das realisiert

Das ist kein Thema. Winkelrack, kleines 19"-Mischerle rein, Splitter, Limiter und ggf. einen Master-EQ.

und b) mit wieviel euros darf ich rechnen?
Das kommt - abgesehen von den Hörern halt darauf an, wie die Chose qualitativ und von der Ausstattung her aussehen soll. Wenn Du nicht mit einem Remote-Keyboard rumturnst, würde ich wireless-IEM streichen; kabelgebunden kommt deutlich günstiger und klingt besser. Ins Blaue geschätzt würde ich mal einen Tausender (ohne Hörer) für ein kabelgebundenes Grundsystem ansetzen.

ich werd mir speziell für meine ohren angefertigte stöpsel holen, für die ich dann wohl mindestens 500€ hinlegen muss, oder?
Die Formteile sind nicht so teuer; mit Mittelklasse-Hörern (2-Weg) ist man so mit 500 Steinen dabei, das ist richtig.


domg
 
Das ist kein Thema. Winkelrack, kleines 19"-Mischerle rein, Splitter, Limiter und ggf. einen Master-EQ.

ok, n passendes winkelrack find ich schon.
irgendein "mischerle" wird mir auch noch übern weg laufen :D
aber jetzt gehts los: was für ein splitter, limiter und ggf. master-eq? (wieso master-eq?)
ich hab da null ahnung von.
hab mich mal bei thomann umgeschaut wegen splitter.
folgender sieht net schlechet aus: BEHRINGER MX882 ULTRALINK PRO
doch der rest?

kabelgebunden kommt deutlich günstiger und klingt besser. Ins Blaue geschätzt würde ich mal einen Tausender (ohne Hörer) für ein kabelgebundenes Grundsystem ansetzen.
empfehlung?

danke
bye
 
Hallo,

ich stand vor kurzem vor einem ähnlichen Problem und habe es so gelöst:
https://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_1622_fx.htm
bzw. ich hab das ub16
Meine Anforderung war, dass ich meine IE Stereo habe.
Habe also Keys in die Stereo-Kanäle.
Mikrofon über Splitter ( https://www.thomann.de/de/millenium_sp3_splitter.htm ) in normalen XLR-Kanal.

Für meine IE mache ich die Mischung auf der Subgruppe und für den FOH mische ich beide Keys zusammen für den Main-Ausgang, der ja dann gleich symmetrisch über XLR geht.
Also hab ich mein Mikro nur auf den Sub gelegt.
Das Monitor-Signal vom FOH gebe ich auch auf einen Kanal und kommt auch nur auf den Sub. Kann dann nach belieben noch gepannt werden. (Hatte auch mal ein Raummikro noch dranstecken.)

Somit weiß ich, dass das Verhältnis der Keys auf den Ohren genauso ist, wie für den FOH. Trotzdem kann ich meinen Gesang einstellen wie ich will.

Das mit dem Limiter: Der hat einen Digital-Effekt drinnen, den ich für sowas mal test-weise missbraucht habe... Hat sich aber als ziemlich schwierig rausgestellt, dort dann die richtige lautstärke hinzukriegen... Ein Extra-Gerät wäre hier wirklich von Vorteil.

Ein Problem war, dass der Kopfhörer-Verstärker im Behringer nicht so super ist... Man muss also den Sub-Master ganz hoch ziehen, damit man etwas weniger rauschen hat. Alternative ist natürlich ein Extra-Verstärker.
Ich fände sowas für mich im Moment noch ganz praktisch: https://www.thomann.de/de/fischer_amps_mini_bodypack_mit_lsregler.htm
Nur, dass ich nicht weiß, ob das Stereo ist. Aber wohl schon oder?

Gruß
 
@brunni: deine lösung ist mir irgendwie zu kompliziert :D
 
sag, was du nicht verstehst, und man wird es dir erklären ;)
 
erklär mir dein sub konzept
 
Eine Sub-Gruppe ist eine Extra-Stereo-Abmischung die du machen kannst.
Man kann beim Mischpult bei jedem Kanal auswählen, ob er auf dem Main-Mix, der Subgruppe oder beidem anliegt. Dazu sind kleine Schalter bei jedem Kanal.
Die Lautstärke wird immer über die Fader geregelt.
(Im Gegensatz zu Aux-Ausgänge, wie Monitore, die ja Mono sind und wo die Lautstärke je Kanal extra geregelt werden kann.)

Man hat dann am Mischpult 2 Stereo-Ausgänge. Die Main und die Sub-Ausgänge.

Bei meinem Setup ist das dann so:
Gesang: nur auf Sub
Monitor-Signal: nur auf Sub
Keys1 und Keys2: auf Sub und Main-Mix.

Am Sub-Ausgang den Kopfhörer-Verstärker oder den internen vom Mischpult verwenden.
Am Main-Ausgang das Signal für den Saal-Mischer (FOH) von beiden Keyboards zusammen.
Über den Splitter, das Mikro-Signal nochmal extra zum Saal-Mischer.

Gruß,
Michael
 
hm, jetzt verstehe ich.
wieviel hat deine lösung gekostet?
 
Preise von damals:

Mischpult 160 Euro
Winkelcase 100 Euro (gebraucht)
Mikrofonsplitter 45 Euro

Kopfhörerverlängerungskabel 10 Euro
Weiter Kabel: min. 50 Euro

evt. Kopfhörerverstärker ca. 50 Euro
(wenn der im Mischpult zu schlecht ist bzw. rauscht.)

Und dann natürlich noch Ohrstöpsel... ;)

Auf Funk habe ich verzichtet...

EDIT:
Vielleicht kann ja jemand anderes noch was dazu schreiben...
Ansonsten kannst du auch im Keys-Forum nachfragen.
 
irgendwie bin ich mit deiner lösung noch net ganz zufrieden.
die möglichkeit über den splitter alles so zu regeln, dass ich auf das signal für den mischer keinen einfluss habe ist mir momentan lieber. mein mischpult ist dann nur für mich da und gut ist. gefällt mir monentan mehr, auch wenn es etwas mehr kostet
 
Verstehe das nicht ganz...
Ich dachte du wolltest deine Keys zusammenmischen... Mehr Einfluss hast du ja nicht auf den Saal-Mischer oder?
 
@Brunni

deine Lösung hat den entscheidenden Nachteil, dass wenn du dir Keys auf dem IEM lauter machst die auch für den Mischer lauter werden.
 
Hmm... dann mach ich halt den Kopfhörer lauter und bei Bedarf den Gesang bzw. Monitor Signal dann leiser.

Wie hast du das denn gelöst?
Kannst natürlich noch ne 4-fach DI-Box holen und alle 5 Signale zum Mischer senden. Dann brauchst du auch kein Pult mit Sub-Gruppe sondern dann kannste ein einfaches nehmen.
 
genau diese lösung ist mir lieber brunni.
aber wieso di-box? di-box und splitter sind doch net das selbe
 
Hmmm...
DI-Box für unsymmetrische Line-Signale
und Splitter für Symmetrsiche Mikro-Signale.

EDIT:
Wenn du keine DI haben willst, kannst du auch ein Patchbay nehmen.
Dann muss halt der lokale PA-Mensch dir ne 4-fach DI geben...
 
hm, ich hab 3*xlr und 2* klinke. da wäre wohl ein splitter besser. gibts auch splitter mit di-box quasi integriert? oder ist das schon standartmäßig der fall?
 
irgendein "mischerle" wird mir auch noch übern weg laufen
Ein netter Einstieg wäre z.B. das MG166CX von Yamaha. Spartanischer würde ich es bzgl. Klangregelung nicht machen und gerade bei IEM wird Hall auf der Stimme gerne genommen, weil staubtrocken dann doch sehr gewöhnungsbedürftig. Kann man natürlich auch mit einem externen Effektgerät machen, aber für "Alleineschlepper" sollte man das IEM-Rack ja doch möglichst kompakt halten. ;)

aber jetzt gehts los: was für ein splitter,
Im einfachsten Fall sowas: https://www.thomann.de/de/t-racks_split-it.htm und noch eine einkanalige für's Mikro. Alternative wären 8fach Splitter auf 19"; kosten halt etwas mehr.

ggf. master-eq? (wieso master-eq?)
Master-EQ deshalb, um den Klang des kompletten IEM-Mixes nochmal auf die Wiedergabeeigenschaften der Ohrhörer und Deinen Geschmack abzustimmen.


Entgegen der hier auch verwendeten Variante ohne externen Split würde ich dazu nur raten, wenn Du beide Keys dynamisch mischen musst. Also ein Sound aus der sich verändernden Kombination beider Klangerzeuger besteht. Falls dem nicht so ist, macht man dem FoH das Leben leichter, wenn man die Signale vom IEM-Mischer getrennt schickt.


domg
 
hm, ich hab 3*xlr und 2* klinke. da wäre wohl ein splitter besser. gibts auch splitter mit di-box quasi integriert? oder ist das schon standartmäßig der fall?


Sofern Klinke unsymmetrisch, ist es ja ohnehin nicht sooo toll, damit über das MuCo zu gehen. Bei den kurzen Kabelwegen zwischen den Keys und Deinem Mischer kann's evtl. auch unsymmetrisch funktionieren. Dann würde zum Split eine passive DI-Box reichen; per XLR in die Stagebox und per klinke in den IEM-Mischer.

Man kann natürlich auch superbillig per Y-Kabel splitten, aber dann besteht keine galvanische Trennung zwischen FoH- und IEM-Mischer. Die professionellere Lösung ist der Splitter. Ein reiner splitter macht keine Symmetrierung; es mag sicher Geräte geben, die DI-Box und Splitter in einem Gehäuse vereinen... hab' nur gerade keines auf der Zunge...


domg
 
ok, ich fasse zusammen:
1) so einen 6 bzw. 8-fach splitter holen um dem foh (was ist foh ausgesprochen? :D) jedes signal einzeln zu geben.
2) einfachen mixer nehmen und gut ist. allerdings könnte ich einen etwas besseren mixer nehmen um mit dem auch master-eq einstellungen zu machen statt einen einzelnen master-eq, ne?
3) einen limiter kaufen wenns kabelgebunden sein soll. oder ein iem system wo schon limiter eingebaut ist?
 

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