Suche A-Gitarre mit E-Feeling (bolt on)

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mrkurdtmcbain
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HI,


ich habe viele hochwertige E-Gitarren... doch was mir fehlt ist eine gute Akustikgitarre.
Qualitativ sollte sie doch schon sagen wir min. mit einer SG-400/ Les Paul vergleichbar sein. (PS: meine Fendergitarren finde ich etwas hochwertiger, daher nur der SG/LP Vergleich!)

nun gut,

gibt es eine Gitarre die folgende Attribute besitzt(bzw Großteil)

-Fetter Hals - min. Fender C oder Fat C, wie bei der Hot Rod
-7,25 oder 9er Griffbrettprofil
-Trussrod
-Korpus ohne Kanten, sprich abgerundet
-Tonabnehmer wäre gut, gut/schlecht ist erstmal egal. Tauschen kann man immernoch!

und was noch... wäre
ich hatte mal in den USA ne alte (Fender???) Akustik(body) gesehn, da konnte man den Hals aufschrauben. Also wie bei einer Stratocaster. Sowas würd ich echt klasse finden.
Oder bekommt man irgendwo einen Korpus in dieser Art? Dann würde ich mir nur einen Hals besorgen und ich wär glücklich :)


Danke fürs lesen:great:
 
Eigenschaft
 
okay, ich versuch dir mal soweit möglich zu helfen. bin mir noch nicht ganz klar was du eigentlich suchst.
mal ein paar erklärungen und rückfragen:

ich habe viele hochwertige E-Gitarren... doch was mir fehlt ist eine gute Akustikgitarre.
Qualitativ sollte sie doch schon sagen wir min. mit einer SG-400/ Les Paul vergleichbar sein.

was verstehst du hier unter qualität? klang, verarbeitung, verzierungen? ne sg-400 ist ja auch nicht das ende der fahnenstange. und Les Paul ist so allgemein, dass es qualitativ mal gar nix aussagt..

-Fetter Hals - min. Fender C oder Fat C, wie bei der Hot Rod
-7,25 oder 9er Griffbrettprofil
-Trussrod
-Korpus ohne Kanten, sprich abgerundet
-Tonabnehmer wäre gut, gut/schlecht ist erstmal egal. Tauschen kann man immernoch!

also: fette hälse gibt es sicher genug. aber normalerweise suchen die e-gitarristen eher vergleichsweise dünne und schmale hälse.
griffbrettbreiten zwischen 42mm und 46mm bei westerngitarren und 48-54mm bei konzertgitarren sind normal. da gehts schon los: willst du eigentlich ne konzert (nylonstring) oder western (mit stahlsaiten) gitarre?

ein trussrod ist eigentlich nur bei westerngitarren verbreitet, aber wieso ist das für dich ein k.o kriterium?
bedenke: bei akustikgitarren dient ebenjener NICHT zur einstellung der saitenlage, sondern nur zur einstellung der halskrümmung und wird eigentlich eher selten benutzt, wenn er einmal eingestellt ist.

"korpus ohne kanten". meinst du sowas wie bei e-gitarren, wo es geshapete stellen etwa bei der armauflage und für den bierbauch gibt?
also das kannst du direkt mal vergessen. es gibt sowas z.B. von Kevin Ryan Nightingale, aber da bewegen wir uns dann in anderen preisregionen

tonabnehmer: also ich würd mir vorher überlegen ob du einen brauchst oder nicht.
ein tonabnehmer geht bei akustischen gitarren nahezu immer hand in hand mit einem cut-away. und sowas hinterher zu tauschen, grade mit bedienelementen in der zarge ist sicher nicht die optimal-lösung. das ist ja keine e-gitarre wo man an zwei schrauben dreht und den tonabnehmer in der hand hat. würd ich meine wechseln wollen könnte ich erstmal die halbe gitarre aufsägen.
klar kann man welche nachrüsten, aber wenn man nicht lust hat selbst die gitarre zu bohren und sägen wird das mit sicherheit teurer, als wenn man schon beim kauf drauf achtet

ich hatte mal in den USA ne alte (Fender???) Akustik(body) gesehn, da konnte man den Hals aufschrauben. Also wie bei einer Stratocaster. Sowas würd ich echt klasse finden.
Oder bekommt man irgendwo einen Korpus in dieser Art? Dann würde ich mir nur einen Hals besorgen und ich wär glücklich :)
es gibt/gab sicherlich das eine oder andere modell wo man den hals lösen konnte. ich glaub ein paar alte framus gitarren hatten sowas.
aber sowas wie ein bolt-on hab ich bei keiner aktuellen gitarre gesehen. davon würd ich mich also auch eher verabschieden.

aber vllt erzählst du uns einfach mal was du damit machen willst und machst dich mal schlau über korpusformen etc. am besten nochn paar youtube videos raussuchen, damit wir dir helfen können.
 
Hy mr***

die Vorgabe "gute Akustikgitarre" mit

-Korpus ohne Kanten, sprich abgerundet
-Tonabnehmer ***

führt dich zwangsläufig zu Ovation...

Der akustische Sound ist je nach Modell sehr schön, allerdings gibt es sehr viele Gitarristen, die den typischen Ovation-PU-Sound geradezu hassen. Ich gehöre auch dazu...:)..........doch die Geschmäcker sind zum Glück sehr verschieden...


LG
RJJC
 
Zum Thema Schraubhals fallen mir eigentlich nur die Framus-Gitarren der 60er und 70er ein die (teilweise) auch eine hervorragende Qualität hatten.
Allerdings hat zumindest meine DIX 12 einen ziemlich flachen Hals. Dafür lässt sie sich geil bespielen und klingt sehr gut.
 
mal wieder das alte problem: der threadsteller hätte gern ne akustik, die aber so nah an einer verstromten sein soll, dass es schon wieder keine akustik mehr ist, sondern irgendwas dazwischen.

sorry, aber den zahn musst du dir hier ziehen lassen. die merkmale, die eine e-gitarre auszeichnen, gelten für steelstrings nur in beschränktem maße. ein bolt-on hals z.b. ist keine hochwertige lösung für ne stellstring. wenn ich meine martin mit meiner washburn e-gitarre vergleiche, dann erfordert die dünne e-gitarre eine völlig andere körper-, arm-, und handhaltung von mir als eine fullsize dreadnaught. dementsprechend brauche ich bei ner e-gitarre (zur zeit ist eine telecaster für mich in bau) einen völlig anderen hals als bei meinen akustiks.

vorschlag: wenn du wirklich ne richtige akustikgitarre willst, geh erst mal ne runde testen. was nutzt dir z.b. ne talman o.ä., wenn diese gitarre unverstärkt klingt wie ne leere dose nudelsuppe?

wenn du testen gehst, halte dir einfach vor augen, dass die einzige gemeinsamkeit zwischen einer e- und einer akustik (für die genauen im forum: dies ist überspitzt gesagt) die anzahl der saiten ist. und selbst das stimmt nicht immer.

wenn du aber ne gitarre willst, die eigentlich ne e-gitarre ist, nur dass unverstärkt etwas rauskommt, dann spar dir den versuch, spar noch ne runde und kauf dir ne nette alternative zu deiner sg.

klartext: geh testen und schau mal, was dir so liegt.
 
dir ist schon klar, dass in diesem video die gitarre verstärkt gespielt wird?
 
Hmm, Ovation Celebration od. die teure Ovation Elite Serie wären was.
Korpus Mid Bowl od. Flat Bowl alles schon rund :)

Gruß
Kalif
 
dir ist schon klar, dass in diesem video die gitarre verstärkt gespielt wird?

Yes Sir, das ist mir völlig klar.
Hast Du denn vergessen, das mrkurdtmcbain dieses hier geschrieben hat: "Tonabnehmer wäre gut, gut/schlecht ist erstmal egal. Tauschen kann man immernoch!" Also will er sie ja auch verstärkt spielen, oder?
Also ich habe das Teil mal probe gezupft, klingt gar nicht so weit weg von einer dicken Western.
Gruß
 
Also ich habe das Teil mal probe gezupft, klingt gar nicht so weit weg von einer dicken Western.
Gruß

mag sein, aber ich bleib dabei: verstärkt ganz nett, unverstärkt immer noch ne leere dose nudelsuppe. was bringt mir ne gitarre, die nur verstärkt vernünftig klingt, wenn sie doch beides können soll?
 
hab die 700er ibanez monatge auch letztens in der hand gehabt.
verstärkt echt gar nicht mal zu verachten, vor allem mit den eingebauten effekten.

aber unverstärkt echt nicht erwähnenswert
 
ich verfolge diesen thread nun schon eine ganze Weile und wundere mich ein wenig, dass von den Akustik-Spezialisten folgende Empfehlung noch nicht gekommen ist:

Hersteller: K.Yairi
Modellreihe: DY 87..

K.Yairi baut sehr hochwertige (und preiswerte = d.h. hier dennoch nicht billige) Akustikgitarren.

Es gibt eine "low-budget-" Modellreihe, eben die oben erwähnte DY 87(Farbcode)-Reihe.
Auch diese etwas günstigeren Yairi-Gitarren sind -wie übrigens alle von K.Yairi- in jeder Beziehung über alle Zweifel erhaben und allen "Top-Modellen" der bekannten Industriehersteller eindeutig überlegen. Die Verarbeitung ist japanische Handarbeit und das wirklich meisterhaft.

Trocken klingen die DY 87 sehr gut, auch mit den Abstrichen, die man konstruktionsbedingt (kleiner Korpus, cut-away) nunmal machen muss.
Verstärkt ist die DY 87 Reihe durch das hochwertige on-board PU-System überragend und für mich persönlich, das einzig akzeptable Piezo-System (ich hasse eigentlich diese Plastic-Piezo-Sounds...).

Nun zur Saitenlage:
eben diese war spontan der Auslöser mich mit dieser Gitarre sehr intensiv zu beschäftigen und sie schliesslich auch zu kaufen.
Die Saitenlage und Bespielbarkeit ist so nah an der E-Gitarre und trotzdem hat man den Sound, den man von einer sehr guten Akustikgitarre erwartet und natürlich hat sie keinen geschraubten Hals ;) (habe diese Vorgabe des threadstellers auch bis jetzt noch nicht nachvollziehen können...).

Ob es die DY-Modelle noch gibt, weiss ich nicht, meine ist von 1991 und immer noch mein Akustikliebling.
Gebraucht sieht man sie ab und zu in der Bucht (zwischen 600 - 900 EUR).
Nicht billig, aber jeden Cent wert und ein Instrument für's Leben.

LG
RJJC
 
ich verfolge diesen thread nun schon eine ganze Weile und wundere mich ein wenig, dass von den Akustik-Spezialisten folgende Empfehlung noch nicht gekommen ist:

Hersteller: K.Yairi
Modellreihe: DY 87..

K.Yairi baut sehr hochwertige (und preiswerte = d.h. hier dennoch nicht billige) Akustikgitarren.

das kann ich dir sagen: es fällt mir schwer, eine gitarre zu empfehlen, die, wie die von mir angespielte dy62 für 1400 eur noch nicht mal einen massiven korpus hat.

die verarbeitung ist über jeden zweifel erhaben, aber die materialwahl und auch der klang (vor allem in den bässen für mich zu dünn) sind nicht das, was ich persönlich in dieser preislage erwarte.
ein anderer grund, warum ich eine yairi nicht empfehlen würde, sie ist nur schwer in die finger zu bekommen, was das anspielen für jemanden, der nicht so viel rumkommt, schwer macht. ich kann mich nicht mal mehr erinnern, wo ich die gitarre gespielt hab, das war aber bisher das einzige mal , das mir eine über den weg gelaufen ist.

im übrigen: ich persönlich konte eine überlegenheit dieser gitarre gegenüber den "top modellen der bekannten industriehersteller" definitiv nicht erkennen.
und in dieser preislage schon gar nicht.

ich hoffe, ich habe deine frage zumindest dahingehend beantwortet, warum ich persönlich yairi nicht wirklich empfehlen könnte.
 
Hy Akquarius,

eine DY62 hatte ich nie in den Fingern und kann daher Nichts dazu sagen.
Du räumst aber ein, dass die Verarbeitung auch bei der DY62 über jeden Zweifel erhaben ist, was letztlich für die Manufaktur spricht.

1992 hatte ich allerdings 4 verschiedene DY87 vor mir stehen, die alle qualitativ nicht unterscheidbar waren (!) und so entschied ich mich nach rein farblichen Vorlieben für eine in (durchsichtigem) tobacco black.

Seit ich meine Yairi habe (nun 16 J.), konnte ich erst 2 Kollegen antreffen, die ebenfalls eine DY87 besaßen und wir haben natürlich unsere Instrumente miteinander verglichen und ausgetauscht. Wir drei waren uns dabei immer einig, dass sich die Instrumente lediglich in ihrer Farbe (und Pflege) unterscheiden, der Sound, die Verarbeitung und die Bespielbarkeit waren identisch gut.

Das Vertriebskonzept von K.Yairi scheint tatsächlich ein Problem zu sein, denn es gibt keins. In Westeuropa sind diese Gitarren wirklich sehr schwer zu bekommen, noch schwerer ist es einen Händler zu finden, der sie im Programm hat.

Zu massiver Korpus:
ich habe schon ein paar massive Korpi in den Händen gehabt, die ihr Geld nicht wert waren. Die Decke und der Boden der DY87 ist je zweiteilig, was aber keinen Grund zu einer Beanstandung gibt, da der Sound, die Verarbeitungsqualität und die Bespielbarkeit -für mich persönlich- Oberklasseniveau besitzen.

Insofern kann ich die DY87 wirklich nur empfehlen.

LG
RJJC
 
Zu massiver Korpus:
ich habe schon ein paar massive Korpi in den Händen gehabt, die ihr Geld nicht wert waren.

da gebe ich dir absolut recht: die qualität des handwerks ist auch in meinen augen sehr viel relevanter als ein laminierter oder massiver korpus. allerdings erwarte ich in dieser preislage beides. und das ist auch zu bekommen.

ich bin mir aber durchaus bewusst, das yairi in den usa (dort unter dem label alvarez yairi) eine recht engagierte (wenn auch kleine) fangemeinde hat, die auf die story einer komplett handgefertigten steelstring aus den japanischen bergen abfährt. das soll keine abwertung sein. ich bin nur der meinung, das die gitarre, die ich da gespielt habe, in meinen ohren nichts preisgab, was ich in der gleichen preislage nicht woanders genauso gut oder sogar besser bekommen würde.

ich würde mich allerdings sehr freuen, wenn du dir die arbeit machen würdest, deine yairi mal in den reviews vorzustellen.

vorschlag: da sich der threadsteller seit seinem eröffnungspost nicht wieder gemeldet hat, würde ich vorschlagen, das thema mal auf eis zu legen.

jemand dagegen?
 
***
jemand dagegen?

Nein, nur noch ein letztes Schlusswort:

Alvarez Yairi und
K.Yairi (plus noch ein Bruder
"X." Yairi und -soweit ich das noch richtig erinnere- ein Neffe
"Y."Yairi ..."" Vornamenkürzel fällt mir gerade nicht ein...)
unterscheiden sich qualitativ merklich voneinander.

Es lief in den 80ern das Gerücht, dass Alvarez Yairi keine eigene Gitarrenmanufaktur besass, sondern lediglich die 2. Wahl der K.Yairi-Produktion mit Alvarez-Label erhielt, was ich aus (geringer = 2 Alvarez selbst getestet) persönlicher Erfahrung für nicht abwegig halte.

von allen Gitarren aus dem Yairi-Clan sind die von K.Yairi klar die "Königinnen".

LG
RJJC

P.S.
***
ich würde mich allerdings sehr freuen, wenn du dir die arbeit machen würdest, deine yairi mal in den reviews vorzustellen.***

Mach ich doch glatt, obwohl es kaum jemanden wirklich interessieren wird... :)
 
...ich bleib dabei: verstärkt ganz nett, unverstärkt immer noch ne leere dose nudelsuppe. was bringt mir ne gitarre, die nur verstärkt vernünftig klingt, wenn sie doch beides können soll?

...hab die 700er ibanez monatge auch letztens in der hand gehabt. verstärkt echt gar nicht mal zu verachten, vor allem mit den eingebauten effekten.
aber unverstärkt echt nicht erwähnenswert

Hi zusammen,
war extra mal im GitarrenShop, um nochmal die Ibanez Montage (war ne 650'er) anzutesten. Also ich nehme alles von mir in Bezug auf die akustischen Fähigkeiten gesagte zurück und behaupte das Gegenteil ;) Hatte eine Weile damit gespielt mir so eine Klampfe zuzulegen, von daher war ich doch noch sehr euphorisiert. Ernst beiseite, unverstärkt ist der Sound doch wirklich reichlich dünn, kein echter Vergleich mit einer Western :redface: Sorry für meine Überschwenglichkeit.

Gruß
 

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