Digitalpiano / Klavier

kgebln
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Hallo zusammen,

ich schwanke momentan mit der Entscheidung zum Instrumentenkauf.

Auf der einen Seite finde ich das Yamaha clp-565 ziemlich interessant, auf der anderen Seite finde ich ein echtes Klavier U3 oder ähnlich auch nicht verkehrt.

Ich spiele eher Pop/Jazz auf dem Klavier, ein wenig Klassik auch. Für mich wichtig, ich muss eine USB Schnittstelle haben, also beim U3 dann entsprechent über ein
Silentsystem.

Auswärts spiele ich auf normalen Klavieren oder auch mal Flügel.

Nun wünsche ich mir für zu Hause ein besseres Instrument, da ich aktuell ein Arius YDP 162 habe, ich aber nicht zu 100% zufrieden bin mit der Klaviatur.

Hier der Link zum 565

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR...-Digital-Grand-Piano-Black/art-EPI0000795-000

Habt Ihr vielleicht ein paar Gedanken, Tips?

Lieben Gruß
 
Eigenschaft
 
Hi,

ist Dir das Design als Flügel so sehr wichtig? Technisch entspricht das Instrument dem CLP-535, welches deutlich günstiger ist. Sonst kannst Du für das Geld auch das CLP-575 bekommen und das würde ich deutlich bevorzugen.
Das akustische Instrument ist natürlich die Beste Variante, nur bin ich persönlich von den Silent Systemen nicht so richtig überzeugt.
 
Hallo @kgebln :hat:

Meine ehrliche Meinung zum CLP-565: raus geschmissenes Geld!

Ich kann Deinen Wunsch nach etwas optisch ansprechendem verstehen, aber ein leeres Flügelgehäuse wäre mir dann doch zu albern. Mal abgesehen von der Druckpunktsimulation, sehe ich auch keinen nennenswerten Aufstieg in Sachen Tastatur zum Arius 162.

Man, für 3.500 € bekommst Du das neue Casio GP-400 mit einer Flügeltastatur und Mechanik, incl. echter Flügeltasten aus Bergfichte. Außerdem hat es die Frontmaße eines echten Flügels. Dagegen ist das CLP-565 m.M.n. echt minderwertig. Vom Spielgefühl her trennen diese beiden Instrumente Welten und das ist es, was Dir eigentlich am wichtigsten sein sollte.

Interessant wäre für mich auch einmal zu wissen, warum Dir das Arius 162 nicht mehr genügt. Außerdem würde ich bei 4.000 € auch schon mal über ein gutes, deutsches gebrauchtes, akustisches Klavier nachdenken. Einen Asiaten würde ich in dieser Preisklasse nicht kaufen, USB hin oder her.

Andreas :)
 
Danke euch erstmal ;-)

Ja man lässt sich zu leicht von der Optik beeindrucken. Mich wundert auch, ich dachte erst die Lautsprecher sind im 565 wie beim dem Topmodel unter der Klappe.

Nun ich finde die Tastatur beim Arius nicht so 100% toll. Ich übe ab und an auf einem alten Bechtstein Flügel und da ist der Anschlag wirklich für mich perfekt.
Eine Freundin hat ein Klavier von Steinway, dass gefällt mir auch sehr gut, liegt aber absolut nicht in meiner Preisspanne.

Bei einem normalen Klavier habe ich halt zu viel Angst immer mit dem Transport, Stimmen und Verschließ. Da fehlt mir noch die realistische Einschätzung.

Casio hatte ich noch nie unter den Fingern.
 
Casio hatte ich noch nie unter den Fingern.


Ich empfehle Die dringend, einmal ein Casio GP-300, GP-400 oder GP-500 zu testen. Diese Hybridpianos wurden in Zusammenarbeit mit C. Bechstein entwickelt. Ich habe früher auch auf einem Bechstein-Flügel gelernt und bin von den Casio-Hybriden begeistert. Von den Maßen ist natürlich das GP-400 absolut top.

Andreas
 
Ich finde leider nirgendwo detailliert die Unterschiede zwischen den GP 300 400 500
 
Ich finde leider nirgendwo detailliert die Unterschiede zwischen den GP 300 400 500


GP-300 und GP-500 sind Ende 2015 auf den Markt gekommen und unterscheiden sich hauptsächlich in der Oberflächenbeschichtung. Es kann auch sein, dass das GP-500 ein paar mehr Stimmen hat.

Das GP-400 kommt im Mai auf den Markt. Es hat eine Höhere Bauform. Der Abstand vom Notenständer zur Tastatur entspricht dem eines echten Flügels. Außerdem hat man die Klangabstrahlung nach vorn verbessert und das Gehäuse an den hinteren Kanten abgerundet.

Alle drei Modelle besitzen die gleiche Tastatur und Mechanik.

http://www.casio-europe.com/de/emi/grandhybrid/

Andreas
 
Auch wenn das hier ein Digitalpianoforum ist: Wenn du zwischen einem richtigen Klavier und einem digitalen Ersatz schwankst (d.h. wenn die guten und starken Gründe für ein digitales Instrument, die es gibt, für dich nicht zwingend sind), nimm dir ein echtes!! Das wird auf lange Sicht sehr viel befriedigender sein.

Yamaha U1, U3, Kawai K300/K500 und besser, oder andere, auch gebrauchte europäische Geräte ab Mittelklasse aufwärts spielen doch in einer ganz anderen Liga als ein Digi.
 
GP-300 und GP-500 sind Ende 2015 auf den Markt gekommen und unterscheiden sich hauptsächlich in der Oberflächenbeschichtung. Es kann auch sein, dass das GP-500 ein paar mehr Stimmen hat.

Das GP-400 kommt im Mai auf den Markt. Es hat eine Höhere Bauform. Der Abstand vom Notenständer zur Tastatur entspricht dem eines echten Flügels. Außerdem hat man die Klangabstrahlung nach vorn verbessert und das Gehäuse an den hinteren Kanten abgerundet.

Alle drei Modelle besitzen die gleiche Tastatur und Mechanik.

http://www.casio-europe.com/de/emi/grandhybrid/

Andreas

Ich finde diese Casio-Modelle sowohl klanglich als auch die Tastatur für diese Preisklasse absolut überschätzt.
Da spielen und klingen preisgleiche Modelle von Yamaha, Kawai oder Roland in einer ganz anderen Liga.
 
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Auch wenn das hier ein Digitalpianoforum ist: Wenn du zwischen einem richtigen Klavier und einem digitalen Ersatz schwankst (d.h. wenn die guten und starken Gründe für ein digitales Instrument, die es gibt, für dich nicht zwingend sind), nimm dir ein echtes!! Das wird auf lange Sicht sehr viel befriedigender sein.

Yamaha U1, U3, Kawai K300/K500 und besser, oder andere, auch gebrauchte europäische Geräte ab Mittelklasse aufwärts spielen doch in einer ganz anderen Liga als ein Digi.

Na ich habe mir schone in Limit von 4.000 € gesetzt und brauche halt zwingend auch eine Silentfunktion, da ich meist auch spät in der Nacht übe und einen kreativen Flash bekomme.

Bei meiner Klavierschule werden auch Klaviere und Flügel verkauft, dort war ich auch schon zum Probespielen. der hatte vor Ort ein Yamaha U1 mit Feurich Silentsystem für 4950 € und ein nagelneues ohne Label für 4350.
Ich fand den Klang von der Hausmarke NoName irgendwie schöner, aber höre immer wieder man sollte nur namhafte Hersteller nehmen.

Es ist in der Tat sehr verwirrend für mich
 
Bei meiner Klavierschule werden auch Klaviere und Flügel verkauft, dort war ich auch schon zum Probespielen. der hatte vor Ort ein Yamaha U1 mit Feurich Silentsystem für 4950 € und ein nagelneues ohne Label für 4350.
Ich fand den Klang von der Hausmarke NoName irgendwie schöner, aber höre immer wieder man sollte nur namhafte Hersteller nehmen.

Eine Klavierschule welche Klaviere und Flügel verkauft, und dazu auch noch NoName für € 4.300 ???
 
Eine Klavierschule welche Klaviere und Flügel verkauft, und dazu auch noch NoName für € 4.300 ???

Na die haben auch Yamaha und Kawai und Bechtstein da ;-) das Noname wäre ja neu.... klingt aber sehr schön
 
und dazu auch noch NoName für € 4.300 ???
Vielleicht ein Gesellenstück eines Klavierbauer-Azubis? :D


@TO
Hast du denn die Möglichkeit, irgendwo ein Casio GP-300 anzuspielen?
https://www.thomann.de/de/casio_gp_300_bk_celviano.htm?ref=search_rslt_gp+300_372414_0

Würde mich auch interessieren, wie nah so ein Gerät für 2800€ an einem richtigen Flügel/ Klavier ist.


Die unbestreitbaren Vorteile eines D-Pianos sind ja nicht zu leugnen (Kein Stimmen nötig, auch bei Nacht spielen, leichter bei Umzug)...
 
Würde mich auch interessieren, wie nah so ein Gerät für 2800€ an einem richtigen Flügel/ Klavier ist.


Die unbestreitbaren Vorteile eines D-Pianos sind ja nicht zu leugnen (Kein Stimmen nötig, auch bei Nacht spielen, leichter bei Umzug)...

Das ist von einem richtigen Klavier/Flügel genauso weit entfernt wie jedes andere Digi auch.

Und mit einem SILENT-Klavier kann man ebenso nachts spielen .
 
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Du hast doch schon ein Digitalpiano, und zwar eines, das durchaus akzeptabel ist, wenns nur drum geht, nachts einmal ein paar Töne zu spielen oder MIDI-Daten einzuspielen. Warum also nicht das Yamaha behalten und ein richtiges Klavier dazuholen, ohne Silent-Funktion? Für dein Budget bekommst du mit etwas Verhandlungsgeschick dann bereits eines der von mir genannten Klaviere, bzw. ein junges Gebrauchtes dieser Art.

Langfristig scheint mir (wenn jemand auf die digitalen Instrumente nicht verzichten will oder kann, aber auch wirkliche Klaviere schätzt) der Weg sowieso der richtige, auf dem man beides hat und nutzt.

PS. Echte Klaviere sind um Größenordnungen langlebiger als digitale. Bei ordentlicher Pflege machen sie mehrere/viele Jahrzehnte. Da relativiert sich der Anschaffungspreis sehr stark. Aus demselben Grund sollte man möglichst doch bei bewährten Herstellern bleiben, sonst geht man das Risiko ein, dass die Instrumente am Ende doch schon nach viel kürzerer Zeit als nötig den Geist aufgeben.
 
So nach langer Zeit möchte ich mich in Form auch einer Antwort bedanken.

Ich habe ziemlich viel Zeit verbracht in einigen Geschäften und viel gespielt.
Beim Klavierhändler habe ich unter anderem auch akustische Klaviere probegespielt und kam schnell zu dem Entschluss, mir vorerst keines zu kaufen.

Da ich unbedingt eine Silentfunktion benötige war die Auswahl etwas beschränkt. Unter anderem ein Yamaha P121 mit Silentsystem, welches mir von der Klangfarbe her einfach nicht gefallen hat.
Das Noname Klavier ist aufgrund der oben genannten Punkte von Klavierbauer1.

Es gab ein Klavier, wo ich gleich Gänsehaut bekommen habe, ein Steinway aus dem Jahre 1927, sehr gut in Schuss, sehr gepflegt aber mit 9000€ dann doch für mein derzeitiges Spielniveau einfach zu teuer.

Dann habe ich bei Justmusic mir ein paar Digitalpianos angeschaut.

Darunter auch wieder Yamaha mit der CLP/CVP Reihe. Da ich kein Fachmann bin, kann ich nicht mal zu hundert Prozent sagen, was mich gestört hat am Yamaha Klang.

Der Verkäufer konnte jedoch sehr gut spielen und hat dann immer sehr hilfsbereit mir auf jedem Piano mein Lieblingsstück vorgespielt.

Angetan war ich sehr vom Casio GP-300, die Tasten fühlen sich sehr gut an, nur der Klang der Lautsprecher hat mich nicht ganz überzeugt.

Schlussendlich habe ich auf Empfehlung des Verkäufers dann mal Kawai ausprobiert. Erst das CA17 und das CA67.

Was soll ich sagen, ich habe meine Preisgrenze etwas hochgesetzt für ein Digitalpiano und mir das CA 67 gekauft.
Sicherlich ist dies auch für mein derzeitiges Spielniveau etwas übertrieben, aber ich glaube hiermit habe ich auf lange Sicht mehr Freude am Spielen.
Vielleicht kann man dann auch wie marcus sagt sich nach ein paar Jahren noch ein echtes Klavier zusätzlich kaufen.

Was mich zum Kauf bewegt hat:

Der Klang....

Ich als Laie kann das sicherlich nicht so wiedergeben wie viele hier, einige sagen ja es dröhnt ein wenig. Ich finde der Klang der Flügelsounds ist aus meiner Sichtweise
nicht ganz so hell wie beim Yamaha.

Bisher habe ich eigentlich überwiegend Pop gespielt, aber seitdem das Kawai bei mir steht und mir der Verkäufer den Tip gegeben hat, ich solle mir mal von Czerny die 160 Kurzübungen
holen, bin ich doch arg begeistert auch von der Klassik.

Ich habe jetzt noch mit meiner Klavierlehrerin beschlossen Klassik ein wenig in den Unterricht einzubringen.
Ein richtiger Pianist werde ich wahrscheinlich mit meinen 30 Jahren nicht mehr aber es ist zum Büroalltag eine so schöne Abwechslung.

Ob der Preis jetzt für das Kawai gerechtfertigt ist kann ich leider nicht einschätzen. Es war für mich eine rein emotionale Entscheidung und nur der Wunsch nach einer
angenehmen Klaviatur.

Diese gefällt mir mittlerweile besser, als die im Unterricht bei einem echten Klavier. Wobei man sagen muss, dass das Klavier dort für den Unterricht nur ein Schwechten ist.

Also alles in allem vielen Dank für eure Hilfe.
 
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Was soll ich sagen, ich habe meine Preisgrenze etwas hochgesetzt für ein Digitalpiano und mir das CA 67 gekauft.
Wieso hochgesetzt?
Das Kawai CA67 kostet doch "nur" 2400€...
 

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