Heimpiano / Synths in Kombination?

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Hallo zusammen,

ich spiele eigentlich Gitarre, singe und produziere für mich aus Spaß im Heimstudio ein bisschen Alternative/Rock. Beim Gesangsunterricht wurde ich in den letzten wochen ans Piano herangeführt um mich auch selbst begleiten zu können, was mir tatsächlich großen Spaß gemacht hat. Mittlerweile bin ich so weit, dass ich mir ein Tasteninstrument kaufen und dieses (vermutlich autodidaktisch) erlernen möchte. Dieses soll elektrisch, aber mit möglichst authentischer Klaviatur und Pianoklängen daherkommen.
Gleichzeitig gibt es bei mir schon seit längerer Zeit eine Faszination für 80s Synths (Simple Minds, U2, etc.), ohne dazu mangels Instrument einen Zugang zu haben. Daher die Frage, ob man beides in einem finanziell verträglichen Rahmen kombinieren kann? Wenn man Recherche betreibt landet man schnell bei Stagepianos, was tatsächlich gut passen würde, da ich entweder über meine Neumann Monitore oder Kopfhörer spielen würde (und daher keine Speaker brauche).

Allerdings sind Stagepianos auch recht teuer. Ich möchte ein solides Instrument mit dem ich länger Spaß beim Üben, Singen und auch Produzieren habe. Billigkäufe, die ich aus meiner Jugend zu gut kenne, haben sich nie ausgezahlt. Gibt es soetwas bis/um 1000€?.
Hier noch der Fragebogen.
Vielen Dank euch!
  • Gibt es bereits Klaviererfahrung? (Unterrichtsjahre oder Beispielstücke) -> Kaum, s.o
  • Wird die typische 88-Tasten Digitalpiano-Hammermechanik gewünscht (Schwerpunkt Klavierspielen) oder eine leichter gewichteteTastatur (häufig bei Bühnen- oder Musikproduktionsinstrumenten)? -> Gerne 88 Tasten und authentische Klavier Tastatur. Abstriche möglich.
  • Wie hoch ist das veranschlagte Budget? -> Um die 1000€
  • Geht es um ein Instrument zu Hause, das bedeutet oft klavierähnliches Aussehen und ab ca. 40 kg Gewicht oder um ein portables Instrument bis ca. 25 kg, das bei Bedarf leichter auch transprotabel ist? -> Nur Zuhause, aber Kein Möbelinstrument. Gesonderter Ständer wäre schon praktischer.
  • Sind besondere Eigenschaften erforderlich: eingebaute Lautsprecher bei portablen Instrumenten, bestimmte Schnittstellen und Anschlussmöglichkeiten, Eigenschaften von Stage Pianos? -> Interne Speaker nicht notwendig. Midi wäre gut, um ggf. in Studio One andere Instrumente/Plugins zu spielen.
 
Synthesizer sind ein Thema für sich - ein paar Synth-Sounds kannst du bei vielen Digitalpianos erwarten, die entsprechende Menge an Reglern, um Synth-Klänge selbst einzustellen und zu variieren eher nicht. Zwei denkbare Wege in deinem Preisbereich: a) du besorgst dir einen einfachen Synth und ein einfaches Portable-Piano; b) du besorgst dir ein Digitalpiano der unteren Mittelklasse und spielst Synth über Computer oder iPad (USB-MIDI).
 
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... Wenn man Recherche betreibt landet man schnell bei Stagepianos, was tatsächlich gut passen würde, da ich entweder über meine Neumann Monitore oder Kopfhörer spielen würde (und daher keine Speaker brauche).
...Gibt es soetwas bis/um 1000€?
Hallo und willkommen bei den Digitalpianos im Musiker-Board! :hat:

Da Du dich schon vorinformiert hast, konntest Du auch z.B. das Roland RD-08 oder etwas über dem Budget das Roland RD-88EX ausprobieren?
Beide sind einfache Stage Pianos und haben die PHA4 Hammermechanik, die deinen Klavierspiel-"Nebenaspekt" gut abdeckt, ich habe sie im Roland FP30 über 4 Jahre lang gerne gespielt.
Für das RD-88 EX spricht natürlich die bessere Ausstattung samt eingebautem USB-Audio-Interface.

Es gibt ein zahlungspflichtiges Upgrade für das RD-08 (Lifetime Key) für ca. 300 Euro, um das RD-08 funktional ans RD-88 anzunähern, das USB-A bleibt aber "nur" ein MIDI-Interface.


View: https://www.youtube.com/watch?v=SGI1RJoYe3g

Roland RD-08


Roland RD-88 EX


Gruß Claus
 
Grund: Willkommen um Bereich ergänzt.
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Hallo und willkommen im Musiker-Board! :hat:

Der Mann ist durchaus schon öfter im Board gewesen - allerdings noch nicht bei uns Tastateros. :) Du kannst ihn jedenfalls auf allgemein-musikalische Gegebenheiten ansprechen, kein Anfänger.
 
Die Option, die Synths im Homestudio im Rechner zu haben, ist für den Anfang jedenfalls die preiswerteste, weil umsonst. Was besseres für Geld holen geht später immer, wenn es sein muss. Einige passende VSTis für Deine Musik dürftest Du hier als Download finden.
 
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Meines Erachtens sollte sich der TE mal die 88er Versionen der "kleinen" Workstations als Gebrauchtinstrumente ansehen, die schon ordentliche Synthesizer-Sounds enthalten:

Yamaha MODX8, Yamaha MOXF8, Roland Fantom-08, Roland Juno-D8

Oder er kauft sich ein portables Stagepiano von Roland, Yamaha, Korg, Kawai, Kurzweil, Casio und den Synthpart übernimmt ein kleiner analoger oder eine Synth-App per iPad.

Ich nutze für ähnliche Einsatzgebiete meinen Nord Stage 3 Compact, der mit seinen 73 Waterfall-Tasten gute Piano-, Orgel und Synthsounds bietet. Dieser liegt allerdings außerhalb deines Budgets und hat keine Hammermechnik.
 
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Hallo zusammen, vielen Dank für eure Unterstützung.
Ich habe mir das alles angeschaut und mich auch etwas weiter eingelesen.


View: https://youtu.be/NUxsA-kHgOg?si=89MN6cbQdgBgGfjm

Dieses Video hat mich gedanklich in Richtung FP 60X gebracht. Bin unsicher ob es für meine Bedürfnisse das richtige ist, allerdings klingt das Piano dort im Video besser.

Die Idee, den Fokus auf Piano zu legen und alles weitere,
d.h. Synths, über Vst zu realisieren, finde ich gut. Ich werde eh i.d.R. über die Neumann Monitore spielen, da kann das alles dann auch über Studio One laufen.

Eine reines Midi-Gerät mit Hammermechanik würde vermutlich Preis-Leistungs-technisch nicht viel bringen, oder?
 
Wenn die Neumann-Monitore vorhanden sind, könnte man ein reines Stage-Piano nehmen.

Meine Empfehlung für Hammermechanik wäre das Numa X Piano
Das 73er gibt es aktuell als B-Stock für unter 1000 Euro https://www.thomann.de/de/studiologic_numa_x_piano_73.htm (das habe ich auch und bin zufrieden
Wenn es 88 Tasten sein sollen, kostet es ca 1300.

Eine reines Midi-Gerät mit Hammermechanik würde vermutlich Preis-Leistungs-technisch nicht viel bringen, oder?
Preistechnisch schon, ein SL 73 (quasi das gleiche Gerät, nur ohne Sounds) kostet nicht mal die Hälfte, 479,--

Der Aufpreis zu 88 Tasten ist hier verschwindend gering, SL 88 mk2 nur 20 Euro teurer - keine Ahnung, wer sich die Preise ausgedacht hat

Den Sound müsstest Du dann über ein extra GErät oder über einen Rechner machen (PC, Mac; iPad)
Kostenlos mit Numa Player - Klavier, Orgeln, Keys, Strings in vernünftiger Qualität (Berichte gibts hier im Forum) oder beliebige andere Software (Ich nutze alternativ pianoteq).

Wenn Du also auf die Kosten schaust, einen Rechner/iPad hast und damit OK bist, dass Du mehrere Geräte ein/ausschalten und ggf verbinden musst, wäre das SL88 meine Empfehlung.
Leichtgängige und für mich (Klassik, Jazz) gute bis sehr gute Tastatur.
 
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Numa Player kannst Du auch direkt runterladen und mal bisschen drin rum klicken, ob das reicht. Synth dann halt noch ein anderes VST, wenn es mehr können soll. Aber Numa Player ist schon super, wenn man einfach und schnell mit anständigem Sound spielen will.
 
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Dieses Video hat mich gedanklich in Richtung FP 60X gebracht. Bin unsicher ob es für meine Bedürfnisse das richtige ist, allerdings klingt das Piano dort im Video besser.
Su Harrison erklärt das im Video, die "Nachbehandlung" des gleichen Pianoklangs ist in den beiden Modellen verschieden.

Das FP-60X liefert mit den Concert Piano einen "out of the box" effekt-behandelten runden warmen Roland-Flügelklang, wie ihn viele Heim-Pianisten und faule Hunde wie ich lieben.
Es gibt naütlich nich andere Abmischungen und man kann die Effekte eines Klangs natürlich auch ändern. Die eigenen Einstellungen werden dann auf User-Speicherplätzen abgelegt (Registrierungen).
Das RD-08 will die Grundlage für die eigene Effektbehandlung (EQ, Hall, Piano Designer) zur Verfügung stellen, damit man sich für die (Bühnen-)Setlist die optimalen Mischungen erstellen kann.

Gruß Claus
 

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