Laptop guter Klang für Kopfhörer, was brauche ich?

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Moin,

ich bin sehr unerfahren im Bereich der Audiotechnik, und bräuchte deshalb mal Rat.

Ausstattung:
Yamaha Dgx 640
mittelmäßiger Laptop
Pianoteq (Software um den Klang des Pianos zu verbesser) Vorteil: Läuft stabil auf Laptops
Beyerdynamic Dt 770 pro 250 Ohm Variante

Verkabelung:
Piano an Pc per USB
Pianoteq erzeugt den Klang
Klang über Laptop an die Beyerdynamicis


Da der Audioausgang des Notebooks zu schwach auf der Brust war, keinen ordentlichen Klang lieferte, und keine Asio Treiber (für Pianoteq wegen der Latenz) unterstützte, kaufte ich mir eine externe Soundkarte.
Um genau zu sein die Behringer uca 222.
Dieses kostet ca 33 Euro, und war an sich brauchbar. Jedoch knackt es immer wieder, und sendet immer mal wieder irgendwelche Störgeräusche. Dies ist auch beim normalen Musikhörer, ohne die CPU Belastung durch Pianoteq der Fall.

Am liebsten hätte ich irgendeine externe Soundkarte oder Audio-Interface (wo ist der unterschied?), das eine eigene Stromversorgung hat (USB Versorgung scheint mir meist zu Schwach alleine) und an das ich dann direkt meinen Kopfhörer anschließe und einen schönen Klang habe, der nicht super leise ist. Eine niedrige Latenz ist ein muss, wegen der Nutzung von Pianoteq und dem Kopfhörer beim spielen.

Meine Obergrenze wäre 150€, lieber richtung 100€.

Wenn das Budget es erlaubt, wäre es natürich schön wenn man die Möglichkeit hätte ein Mikrofon mit XLR Stecker anzuschließen (man weiß ja nie was noch kommt). Dies ist aber kein Kriterium.

Vielen Dank für eure Hilfe




B0023BYDHK-1.jpg
 
Eigenschaft
 
Die Standardempfehlung bei Audio Interfaces geht in letzter Zeit immer zu diesem Gerät (solange wir von low-budget reden):



Zu deinen restlichen Fragen:
Unterschied "externe Soundkarte" und "Audio-Interface":
Der Unterschied liegt im Namen.
"Audio-Interface" richtet sich eher an "professionelle" Anwender, also jeden der Musik aufnehmen und abspielen will. Damit inkludiere ich aber auch Homestudios.
"Externe Soundkarte" bezeichnet üblich Geräte die der reinen Wiedergabe dienen, Zielgruppe sind also Computerspieler o.Ä.

Im Grunde geht es in beiden Fällen nur um eine Schnittstelle ("Interface") zwischen dem Computer, also der CPU/Mainboard/... und Schall-/Signal-Quellen (Instrumente, Mikrofone, Keyboards, ...) und -Senken (Lautsprecher, Kopfhörer, Verstärker, ...)

Im Audio-Interface / in der externen Soundkarte sind dazu mehrere dafür notwendige Bauteile integriert:
  • Mikrofonvorverstärker (um den sehr schwachen Signalpegel von Mikrofonen auf Line-Level zu bringen)
  • Instrumenteneingänge (hochohmige Eingänge um zB E-Gitarren direkt anschließen zu können)
  • Line-Inputs (für Signalquellen die bereits auf Line-Pegel ausgeben, wie zB Keyboards)
  • Analog-Digital-Wandler (um das analoge Eingangssignal zu digitalisieren)
  • ADAT, SPDIF, AES/EBU, MADI ... Inputs (um weitere Signalquellen anschließen zu können die das Signal digital ausgeben)
  • DSP (Digitaler Signal Prozessor, um verschiedene Eingangssignale zB auf den integrierten Kopfhörerausgang routen zu können ohne dass das Signal vorher durch den COmputer muss)
  • MIDI Schnittstelle (um auch MIDI Daten empfangen und an den Computer weiterleiten zu können)
  • Digital-Analog-Wandler (um digitale Signale die zB vom Computer kommen an die analogen Line-Outputs und Kopfhörerausgänge leiten zu können)
  • Line-Outputs (um ein Ausgangssignal an zB aktive Lautsprecher ausgeben zu können oder für Reampingzwecke)
  • Kopfhörerverstärker (um KOpfhörer anschließen zu können)
  • USB / Firewire / Thunderbolt - Schnittstelle (Damit das Interface auch mit dem Computer kommunizieren kann)
Nicht jeder Benutzer braucht jedes Bauteil davon.
Zum reinen Musikgenuss braucht das "Kastl" beispielsweise nur eine USB/Firewire/Thunderbolt-Schnittstelle, einen Digital-Analog-Wandler und einen Line- oder Kopfhörer-Ausgang. Sowas nennt man dann oft "externe Soundkarte" oder "DAC".

In kleineren Tonstudios/Projektstudios wird man so ziemlich alle genannten Bauteile brauchen, und auf ein dementsprechend ausgestattetes Interface zurückgreifen. Das ist es, was man meist unter "Audio-Interface" versteht.

In größeren Studios sind viele der Geräte in eigenen "Kastln" verbaut, da sich die jeweiligen Hersteller nur auf ihr Kernthema spezialisieren. Die Mikrofonvorverstärker sind sehr oft in eigenen Gehäusen untergebracht um sie je nach gewünschtem Klang auswechseln zu können, das eigentliche Audio-Interface enthält deshalb oft einfach nur Line-Inputs und Analog-Digital-Wandler (und die USB/Firewire/Thunderbolt-Schnittstelle für den Computer). Solche Interfaces nennt man dann einfach nur "Wandler".
 
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Die Standardempfehlung bei Audio Interfaces geht in letzter Zeit immer zu diesem Gerät (solange wir von low-budget reden):


Vielen Dank. Für den Preis scheint das ein super Teil zu sein, auch wenn ich derzeit wohl nur 10% des Interfaces nutzen werde, wenn überhaupt. Es ist aber schön die Möglichkeit zu haben, z.B mit Freunden zusammen etwas aufzunehmen ( Gitarre etc.).

Zudem möchte ich dir für die ausführlichen Basics bei Interfacen und Soundkarten danken. Es ist deutlich einfacher es zu verstehen, wenn alle Sachen grob erklärt werden, und man ist nicht sofort durch die ganzen Fachbegriffe überfordert.


Dennoch hätte ich eine kleine Frage:

Seh ich das richtig, dass das Gerät wie üblich über USB mit dem PC verbunden wird und auch darüber gespeist. Wenn Mikrofone etc. angeschlossen werden, schaltet man den Schalter um, und das Interface kann dann mit 5V (Steckdose (mit entsprechenden Netzteil z.B vom Smartphone)) versorgt werden.
Wenn ja, kann man das Interface immer mit 5V Steckdose speise, oder muss dafür irgendwie eine Mindestlast (z.B 1 Mikro +......) angeschlossen sein?
 
Mach dir keine Sorgen um dieses "USB, 5V, Steckdose, Netzteil" Gedöns. :)

Eine USB-Buchse hat neben den beiden Anschlüssen über die die Daten transportiert werden auch zwei Pins über die 5 V Spannung mit maximal 500 mA (wenn ich mich recht erinnere) ausgegeben werden können.

Ein Gerät welches zum Betrieb nicht mehr als diese 500 mA / 5 V (also insgesamt nicht mehr als 2.5 Watt) braucht, kann also ausschließlich mit der über die USB-Buchse bereitgestellten Leistung betrieben werden und braucht kein extra Netzteil. Das ist sehr komfortabel.

Das UR22 ist ein solches Gerät.

Man kann es auch mit einem externen Netzteil verwenden.
Gründe dafür könnten sein:
  • Du willst es an einen USB-Port anschließen der keine 5V zur Verfügung stellt, zB an einem USB-Hub (was aber aus anderen Gründen nicht unbedingt eine gute Idee ist)
  • Du willst das Interface "standalone" betreiben, also nicht an einem Computer sondern lediglich um zB die Signalquellen über den Kopfhörer auszugeben. Das geht nicht mit jedem Interface, mit den meisten "modernen" geht das aber. Dann muss natürlich eine externe Stromquelle vorhanden sein :)
 
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externe Soundkarte oder Audio-Interface (wo ist der unterschied?)

Zudem möchte ich dir für die ausführlichen Basics bei Interfacen und Soundkarten danken. Es ist deutlich einfacher es zu verstehen, wenn alle Sachen grob erklärt werden, und man ist nicht sofort durch die ganzen Fachbegriffe überfordert.

Da empfehle ich dir mal meinen frisch überarbeiteten Audio-Interface Guide: https://www.musiker-board.de/threads/ultimate-audio-interface-guide.636474/

Zudem würde ich mir auch gut überlegen, ob du wirklich in ein Audiointerface wie das UR22 oder ein Focusrite Scarlett investieren willst oder nicht. Gründe die dagegen sprechen wären z.B. du kannst dir vorstellen in Zukunft ein größeres Interface zu brauchen oder du wirst nie die anderen Funktionalitäten des Audio Interfaces brauchen und hättest lieber einen Kopfhörer Vorverstärker (ggf. mit integriertem D/A Wandler) den du in ein paar Jahren auch noch guten Gewissens bei deiner Anlage im Wohnzimmer stehen lassen kannst.

Wenn du hingegen denkst, ein Audio-Interface wäre was feines, dann machst du mit einem UR22 oder einem Scarlett sicher nichts verkehrt.
 
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Mach dir keine Sorgen um dieses "USB, 5V, Steckdose, Netzteil" Gedöns. :)

Eine USB-Buchse hat neben den beiden Anschlüssen über die die Daten transportiert werden auch zwei Pins über die 5 V Spannung mit maximal 500 mA (wenn ich mich recht erinnere) ausgegeben werden können.

Ein Gerät welches zum Betrieb nicht mehr als diese 500 mA / 5 V (also insgesamt nicht mehr als 2.5 Watt) braucht, kann also ausschließlich mit der über die USB-Buchse bereitgestellten Leistung betrieben werden und braucht kein extra Netzteil. Das ist sehr komfortabel.

Das mit den 500mA weiß ich auch. Hatte in der Vergangenheit mit anderen Geräten an alten PCs Probleme. Z.b kommt es bei einigen Leuten vor, dass der USB Port aufgrund von Verschleiß (daraus -> z.B eine Widerstandsänderung) und schon läuft die Festplatte nicht mehr am Rechner. Meist ließ sich sowas mit Y - USB Kabeln beheben.

Deshalb bin ich froh, dass sich das Audiointerface auch mit extra Netzteil betreiben lässt.


Zudem würde ich mir auch gut überlegen, ob du wirklich in ein Audiointerface wie das UR22 oder ein Focusrite Scarlett investieren willst oder nicht. Gründe die dagegen sprechen wären z.B. du kannst dir vorstellen in Zukunft ein größeres Interface zu brauchen oder du wirst nie die anderen Funktionalitäten des Audio Interfaces brauchen und hättest lieber einen Kopfhörer Vorverstärker (ggf. mit integriertem D/A Wandler) den du in ein paar Jahren auch noch guten Gewissens bei deiner Anlage im Wohnzimmer stehen lassen kannst.

Ist eign das UR22 mkII oder das Scarlett besser? Auf Thomann sind die Bewertungen vom UR22 mkII gut, bei Amazon eher mittelmäßig. Dafür bei Amazon das Scarlett sehr gut.

Den Guide lese ich mir morgen mal in Ruhe durch, danke. Trotzdem stell ich mal eine Frage, auch auf die Gefahr hin, dass diese Thema im Guide ist.
Ist solch ein Kopfhörerverstärker denn billiger, oder gleich teuer, aber besser? (Sehe da viele auch hohe Preise) [Evtl. eine Empfehlung?]
Und ist der Vorverstärker wieder eine Art Soundkarte? Also macht es nichts, dass meine Onboardsoundkarte völliger Mist ist?
 
Da der Audioausgang des Notebooks zu schwach auf der Brust war, keinen ordentlichen Klang lieferte, und keine Asio Treiber (für Pianoteq wegen der Latenz) unterstützte, kaufte ich mir eine externe Soundkarte.
Um genau zu sein die Behringer uca 222.
Dieses kostet ca 33 Euro, und war an sich brauchbar. Jedoch knackt es immer wieder, und sendet immer mal wieder irgendwelche Störgeräusche. Dies ist auch beim normalen Musikhörer, ohne die CPU Belastung durch Pianoteq der Fall.
Welches Betriebssystem wird verwendet und welcher ASIO-Treiber ist installiert (ASIO4ALL etc.)? Vielleicht hilft es dort die Puffergröße zu ändern.
 
Also beim der Onboardsoundkarte hatte ich damals den ASIO4ALL Treiber benutzt, da es keine Alternative gab, die mir solch eine niedrige Latenz bringen konnte. Aber da der ASIO4ALL Treiber bekanntlich auf eine Anwendung beschränkt iist, war das auaf dauer etwas nervig, da ich nicht zeitgleich mir z.B bei Youtube mal die Original Lieder anhören konnte.

Die externe Soundkarte von Behringer, die hatte dann einen anderen ASIO Treiber (Da kenn ich mich dann nicht mehr mit aus ; gibs da große Unterschiede?).
Das mit der Puffergröße werde ich mir mal in zwei Tagen dann anschauen, wenn ich wieder Zuhause bin.

Als Betriebssystem verwende ich übrigens Windows 10 in der 64 Bit version.
 
Ist eign das UR22 mkII oder das Scarlett besser? Auf Thomann sind die Bewertungen vom UR22 mkII gut, bei Amazon eher mittelmäßig. Dafür bei Amazon das Scarlett sehr gut.

Die relevanten Unterschied enden beim Focusrite und dem Steinberg gefühlt bei der Optik. Ich persönlich bevorzuge Focusrite als Marke, weil sie auch im high-end sektor mitmischen und Steinberg dort eigentlich fast nichts zu sagen haben. Deswegen postuliere ich mal, dass bei Focusrite mehr know-how in der Entwicklung gesessen hat als bei Steinberg. Ob man das jetzt merkt.. eher nicht, denke ich, sonst wäre die Community da nicht so gespalten. Ich weiß auch gar nicht, ob Steinberg die Interfaces selber entwickelt oder wie Native Instruments die entwicklung outgesourced haben (was nicht unbedingt schlecht ist). Als Softwareschmiede halte ich das für nicht unwahrscheinlich. Vielleicht wollten sie einfach ein Interface haben, dass sie mit Cubase bundeln können.

Den Guide lese ich mir morgen mal in Ruhe durch, danke. Trotzdem stell ich mal eine Frage, auch auf die Gefahr hin, dass diese Thema im Guide ist.
Ist solch ein Kopfhörerverstärker denn billiger, oder gleich teuer, aber besser? (Sehe da viele auch hohe Preise) [Evtl. eine Empfehlung?]
Und ist der Vorverstärker wieder eine Art Soundkarte? Also macht es nichts, dass meine Onboardsoundkarte völliger Mist ist?

Bei Kopfhörervorverstärkern kommt man in der Tat schnell in den Bereich des Audiophilen Vodoo. Letzendlich halte ich davon nicht viel bis gar nichts. Habe da aber auch wenige Erfahrungen gesammelt. Kurz bei Thomann durchgeschaut würde ich sagen: Lohnt fast nicht, einen separaten Kopfhörervorverstärker zu kaufen, bei dem geringen Preisunterschied zu nem Focusrite oder nem UR22, wo genau das gleiche drin sitzt. Da müsste man schon mindestens bei einem Presonus HP2 oder einem Rolls PS16 anfangen, damit das Preis-Leistungsverhältnis wieder stimmt, und das auch besser ist als das, was in einem 0815 interface sitzt.

Im guide steht übrigens nichts zu kopfhörer Vorverstärkern. Es ist jedoch im strengen Sinne des Wortes keine Soundkarte, sondern nimmt analog audio an, und gibt analog audio mit mehr leistung aus (siehe für die Grundlagen wieder den Guide). Es gibt jedoch durchaus im oberen Preissegment ordentliche Kopfhörervorverstärker, welche auch einen USB Anschluss mit DAC haben.

Ob deine Soundkarte jetzt totaler Mülll ist weiß ich nicht. die DACs die da drauf sitzen werden jetzt auch nicht groß was anderes sein, als was im UR22 vor dem Kopfhörerausgang sitzt. Ich entwickle gerade ein Gitarreneffektgerät und habe dafür mal ein paar Interfaces aufgemacht um mir die ICs (DACs, OPs etc) anzugucken. Im grunde ist da nichts weltbewegendes drin.
 
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Falls Du den Kopfhörer noch umtauschen kannst, würde vielleicht eine Version mit geringerer Impedanz desselben Typs von Beyerdynamic helfen.
 
XserIII Vielen Dank für deine Antwort, hat mir sehr geholfen.


Ob deine Soundkarte jetzt totaler Mülll ist weiß ich nicht. die DACs die da drauf sitzen werden jetzt auch nicht groß was anderes sein, als was im UR22 vor dem Kopfhörerausgang sitzt. Ich entwickle gerade ein Gitarreneffektgerät und habe dafür mal ein paar Interfaces aufgemacht um mir die ICs (DACs, OPs etc) anzugucken. Im grunde ist da nichts weltbewegendes drin.


Großer Müll war vielleicht etwas übertrieben, jedoch merke ich, im Vergleich zu anderen Geräten (Vorallem "richtigen" Soundkarten in Tower PCs), dass bei meinem Laptop an der Soundkarte gespart wurde. Aber dafür ist er auch eigentlich nicht gedacht. Ist mehr ein glücklicher Zufall das die CPU Pianoteq handlen kann.

Welches Betriebssystem wird verwendet und welcher ASIO-Treiber ist installiert (ASIO4ALL etc.)? Vielleicht hilft es dort die Puffergröße zu ändern.

Hab mich bissl im Programm umgeschaut, aber Puffer stand da nicht, sondern nur Buffersize, und die konnte ich nicht ändern.


Falls Du den Kopfhörer noch umtauschen kannst, würde vielleicht eine Version mit geringerer Impedanz desselben Typs von Beyerdynamic helfen.

Das ist nicht mehr möglich. Habe den DT 770 Pro schon einige Jahre, und möchte ihn auch gar nicht mehr wieder her geben. Da kauf ich mir lieber die entsprechende Ausrüstung für die 250 Ohm Variante.





Ich denke ich werde mir demnächst einfach mal eins der beiden Audiointerface bestellen, und dann mal den Praxistest machen.
 
Da der Audioausgang des Notebooks zu schwach auf der Brust war, keinen ordentlichen Klang lieferte, und keine Asio Treiber (für Pianoteq wegen der Latenz) unterstützte, kaufte ich mir eine externe Soundkarte.
Um genau zu sein die Behringer uca 222.
Dieses kostet ca 33 Euro, und war an sich brauchbar. Jedoch knackt es immer wieder, und sendet immer mal wieder irgendwelche Störgeräusche. Dies ist auch beim normalen Musikhörer, ohne die CPU Belastung durch Pianoteq der Fall.

Ich hatte das Problem mit dem Knacken und mit einem leichten Hallen auch bei diesem Modell. Nach dem Download der Aktuellsten Software und den Treibern, war dann alles wieder okay. :) Es ist zwar keine Empfehlung eines Neugerätes aber vielleicht hilft es bei der Fehlerbehebung.
 
Ich weiß auch gar nicht, ob Steinberg die Interfaces selber entwickelt oder wie Native Instruments die entwicklung outgesourced haben (was nicht unbedingt schlecht ist). Als Softwareschmiede halte ich das für nicht unwahrscheinlich. Vielleicht wollten sie einfach ein Interface haben, dass sie mit Cubase bundeln können.

Da Steinberg schon einige Jahre Yamaha gehört ist da auch deren Technologie verbaut (Preamps etc).

Grüsse
 
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Ich hatte das Problem mit dem Knacken und mit einem leichten Hallen auch bei diesem Modell. Nach dem Download der Aktuellsten Software und den Treibern, war dann alles wieder okay. :) Es ist zwar keine Empfehlung eines Neugerätes aber vielleicht hilft es bei der Fehlerbehebung.

Habe gestern mal probiert den aktuellen Treiber zu installieren. Wollte erst nicht so richtig, deswegen hab ich nochmal alle Treiber deinstalliert, und die neuen aus dem Netz gezogen. Hat aber leider keinen Erfolg gebracht. Denke mal ich werde da mal mit Amazon Rücksprache halten.




Dienstag kam jetzt das UR22 MKII an, und ich muss sagen, dass es sein Geld wert ist.

Mach dir keine Sorgen um dieses "USB, 5V, Steckdose, Netzteil" Gedöns. :)

Genau an dem Punkt muss ich dir Recht geben. Ich hatte zwar immer den Zweifel, dass mein USB Port nicht die 500mA oder 5V Stabil zur Verfügung stellen kann, aber das MKII hat die Zweifel jetzt beseitigt. Trotz der Versorgung über USB knackt nichts und es gibt auch keine Störgeräusche oder Aussetzer.


Hab mir jetzt noch ein Rode Nt1A bestellt, da ich doch das Interface ein wenig mehr nutzen möchte. Hab gemerkt das es nicht schadet sich mal ein wenig mit der Materie zu befassen. Da wird son "Einsteiger" Setup bestimmt nicht falsch sein.

Zudem bin ich froh, dass mein Laptop scheinbar genug Leistung hat. Hatte ja immer die Befürchtung einer zu schwachen CPU für Pianoteq 5, aber das MKII zeigt das Gegenteil.

Also nochmal vielen Dank an alle.
ich melde mich noch mal in paar Tagen wenn mein Mikro etc. da sind, und geb mal meine Laienerfahrungen dann für die weiter, die es Interessiert.
 
ich melde mich noch mal in paar Tagen wenn mein Mikro etc. da sind, und geb mal meine Laienerfahrungen dann für die weiter, die es Interessiert.

Hat alles ein wenig länger gedauert, aber mittlerweile kam auch mein Rode nt1a und ich habe alles ein wenig getestet.

Das Steinberg Audiointerface ist wirklich gut für mich als Einsteiger. Wie ich schon gesagt hab, läuft es trotz der Tatsache, dass ich es über USB betreibe vollkommen störungsfrei.

Das Rode nt1a ist sehr sehr Rauscharm (so leise das man es eigentlich nicht hört) und ist besitzt eine enorme Empfindlichkeit. Kein Vergleich zu billigen Mikrofonen, wobei 185€ auch noch preiswert sind.

Das tolle an dem ganzen Paket ist, das es sehr mobil ist. Ich hatte vor einiger Zeit die Möglichkeit das ganze mal unterwegs zu testen und alles passte super in einen Rucksack.
Also sprich: Mikrofon mit Spinne, klappbarer Mikrofonhalter (klemmbar z.B an Fensterbänke), Laptop, Audiointerface und die ganzen Kabel.
Laptop über Akku laufen gelassen, und trotzdem funktionierte alles problemlos.

Vielen Dank nochmal.
 

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