Key-Stammtisch

  • Ersteller bluebox
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Seitdem die Gebühren bei ebay extrem angestiegen sind, mache ich dort auch recht wenig, warte höchstens mal auf interessante Aktionen, bei denen Verkaufserlöse ermäßigt sind. Das Problem bei Kleinanzeigen ist leider, dass man dort nicht die Masse erreicht, und man muss mit einer passenden Preisvorstellung losgehen, die man am Ende möglicherweise nicht erzielt, dann mit dem Preis runtergeht, wieder abwartet. Bei einer Auktion bist Du das Teil am Ende auf jeden Fall los, und wenn der Betrag am Ende nicht das war, was man sich vorgestellt hat, ist das nun mal so, und entspricht der Realität bzw. der aktuellen Marktlage.
Gibt halt Teile, die ich daher in einer Auktion mit 1EUR-Preis-Start nicht einstelle, wie z.B. mein Rhodes. Da hab ich eine Vorstellung, was ich haben möchte, udn bekomme ich es nicht, bleibt es halt stehen. Aber z.B. zwei Roland Line Mixer, die seit Ewigkeiten ungenutzt herumstehen, definitiv auch gereinigt werden müssen, bevor sie genutzt werden, ist eine korrekte Preisvorstellung schwer, und wenn sie am Ende für n Appel udn Ei weggegangen sind, ist das dann halt so.
 
In Österreich gibts willhaben.at. Da ist man eigentlich alles immer sehr schnell los.
 
Kennt ebay.de eigentlich die Funktion des"reserve price" ? :gruebel:


...d.h. Artikel für ein 1€ einstellen, aber reserve price festsetzen, so dass der Gegenstand eben erst als verkauft gilt, sofern er über dem reserve price zu liegen kommt.

...wäre gerade bei wertvollen, exklusiven und persönlichen Sachen, wie einem alten Rhodes, eine für den Verkäufer angenehm beruhigende Herangehensweise...
 
Kennt ebay.de eigentlich die Funktion des"reserve price" ? :gruebel:


...d.h. Artikel für ein 1€ einstellen, aber reserve price festsetzen, so dass der Gegenstand eben erst als verkauft gilt, sofern er über dem reserve price zu liegen kommt.

...wäre gerade bei wertvollen, exklusiven und persönlichen Sachen, wie einem alten Rhodes, eine für den Verkäufer angenehm beruhigende Herangehensweise...

Ja, nennt sich Mindestpreis. Die Gebühren dafür sind aber hoch, genau weiß ich es gerade nicht.
 
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ch kann so was auch nicht wirklich nachvollziehen. Ob diese utopischen Preise wirklich technische Fehler sind, oder nach dem Motto 'man kann's ja mal versuchen, ob einer reinfällt', oder tatsächlich Absicht.
Ich hatte spontan den Verdacht, dass der Typ möglicherweise irgendwelxhe Phishing-Mails verschickt, bei denen man so ein Teil dann bei Klick auf einen präparierten Link sofort kauft - k.A. ob das technisch möglich ist...
 
Die Gebühr für den Mindestpreis beträgt 3% des selbigen, bei einem Mindestpreis von 1000€ also 30€. Unabhängig davon, ob der Artikel gekauft wird oder nicht. Da kann man sich natürlich überlegen, ob man für das Geld nicht lieber eine längere Auktionsdauer wählt, die Anzeige hervorhebt oder es einfach über längere Zeit mit "Sofortkaufen mit Preisvorschlag" versucht. Letzteres war in der Vergangenheit übrigens meine bevorzugte Methode, wenn ich grob wusste, wie viel ich erzielen konnte und es nicht all zu eilig hatte. Wenn ein passendes Angebot kam, konnte ich annehmen, wenn nicht, dann konnte ich es ablehnen oder einen Gegenvorschlag machen. Da die Option kostenlos ist, ist das vielleicht die bessere Alternative zu einem Mindestpreis.

Die Provision wird mir allmählich auch zu teuer. Bei eher kleinen Artikeln ist es das Plus an potentiellen Käufern und die Möglichkeit eines schnellen Verkaufs meiner Meinung nach noch wert, etwas einzustellen. Meiner Erfahrung nach suchen viele Leute bei kleinen Artikeln auch gar nicht erst in den Kleinanzeigen, weil die Anfahrt es nicht wert ist.
Aber seit 2014 umgestellt wurde, dass die Provision nun maximal 199€ statt davor 75€ betragen kann, würde ich mir das bei teureren Artikeln auch nicht mehr antun. Das sind dann schon Dimensionen, wo es sich in der Regel lohnt, lieber etwas zu warten und dafür das Geld zu sparen.

Kleinanzeigen habe ich inzwischen deutlich lieber. Die Resonanz ist zwar nicht ganz so groß, aber dafür ist es kostenlos, der Versand fällt meistens auch weg und durch eine Besichtigung weiß man auch einigermaßen, worauf man sich einlässt. Wenn der Interessent dann mit dem Gegenstand nicht einverstanden ist, kauft er es eben nicht und damit hat sich die Sache. Da gibt es dann nicht noch irgendwelche Diskussionen hinterher.

Auf eBay hatte ich neulich ein älteres und relativ begehrtes Videospiel verkauft, das zwar ein paar Abnutzungserscheinungen hatte, aber keine mit den bloßen Auge sichtbaren Kratzer hatte und sich von mir problemlos durchspielen ließ. Der Käufer hat sofort nach Ankunft der Lieferung nach einem Preisnachlass gefragt, weil es "in miserablem Zustand" sei. Ein paar Euro habe ich ihm angeboten, er wollte weiter falschen, aber irgendwann war es ihm nicht genug. Also hat er bei eBay einen Fall eröffnet, um es zurückzugeben, weil es total zerkratzt sei und überhaupt nicht der Artikelbeschreibung entspräche. Ich habe dort dann auch Fotos hochgeladen, die zeigen, dass bei Tageslicht mit bloßem Auge keine Kratzer sichtbar sind, worauf er mit "Gegenbeweisen" mit zigfacher Vergrößerung und starker Überbelichtung antwortete. eBay hat dann zu seinen Gunsten geurteilt. Also Geld und Ware wieder zurück. Habe ich natürlich sofort geprüft und es sind immer noch keine Kratzer sichtbar. Vermutlich hat er nicht mal die tatsächliche DVD fotografiert. Erwähnter Käufer hat nebenbei einen semiprofessionellen Shop, der das selbe Spiel im Monat davor für etwa das Doppelte angeboten hat. Vermutlich war ihm sein Gebot am Ende zu hoch und die Marge zu niedrig, also wollte er es erst mit einem Rabatt probieren und als das nicht reichte, entschied er scih, einen Rückgabegrund zu fingieren.

Letzten Endes hat mich das zwar nur ein paar Euro für den Versand gekostet, aber er war wirklich ziemlich beleidigend und das ganze Prozedere ziemlich langwierig und nervenaufreibend.

Auf eBay habe ich ihn natürlich gemeldet, aber ich denke nicht, dass da etwas passieren wird. Naja, das Karma wird ihn schon noch erwischen. :engel:

Ich hatte spontan den Verdacht, dass der Typ möglicherweise irgendwelxhe Phishing-Mails verschickt, bei denen man so ein Teil dann bei Klick auf einen präparierten Link sofort kauft - k.A. ob das technisch möglich ist...
Mhmm…unmöglich ist es nicht. Für einen Kauf müsste man sich zwar einloggen, aber gefälschte Webseiten, die wie Shoppingseiten aussehen, aber die Daten einfach speichern und weitersenden, gibt es inzwischen schon genug. Mit den Daten wäre es dann ein Leichtes, einen solchen Kauf zu erledigen. Allerdings dürfte es mit der Zahlung dann schwieriger werden, da die Bankdaten und Paypal-Informationen, die beim eBay-Account angezeigt werden, unvollständig sind und eine gewisse Eigeninitiative des "Käufers" erfordern. Oder es werden eben andere erbeutete Kreditkarten-Daten etc. verwendet.

Aber ich glaube nicht, dass das der Fall ist. Vielleicht nutzt der Shop ein Skript zur Kaufpreis-Anpassung, das auf eine Excel-Tabelle, eine CSV-Datei oder ähnliches zurückgreift. Bei professionellen Shops ist das durchaus nicht abwegig. Wenn es da einen Fehler gibt, beispielsweise, weil die Zellen mit den Kaufpreisen in einem falschen Format abgespeichert wurden, könnten solche Preise schon passieren.
Amüsant finde ich es dennoch. :D
 
:rofl:

 
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Das schaff ich nicht. Das schaff ich nicht.
 
Ist doch nur ein DX7. Davon gibts noch genug. ;)
 
Das hat aber auch mit "Vintaging" nichts mehr zu tun, das ist bloße Zerstörung. Hoffen wir, dass das Ding sowieso schon kaputt war... Wenn man sowas unbedingt machen möchte, dann doch wohl so, dass es nachher noch benutzbar ist.

Abgesehen davon halte ich von diesem "Aging" sowieso nichts. Echtes Vintage-Equipment muss sich seine Kampfspuren ehrlich verdienen und nicht in der Werkstatt ;)
 
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Wollest Du Deinen LesPaulie nicht agen? Mit Antikwachs oder so ... :D
 
Gute Satire.
 
Wollest Du Deinen LesPaulie nicht agen? Mit Antikwachs oder so ...:D

....auch der muss sich seine Meriten erst verdienen... Bis auf die Teile natürlich, die bereits wirklich alt sind ;)

Was ich zu Anfang vorhatte, war Beizen - das aber nicht mit dem Ziel, es älter aussehen zu lassen.

An einigen Stellen sieht es tatsächlich jetzt schon etwas vintage aus - dort, wo das Holz vom Fräsen etwas angebrannt/braun geworden ist in den Louvres. Unbeabsichtigt entstanden, allerdings gebe ich zu, dass ich diesen Touch so gut fand, dass ich das mit Blick auf einen "Vintage-Look" dann schon gewollt so gelassen habe statt mir Mühe zu geben, das wieder rauszuschleifen.
Aber da das Folgen eines nicht geplanten "Unfalls" sind, zählt das schon wieder. ;)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Satire ja, das ist mehr als offensichtlich. Gut - naja, Geschmackssache. Ich finde es unnötig, solche sinnlose Zerstörung zur Schau zu stellen - gerade wenn die Geräte nicht mehr gebaut werden (auch wenn noch nicht selten geworden). Wenn jemand sein iPhone in den Mixer wirft, muss er das selbst wissen. Der DX7 wäre ohne diese "Satire" besser dran gewesen...
 
Grund: Bezug wieder hergestellt
Zuletzt bearbeitet:
Vermutlich war er kaputt.
 
Das hoffe ich auch... Aber selbst wenn: das Gehäuse sah 1a aus - und Besitzer funktionierender DX7 freuen sich im Zweifelsfall, wenn sie irgendwo noch Tasterkappen, ein Display, Faderknöpfe etc. bekommen. Oder gleich ein neues Gehäuse, oder eins der Seitenteile, die so gern kaputtgehen (war das beim IIer auch noch so?). Wär das jetzt irgendeine Casio-Tischhupe gewesen, die man gebraucht überall nachgeworfen bekommt, hätt ich es noch verstanden. Da wäre dann auch das eigentliche "Custom Aging" noch irgendwie witzig gewesen.

Als ich meine CX3 entkernt habe, habe ich auch alles an Innereien aufgehoben, falls z.B. hier im Forum mal jemand Bedarf an Ersatzteilen hat. Meine Leslie-Teile stammen z.T. aus einer Orgel im Megaphon in Burscheid, die Opfer von Vandalismus geworden ist. So wird ein Schuh draus...
 
Vermutlich war er kaputt.


...was wahrscheinlich gerade den meisten "value in the process" ge-added hat... :facepalm1:



By-the-way:
Das Video ist ein April-Fools-Joke aus dem Jahr 2015 ^^

...aber hoffen wir doch einfach mal, dass irgend so ein Dum-Dum mit dem Kantenschleifer seinem Jay-Dex-Aye oder Timbre Wolf zu Leibe rückt! :twisted:


[;)] [:D]
 
Klar ist das Satire, und niemand hier würde so etwas mit seinen Geräten nachmachen, auch wenn es bei Keyboards möglicherweise auch sexy aussehen kann, wenn eine Patina das Alter eines Gerät zur Schau stellt. Ob wir dann besser spielen, wie das bei den Gitarristen natürlich der Fall ist, sei mal dahin gestellt.
Das Problem hier ist aber, dass bei derartiger Bearbeitung die Funktionalität beeinträchtigt wird. Bei dem Video dachte ich erst, dass ein erstes Problem durch den ganzen Schleifpapierstaub entstehen wird. ab 3:17, wo die ersten Schalter draufgehen, wurde es schon komisch, ab 4:05 mit dem Display war dann genug. Es ist ja bereits Schwachsinn, wenn man sich die Beschriftung auf den Tastern zerstört, auch wenn man die Taster im Laufe der Zeit blind bedient. Aber kein Gitarrist würde sich Potiknöpfe runterreissen, noch weniger sich an den Wirbeln noch an einem Sattel oder Wirbel vergreifen. Egal, wie die Gitarre aussieht, solche essentiell wichtigen Teile sind top in Schuss, genauso wie ein Hals absolut gerade und ausgerichtet ist.
Also was spricht gegen ein bisschen Schleifpapier oder auch stärkerer Bearbeitung an den Holzseitenteilen des Keyboards? Aber dann ist auch gut, oder?
 
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Aber kein Gitarrist würde sich Potiknöpfe runterreissen

...ausser seine Initialen sind EVH... :D


noch weniger sich an den Wirbeln noch an einem Sattel oder Wirbel vergreifen.

...sich die Wirbel vorzuknöpfen, davor hatte auch ein gewisser Erfinder mit Namen Ned Steinberger keine Skrupel mehr! ;)



...jetzt warte ich nur noch auf Cryo-getunte Synths und den Hoolizer! :engel:
 
Zuletzt bearbeitet:

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