Kann man zu Schlagzeug nur elektronisch verstÀrkte Instrumente spielen?

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Liebe Schlagzeuger

Ich wollte gerne wissen, ob ein Schlagzeug normalerweise so laut ist, dass man dazu nur elektronisch verstĂ€rkte Instrumente spielen bzw. mit einem Mikrofon singen kann. Ich muss dazu sagen, dass ich kein Schlagzeug spiele und mich nicht besonders gut auskenne. Ich spiele aber verschiedene Instrumente - Klavier, Gambe, Gitarre, Blockföte, Klarinette und ein wenig CajĂłn - und singe. Vor einer Weile habe ich mal reagiert auf eine Anzeige von einer Band, der Deutschrock spielte und einen SĂ€nger suchten. Obwohl ich mich normalerweise eher mit Klassik beschĂ€ftige, ist meine Stimme recht gut geeignet fĂŒr Pop- und Rockmusik und ich dachte, dass es nett wĂ€re es mal zu probieren. Es wurde aber eine herbe EnttĂ€uschung. Das Schlagzeug, die E-Gitarre und den E-Bass waren so laut, dass ich mich selbst kaum hören konnte. Obwohl ich eigentlich eine recht krĂ€ftige Stimme habe, musste ich permanent brĂŒllen um mich ĂŒberhaupt hören zu können. Wahrscheinlich lag dass auch daran, dass sie die Tonanlage falsch eingeschaltet hatten, aber ich realisierte schon bald, dass dies ĂŒberhaupt meine Welt nicht ist.

Vielleicht können viele sich das einfach nicht vorstellen, aber ich mag keine elektronische VerstÀrkung, weder um selber zu spielen, noch um es zu hören. Ich mag einfach direkt das Instrument oder die Stimme hören und keinen Klang aus einem Lautsprecher. Deswegen mag ich auch Cajón, weil es nicht so extrem laut ist und sich mit einer akustischen Gitarre oder andere Instrumente kombinieren lÀsst. Also Schlagzeug soll ich besser ganz vergessen?
 
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Also akustische Instrumente mit Schlagzeug zusammen funktioniert schon, wenn der Schlagzeuger entsprechend spielt. Es gibt z.B. Jazz-Bands mit Schlagzeug, Klavier, Kontrabass, Banjo, Klarinette/Saxophon, Trompete/Posaune. Der Gesang wird nach meiner Erfahrung bei solchen Bands aber verstÀrkt.

Gesang ohne VerstĂ€rkung funktioniert bei klassisch ausgebildeten SĂ€ngern, die zu einem klassischen Orchester singen. Es ist zwar nicht ĂŒblich, da ein Schlagzeug haben, aber prinzipiell möglich.
 

Schlagzeug, die E-Gitarre und den E-Bass waren so laut, dass ich mich selbst kaum hören konnte. Obwohl ich eigentlich eine recht krĂ€ftige Stimme habe, musste ich permanent brĂŒllen um mich ĂŒberhaupt hören zu können
Bei Rockmusik, auch bei Pop-Rock ist das völlig normal. So ein Schlagzeug ist auch ohne ĂŒbertriebenes Gekloppe einfach zu laut, um unverstĂ€rkt zu singen. Man kann zwar theoretisch das Kit so streicheln, dass es ginge, aber das macht keinen Spaß und der typische Rock-Sound kommt so auch nicht zu Stande. In anderen Musikrichtungen geht es. Oder wenn man eine Ballade spielt.

ich mag keine elektronische VerstÀrkung
Dann bist du bei Rockmusik ja auch schon an der ganz falschen Adresse, oder? Da sind elektrisch verstÀrke Gitarren immerhin das stilprÀgende Merkmal... :)

Wenn das musikalisch dein Ding ist, öffne dich fĂŒr verstĂ€rken Gesang per Monitor oder In-ear. Wenn du dich darauf einlĂ€sst, gewöhnst du dich vielleicht daran.

Ansonsten versuche es mal mit einer deutlich ruhigeren Gangart wie Jazz. Aber auch da: spĂ€testens auf einer BĂŒhne fĂŒhrt kaum ein Weg ums Mikrophon und Monitore...

So schlimm ist das auch gar nicht. Ungewohnt finden das viele am Anfang. Ich schĂ€tze du wurdest einfach unangenehm ĂŒberrascht. Jetzt weißt du ja, was auf dich zu kommt, da lohnt sich vielleicht ein zweiter Anlauf.
 
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Bleib beim Klassikfach. Alles andere hat bei Deinen PrÀferenzen keinen Sinn.
 
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wie immer gibt es ausnahmen.
wir spielen eine mischung aus soul, hiphop und rock bis blues. und das auch in wohnzimmerumgebung. und da ist kein platz fĂŒr große technik.
das schlagzeug besteht dann nur maximal aus einer snare, einer hihat, einem becken und je nach bedarf eine kleine bass drum oder cajon und einem schlagzeuger, der das ganze entsprechend leise zu spielen in der lage ist. die gitarre (ich) ĂŒber einen kleinen brĂŒllwĂŒrfel, der so leise gestellt ist, daß auch der kleine einen freundlichen sound bringt. und unser sĂ€nger, nick, schafft es auch ohne klassische gesangsaubildung aber mit viel unterricht den raum mit 30 oder 40 leuten mit stimme zu fĂŒllen.
zugegeben, daß ist nicht das 'normale' setting und die ausnahme, aber es funktioniert und ist natĂŒrlich auch abhĂ€ngig davon, was die zuhörer von einem erwarten.
sagen will ich damit: es geht auch so und wenn du dir geduld nimmst die 'richtigen' leute zu finden, dann findest du auch eine entsprechende band (mach doch selber eine band auf). aber wenn dich diese art von musik und instrumenten interessiert wĂ€re es bestimmt hilfreich hierĂŒber
besser ganz vergessen?
noch einmal nachzudenken und spielerisch auszuprobieren.
 
..Schlagzeug normalerweise so laut ist, dass man dazu nur elektronisch verstÀrkte Instrumente spiele

Diese Aussage ist so halbrichtig. Wie laut ein Schlagzeug ist, hÀngt in vor allem vom Trommler ab. Wer einfach nur hirnlos reinlangt, der wird in keiner Konstellation adÀquate Resultat erzielen. Zuerst muss man verstehen, was am Schlagzeug genau passiert:
Simpel formuliert wirken zunÀchst mal mechanische KrÀfte. Aber schon hier wird's kompliziert.

Was genau dort passiert ist abhĂ€ngig von der Kraft und Bewegung des Oberarms, Unterarms und Handgelenk sowie vom Stickgewicht. Es gibt Schlagzeuger, die aus dem Arm heraus spielen und genauso laut sind, wie jene, die ĂŒbers Handgelenk spielen. Das Stickgewicht kann durch Holzart und Gewichtsverteilung (bspw. Kopflastigkeit = Mehr Gewicht = Höhere Beschleunigung) gesteuert werden. Tipform und Schaft tragen ihr Übriges dazu bei - Ein ausgeprĂ€gterer Schaft sorgt fĂŒr mehr Gewicht vorne, ein kleiner runder Tip wird feiner, etwas leiser und etwas brillanter klingen - ein fass- oder olivförmiger mittiger und lauter.

Betrachtet man das Ziel des Sticks, so lassen sich auch hier Unterschiede feststellen:
Ein dĂŒnnes Becken wird schneller Ansprechen als ein dickes Becken. Kleine Becken erreichen schneller ihr Klangmaximum als große Becken.

Bei den Kessel und Becken verhĂ€lt es sich Ă€hnlich: Ein dicker Kessel wird aufgrund seiner Steifigkeit mehr nach vorne projizieren und benötigt jedoch mehr Kraft, ein dĂŒnner Kessel ist sensibler hinsichtlich seiner Ansprache. Kesseltiefen sind ebenfalls nicht zu unterschĂ€tzen: FĂŒr einen langen Kessel benötigt es mehr Energie, da die Luft im Kessel erstmal bewegt werden muss. Einen kĂŒrzeren Kessel verhĂ€lt sich völlig gegensĂ€tzlich.

Ein dĂŒnnes Fell braucht weniger Input als ein dickes Fell, um den ganze Kessel-Luft-Komplex anzusprechen. Wer aber mit viel Kraft spielt, wird auch öfters Felle wechseln mĂŒssen.

Sinn und Zweck des Trommelns ist es gerade nicht, das Schlagzeug oder seine Bestandteile als "Schlaggegner" zu sehen und den Boxkampf seines Lebens zu trommeln. Wie ich spiele, ist abhĂ€ngig von dem Material, welches vor mir steht. Den Kern dbildet immer der Sound. Meine Grundfrage ist, wie ich möglichst effizient das adĂ€quate Soundergebnis erzielen kann. Muss ich vielleicht doppel- oder sogar dreilagige Felle spielen, um die Obertöne der Trommel zu kontrollieren, jedoch aber mehr Kraft aufwenden oder kann ich mit einlagigen Fellen und richtigen Anschlag mit etwas mehr Handgelenk ein optimaleres Ergebnis erreichen. Exogene Faktoren wie bspw. die GrĂ¶ĂŸe der Location lasse ich mal außer Acht. Die oben genannten Faktoren sind nicht vollzĂ€hlig (bspw. fehlt die Stimmung der Trommel) jedoch reicht es m. E. schon aus, die KomplexitĂ€t des Instruments darzustellen.


So ein Schlagzeug ist auch ohne ĂŒbertriebenes Gekloppe einfach zu laut, um unverstĂ€rkt zu singen. Man kann zwar theoretisch das Kit so streicheln, dass es ginge, aber das macht keinen Spaß und der typische Rock-Sound kommt so auch nicht zu Stande.

...spĂ€testens auf einer BĂŒhne fĂŒhrt kaum ein Weg ums Mikrophon und Monitore

FĂŒhr meine erste Frage nach der Effizienz zu keinem sinnvollen Ergebnis, so stellt sich mir die Frage nach einem alternativen Lösungsweg: Kann ich ein adĂ€quates Ergebnis auch mit anderen Mitteln erreichen. Zugegeben: Das gestaltet sich schwierig. Eine Hardrockband mit Besen zu bespielen macht einfach keinen Sinn. Jedoch kann in einem Pop-Kontext die Wahl der Besen der richtige Ansatz sein.

Vor Jahren konnte ich Florian Alexandru Zorn bei einem Intensiv-Workshop kennenlernen, der im Kombo-Kontext locker unverstÀrkt spielen und ohne Mikrofon erklÀren konnte. Auch ich habe schon an Galaabenden unverstÀrkt mit Kombi gespielt und keinerlei SchmÀh bzgl meiner LautstÀrke geerntet, jedoch ist das kein Rockkontext und auch das erfordert eine konsequent hohe Selbstdisziplin.

Wie man beispielsweise ein "StickstĂŒck" als "BesenstĂŒck" spielt, zeigt Alexandru hier.
NatĂŒrlich verstĂ€rkt... Montreal ist ein grĂ¶ĂŸerer Rahmen - ohne Mics gehts da nicht.
Der Vergleich von Besen und Sticks stellt er hier sehr gut dar. Es ist also durchaus möglich, ein Schlagzeug mit Sticks leise und mit Besen laut zu spielen.

Also akustische Instrumente mit Schlagzeug zusammen funktioniert schon, wenn der Schlagzeuger entsprechend spielt.

Bleibt noch der Rockkontext im Proberaum ĂŒber: Das ist meines Erachtens einfach schwierig. Fehlt es an entsprechendem VerstĂ€ndnis des Instruments, dem musikalischen Rahmen und an Material, wird es kaum möglich sein, alle Beteiligten auf einen Nenner zu bekommen.

Als SĂ€nger ist man grundsĂ€tzlich das schwĂ€chste Glied der Kette. WĂ€re ich SĂ€nger, wĂŒrde ich nur in wenigen FĂ€llen ohne Monitoring singen wollen. Wenn ich recht ĂŒberlege, dann wĂŒrde ich immer - egal wann - mit InEar singen. Selbst ein umverstĂ€rktes Klavier oder eine Akustische Gitarre sind ggf. lauter. Wieso immer? ZunĂ€chst deshalb, da das Tragen von InEar keine natĂŒrliche Situation ist und weil zusĂ€tzlich durch die Bewegung des Kiefers sich im Gehör ziemlich viel mitbewegt. Zudem sind Gesangsmonitore meist VIEL zu laut auf der BĂŒhne sind - gleiches gilt ĂŒbrigens fĂŒr Keyboardmonitore. Die Dynamikschwankungen sind in beiden FĂ€llen so weit, dass entweder der Monitor zu leise ist oder zu laut (Input = Output). Komprimiert man das am Pult entsprechend rabiat, geht jegliche Kontrolle der Dynamik verloren. FĂŒr mich daher keine Option. Auch als Bassist wĂŒrde ich nicht auf InEar verzichten wollen: In der Regel steht man im Proberaum als Bassist recht nah am Bassamp und selbst als Kontrabassist nehme ich das Instrument eher ĂŒber dessen Schwingung am Körper war. Tiefe Frequenzen entwickeln sich sich aber auf ihrer LĂ€nge. 1m vor dem Amp hab ich also als Bassist keine wirkliche Chance mich im Bandkontext adĂ€quat zu hören. Wenn ich jetzt den Amp aufreiße, höre ich mich zwar, aber der Musiker gegenĂŒber nimmt mich viel intensiver war. Daher auch keine Option. Als Gitarrist hĂ€nge ich mich auf die LautstĂ€rke der Snare des Schlagzeugers, da diese die prĂ€gnanteste und zumindest im Rockkontext stabilste LautstĂ€rke am Schlagzeug ist. Als Gitarrist ist mir die InEar Geschichte noch nicht ideal gelöst. Alles was ich am Amp einstelle, klingt am Hörer gĂ€nzlich anders. Abhilfe kann man ĂŒber Boxensimulationen schaffen, die dann konstanten Sound im In-Ear liefern. Aber ich will ja nicht den Simulationssound... Schwierige Geschichte also.

Als Schlagzeuger ist man wohl das lauteste Mitglied in der Band. Bis zu einem Gewissen grad kann man das sicher steuern, aber eine gewisse GrundlautstĂ€rke ist einfach gegeben. Auch als Schlagzeuger wĂ€re mir In-Ear wichtig, da ich mit Click spiele. Zudem verschwimmt das Klangbild nicht. Die Schlagzeuger und Bassisten, die Inears spielen, werden sicher bemerkt haben, dass Timingpatzer massiv auffallen, wenn bspw. der Bass nicht auf die 1 kommt. FĂŒr mich daher ein unabdingbares Werkzeug als Schlagzeuger. Zudem arbeite ich da nicht mit Closemiking, sondern nur mit Bassdrum und Overhead. Damit bleibt mir die Kontrollmöglichkeit innerhalb meiner LautstĂ€rke völlig erhalten. Close Miking verfĂ€lscht das massiv.




Wieso hört sich ein SĂ€nger eigentlich nie? Daniel Schindler zeigt das recht ausfĂŒhrlich:
Mischpult-Signalverteilung-Copyright-Daniel-Schindler.png


Im Frequenzbereich der Stimme sitzen so ziemlich alle anderen Instrumente auch.
Im gezeigten Bild sind es 4 Gegenspieler. Deutlicher wird das hier:

860809da49ee9fc009800253c160f55b.jpg

Im Frequenzband der Stimme hast du so ziemlich alles drin. Du kÀmpfst unverstÀrkt auf verlorenen Posten. Das unverstÀrkt eine Stimme in der Rockband funktioniert.. Von dieser Vorstellung solltest du dich verabschieden.

aber ich mag keine elektronische VerstÀrkung, weder um selber zu spielen, noch um es zu hören.

Du hörst also gar keine Musik in Form von CD oder Radio ĂŒber eine Audioanlage und magst auch keine Konzerte? Sicher weiß ich, dass diese Aussage nicht so von dir gemeint sein kann, jedoch unterstreicht jedoch nur die Notwendigkeit eines wirklich gut gemeinten Ratschlags:

Bleib beim Klassikfach. Alles andere hat bei Deinen PrÀferenzen keinen Sinn.
 
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Vielen Dank fĂŒr Eure ganz unterschiedliche Antworten, die mir Stoff zu denken geben. Aber ist der musiker-board ja da. Ich weiß, dass der musiker-board in hohem Maße ein E-Gitarren-Board ist, da mehr als die HĂ€lfte der Themen und BeitrĂ€ge sich darauf bezieht. Und wenn dann schreibt, dass man keine E-Gitarren mag... Tja, das ist so wenn man in einer Kirche voller GlĂ€ubiger laut ruft, dass Gott nicht existiert. :D
sagen will ich damit: es geht auch so und wenn du dir geduld nimmst die 'richtigen' leute zu finden, dann findest du auch eine entsprechende band (mach doch selber eine band auf). aber wenn dich diese art von musik und instrumenten interessiert wĂ€re es bestimmt hilfreich hierĂŒber

noch einmal nachzudenken und spielerisch auszuprobieren.
Das finde ich ein ganz interessanter Vorschlag. Nett um zu hören, dass es Gegenbeispiele gibt, wo Schlagzeug oder Schlaginstrumente so eingesetzt werden können, dass es auch ohne VerstÀrkung geht.
Bleib beim Klassikfach. Alles andere hat bei Deinen PrÀferenzen keinen Sinn.
Du hast es bestimmt gut gemeint, aber ich bin wirklich nicht deiner Meinung. Ich weiß, dass heutzutage oft gedacht wird, dass man nur musizieren kann mit VerstĂ€rkung und Mikrofonen, aber es gibt nicht nur E-Gitarren sondern auch A-Gitarren und nicht nur Keyboards und Synthesizer sondern auch Klaviere und es gibt SĂ€nger, die ohne Mikrofon einen Raum mit ihrer Stimme fĂŒllen können. NatĂŒrlich keine große Halle oder Raum voller redenden und saufenden Leute, aber es muss ja auch nicht sein.
Aber auch da: spĂ€testens auf einer BĂŒhne fĂŒhrt kaum ein Weg ums Mikrophon und Monitore...

So schlimm ist das auch gar nicht. Ungewohnt finden das viele am Anfang. Ich schĂ€tze du wurdest einfach unangenehm ĂŒberrascht. Jetzt weißt du ja, was auf dich zu kommt, da lohnt sich vielleicht ein zweiter Anlauf.
Ich habe ĂŒbrigens schon Erfahrungen gemacht mit Singen mit Mikrofonen, indem ich mal einen Kurs Popgesang gemacht habe. Ich wurde in ein Studio gesteckt vor einem Mikrofon mit einem Kopfhörer auf meinem Kopf und ich konnte den Lehrer - der "vocal coach" genannt wurde - nur durch eine Glasscheibe sehen. Sehr wohl fĂŒhlte ich mich nicht, aber wir auch einige Aufnahmen gemacht, die eigentlich sehr gut klangen. Der Kurs hat mir allerdings viel gebracht, weil meine Stimme vor allem in den hohen Lagen viel lauter wurden. Ironisch genug fĂŒhlte ich mich dadurch viel besser imstande ohne Mikrophon zu singen. :)
Du hörst also gar keine Musik in Form von CD oder Radio ĂŒber eine Audioanlage und magst auch keine Konzerte?
Es ist mir klar, dass man fĂŒr eine CD-Aufnahme und Ă€hnliches ein Mikrofon und einen Lautsprecher braucht und ja, ich mag Konzerte. Aber es gibt viele Arten von Konzerten. Die Konzerte, die du meinst, sind wahrscheinlich die wo ein paar Tausend Leute einen Band ĂŒber einen Lautsprecher hören. Falls man ĂŒberhaupt die Band hört. Madonna scheint auf der BĂŒhne ja nur ihren Mund zu bewegen. Ich mag die Stimmen aber direkt hören.

Vielleicht kommt meine Einstellung manchen etwas prĂ€historisch vor, aber ich kann mir vorstellen, dass das Pendel irgendwann mal wieder in die andere Richtung schlagen wird. Es hat ja immer solche Wellen gegeben. Ich spiele gerne Musik aus dem 16. und 17. Jahrhundert, auch weil die auch speziell fĂŒr Amateure geschrieben wurde, die fĂŒr einander musiziert wurde. Im 19. Jahr musste es dann alles virtuos sein fĂŒr die KonzertsĂ€le und die OpernhĂ€user. Ein normaler SĂ€nger kann keine Arie von Wagner ĂŒber einen riesigen Orchester singen und kein Amateurgeiger ein Konzert von Papagini spielen. Anfang des 20. Jahrhundert gab es dann die sgn. Jugendbewegung, wo die Leute fröhlich in die WĂ€lder gezogen um selber mit Gitarren und Blockflöten zu musizieren. Ein wenig gab es das wahrscheinlich auch in den sechziger Jahren, als auch noch so mit der Gitarre gesungen wurde. Und jetzt scheint es fast nur noch elektronisch zu gehen. Was mir Hoffnung gibt ist die wachsende PopularitĂ€t der CajĂłns, eine Art Schlagzeug "auf Augenhöhe" mit einer akustischen Gitarre oder eine nicht verstĂ€rkten Stimme.
--- BeitrÀge wurden zusammengefasst ---
 
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Du kannst es aber drehen und wenden wie du willst: so bald du mit Instrumenten vor mehr als 30 Leuten spielst und möchtest, dass das Publikum auch ordentlich was hört (und dabei nicht mucksmÀuschenstill sein soll), kommst du um eine VerstÀrkung nicht herum. Weder bei den Instrumenten, noch bei der Stimme.

Wir spielen auch schon mal gerne unplugged, aber irgendwo gibt's da Grenzen. Das Publikum, fĂŒr welches man ja spielt, möchte ja idR auch gerne mitmachen und erzeugt deshalb auch eine gewisse EigenlautstĂ€rke.

Ein ganz stilles Publikum wird eher selten anzutreffen sein bei U-Musik.
 
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Die Konzerte, die du meinst, sind wahrscheinlich die wo ein paar Tausend Leute einen Band ĂŒber einen Lautsprecher hören.

Nein, dafĂŒr reicht schon ein schnöder Kneipengig, denn

so bald du mit Instrumenten vor mehr als 30 Leuten spielst und möchtest, dass das Publikum auch ordentlich was hört (und dabei nicht mucksmÀuschenstill sein soll), kommst du um eine VerstÀrkung nicht herum.

Bisher dachte ich ja immer, dass es zwei Sorten von Vocalmusikern gibt: Die einen, die sich ĂŒber das x-beliebe und vom Veranstalter/Mitmusiker/etc hingestellte Mikro keine Gedanken machen (wollen) und jene, die genau wissen, wie ihre Stimme klingt und mit entsprechendem Mikro aufschlagen. Mit letzteren kann man richtig entspannt arbeiten. Aber irgendwie scheint der Fall wohl etwas anders zu liegen.

Zu glauben, dass man als SĂ€nger lediglich mit HerumtrĂ€llern beschĂ€ftigt ist, ist schlicht viel zu kurz gedacht. NĂŒchtern betrachtet bist du als erstes mal bist du Dienstleister. Deine Aufgabe ist es, Musik zu machen - In Form einer vokalen Darbietung. Dazu zĂ€hlt nunmal auch, dass man sicherstellt, dass die Meute vor der BĂŒhne etwas hört - und zwar ĂŒberall in der Location, wo die Leute eben stehen. Schließlich hat der Besucher nĂ€mlich keinen Bock fĂŒr etwas zu bezahlen, was zwar da ist, aber nicht gehört wird - Dann kann mans nĂ€mlich auch gleich weglassen. Du wirst nicht bezahlt, damit du ein Liedchen trĂ€llerst, sondern er bezahlt das Gesamtpaket: Also gerade auch, um dich zu hören. Sofern man einen externen FOH hat, ist es dann seine Aufgabe, zu beschallen. Die letzte Idee, die der fachkundige Herr jedoch haben wird: Das Gesangsmikro weglassen - egal ob das jetzt die Hamburger Elbphilharmonie, das kleine Stadttheater, Fußballstadion, Kneipengig oder Open Air ist.

Und selbst wenn man die musikalische Komponente wegrationalisiert: Es gibt kaum eine Situation, bei welcher relevante RedebeitrĂ€ge unverstĂ€rkt durchs Land gerufen werden... Bestenfalls Tischreden bei Hochzeitsfeiern, aber selbst das wirkt ganz anders mit Mikrofon. Und selbst deutschsprachige StadtfĂŒhrer verwenden Mikrofonlösungen, weil es schlicht und ergreifend unmöglich ist, jeden zu erreichen. Und die Zeiten des NachtwĂ€chters sind vorbei. Es geht nicht um LautstĂ€rke sondern um die unabdingbare Notwendigkeit, dass jeder alles hört.

Das Singen und der Umgang mit dem Mikrofon gehört daher unabdingbar ebenso zum Handwerkszeug eines SĂ€ngers, wie die Maurerkelle zum Handwerkzeugs des Maurers gehört. Wenn er darauf wegen seiner AllĂŒren keine Lust hat, wird er in dem Berufsfeld kaum Zukunftsaussichten haben. StĂŒnde ein SĂ€nger mit deiner Einstellung bei mir im Proberaum, so wĂŒrde ich ihm die fachgerechte Aussparung zeigen, die der Maurer in der Wand gelassen hat: Den Ausgang.
 
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@DelayAndReverb
volle Zustimmung. :great:

Selbst klassische Konzerte, bei denen mehrere Leute im Publikum sitzen, werden kaum auf VerstÀrkung verzichten können. Und da ist es normalerweise im Zuhörerbereich leise.

Bei (moderner) Unterhaltungsmusik will man normalerweise nicht nur still dasitzen, folglich ist der normale Pegel schon relativ hoch. Selbst bei kleinsten Kneipengigs dĂŒrfte der Schallpegel unter den Zuhörern ohne Musik bei lockeren 60 db liegen.

@michaeldewerd
Solange du nur fĂŒr dich trĂ€llerst kein Thema.
Wenn es aber ein Konzert ist, fĂŒr den Leute bezahlen, sieht es wohl etwas anders aus.
Ok, die drei Leute direkt vor der BĂŒhne mögen vielleicht noch was hören, die 5 Meter dahinter wohl eher nicht. Die haben allerdings auch fĂŒr den Auftritt bezahlt und ein Recht darauf, davon was mitzubekommen.

Damit die auch was hören, muss eben verstÀrkt werden.

Vielleicht können viele sich das einfach nicht vorstellen, aber ich mag keine elektronische VerstÀrkung, weder um selber zu spielen, noch um es zu hören. Ich mag einfach direkt das Instrument oder die Stimme hören und keinen Klang aus einem Lautsprecher.

Da wird es mit einer Rockband schwierig.
Sorry, da kommt ihr eher nicht zusammen. Ist so wie wenn jemand sagt, er will gerne an Autorennen teilnehmen, will aber nicht schneller als 100 Kmh fahren.

Bleib beim Klassikfach. Alles andere hat bei Deinen PrÀferenzen keinen Sinn.
:great:
 
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Kann dem Gesagten nur zustimmen!

Es ist selbstverstĂ€ndlich MÖGLICH, ein handelsĂŒbliches Schlagzeug so leise zu spielen, dass unverstĂ€rkte Instrumente mithalten können. Man kann ja auch ein Set speziell so zusammenstellen, dass es besonders leise ist.

Was du dir aber einfach klar machen musst, ist, dass die Musik, die du hier beschreibst, eine absolute Nische darstellt, sowohl das Genre (Rockmusik mit unverstÀrkten Instrumenten) als auch die Darbietung (ebenfalls völlig unverstÀrkt). Je "militanter" du in deiner Einstellung bist, desto schwieriger wird es, Mitstreiter und Publikum zu finden.
 
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Wow, das sind extrem coole Diskussionsanstösse hier drin :great:

Vielleicht noch ein kleiner Input von mir, da ein Konzert ja immer auch "ein gesellschaftliches Event" ist: Konzerte sind ja unter anderem ein Treffpunk fĂŒr soziale GefĂŒge. Sprich: Ich gehe mit Kollegen da hin, trinke vorher ein paar Bier und geniesse die Zeit dort. Obwohl ich es extremst hasse, wenn wĂ€hrend Konzerten im Zuschauerraum geredet wird, ist es leider zur SelbstverstĂ€ndlichkeit geworden. Und irgendwie kann ich es den Leuten ja auch nicht verdenken. Als ich 16 war habe ich auch nicht alle Konzerte besucht, weil ich begeisterter Fan war. Sondern ebenfalls, um eine gute Zeit zu haben. Und das ist völlig ok. Daher nehme ich es an Konzerten meiner Lieblingsband auch niemandem krumm, wenn er das nicht ganz so "fĂŒhlt" oder eng sieht wie ich. Aber um es auf den Punkt zu bringen: Leute, die ein (Rock-)Konzert besuchen, stellen sich darauf ein, dass sie a) auch in der hintersten Reihe was hören, dass man b) nicht zu einem Gesangskonzert geht wo man keinen Mucks machen darf und dass c) es nunmal UmgebungsgerĂ€usche geben wird. Ohne VerstĂ€rkung stinkst Du dagegen also nicht an ... Es sei denn, Du beschilderst Deine Darbietungen entsprechend. Dann sind es aber eben "Darbietungen" und in meinen Augen keine "Konzerte." :)

Alles Liebe,

Lim
 
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Dann sind es aber eben "Darbietungen" und in meinen Augen keine "Konzerte."
da hÀtte dir meine mutter aber ordentlich den kopf gewaschen wenn du von ihren orgelkonzerten als orgeldarbietungen sprichst :D
 
Stimme allem Gesagten zu, und:
Ich spiele aber verschiedene Instrumente - Klavier, Gambe, Gitarre, Blockföte, Klarinette und ein wenig Cajón - und singe.
frage weiter, ob Du Dich mit Gesang gegen ein Klavier durchsetzen könntest bzw. ob das funktionieren wĂŒrde. Weiterhin: Was ist mit Kontrabass? Was mit Cello?
Und was, wenn Klavier und Kontrabass gemeinsam spielen?
(Bzw: Das Instrument, das Dein Avatar zeigt, hast Du nicht angegeben, oder? Das ist ein Cello, oder? WĂŒrdest Du Dich damit gesanglich begleiten können, ohne dass es knirscht bzw. man sich ĂŒbertönt? DemgemĂ€ĂŸ mĂŒĂŸtest Du in etwa einschĂ€tzen können, welche unverstĂ€rkten Instrumente mit einem unverstĂ€rkten Gesang funktionieren ... ich denke mal A-Gitarre, Gambe, Klarinette, Cajon, Klavier ...)

Die Antwort wirst Du Dir vermutlich selbst geben können.
Es ist möglich, aber ...

So Àhnlich siehtŽs mit einem Schlagzeug aus. Man kann mit einem reduzierten drum spielen und man packt in der Regel als drummer die Besen raus - und damit landet man zu 75% im Balladenbereich.
Ein leise getupfter, nicht verstÀrkter Kontrabass kann dazu kommen - aber dann hat sichŽs schon.

In den Rock-Bereich kommst Du da nie. NatĂŒrlich kann man auch "Nothing else matters" als a ccapella vortragen - nur ist es dann halt keine Metal-Ballade mehr.

Eigentlich hat man, unter anderem, fĂŒr solche Anforderungen das cajon und die Percussion vorgesehen - und swingen kann es schon mit einem Fingerschnippsen.
Das drum als eigenes Instrument im Nicht-Ton-Bereich ist eigentlich dafĂŒr ausgelegt, verstĂ€rkte Instrumente zu begleiten, was in der Zwischenzeit dazu gefĂŒhrt hat, dass es selbst verstĂ€rkt wird, weil man in dem anderen Bereich mĂ€chtig zugelangt hat und weil man dann eine bessere Kontrolle ĂŒber den sound hat.

Es geht anders, ja - aber wie gesagt: wenn es um die Vortragsvorstellungen geht, die Du hast, dann wĂŒrde ich unbedingt zu Percussion raten. Das reicht dann auch.

Im Grunde bist Du nĂ€mlich bei der Idee unverstĂ€rkter Unplugged-Konzerte. Also Akustik-Gitarre, -Bass, Cajon und Gesang - wobei es da der unverstĂ€rkte Gesang schon schwer hat bzw. die anderen Instrumente sich zurĂŒckhalten mĂŒssen.

Und das Publikum auch. Ich wĂŒrde dabei von einer Hörweite in einem akustisch optimalen Saal von etwa 15 bis 20 Meter ausgehen bzw. von bis zu 30 Personen - also in etwa das, was man aus der Zeit der Hauskonzerte mit Klavier und Gesang oder Geige und Gesang etc. kannte.

Tja, das ist so wenn man in einer Kirche voller GlÀubiger laut ruft, dass Gott nicht existiert. :D
Das ist es noch nicht mal. Ist eher so, dass man Dir sagt, dass es in einer Rock-Kapelle eher unĂŒblich ist, sich Ruhe auszubitten, damit man sein eigenes Gebet versteht ... :cool:


Herzliche GrĂŒĂŸe

x-Riff
 
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Sorry, aber irgendwie muss ich mir bei dieser Diskussion das Schmunzeln (oder soll ich Lachen sagen?) fast verbeißen.

Ist in etwas so, wie die Frage, ob ich von mir zu Hause mit dem Pferd oder Kutsche nach MĂŒnchen reisen kann (ca. 250km). Die Antwort ist: sicher geht das.
Kommt halt nur drauf an, wie viel Zeit man hat und wie viel Bequemlichkeit man wĂŒnscht. Gehen tut alles, ob es sinnvoll ist, ist eine andere Frage. :confused::gruebel:
 
Und ein kleiner Nachtrag zu den BeitrÀgen hier und dort:
Man kann das menschliche Gehör noch so faszinierend finden - Es verfĂŒgt ĂŒber zwei entscheidende Makel:

ZunĂ€chst ist das Gehör begrĂŒndet in der Evolution ist immer online. Ohne diese FĂ€higkeit hĂ€tte der Höhlenmensch kein einziges spontanes Steinzeitdate mit dem SĂ€belzahntiger ĂŒberlebt.

Mich, als modernen Menschen des 21. Jhds., nervt es im wahrsten Sinne des Wortes dennoch, denn es ist schier unmöglich einfach mal nichts zu hören. In der urbanen Umgebung sammeln sich immer mehr indifferente Schallquellen an, die die Umwelt in Form von LÀrmquellen immer lauter machen. Dem Höhlenmenschen kann das egal sein. Uns sollte es nicht egal sein.

Ein Auszug zu den pathologischen Auswirkungen:
Ab 30 Dezibel dBA Schalldruckpegel erfolgen psychische BeeintrÀchtigungen
Ab 65 Dezibel dBA Schalldruckpegel erfolgen vegetative Reaktionen der inneren Organe
Ab 90 Dezibel dBA Schalldruckpegel erfolgen HörschÀden
Ab 120 Dezibel dBA Schalldruckpegel erfolgen mechanische SchÀden

Zum Vergleich: Auszug.
60 - 70 db wird bei normaler Sprache in 1 m Abstand erreicht
80 db liefert eine Verkehrsstraße in 5 m Abstand
110 db eine KettensÀge in 1 m Abstand
130 db ein DĂŒsenjet in 30 m Entfernung

Zweitens - und das wird wieder fĂŒr die SĂ€nger relevant - hört man sich anders als das GegenĂŒber. WĂ€hrend der SĂ€nger sich selbst auch ĂŒber sein Knochensystem wahrnimmt (Sprecht mal und haltet euch die Ohren zu), fehlt dem GegenĂŒber diese Komponente gĂ€nzlich. Man hat daher einfach keinerlei EinschĂ€tzung, wie laut man eigentlich tatsĂ€chlich ist. Die LautstĂ€rkenunterschiede können da schon frappierend sein, wenn man sich eine Stimmgabel vor das Ohr oder an das Gehörknöchelchen hĂ€lt. (Alternativ kann man das auch mit iPhone Kopfhörern oder dem eingebauten Handylautsprecher ausprobieren.)

DemgemĂ€ĂŸ mĂŒĂŸtest Du in etwa einschĂ€tzen können, welche unverstĂ€rkten Instrumente mit einem unverstĂ€rkten Gesang funktionieren

Genau dazu scheint beim Threadstarter nicht in der Lage zu sein. WĂ€hrend er seine Instrumente ĂŒber den Raum hört, nimmt er seine Stimme ĂŒber den Raum und das Knochensystem war. Er hört sich selbst also schon subjektiv und objektiv ganz anders als die anderen ihn hören. Zudem fallen endogene und exogene LautstĂ€rkenwahrnehmung auseinander.
 
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