Hallo Leute,
Mittlerweile bin ich wieder an der Ostsee, aber ich bin euch ja noch den Bericht vom Wochenende schuldig. Um es gleich im Voraus zu sagen: in Hinsicht auf den Bausatz war das ganze Wochenende ein „Griff in´s Klo“ – soll heißen es hat nicht viel geklappt.
Erst einmal das Löten: Wie bei allen Gitarren, bei denen die Elektrik im Korpus untergebracht ist, mache ich das gerne mit einer Schablone, um im „Freien“ zu löten (ist nicht meine Erfindung, das machen andere auch so).
Und wie beim Toggle-Switch wollte es auch hier nicht so wie ich. Gleicher Lötkolben, gleiches Lötzinn, gleicher Mensch, aber enorme Schwierigkeiten, vernünftige Lötpunkte hinzubekommen. Hat alles ewig gedauert - wie es immer so ist, wenn man keine Zeit hat. Anschließend alles eingebaut und die Elektrofächer verschlossen. Da ich in der Zwischenzeit auch schon ziemlich gute Laune hatte, habe ich vergessen, ein entsprechendes Bild zu machen.
Aber ich vermute, ihr habt alle schon mal ein angelötetes Kabel gesehen, also schen wir uns das. Schaltplan ist übrigens dieser hier von SD, allerdings sind die Kabelfarben bei den Tonerider-Pu´s anders.
Dann wollte ich die Einstellungsarbeiten vornehmen – und hier kam der
Hammer. In meinem ersten Thread hatte ich ja geschrieben, dass man vor Baubeginn alles überprüfen sollte. Habe ich ja auch getan, aber diesen Fehler habe ich nicht entdeckt, bzw. war es zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Aber spätestens nach dem Zusammenbau und Saitenaufziehen hätte es mir auffallen
müssen, dass da etwas nicht stimmt. So war die Brücke ganz auf die Decke geschraubt, die Saitenlage aber viel zu hoch. Es fehlt also der entsprechende Halswinkel, oder anders gesagt, er ist nicht vorhanden. Also alles auseinander schrauben und die Halstasche richtig fräsen.
Dafür reicht aber die Zeit in Berlin nicht mehr aus. Also folgt jetzt das, was ich eigentlich vermeiden wollte: die zerlegte Gitarre kommt in den Koffer, dazu meine kleine Oberfräse, der Lötkram und ein Multimeter (denn einen Funktionstest habe ich auch nicht mehr geschafft), noch etwas Kleinkram und dann ab an die Ostsee.
to be continued ...