Mastervolume für geringe Lautstärke besser bedienbar machen

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Gast284307
Guest
Hallo,

habe zwei Gitarrenamps und einen Bassamp in einer Mietwohnung, bekomme die Lautstärke immer so gerade auf laute Zimmerlautstärke. Beim Bassamp kommt hinzu, dass ich ganz schnell Gewummer habe, da ich in einer meist offenen Kabine spiele. Ein Stück Schaumstoff vor den Speaker und es geht.

Zwar gab es das Thema Attenuator gerade, aber im Hinblick auf Übersteuerung der Endstufe. Mein Ziel ist nur, den Master etwas lauter aufdrehen zu können. Erstens ist es Gefummel, ihn nur knapp über Null zu halten. Zweitens fehlt so arg runter gedreht ein ganz klein wenig was.

Wie richte ich das am besten ein?

Einen Attenuator/Power Soak anschließen? Wenn ja, welchen braucht es für diese Zwecke? Sollte ich mir sagen: '"Wenn schon denn schon". Und einen nicht ganz so preiswerten nehmen? Oder reicht ein preiswerter, weil ja keine Übersteuerung angedacht ist? Und wie verhält es sich damit, dass manche nur ca. 100 Watt vertragen, der Bassamp aber viel mehr Watt hat? Kann man, wenn man ihn nur mäßig aufdreht, so ein Gerät trotzdem anschließen?

Alle Amps haben eine Effektschleife. Könnte ich einfach über diese die Lautstärke absenken, um den Mastervolume höher drehen zu können? Wenn ja, wäre das klanglich besser oder schlechter als ein Attenuator?
 
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Falls es serielle Effektwege sind, sollte ein Volumenpedal funktionieren.
 
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Meine Empfehlung... eine Volume Box in den Effektweg. Damit lässt sich dann die Lautstärke sehr sehr fein justieren.
 
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Hallo, ich benutze hierfür einen "jhs little black amp" im seriellen Effektweg. Habe ganz kurze Patchkabel benutzt und es hinten ans Combogehäuse geklebt. Wichtg: Das ist kein Attenuator. Du mußt also ne Box als Last angeschlossen haben und du kannst auch keinen paralellen Effektweg nutzen. Aber um den Master besser regeln zu können und wenn man keinen Attenuator nutzen will dann ist die kleine Kiste toll. Und passt auch noch super zu den normalen Reglern meines Brunetti Singleman.
LG
Raubmarder
 
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Jepp, nutze für meinen AC30C2 den kleinen Helfer hier und das funktioniert hervorragend:


JHS Pedals Little Black Amp


Edit: Ups, zu spät ;)
 
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Two Notes Captor wäre auch eine Lösung, mit Mehrwert.
 
Die FX Loops meiner Amps sind alle seriell schaltbar. Also könnte ich es mit einer Volume Box probieren. Kaputt macht man offenbar nichts.

Hier gibt es eine mit Einstellung plus Ein/Aus-Schalter:

https://www.musikding.de/Volume-Schalter

Sieht ein wenig aufwendiger aus, als die von @nasi_goreng verlinkte Anordnung bei dem modifizierten Patchkabel. Ich mag Lötarbeiten an Kabelsteckern nicht. Aber mit den Werten "330k zwischen Send und Return und....220k auf Masse" hat man sich offenbar super günstig was gebastelt. Allerdings fehlen dann Kondensatoren für einen Hi-Pass?

Die Volume Box ist so günstig, dass man keine Lust hat, die Teile selbst zusammen zu suchen. Dennoch wüsste man gerne, welchen Wert der Kondensator hat (roter Kreis).

Verdrahtungsplan.PNG
 
Im roten Kreis sehe ich keinen Kondensator sondern eine Leuchtdiode ... :engel:
 
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Hier gibt`s Volumenregler aller Couleur. Handmade, super verarbeitet und bestens bewährt. Und P/L unschlagbar.

https://www.somo-pedals.de/volume

Hat mir schon Einiges verkauft der Sönke. Er macht wirklich gute Arbeit, beteiligt mich aber leider nicht am Gewinn, wenn ich hier Werbung für ihn mache. Mache ich aber trotzdem :D
 
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Eine anderes Modell:

Ich habe es und habe da mal die Werte ermittelt:
1MOhm log Poti
220pF Treble Bleed
 
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Habe eben das Teil von Musikding mit vorgebohrter Dose bestellt. Denke, das habe ich gemütlich in einer Stunde sauber gelötet. Habe ich halt einen Zwanni im Vergleich zum Kauf von einem renommierten Anbieter gespart.

Werde es wohl nur für zwei meiner drei Amps ausprobieren. Der frisch erworbenen Laney GH 30 bietet für den FX Loop eine Absenkung um 10 DB. Die haben also schon daran gedacht. Klasse! Habe es nur noch nicht ausprobiert.

Hoffe, dass es beim Bassamp funktioniert. Den kaufte ich schlicht überdimensioniert.
 

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