Rein qualitativ hätte ich da keine Bedenken. Die Captures sind alle spitze, wie ich finde. Das 1969er Plexi für den ToneX habe ich allerdings nicht, glaube ich.
Ich hatte ja auch viele Jahre einen Kemper. Da hatte ich auch den Plexi, den du verwendest drauf. Ist halt die Frage, wie Amalgam und der Britt das jeweils geprofiled/gecaptured haben. Ganz identisch wird das sicher nie so wirklich sein.
Muss es das denn wirklich, sofern es sonst im Bandmix passt? Als Backup für den Notfall?
Wird man aber schon recht ähnlich hinbekommen, denke ich.
Welche Speaker im Vergleich besser zu deinem Kemper-Profile passen, da musst du im Zweifel mal ausprobieren.
Ich hatte gerade einen Silver Jubilee mit dem "1968 4x12 G12H30 55Hz Pulso" am Laufen. Den Amp habe ich weit auf. (8,7). Allerdings mit Strat und speziell für den Stegpickup. Passt für so etwas super gut, wie ich finde.
Aber klar, alles Geschmacksache. Bei dem Silver Jubilee komme ich im Grunde notfalls auch mit zwei unterschiedlichen Gain Einstellungen und dem Volume Regler klar.
Ich denke aber schon, das sollte als Ersatz und für den Notfall schon ganz gut funktionieren. Der normale ToneX kostete neulich übrigens auch nur 249,00 EUR. Mit dem Ding, meinem Zendrive und Klon und vielleicht noch einen Effektmulti für ein paar wenige Specials, könnte heute ich auch alles locker abdecken. ;-)
Sehr ähnlich wie du das hinsichtlich der Sounds überlegst, mache ich das übrigens auch bei meinem Artist-Head Gen3. Der hat ja auch nur eine Handvoll Grundsounds. Einen Klon benutze ich da entweder virtuell oder als Pedal ebenfalls regelmäßig.
Am Kemper hatte ich irgendwann auch nicht viel mehr benutzt. Rein klanglich vermisse ich heute nichts.
Ansonsten ist der Kemper natürlich schon eine ganz andere Hausnummer.